Promimagazine sind hier aber eher unpassend da die doch eher Neugier, heile Welt und Tratsch verbreiten. Hier geht es ja eher darum das eine große Schauspielerin gestorben die einen großen Anteil an der Star Wars Saga hatte und genau deswegen war die Nennung hier mehr als gerechtfertigt. Woran wird man sich mehr erinnern, an dieser Filmreihe oder dem Ubumba aus dem Hungergürtel der täglich x fach als Werbung einem aufgenötigt wird? Es sind alles zwar Schicksale aber welcher Mensch beginnt nicht in gewissen Bereichen einfach abzustumpfen und nebenbei weicht es vom Thema ab.
Natürlich darf Kritik gebracht werden nur wie man es macht ist wichtig. Auch sehe ich hier keinen Hype denn sonst müsste hier die Kommentarmenge wenigstens schon das 10 fache an Beiträge haben.
Man muss sich ja nicht jeden Stiefel anziehen und besonders aus der Politik klingt es unglaubwürdig und künstlich. Jeder wird schon Schicksalsschläge erlebt haben und weiß damit was da auf einen zurollt aber deswegen kann und muss man nicht alles betrauern was auf dem Erdball passiert. besonders wenn man mit denen nix verbindet.
PS: Versuche doch mal den Bearbeiten Button zu nutzen da Mehrfachpostings höchst ungern gesehen sind
Eigentlich passen die Magazine genau zu diesem Thema. Sie heben die Erlebnisse und auch den Tod von einigen Personen über den von anderen und stellen sie als relevanter dar. Dabei handelt es sich um einen Organismus wie du und ich auch. Nein, die Meldung hatte hier nichts verloren. PC, Games und Hardware sind es, worauf diese Seite spezialisiert ist. Ein sehr bekannter und beliebter Game-Entwickler hat mal einen Audi gekauft. Ist das deswegen hier zu nennen? Hier erwarte ich Berichte, die im engen Kreis ums eigentliche Thema liegen. Hardware, Software,Games. Und Star Wars ist nicht einmal als Game zu seinem Status gekommen, sondern durch die Filmreihe. Deswegen wäre dies vielleicht in einem Klatschmagazin oder bei Leute heute zu erwähnen, aber nicht hier.
Wie mache ich es denn? Ich werde bei aller Kritik, die ich anwende, nicht anderen Usern gegenüber beleidigend oder sonst wie. Ich gewichte das Leben eines Menschen lediglich nicht größer, nur weil er mehr Geld hat und im Film statt beim Straßenbau mitwirkt. Und ich kann mir bestens vorstellen, wie das Ergebnis einer Kultur aussieht, die versucht, das eigentliche Elend auszublenden und sich mit TV-Idolen zu identifizieren versucht und derenLeben fokussiert. Denn wie anhand des Threaderstellers ersichtlich, ist dies ziemlich weit verbreitet. Wenn schon ein PC-Magazin über einen Film-Schauspieler berichtet, deren Reihe lediglich auch Videospiel ableger hat, dann ist das ein Hype. Das typische "Wir können es immer noch nicht fassen" tut wie das "Wir sind zutiefst bestürzt" der Politiker sein Übriges.
Nein, man muss nicht alles betrauern. Aber dem eigentlichen Elend mit "nicht die Leier schon wieder" und dem Ableben eines Schauspielers mit weltweiter Entsetzung entgegenzutreten, bringt rein gar nichts. Das ist eine Bewegung, die in dieser Kultur leider immer weiter verbreitet wird. Anstatt das Übel anzupacken, wird es ausgeblendet. Und doch, mit diesen Menschen verbindet einen sehr viel. Das sind Leute, die in weit größerem Leid leben als Fisher es in ihrem Luxus je mitbekommen hat. Die wünschen sich nichts weiter als Sicherheit, sie leben in Angst vor Terror und Armut. Und nun schau mal auf die Entwicklung der deutschen Bevölkerung. Wenn du Fisher eine Fanpost geschickt hättest, wäre die im Aktenvernichter gelandet. Aber wenn du manch einem Menschen etwas zu essen schenkst, erhältst du eine Dankbarkeit und Freude sondergleichen. Welchem Menschen bist du mehr verbunden?
Danke für den Hinweis. Ich habe noch Probleme damit, mich mit diesem System zurechtzufinden. Auf Heise und Co geht das wesentlich leichter.