Durch GPT hast du Vorteile (zB HDDs >2TB), daher würde ich es so belassen.
Ähm.. den Partitionsstil kannst du bei jedem Laufwerk separat wählen. So kann beispielsweise eine SSD als MBR-Datenträger eingerichtet sein und eine HDD im selben System als GPT-Datenträger.
@jack56
Der SSD ist es völlig egal, ob sie als GPT- oder als MBR-Datenträger eingerichtet wurde. Einfluss auf die Leistung oder die Lebensdauer hat das nicht. Möchtest du Windows unbedingt im UEFI-Modus installieren (um beispielsweise die UEFI-"Features" nutzen zu können), ist bei Betriebssystemen von Microsoft GPT zwingende Voraussetzung. Der neuere GPT-Partitionsstil ist robuster und klarer definiert als der alte MBR-Partitionsstil. Momentan hat MBR aber noch einen Kompatibilitätsvorteil, da z.B. ältere Partitionierer, Backup-Software oder Verschlüsselungstools, die auf Mid-Level-Ebene auf das Speichergerät zugreifen, GPT noch nicht oder nicht vollständig unterstützen.
Auch im MBR-Modus wird bei der Windows-Installation automatisch eine separate "System"-Partition angelegt (sofern das Laufwerk zuvor nicht schon partitioniert wurde), die je nach Windows Version entweder 100 MB oder 250 MB groß ist.
Lohnt es sich eigentlich als Normalverbraucher eine System-Festplatte zu encrypten?
Das kommt darauf an vor was du deine Daten schützen möchtest bzw. vor was du Angst hast. Eine FSE schützt nur die Daten eines ausgeschalteten Rechners vor dem Auslesen durch Dritte beispielsweise nach einem Diebstahl des gesamten Rechners oder dem Speicherlaufwerk. Es schützt die Daten nicht davor während des Betriebs, beispielsweise durch ein Schadprogramm, über das Internet übertragen zu werden. Auch wer physischen Zugriff auf den laufenden Rechner hat, kann auf die Daten uneingeschränkt zugreifen.
Einen Tipp habe ich noch für dich. Hänge für den Zeitraum der Windows-Installation die HDD ab. Ansonsten kann es passieren, dass die Startdateien von Windows nicht auf der SSD sondern auf der HDD landen.