Steam: Änderungen an der Geschenkfunktion sorgen für Kritik

AW: Steam: Änderungen an der Geschenkfunktion sorgen für Kritik

Mal überlegen.
Wie hoch ist der Mindestlohn? 8,80€?
Ein Arbeiter schafft in einer Stunde 20 PCs/Hosen/was auch immer zusammenzubauen/schneidern...
Am ende des Tages wird zusammengezählt was hergestellt wurde und dann weiß man wieviele Stunden der gearbeitet hat. Weiß jemand was Aufstocker sind? :rollen:

Ich bin ja kein Schneider sondern ITler, 20 PCs in der Stunde? Das sind 1 Rechner in 3 min.....sportliches Zeitmanagment sage ich da nur. Abgesehen das in dem Beruf für 8,80€ niemand aufstehen würde.....
 
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Nun ja, eigentlich kann man doch davon ausgehen, das die wenigsten davon betroffen sind.

Früher habe ich viele Games gekauft, irgendwann hat's Klick gemacht und ich hab mich selbst gefragt ob ich nicht bekloppt bin, jeden Mist zu kaufen.
Tatsächlich habe ich mich massiv eingeschränkt, kaufe nur noch das, wovon ich überzeugt bin und mit aller Gewalt haben will. Bei anderen Titeln warte ich bis sie irgendwann als GOTY oder stark preislich gesenkt wurden.
Auch alleine wegen der idiotischen Preispolitik der Firmen, 69,99€ + DLC's oder Seasonpass finde ich für unser Hobby schon sehr heftig.

Deswegen stört mich diese Änderung der Schenkung jetzt nicht so extrem, eigentlich gar nicht.
 
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Also ich finde, Globalisierung sollte keine Einbahnstraße sein.
Die Konzerne nutzen Globalisierung um Ressourcen, Arbeitskräfte billiger einzukaufen in anderen Ländern.
Dasselbe sollte für die Konsumenten gelten.
(Mal davon abgesehen sollte Globalisierung eigentlich die Bedingungen angleichen, nicht ausnutzen)

MfG

Das ist richtig, aber wir leben nun mal leider im Kapitalismus, das heißt uneingeschränkt: Wachstum, Wachstum, Wachstum! Zu denken, durch die Produktion in den Billiglohnländern würde es dazu führen, dass wir ja auch alle weniger zahlen müssen dürften, ist einfach zu kurz gedacht. WIR verdienen durch die Globalisierung überhaupt erst so viel Geld, dass wir auch mehr für die Artikel bezahlen können, uns am Ende aber dennoch deutlich mehr bleibt. Wenn jetzt alle Menschen in den reichen Industriestaaten dazu übergehen würden, die Artikel sehr günstig im Ausland zu erstehen, dann würde genau diese Balance (die wir alle im Grunde genommen mögen, da sie uns Wohlstand sichert, wir aber immer heraushauen, wie ungerecht es doch wäre) zusammenbrechen. Es ist eben die Kombination der höheren Einnahmen bei uns und den niedrigeren Einnahmen bei schwächer verdienenden, die überhaupt diese hochwertigen Produktionen ermöglicht! Und glaube mir, die die hier meckern und sagen "Ich möchte dann auch woanders deutlich günstiger einkaufen" die stehen in direktem Konflikt zu jenen (die sie ja so bedauern), die woanders aufgrund ihres deutlich geringeren Gehalts weniger zahlen dürfen. Die werden garantiert über die "reichen Deutschen" sagen: "Warum zum Teufel kauft Ihr bei uns? Ihr habt genug Geld und das zu einem großen Teil, weil wir wenig verdienen!"
Mich würden die Moralapostel ja mal interessieren, die diese Menschen oberflächlich erwähnen, aber nicht darauf eingehen, dass es gut, richtig und absolut nötig ist, dass diese weniger für viele Produkte bezahlen als wir, sondern sogar fordern selbst so wenig zahlen zu dürfen, obwohl es ihnen weitaus besser geht!
 
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:stupid:
Das ist doch totaler Unfug was du hier schreibst.

Warum sollte sich jemand beschweren, wenn andere ihre Kaufkraft in deren Ländern und Produkten investieren? Das ist doch ein völlig sinnfreies Szenario was du hier zeichnest, denn das Gegenteil wäre der Fall, nämlich das man solche Länder durch Kaufkraft unterstützt. Dann findet eine Art Umverteilung statt, die Kaufkraft in den Ländern steigt, was dann auch einen positiven Einfluss auf deren Wirtschaft hätte. Dagegen wird die nationale Kaufkraft geschwächt und langfristig, sehr langfristig, würde sich das angleichen. Dann hätten alle was von der Globalisierung, ist aber nicht, weil künstlich, siehe digitale Länderbarrieren, nicht gewollt. :rollen:
 
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Er ist der Meinung das ich ein Vielverdiener bin, der nicht bereit ist sein Geld in lokale Preise zu investieren und damit dazu beiträgt das bald keine AAA Spiele mehr erscheinen.^^ Dem stimmst zu, anhand von welcher Grundlage bitte? :what:
Ich weiß nicht, wieso Du das so sehr auf Dich persönlich bezogen hast. Tatsache ist, dass verglichen mit den Menschen in den Ländern, in denen Spiele deutlich günstiger angeboten sind, hier alles "Vielverdiener" sind, sogar der H-IV Empfänger.

@Globalisierung
Du hast Recht, dass ist wirklich ein massives und komplexes Thema aber eines möchte ich noch loswerden. Das Volkswirtschaften davon profitieren halte ich für fragwürdig. Unternehmen agiern global wie Heuschrecken. ja ich weiß, böses Wort aber das beschreibt es ganz gut. Sie bleiben so lange in einem Land bis die Lohnkosten soweit angestiegen sind das die festgelegten Gewinnmargen nicht mehr eingehalten werden können. Dann ziehen sie einfach weiter in das nächst günstigere Land. Was hat dann das Land, wo ganze Regionen sich auf die großen Arbeitgeber eingestellt haben und nun mit massiver Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben, davon? Wenn dann profitieren diese Ländern temporär aber nicht nachhaltig und wem nutzt das dann außer den Unternehmen welche Subventionen und Billiglöhne abgreifen und diese dann zu lokalisierten Preisen für maximalen Gewinn anbieten, "unabhängig" von den Produktionskosten? Ist das gerecht? Also, warum sollte dann der geneigte Endverbraucher nicht im gleichen Maße von der Globalisierung profitieren?
Welche Länder, die ehemals Billiglohnländer waren, kämpfen heute mit einer so hohen Arbeitslosigkeit? Japan? Südkorea? Taiwan? Indien? China?


Mal ganz grundsätzlich, weil es mich stört, wenn Leute immer auf die Globalisierung schimpfen und dabei immer auf andere Menschen zeigen, als wären sie selbst nicht betroffen.

Denn: Fasst bitte zuerst an Eure EIGENEN Nasen. Wir alle hier, jeder einzelne von uns, ist ein "Globalisierer". Warum? Nun, "Globalisierung" bedeutet letztlich nichts anderes als möglichst viel Erfolg/Ertrag/Vorteil etc. für sich zu erreichen bei möglichst geringen Einsatz von Kosten/Aufwand/Arbeit.

Fast alle Menschen ticken ganz genau so. Ja, seid ehrlich zu Euch selbst. Zeigt nicht mit dem Finger auf andere! Ihr beschwert Euch über die bösen Konzerne, die die Globalisierung für sich nutzen, und reklamiert aber gleichzeitig für Euch, dass ihr natürlich gefälligst aber das Spiel billig für Euch aus dem Ausland ohne jede Mühe und Nachteil importieren wollt. Das ist doch schizophren!

Wenn ihr wirklich gegen die Globalisierung, oder besser, gegen die Ausnutzung von anderen, ärmeren Völkern und das Ausschlachten der Ressourcen der Erde sein wollt, dann müsstet ihr ganz anders leben. Konsum auf das Minimum und auf rein lokal produzierte Produkte beschränken. Also eigentlich nur lokal hergestellte Kleidung und Lebensmittel, sonst nix. Denn nahezu alles (auch Autos) wird heute aus Einzelteilen hergestellt, die weitestgehend in Asien produziert werden. Und damit profitiert hier jeder einzelne von uns von der Globalisierung, und zwar ganz massiv. Und unterstützt sie auch.

Was würde es aber bedeuten, wenn wir das von heute auf morgen ändern würden? Ginge es den Leuten in Asien und Afrika dadurch besser? Wohl eher nicht, oder?

Wenn man die Welt retten wollte, müsste man schlagartig 9/10tel der Menschheit auslöschen. Oder von der Erde wegschaffen. Denn Umerziehen in ein genügsames, nur das notwendigste konsumierendes, soziales, immer gerechtes und faires Lebewesen, dass nur die gesamte Weltgemeinschaft, nicht aber sich selbst in den Vordergrund stellt, wirst Du die Menschen ganz sicher nicht. Dazu müsstest Du unsere Gene komplett auf den Kopf stellen.
 
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Fast alle Menschen ticken ganz genau so. Ja, seid ehrlich zu Euch selbst. Zeigt nicht mit dem Finger auf andere! Ihr beschwert Euch über die bösen Konzerne, die die Globalisierung für sich nutzen, und reklamiert aber gleichzeitig für Euch, dass ihr natürlich gefälligst aber das Spiel billig für Euch aus dem Ausland ohne jede Mühe und Nachteil importieren wollt. Das ist doch schizophren!

Nein, du reißt die Aussage völlig aus dem Kontext. Es geht darum, dass das legale Importieren von Waren aus dem Ausland digital unterbunden wird wodurch nun einmal lediglich die Unternehmen und Binnenwirtschaft geschützt wird, nicht aber die Länder die auf diese Exporte mehr angewiesen wären. Außerdem habe ich zu keinem Zeitpunkt gefordert, dass man solche Produkte zu jeder Zeit in der Form importieren soll. Es geht mir um das kann, zum Beispiel wenn ich im Ausland bin und ein dort erworbenes Spiel, so wie früher auch hier spielen möchte.

Und natürlich muss ich das persönlich nehmen, wenn ich mit "Leute wie du" persönlich angesprochen werde.

Und nur weil man nicht umhinkommst an der Globalisierung teilzunehmen ist es mit Nichten schizophren auf die Missstände hinzuweisen. Was soll man denn tun, den Kopf in den Sand stecken? ^^

MfG
 
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Es ist schizophren, auf die Missstände hinzuweisen, aber gleichzeitig genau so zu handeln, wie die kritisierten Konzerne, in dem Du Dein Spiel aus dem billigen Ausland beziehst Du damit direkt die Leute in diesen Ländern schädigst.

Denn genau das passiert: Wenn der Hersteller seine Kosten nicht mehr einspielt, weil alle im billigen Ausland kaufen, wird er die Preise weltweit auf das selbe Niveau anheben müssen. Selbst wenn wir davon leicht profitieren würden, der Einwohner des Billiglandes wird dann auf jeden Fall ausgesperrt.


Was juko888 übrigens geschrieben hat, war:

"Nur als kleiner Tipp: Wenn jeder so handeln würde wie Du, hätten wir bald keine AAA-Spiele mehr. Globalisierung ist nun mal keine Einbahnstraße."

Und da hat er absolut recht, wenn Du denn selbst einräumst, dass Du Spiele im billigen Ausland kaufst. Schade, dass Du das offenbar als persönlichen Angriff wertest.
 
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Es ist schizophren, auf die Missstände hinzuweisen, aber gleichzeitig genau so zu handeln, wie die kritisierten Konzerne, in dem Du Dein Spiel aus dem billigen Ausland beziehst Du damit direkt die Leute in diesen Ländern schädigst.
Wer sagt denn das ich meine Spiele aus dem billigen Ausland beziehe? Es geht darum das es völlig legal ist im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes unter Berücksichtigung der Freigrenze Waren zu importieren. Diese Regelung gibt es damit die "Binnenwirtschaft" nicht geschwächt wird. Und es geht darum das obwohl das bereits geregelt ist digital eine künstliche Barriere aufgebaut wird, die einem genau dieses Recht/ Möglichkeit nimmt und dazu auch noch alternativlos, da Steam zunehmend eine Monopol artige Stellungen im digitalen Vertrieb hat. Da profitieren lediglich die Unternehmen und weder die nationalen Endverbraucher oder aber die Arbeiter in Billiglohnländern.

Darüber hinaus schwächt man nicht Billiglohnländer in dem man dort investiert, sondern im Gegenteil, man stärkt sie, weil man die Kaufkraft stärkt. Es wäre sogar für die Länder besser wenn andere, Kaufkraft starke Länder ihr Geld dort absetzen würden, dass würde der Wirtschaft in solchen Ländern viel mehr helfen und die Hersteller würden auch keine Verluste machen so wie du es darstellst sondern im schlimmsten Fall einen "Gewinn"verlust haben, da die Produkte ja nicht unter Wert sondern lediglich zu geringeren Konditionen verkauft werden. Kein Hersteller verschenkt Produkte(Proportional sind nämlich solche Preise in Billiglohnländern im Verhältnis zum Einkommen viel höher als bei uns), jedes kommerzielle Unternehmen verfolgt eine Gewinnerzielungsabsicht, ja das ist sogar steuerlich so vorgeschriebenen, damit man nicht Unternehmen aus reinen Abschreibungsgründen betreiben kann.

Denn genau das passiert: Wenn der Hersteller seine Kosten nicht mehr einspielt, weil alle im billigen Ausland kaufen, wird er die Preise weltweit auf das selbe Niveau anheben müssen. Selbst wenn wir davon leicht profitieren würden, der Einwohner des Billiglandes wird dann auf jeden Fall ausgesperrt.
Siehe oben.

Was juko888 übrigens geschrieben hat, war:

"Nur als kleiner Tipp: Wenn jeder so handeln würde wie Du, hätten wir bald keine AAA-Spiele mehr. Globalisierung ist nun mal keine Einbahnstraße."

Und da hat er absolut recht, wenn Du denn selbst einräumst, dass Du Spiele im billigen Ausland kaufst. Schade, dass Du das offenbar als persönlichen Angriff wertest.
Ach ja, dann begründet das doch einmal mit Beispielen. Ist es nicht so das es den Ländern wo das Geld hinfließt besser geht also, warum unterstützen wir nicht Billiglohnländer in dem wir Produkte direkt dort kaufen, denn das würde ihnen wirklich helfen aber nein, wir verschanzen uns hinter künstlichen Grenzen und schützen so lediglich die Binnenwirtschaft und unterstützen mit Nichten Billiglohnländer dadurch, denn bei denen kommt NICHTS an, von dem was wir hier mehr bezahlen, denn das landet direkt in den Taschen der Konzernen, siehe Apple mit utopischen Margen von über 100%. Davon sehen die Billiglohnländer nichts und folglich spricht das zu 100% gegen eure These!

Und natürlich ist das an mich direkt gerichtet. 1.) Wird mir unterstellt das ich generell solche Produkte im Ausland kaufe, 2.) Wird mir hier unterstellt das ich nicht bereit wäre orts übliche Preise zu zahlen, an welcher Aussage wird das bitte festgemacht? Das ist verleumnerisch, da nicht begründbar und an den Haaren herbeigezogen! 3.) Wenn jeder so handeln würde wie du impliziert das ich mich entsprechend der ersten beiden Punkte verhalte und das ist nun einmal konstruiert und falsch und dennoch wird daraus etwas abgeleitet, zu Unrecht und ich bin, wie schon geschrieben, etwas schockiert darüber das du dem zustimmst und die Inhalte so nicht von den zu Unrecht hergestellten persönlichen Bezügen trennst.

Sorry Grestorn aber da kann ich wirklich nicht mitgehen und bei dem letzt genannten Punkt noch weniger als bei den ersten.

MfG
 
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Kurze Frage: In wie weit stärkt es die Infrastruktur von China, wenn jemand ein Spiel über einen Keyversender aus HongKong bezieht?

Und dabei übrigens die deutschen Steuergesetze umgeht, denn eine Einfuhrumsatzsteuer wird natürlich nicht abgeführt.
Irgendwie kann ich Deiner Argumentation nicht folgen.

Du hast leider mein Argument, dass der Spielehersteller es sich nicht leisten kann, die Einnahmen aus den 1-Welt-Ländern einzubüßen, nicht weiter kommentiert. Deine Entgegnung dazu würde mich aber durchaus interessieren!
 
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Kurze Frage: In wie weit stärkt es die Infrastruktur von China, wenn jemand ein Spiel über einen Keyversender aus HongKong bezieht?
Wie ich schrieb, kauft man in Billiglohnländern ein, beim Händler oder Keyreseller welcher beim Händler einkauft, dann erhöht das die Kaufkraft und so weiter, einfache Marktwirtschaft. Setze ich mein Geld nicht dort ab hat niemand etwas in solchen Ländern davon. Ich sage damit ja nicht das ich nicht bereit bin die hiesigen Preise zu zahlen und zahle, sondern ich versuche lediglich eure These zu entkräften man würde den Ländern dadurch schaden, denn eher das Gegenteil wäre der Fall, Stichwort Kaufkraft stärken!
Und dabei übrigens die deutschen Steuergesetze umgeht, denn eine Einfuhrumsatzsteuer wird natürlich nicht abgeführt.
Irgendwie kann ich Deiner Argumentation nicht folgen.
Lieber Grestorn, noch einmal, wie ich bereits mehrfach schrieb gibt es Freigrenzen für den Import aus dem ausland. Diese Güter geringen Wertes sind dann Umsatzsteuer befreit. Gleiches gilt dann selbstverständlich auch für den Digitalvertrieb. Entscheidend dabei ist die Absatzmenge und da kann man gerne darüber nachdenken das zu reglementieren aber es muss in einem realen Umfang möglich sein, genau so wie es in der Praxis durch physischen Erwerb in solchen Ländern ja auch möglich und erlaubt ist! Quasi wie bei Ebay, wo man eigentlich, wenn man denn geprüft wird, ab einem bestimmten Absatz und der ist nicht all zu hoch, Steuern auf die Gewinne bezahlen muss, was viele gar nicht wissen.

Du hast leider mein Argument, dass der Spielehersteller es sich nicht leisten kann, die Einnahmen aus den 1-Welt-Ländern einzubüßen, nicht weiter kommentiert. Deine Entgegnung dazu würde mich aber durchaus interessieren!
Natürlich bin ich darauf eingegangen, siehe oben und es geht wie so oft geschrieben nicht um den "absoluten" Erwerb solche Produkte im Ausland, sondern das man sie im gleichen Maße digital in der Form erwerben kann, wie man es jetzt auch schon physisch vor Ort praktizieren kann, denn diese künstliche Barriere nützt weder dem Billiglohnland, noch dem Endverbraucher es schützt lediglich den maximal möglichen Gewinn pro Land im Verhältnis zum Durchschnitsseinkommen unterm Preis werden solche Produkte sowieso nicht angeboten, kein Hersteller verschenkt seine Produkte in der Anfangsphase, siehe dazu auch meine Anmerkung mit der Gewinnerzielungsabsicht.

MfG
 
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Wie ich schrieb, kauft man in Billiglohnländern ein, beim Händler oder Keyreseller welcher beim Händler einkauft, dann erhöht das die Kaufkraft und so weiter, einfache Marktwirtschaft. Setze ich mein Geld nicht dort ab hat niemand etwas in solchen Ländern davon. Ich sage damit ja nicht das ich nicht bereit bin die hiesigen Preie zu zahlen, sondern ich versuche lediglich eure These zu entkräften man würde den Ländern dadurch schaden denn eher das Gegenteil wäre der Fall, Stichwort Kaufkraft stärken!
Ich bestreite das. Denn außer einem Briefkasten befindet sich ja nicht viel in diesem Land. Das Produkt wird weder dort produziert noch bleibt das Geld im Land.

Lieber Grestorn, noch einmal, wie ich bereits mehrfach schrieb gibt es Freigrenzen für den Import aus dem ausland. Diese Güter geringen Wertes sind dann Umsatzsteuer befreit. Gleiches gilt dann selbstverständlich auch für den Digitalvertrieb.
Nein, für Digitalprodukte die in die EU importiert werden gilt generell und weltweit eine Umsatzsteuer von 19% (wie Du z.B. siehst, wenn Du ein Spiel bei GoG kaufst - die führen das nämlich ganz korrekt ab).

Natürlich bin ich darauf eingegangen, siehe oben und es geht wie so oft geschrieben nicht um den "absoluten" Erwerb solche Produkte im Ausland, sondern das man sie im gleichen Maße digital in der Form erwerben kann, wie man es jetzt auch schon physisch vor Ort praktizieren kann.

Dann hast Du mich nicht verstanden.

Wenn jeder sein Produkt in dem Land kauft, in er wohnt, dann kauft beispielhaft 50% der Spieler das Spiel in einem Hochpreisland zu 60€ und 50% der Spieler in einem Niedrigpreisland zu €20.

D.h. einfach gerechnet macht der Hersteller pro verkauften Spiel im Schnitt einen Umsatz von €40.

Wenn jetzt 100% der Spieler im Niedrigpreisland kauft (weil es halt geht), dann macht der Hersteller nur noch einen Umsatz von €20 pro Spiel.

D.h. er verdient nur die Hälfte. Wie refinanziert er den Rest?
 
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Aha Spiele im "billigen" Ausland ist verboten, aber wenn Firmen im "billigen" Ausland prodizieren ist das in Ordnung oder was ?
Ne also so funktioniert das nicht und meine Einsicht hält sich auch in Grenzen. Klar, irgendwem schadet man immer egal wie man es macht. Aber jeder will doch nur Geld sparen, das ist natürlich selbst bei Unternehmen nicht anders. Außerdem darf man nicht vergessen das unsere Lieben Steuern auch die Preise in die Höhe treiben. Und daran verdient nur der Staat und nicht der Entwickler.
 
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Ich bestreite das. Denn außer einem Briefkasten befindet sich ja nicht viel in diesem Land. Das Produkt wird weder dort produziert noch bleibt das Geld im Land.
Natürlich wird man nur über den Kanal keine großen messbaren Effekte erziehlen, dass muss dann schon breit gestreut bei allen möglichen Produkten geschehen. Was meinst du warum Produkte aus China in den USA extra versteuert werden. Im die dortigen Billiglohnverhältnisse zu stärken oder aber den US Amerikanischen Binnenmarkt zu schützen?

Nein, für Digitalprodukte die in die EU importiert werden gilt generell und weltweit eine Umsatzsteuer von 19% (wie Du z.B. siehst, wenn Du ein Spiel bei GoG kaufst - die führen das nämlich ganz korrekt ab).
Aber nicht so lange die Produkte unter der Freigrenze liegen!


Dann hast Du mich nicht verstanden.

Wenn jeder sein Produkt in dem Land kauft, in er wohnt, dann kauft beispielhaft 50% der Spieler das Spiel in einem Hochpreisland zu 60€ und 50% der Spieler in einem Niedrigpreisland zu €20.

D.h. einfach gerechnet macht der Hersteller pro verkauften Spiel im Schnitt einen Umsatz von €40.

Wenn jetzt 100% der Spieler im Niedrigpreisland kauft (weil es halt geht), dann macht der Hersteller nur noch einen Umsatz von €20 pro Spiel.

D.h. er verdient nur die Hälfte. Wie refinanziert er den Rest?
Dazu musst du dann erst einmal aufzeigen das ein Hersteller bei 20 € wirklich einen Verlust macht. Ich gehe nach meiner Erfahrung davon aus, das kein wirtschaftlich geführtes Unternehmen seine Produkte „verschenkt“, siehe Gewinnerzielungsabsicht.

MfG
 
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Aha Spiele im "billigen" Ausland ist verboten, aber wenn Firmen im "billigen" Ausland prodizieren ist das in Ordnung oder was ?

Wo hab ich das gesagt?

Irgendwie hab ich nicht den Eindruck, dass Du wirklich genau gelesen hast, was ich geschrieben habe.

Außerdem darf man nicht vergessen das unsere Lieben Steuern auch die Preise in die Höhe treiben. Und daran verdient nur der Staat und nicht der Entwickler.

Und was ist daran schlecht, dass unser(!) Staat das Geld einnimmt? Der finanziert sich auch nicht durch Lust und Liebe, und die Vorteile des Staates nutzt Du ja sicher, wie wir alle, ganz gerne. Wenn ein Hoeneß Steuern hinterzieht, dann ist das Geschrei groß, wenn der mehr oder weniger "kleine Mann" das macht, ist das dann wohl akzeptierte und oft auch bewunderte Praxis.
 
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Wo hab ich das gesagt?

Irgendwie hab ich nicht den Eindruck, dass Du wirklich genau gelesen hast, was ich geschrieben habe.



Und was ist daran schlecht, dass unser(!) Staat das Geld einnimmt? Der finanziert sich auch nicht durch Lust und Liebe, und die Vorteile des Staates nutzt Du ja sicher, wie wir alle, ganz gerne. Wenn ein Hoeneß Steuern hinterzieht, dann ist das Geschrei groß, wenn der mehr oder weniger "kleine Mann" das macht, ist das dann wohl akzeptierte und oft auch bewunderte Praxis.

Ich hab dich nicht zitiert also auch nicht persönlich angesprochen ;) Alles gut :D Naja was die Steuer betrifft sehe ich das ein bisschen anders. Der Staat kassiert schon genug Steuern von uns, und eine Mehrwertsteuer ist totaler Humbug. Aber das ist ein anderes Thema ....
 
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Wo hab ich das gesagt?

Irgendwie hab ich nicht den Eindruck, dass Du wirklich genau gelesen hast, was ich geschrieben habe.
Aber genau darum geht es doch, das eben nicht gleiches Recht für alle gilt und Firmen im Prinzip "die Nutznießer" der Globalisierung sind. Und an der Tatsache ändert auch nicht der stetige Verweis, dass es ja noch andere gibt denen es schlechter als uns geht.


Und was ist daran schlecht, dass unser(!) Staat das Geld einnimmt? Der finanziert sich auch nicht durch Lust und Liebe, und die Vorteile des Staates nutzt Du ja sicher, wie wir alle, ganz gerne. Wenn ein Hoeneß Steuern hinterzieht, dann ist das Geschrei groß, wenn der mehr oder weniger "kleine Mann" das macht, ist das dann wohl akzeptierte und oft auch bewunderte Praxis.
Darum geht es nicht, es ging darum das ihr behauptet habt man würde den dortigen Arbeitern schaden, was aber nicht der Fall ist wenn man deren Kaufkraft stärkt, in dem man, allgemein, die dort produzierten Produkte auch direkt absetzt und nicht zu künstlichen an die Marktverhältnissen angepassten Preisen, wovon solche Billiglohnländer dann nichts haben, außer das sie "ausgebeutet" wurden, wenn ich das jetzt mal so reißerisch darstelle.

MfG
 
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Natürlich wird man nur über den Kanal keine großen messbaren Effekte erziehlen, dass muss dann schon breit gestreut bei allen möglichen Produkten geschehen. Was meinst du warum Produkte aus China in den USA extra versteuert werden. Im die dortigen Billiglohnverhältnisse zu stärken oder aber den US Amerikanischen Binnenmarkt zu schützen?
Bist Du jetzt beim Trumpschen Protektionismus? Wie passt das in unsere Diskussion?

Fakt ist: Wenn Apple seine Handys in China fertigen lässt, dann stärkt das die dortige Wirtschaft (bei aller Ausbeutung). Wenn Du bei MMOGA ein Spiel aus HongKong kaufst, stärkt das die Wirtschaft dort kein bisschen, nur den Geldbeutel des Inhabers von MMOGA.

Aber nicht so lange die Produkte unter der Freigrenze liegen!
Das stimmt halt einfach nicht. Für den Erwerb digitaler Produkte gibt es keine Freigrenze, da wird weltweit die Umsatzsteuer von 19% fällig. Informier Dich bitte korrekt.

Achtung Onlineanbieter & E-Commerce: FAQ zu Umsatzsteuer-Regelungen fur elektronische Leistungen ab 2015 - Kanzlei Dr. Thomas Schwenke

"Sind nur EU-Anbieter betroffen?(zurück)

Nein, betroffen sind alle Anbieter weltweit. So enthalten die offiziellen Erklärungen das folgende Beispiel:

Beispiel 44: Nutzt eine Privatperson in Schweden eine japanische Online-Bibliothek, unterliegt die von dem japanischen Unternehmen erhobene Gebühr der schwedischen Mehrwertsteuer.
Das heißt, der japanische Bibliotheksanbieter muss die schwedische USt anmelden und an Schweden abführen.

Zwar existiert eine zentrale Meldestelle für die Anmeldung und Abführung der EU-USt, dennoch sollten sich die Anbieter über das Zusammenspiel mit den lokalen Steuergesetzen informieren. Selbstverständlich wird dabei auch die Frage auftauchen, inwieweit sie Nachteile fürchten müssen, wenn sie die angefallenen Steuern schlicht nicht anmelden und nicht bezahlen."

Dazu musst du dann erst einmal aufzeigen das ein Hersteller bei 20 € wirklich einen Verlust macht. Ich gehe nach meiner Erfahrung davon aus, das kein wirtschaftlich geführtes Unternehmen seine Produkte „verschenkt“, siehe Gewinnerzielungsabsicht.

Er macht Verlust in so fern als dass er weniger verdient. Ich hab das eigentlich klar erklärt. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich insgesamt bei einem Spiel €10.000.000 einnehme oder nur €5.000.000. Natürlich sind auch die 5 Mio besser als nichts, aber der Hersteller kann damit eben nicht so aufwendige Spiele finanzieren. D.h. er wird einfach das Spiel nicht mehr für €20 im Niedriglohnland anbieten, denn das ist immer noch besser als auf die Einnahmen des Hochpreislands zu verzichten.
 
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Aber genau darum geht es doch, das eben nicht gleiches Recht für alle gilt und Firmen im Prinzip "die Nutznießer" der Globalisierung sind. Und an der Tatsache ändert auch nicht der stetige Verweis, dass es ja noch andere gibt denen es schlechter als uns geht.

Nein, das ist schlicht nur eine populistische, gern wiederholte, aber dennoch falsche Aussage. Nutznießer der Globalisierung sind wir alle, die Konsumenten noch viel mehr wie die Firmen, wie ich oben ja auch sehr ausführlich erläutert habe. Dieses "nur die Firmen haben was davon, wir aber nicht", ist genau das Fingerzeigen, dass so übel und schlicht unangebracht ist.

Das solls aber dann auch sein, wenn Du mir nicht folgen willst, dann ist das auch ok, es ist nicht meine Mission Dir die Augen zu öffnen. Aber vielleicht denkst Du mal in einer ruhigen Minute nochmal nach über das, was ich geschrieben habe.
 
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Bist Du jetzt beim Trumpschen Protektionismus? Wie passt das in unsere Diskussion?

Fakt ist: Wenn Apple seine Handys in China fertigen lässt, dann stärkt das die dortige Wirtschaft (bei aller Ausbeutung). Wenn Du bei MMOGA ein Spiel aus HongKong kaufst, stärkt das die Wirtschaft dort kein bisschen, nur den Geldbeutel des Inhabers von MMOGA.
Wenn ich das kritisieren bin ich wohl kaum dafür oder nicht?

D
as stimmt halt einfach nicht. Für den Erwerb digitaler Produkte gibt es keine Freigrenze, da wird weltweit die Umsatzsteuer von 19% fällig. Informier Dich bitte korrekt.

Achtung Onlineanbieter & E-Commerce: FAQ zu Umsatzsteuer-Regelungen fur elektronische Leistungen ab 2015 - Kanzlei Dr. Thomas Schwenke

"Sind nur EU-Anbieter betroffen?(zurück)

Nein, betroffen sind alle Anbieter weltweit. So enthalten die offiziellen Erklärungen das folgende Beispiel:

Beispiel 44: Nutzt eine Privatperson in Schweden eine japanische Online-Bibliothek, unterliegt die von dem japanischen Unternehmen erhobene Gebühr der schwedischen Mehrwertsteuer.
Das heißt, der japanische Bibliotheksanbieter muss die schwedische USt anmelden und an Schweden abführen.

Zwar existiert eine zentrale Meldestelle für die Anmeldung und Abführung der EU-USt, dennoch sollten sich die Anbieter über das Zusammenspiel mit den lokalen Steuergesetzen informieren. Selbstverständlich wird dabei auch die Frage auftauchen, inwieweit sie Nachteile fürchten müssen, wenn sie die angefallenen Steuern schlicht nicht anmelden und nicht bezahlen."
Noch gibt es eine Freigrenze.
Behorden nehmen Online-Handler ins Visier | c't Magazin


Er macht Verlust in so fern als dass er weniger verdient. Ich hab das eigentlich klar erklärt. Es ist einfach ein Unterschied, ob ich insgesamt bei einem Spiel €10.000.000 einnehme oder nur €5.000.000. Natürlich sind auch die 5 Mio besser als nichts, aber der Hersteller kann damit eben nicht so aufwendige Spiele finanzieren. D.h. er wird einfach das Spiel nicht mehr für €20 im Niedriglohnland anbieten, denn das ist immer noch besser als auf die Einnahmen des Hochpreislands zu verzichten.
Gewinnverlust ist aber kein genereller Verlust und so lange es den nicht gibt(siehe Apple mit über 100% Gewinnmarge) sehe ich keine Probleme darin die Kaufkraft in Billiglohnländern zu stärken.

MfG
 
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da handelt es sich nicht um digitale sondern ganz normal eingeführte, greifbare Produkte. Da gelten andere Regeln.

Wenn Du das Spiel auf DVD einführst, dann hättest Du recht, nicht aber, wenn Du es rein digital, also nur den Key kaufst.

Gewinnverlust ist aber kein genereller Verlust
Natürlich ist er das. Speziell dann, wenn die Erzeugungskosten gleich bleiben. Dann hast Du am Ende nämlich einen ganz realen Verlust.
 
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