Steam Deck: Erste Gaming-Benchmarks, Test zur Akkulaufzeit und mehr

PCGH-Redaktion

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Ausgewählte Youtuber durften bereits erste Gaming-Benchmarks, Tests zur Akkulaufzeit und zur Hardware der Steam Deck durchführen. So schneidet der Gaming-Handheld ab.

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Is was für mich. Gezockt wurde bisher an jedem Gerät, auf dem es gute Spiele gibt.
Ich finde die Leistung für das Budget und den Formfaktor durchaus beachtlich.

@PCGH_Claus - in der News steht:
Laut den Tests ist der interne Akku mit 91,4 Grad Celsius das heißeste Bauteil, wenn das Handheld aufgeladen wird.
Es handelt sich um den Ladecontroller (MAX77961), nicht den Akku selbst. Dieser Controller wird auch nur so heiß, wenn man zockt und gleichzeitig mit einem starken Netzteil das Deck mit dem maximalen Ladestrom versorgt - also der Worstcase. Laut Valve darf dieser IC übrigens 105 °C heiß werden. 91 °C sind also noch im Rahmen.

EDIT:

Hier ist das Video mit Timestamp:

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Man sieht ein paar Sekunden vorher, dass die Sensoren an den ICs, Rambausteinen etc. anliegen und nicht am Akku

IC.jpg

Ich habe das Bauteil, um welches geht, mal rot markiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auflösung ist 1280x800? Da tränen mir die Augen:D

Oder anders gesagt, wär ich jünger vieeelleicht... Nee, ich bleib beim PC:daumen:

Gruß
 
Ich hatte mir tatsächlich etwas mehr erhoft, aber die Leistung und die Akkukaufzeit sprechen eher dagegen.
Vor allem sprechen die 45 Watt beim Laden gegen das Spielen währenddessen, da dass doch mehr wie Handwarm werden sollte.
Für den Preis kann man sich ein aktuelles 11-12" Pad Holen und gleich vom PC Xbox Remoteplay machen bei einer deutlich besseren Auflösung und Detailgenauigkeit mit mindestens FullHD, oder man legt noch den einen oder anderen Schein drauf und holt sich gleich ein Gaming Notebook auch wenn der Akku dort nicht länger läuft, aber am ende die Auflösung und Gaming Leistung doch deutlich größer ist.
Valve hatte immer wieder gute Ansätze was sie planen, scheitern am ende aber immer wieder am Preis oder der Realisierung eines Projekts, sei es von der Qualität oder der technischen Daten .
Auflösung ist 1280x800? Da tränen mir die Augen:D

Oder anders gesagt, wär ich jünger vieeelleicht... Nee, ich bleib beim PC:daumen:

Gruß
Die Auflösung wäre ja nicht das schlimmste, aber 30FPS und/oder niedrigster einstellbarer Detailgrad damit es überhaupt funktioniert ist schon zu viel. Ich sehe null Vorteile zur Switch, oder zumindest zu wenige für den aufgerufenen Preis.
 
Ich hatte mir tatsächlich etwas mehr erhoft, aber die Leistung und die Akkukaufzeit sprechen eher dagegen.
Vor allem sprechen die 45 Watt beim Laden gegen das Spielen währenddessen, da dass doch mehr wie Handwarm werden sollte.
Für den Preis kann man sich ein aktuelles 11-12" Pad Holen und gleich vom PC Xbox Remoteplay machen bei einer deutlich besseren Auflösung und Detailgenauigkeit mit mindestens FullHD, oder man legt noch den einen oder anderen Schein drauf und holt sich gleich ein Gaming Notebook auch wenn der Akku dort nicht länger läuft, aber am ende die Auflösung und Gaming Leistung doch deutlich größer ist.

Grundsätzlich kann ich deine Punkte nachvollziehen und sehe ein, dass für viele ein Tablet mit Remoteplay Funktion ein gleichwertiges, wenn nicht besseres Erlebnis sein kann. Andererseits sehe ich den Reiz darin, ein eigenständiges Handheld-Gerät und die Möglichkeit zu haben, darauf nativ PC Spiele mit dem Komfort von Konsolengaming spielen zu können und gleichzeitig die volle Kontrolle über das System zu behalten. Zu den Bedenken, die du wegen der Leistungsaufnahme beim Laden und den daraus resultierenden Temperaturen hast, haben Gamers Nexus sich in ihrem Video von gestern (in meinem vorangegangenen Post verlinkt) ebenfalls geäußert. Die Hitze, bzw. Oberflächenwärme am Gerät "sammelt" sich nicht in den Griffstücken, sondern zentriert sich dort, wo auch die entsprechend warmwerdenden Bauteile liegen. Es dürfte für den User eigentlich nicht unangenehm warm werden.

Valve hatte immer wieder gute Ansätze was sie planen, scheitern am ende aber immer wieder am Preis oder der Realisierung eines Projekts, sei es von der Qualität oder der technischen Daten .

Gerade das neue Video von Gamers Nexus spricht dafür, dass Valve ein sehr gut durchdachtes und qualitativ hochwertiges Produkt geschaffen hat. Von der Auswahl der Komponenten, über das Layout im Inneren bis hin zur userfreundlichen, durch den modularen Aufbau, Reparierbarkeit des Decks.

Demjenigen, der sich mehr Techtalk geben will -und sich im wahrsten Sinne- ein bisschen tiefer mit dem Deck befassen möchte, verlinke ich mal das aktuelle Tear-Down Video von GN:

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Zuletzt bearbeitet:
Valve ermittelte die Werksangabe ohne, dass das Spiel aktiv gespielt wurde
Also einfach nur im Hauptmenü oder in irgendeiner womöglich wenig Leistung brauchenden Spielszene?
Naja, die Akkulaufzeit enttäuscht mich leider doch sehr, wenn es da je nach Spiel teils nicht mal zwei Stunden sind.
 
Gerade das neue Video von Gamers Nexus spricht dafür, dass Valve ein sehr gut durchdachtes und qualitativ hochwertiges Produkt geschaffen hat. Von der Auswahl der Komponenten, über das Layout im Inneren bis hin zur userfreundlichen, durch den modularen Aufbau, Reparierbarkeit des Decks.
Danke für das Video, aber ob es reicht "nur" ein Qualitativ hochwertiges Produkt anzubieten, ist aus meiner Sicht sehr fraglich.
War damals nicht anders beim Steam Kontroller, der auch Qualitativ hochwertig war und am ende doch gestorben ist, was ich heute noch sehr schade finde.
 
Der Artikel ist so gesehen falsch was die Akkulaufzeit angeht.

Devil May Cry 5 kann nicht nur maximal 2 Stunden gespielt werden. In dem verlinkten Video erkennt man, dass das Spiel um die 60 FPS läuft. Wenn man die FPS daher auf 30 FPS limitiert, kann man mit einer signifikant höheren Akkulaufzeit reichen.

Der eine Typ hat es mit Forza ausprobiert. 30 FPS auf Low Einstellungen und ein paar Tweaks und er hat 4 Stunden geschafft. Das ist ein sehr guter Wert für so viel Leistung.
 
Zu Hause ziehe ich auch einen großen Monitor vor, aber für zu Hause ist das Teil ja auch nicht unbedingt gedacht, und es ist nicht unbedingt einfach einen ganzen Desktop PC mit in die Bahn mitzunehmen (als Beispiel)
Klar, für unnerwegs sicher ne Alternative. Nur daddel ich eben lieber zu Hause vor nem großen Moni...

Mir persönlich sind diese kleinen Dinger beim zocken zu... fitzelig. Liegt vielleicht auch am Alter:D

Gruß
 
Der Artikel ist so gesehen falsch was die Akkulaufzeit angeht.

Devil May Cry 5 kann nicht nur maximal 2 Stunden gespielt werden. In dem verlinkten Video erkennt man, dass das Spiel um die 60 FPS läuft. Wenn man die FPS daher auf 30 FPS limitiert, kann man mit einer signifikant höheren Akkulaufzeit reichen.

Der eine Typ hat es mit Forza ausprobiert. 30 FPS auf Low Einstellungen und ein paar Tweaks und er hat 4 Stunden geschafft. Das ist ein sehr guter Wert für so viel Leistung.
Es kommt einfach auf viele Faktoren an, in Sachen Akkulaufzeit.
  • Wenn man mit min. 60 Fps Devil May Cry 5 spielen will, dann sind nicht mehr als 2 Stunden drin. Zumindest unter den getroffenen Grafikeinstellungen und mit 50 Prozent Bildschirmhelligkeit, so Gamers Nexus.
  • Je nach Einstellung kann es aber auch nur 70 Minuten sein, die man Devil May Cry 5 spielen kann.
  • Forza mit 30 Fps ist - mir persönlich - zu wenig. Bei einem Rennspiel sollten es schon 60 Fps sein, damit es flüssig ist.
 
Also einfach nur im Hauptmenü oder in irgendeiner womöglich wenig Leistung brauchenden Spielszene?
Vermutlich ja. Damit würde man den Best Case erzielen.

Leider sind 2 Stunden Spielzeit für mich nicht interessant. Für lange Bahnfahrten etc. ist das einfach zu wenig - wenn man an den Preis denkt.

Fairerweise sollte man anmerken, dass Steam hier einen Mittelweg gefunden hat. Ein größerer Akku wäre größer geworden und hätte das Gerät nochmals größer und klobiger gemacht.

Andere Spiele wie Portal laufen ja auch deutlich länger. Muss jeder selber wissen, was er darauf spielen will und ob er/sie bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen.
 
Der typische Pendler ist doch net länger als 1h im Zug.
(im Büro kann dann aufgeladen werden für die Rückfahrt)

btw.
Für lange Zugfahrten wirds schon noch ne extra Boostbox geben.

Also spricht im Prinzip nix gegen 60fps-gaming.
 
Aus technischer Sicht ein wirklich gutes Produkt. In den günstigeren Varianten kommt noch sehr gutes P/L dazu, was will man mehr.
Bleibt nur abzuwarten, ob es auch ausreichend Usecases für das Produkt gibt und es nicht nur ein teures Display für SteamLink wird.
27" ist zufälligerweise mein oller 4k-Moni mit 137 ppi.

Das Steamdeck ist mit 215 ppi sogar deutlich besser.
Rein von dem her könnte auch 720p-->800p per FSR noch gut passen.
Die Diskussion mit ppi fand ich noch nie Zielführend.
Man wird deutlich weiter weg von seinem Monitor sitzen, als vom SteamDeck. Wenn ich das SteamDeck jetzt so nah halte, dass der Bildschirm in meinem Sichtfeld (relativ gesehen) genauso groß ist wie mein Monitor aufm Schreibtisch, dann haben die ppi gar keine Relevanz mehr und es geht nur noch um die Auflösung.
Deswegen kann ich auch auf der Switch im Handheld ohne Probleme Pixel zählen, auch wenn der Bildschirm deutlich mehr ppi hat als alle 4k-Monitore.
Für mich sind 800p wirklich nur noch gerade so tragbar, auf Dauer will ich damit nicht spielen. Alle Jubeljahre mal im Zug oder so geht klar, aber dafür würde ich wiederum nicht so viel Geld ausgeben und da tuts ein Buch auch.
Leider sind 2 Stunden Spielzeit für mich nicht interessant. Für lange Bahnfahrten etc. ist das einfach zu wenig - wenn man an den Preis denkt.

Fairerweise sollte man anmerken, dass Steam hier einen Mittelweg gefunden hat. Ein größerer Akku wäre größer geworden und hätte das Gerät nochmals größer und klobiger gemacht.

Andere Spiele wie Portal laufen ja auch deutlich länger. Muss jeder selber wissen, was er darauf spielen will und ob er/sie bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen.
Vor allem ist ein größer Akku auch direkt deutlich teurer. Die Performance von solchen Handhelds ist ja sowieso schon etwas kritisch, da kann der Preis dann nicht völlig losgelöst von sein, nur um in jedem Spiel 4Std Laufzeit zu realisieren. Soll ja ein Produkt für die Masse werden.

In vielen Bahnen kann man ganz gut kostenfrei laden, ansonsten bleibt nur ne größere Powerbank oder die Spiele auf Pixelart wie DeadCells zu beschränken.
Letztlich muss das SteamDeck aber zu Hause bestehen können, der mobile Einsatzzweck ist durch die Konkurrenz der Smartphones eigentlich kein (Haupt-)Kaufgrund für die Masse.
 
Danke für das Video, aber ob es reicht "nur" ein Qualitativ hochwertiges Produkt anzubieten, ist aus meiner Sicht sehr fraglich.
War damals nicht anders beim Steam Kontroller, der auch Qualitativ hochwertig war und am ende doch gestorben ist, was ich heute noch sehr schade finde.
Am Ende wird sich zeigen, ob Kunden das Ding aus Unwissenheit überschätzt haben und enttäuscht sind, oder ob die Kunden das Deck für ihr jeweiliges Nutzungsverhalten passend finden und zufrieden sind. Ganz ehrlich? Ich werde nicht viel draußen oder unterwegs damit spielen. Für mich wird es eine Heimkonsole für Klassiker, Indies, Emulatoren und Streaming - oder um sie mal mit zu Kumpels zu nehmen und dann dort für einen Nachmittag zusammen ein bisschen zu daddeln - wie Couch-Co-op damals mit einem kleinen bisschen LAN-Feeling. Natürlich wissen wir jetzt noch nicht, wie die Software im Deck tatsächlich werkelt und ob sie bugfrei und nutzerfreundlich ist (laut der Videos gibt es fast täglich Software-Updates, es wird also noch fleißig an der Software gearbeitet), aber ich glaube, dass ein so hochwertig produziertes Gerät naheliegen lässt, dass man bemüht ist es richtig zu machen - auch softwareseitig. Und man könnte es mal so sehen; aus dem Steam Controller konnten sie viel Erfahrung gewinnen, um es besser zu machen. Es ist doch toll, dass sich Valve von einem Fehlschlag nicht davon abhalten lässt, wieder etwas neues auszuprobieren.

EDIT:
Der einzige Punkt, den ich anhand der Hardware-Reviews bisher als großes Manko Empfinde ist der verklebte Akku. Der Akku wird wahrscheinlich das erste Bauteil sein, das die meisten als erstes nach einigen Jahren austauschen müssen. Ich hoffe, der Klebstoff oder die Klebestreifen wurden so gewählt, dass man den Akku wenigstens einigermaßen problemlos herausbekommt.

Leider sind 2 Stunden Spielzeit für mich nicht interessant. Für lange Bahnfahrten etc. ist das einfach zu wenig - wenn man an den Preis denkt.

Ich glaube für die meisten wird das reichen. Außerdem hat man doch in fast jedem Zug mittlerweile Strom anliegen. Zur Not greift man halt zur Powerbank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der typische Pendler ist doch net länger als 1h im Zug.
(im Büro kann dann aufgeladen werden für die Rückfahrt)

btw.
Für lange Zugfahrten wirds schon noch ne extra Boostbox geben.

Also spricht im Prinzip nix gegen 60fps-gaming.

Als typischer Pendler muss ich gestehen, dass ich da auch morgens kein Bedarf habe, um 6Uhr - stehend in der randvollen Bahn - Forza zu spielen :D
Die Bahnfahrt ist Forza genug :lol:
Und mit dem ganzen Umsteigen bleibt da auch kaum Zeit für, aber das kann ja bei jedem anders sein.

Ich dachte ehr an längere Fahrten bei meinem Post. Wenn ich mal 4-5Std. nach Berlin fahren muss oder so.
Oder mit dem Flixbus am Wochenende in eine große Stadt.

Ist das mit der Boostbox schon offiziell?
 
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