Ja, der Fehler liegt dann eben in einer unrealistischen Einschätzung.
Sehe ich nicht so. Die vielen Jahre die solch ein Projekt benötigen sind sehr fluktuativ, was die Produktanforderungen betrifft, denn der Spielemarkt und die Bedarfe von Spielern ändern sich ständig und schnell, weswegen bei solch einem finanziellen Großprojekt der Erfolg immer im Auge behalten werden muss und dieser ist maßgeblich an den Spielerbedarfen geknüpft, welche sich über die Jahre aber ändern und damit dann eben auch der Aufwand der betrieben werden muss. Ist halt etwas anderes als wenn man einfach nur SW entwickelt, wo die maximale Flexibilität in vorhersehbar steigender Hardwareleistung liegt.
Doch, wie gesagt. Wenn man dem Projekt von Anfang an genug Zeit gibt, kann man Termine einhalten und qualitativ hochwertige Arbeit abliefern.
Gut, dann machen es viele falsch und kaum einer richtig...^^
Das nur entweder/oder geht stimmt halt nicht.
Wieso entweder oder, ich habe drei Szenarien aufgezeigt.
Außerdem, und auch das sagte ich schon oben, ist die Spielerschaft doch keine homogene Masse. Manche warten lieber, andere nicht. Das sind doch nicht dieselben Menschen, die da immer sprechen.
Wenn man sich in die Lage eines Entwicklers versetzt und versetzen kann und nicht nur auf seine egoistischen Bedürfnisen pocht, dann kann und sollte man damit leben können, wie ich finde.
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So mal man auch kein Anspruch auf irgend etwas hat. Wenn also jemand etwas in Aussicht stellt, verstehe ich die rhetorische Abstrafung nicht, wenn er es nicht schafft oder aber sich daran hält und die Qualität entsprechend einbußt. Dieser Druck kommt nicht vom Entwickler, sondern vom Konsumenten!
Nervt dich dann nicht, dass die Spieleentwickler Termine kommunizieren die nicht eingehalten werden?
Nö, warum auch, warum muss ich denn immer alles und sofort haben sollen können? Ich warte so schon die Release Phase ab und umgehe ganz natürlich die Bugphase und erfreue mich dann meist auch an niedrigeren Preisen. Das hat nur mit einem selber etwas zu tun und Impulskontrolle, bezogen auf den inneren Konsumzwang.
Ich meine, klar kann ein Spiel dauern. Das sollte im Normalfall aber klar sein, sodass man dann eben nicht verspricht, das Spiel sei zu Weihnachten da.
Dann kann keiner meckern.
So einfach ist das nicht, denn diese Schritte sind notwendig um Bedarfe zu ermitteln, so zum Beispiel durch Vorbestellungen. Würden die zu niedrig ausfallen, könnte man nämlich noch nachsteuern. Fällt das weg und man hüllt sich in Schweigen, ist das fast wie die Katze im Sack entwickeln, ohne vorab erahnen zu können, ob man sich in die richtige Richtung entwickelt. Das mag bei low-budget und kleineren Projekten funktionieren aber nicht bei solch großen budget-Projekten, wo so viel Kapital im Spiel ist, dass Risiko würde wohl niemand tragen.
Mein Motto, einfach mal ruhig durch die Hose atmen und nicht immer dem Konsumzwang nachgeben. Es gibt genug Zeitfüller, mehr als genug und da kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger nicht an.
Ausnahmen sind natürlich immer verständlich, aber inzwischen ist ankündigen, verschieben, abkündigen ja der normale Ablauf.
Das nervt.
Was wie gesagt seine Gründe hat aber das ist alle mal besser als ankündigen, releasen und dann so einen unfertigen Mist wie BF2042 abliefern.
MfG
Der zweite Grund, warum die Interessenten oft enttäuscht sind ist, dass einfach versucht wird um jedes Spiel herum einen möglichst großen Hype aufzubauschen. Das bei einem Hype die Enttäuschung tiefer sitzt, leuchtet doch ein.
Einfach mal über den Tellerrand schauen!
Gucke doch mal "wie groß die Konkurrenz" ist, wieviel Angebot es an Spielen gesamt gibt. Wenn man da oben mit schwimmen will, bei solch einem finanziellen Aufwand und damit Risiko, dann hat man gar keine andere Wahl.^^
MfG