AW: Stanford-Professor macht Videospiele und Pornos für Verwahrlosung junger Männer verantwortlich
Als Stützen ihrer Theorie führen Dr. Philip Zimbardo und Co-Autorin Nikita Duncan unter anderem den Tod von Seungseob Lee und den norwegischen Massenmörder Breivik ins Feld. Lee geriet in die Schlagzeilen, weil er nach 50 ununterbrochenen Stunden Starcraft 2 verstarb. Breivik habe hingegen während seiner Verhandlung preisgegeben, Call of Duty und World of Warcraft gespielt zu haben.
Der Massenmörder Breivik hat auf Grund seines verschobenen Weltbildes getötet.
Weiterhin hatte er massenhaft Zugang zu tödlichen Waffen.
Außerdem fühlte er sich als Außenseiter und hatte wenig Freunde.
Da sollte man mal nachforschen wegen der Beweggründe für sein Handeln.
Alles andere ist unreflektiertes Nachplappern unbewiesener Hypothesen.
Ohne die Waffen hatte Breivik die Leute schon mit der flachen Hand oder einem Holzknüppel angreifen müssen.
Dann wäre aber nach kurzer Zeit das Gesicht ziemlich geschwollen gewesen.
Natürlich gibt es eine Computersucht, die hat aber meist andere Gründe.
Viele (und die Statistik die Wissenschaft der Analyse von vielen Ereignissen) der Süchtigen haben noch viel mehr Probleme (Außenseiter, Zurückweisungen der Eltern, soziale Probleme, häusliche Gewalt, ... ).
Die zunehmende Gewaltdarstellung in den Spielen ist allerdings ein Problem.
Es gibt fast keinen neuen Titel für die Konsolen oder PC, welcher nicht Waffen auf dem Titelbild hat.
Bei exzessiver Nutzung kann da sicher eine Veränderung der Wahrnehmung der Realität vorkommen.
Aber das ist nicht die Mehrheit der Spieler, sondern ganz wenige.
Als es noch keine Computer gab, hat es genau solche Greultaten gegeben.
Das heißt doch, daß der Herr Dr. Von und Zu aus einer kleinen Gruppe von Vorfällen auf die große Masse von Spielern geschlossen hat.
Und "andere" Zahlen hat er wohl kaum.
Wissenschaftlich arbeiten kann ich seit über 30 Jahren.
Bestätigt auf einem Papier mit vielen Stempeln und Unterschriften der Doktoren / Professoren der Hochschule.
