Die Beziehung von Anakin und seiner toten Mutter aber schon gewissermaßen.
Das lasse ich gelten, die Folgen 1-3 hatte ich gerade nicht auf dem Schirm.
Ich lebe mehr in Folge 4-6, als den alten Teilen. Das Thema findet sich in
jedem schlechteren Tatort und macht aus einem Unterhaltungsfilm mit
infantiler Darstellung einer Gottheit, natürlich von Menschen lenk- und
nutzbar, kein Werk zum Nachdenken.
Aber so haben die Zuschauer vermutlich jeweils andere Ansprüche an
einen Film.
Du hast also Star Wars nie verstanden
Ich überinterpretiere es vermutlich nicht.
Es war ein technisch schöner Film, ein Abschied der alten Darsteller, und
ein übergang hin zu neuem. Lassen wir uns vom nächsten Teil überraschen.
...Und was ist Vorhersehbarkeit überhaupt für ein Qualitätskriterium? ...
Es unterscheidet einen guten Unterhaltungsfilm von einem Film, der
langfristig zum Nachdenken einlädt, der etwas bewegt und vielleicht gar
verändert. Es geht nicht um "gut oder schlecht", es ging um Unterhaltungs-
film oder nicht. Und als solcher taugt er sehr gut. Ich fand vor allem die
3D Umsetzung sehr gelungen. Ich saß, zu spät die Karten kaufend, in der
zweiten Reihe und die Leinwand war Formatfüllen im Blickfeld.
Sehr beeindruckend, ich war gefühlt in den Szenen. Gerade die Insel-
szenen mit Luke wirkten sehr gut. Auch inhaltlich, weil sie die Zerrüttung
eines älterer Menschen zeigte, der sein Leben reflektierte.