Springende Werte für Lüfterdrehzahl und mangelnde Luftzufuhr

emil97

Schraubenverwechsler(in)
Springende Werte für Lüfterdrehzahl und mangelnde Luftzufuhr

Hallo Leute,
ich habe mir vor kurzem ein Upgrade auf Skylake geleistet. Dabei wollte ich auch gleich meinen CPU-Kühler vergrößern und brauchte daher auch ein neues Gehäuse. Dabei entschied ich mich für das Sharkoon VS4-V. Lüftertechnisch hatte ich dann einen eingehenden 120mm NoName-Lüfter (3-Pin), der beim Gehäuse dabei war, einen 120mm LED-Lüfter (auch 3-Pin) aus meinem alten Gehäuse auf der Rückseite um rauszupusten und meinen neuen be quiet! Pure Rock CPU Kühler (Der ja die SilentWings 2 zum Lüften benutzt), der in den hinteren Lüfter pustet. Beim Betrachten der Lüfter im BIOS fiel mir dann auf, dass beim vorderen Lüfter die Drehzahl die ganze Zeit zwischen ca. 800 und 1900 RPM gesprungen ist. Es hörte sich aber so an, als ob die Drehzahl konstant wäre. Erst habe ich gedacht der Sensor vom mitgelieferten Lüfter wäre kaputt und hab mich erstmal nicht drum gekümmert. Irgendwann ist mir dann aber aufgefallen, dass kaum Luft von vorne in das Gehäuse kommt. Also habe ich den LED-Lüfter von der Rückseite des Gehäuses auch vorne angebracht (dort ist Platz für 2 Lüfter) und plötzlich schwankt auch dessen Drehzahl-Wert (meinem Gehör nach zu urteilen nicht die Drehzahl selbst) zwischen 800 und 1900 RPM. Und wirklich mehr Luft ist auch nicht ins Gehäuse geströmt. Als ich dann schließlich mal die Front vom Gehäuse während des Betriebs abgenommen habe ist auch mehr Luft reingekommen, allerdings bei Weitem nicht genug und der Drehzahl-Wert ist weiterhin bei beiden Lüftern gesprungen. Ich bin nun etwas ratlos und hoffe, dass jemand von euch eventuell einmal Erfahrungen mit sowas gemacht hat, denn ich will das Gehäuse nicht einschicken müssen, da ich den PC fürs Studium brauche und es ein Haufen Arbeit wäre alles wieder aus- und einzubauen.

MfG
Emil
 
AW: Springende Werte für Lüfterdrehzahl und mangelnde Luftzufuhr

Moin

Das mit der Drehzahl könnte auch einfach nur mit einem Auslesefehler des Boards zusammenhängen. Um welches Board handelt es sich hier? Anschlüsse des Boards sind auf Spannungsregulierung eingestellt?
Wie sieht Überhaupt die PC Konfig aus? Details.

Und was erwartest du von einem 30€ Case? Sinnvoll wäre die Anschaffung eines Gehäuses gewesen, wo man 140er Lüfter einbauen kann. Desweiteren behindern die Lufwerkskäfige hinter den Lüftern den Luftstrom. Die Front des Gehäuses scheint nur kleine Lüftungsöffnungen am Rand der Front zu haben (Hab leider nur das Bildmaterial zur verfügung). Ich hätte mir die kleine Kiste nicht gekauft.
 
AW: Springende Werte für Lüfterdrehzahl und mangelnde Luftzufuhr

Okay, hier einmal meine PC-Config:
- i5 6600k @ 3.5GHz
- AsRock Fatal1ty Z170 Gaming K4
- Sapphire R9 270X OC
- 16 GB RAM
- Thermaltake Hamburg 530W (Ja, ich weiß davon wird abgeraten aber bisher hats 2 Jahre gehalten :D)
- Sharkoon VS4-V Case
- 1TB Festplatte und 250GB SSD

Ich habe beobachtet, dass sowohl meine CPU als auch meine GraKa sich ihre Luft aus der seitlichen Öffnung des Gehäuses holen (was ja so nicht sein soll kommt viel zu viel Staub rein). Liegt es tatsächlich am Gehäuse selbst? Habe nämlich möglichst viele Reviews zum Gehäuse gelesen aber in keinem war von mangelndem Luftstrom die Rede. Und mein vorheriges Gehäuse (ein Sharkoon VS3-V Chrome, also gleicher Hersteller und ungefähr gleicher Preis) konnte mit dem LED-Lüfter das Gesamte Gehäuse ziemlich gut belüften. Das mit den kleinen Lüftungsöffnungen an der Front stimmt (eine etwas größere ist noch unter der Front, so ca. 1*3cm), aber auch bei abgenommener Front fehlt der Luftstrom. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass 2 120mm Lüfter so wenig Luft ins Gehäuse pusten. Bei voll aufgedrehter Leistung fühle ich direkt hinter den Lüftern mit der Hand eigentlich gar keine Luft...
 
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Das Case ist einfach nicht so für hitzige Hardware gedacht, vorallem kommt da kaum gut Luft von vorne rein. Da hättest du besser zum VG-4S gegriffen, wen nes schon ein V-Gehäuse von Sharkoon sein muss. Hat zwar nicht so ne schön schlichte Front, doch dafür kann der Lüfi gut Luft reinschaufeln. Oder dan ngleich ein T3, wobei halt alle ein Problem haben: der HDD Käfig ist so geschlossen aufgebaut, dass da nicht so viel Luft durchkommen wird. Ein ähnliches Problem hatte ich damals mit dem Midgard, auch da musste der Lüfi durch die langlöcher vom HDD Käfig pressen, was mässigen Erfolg brachte. Bei deinem ist es sogar noch "schlimmer", da ist es ja ne ganze "Wand".
Dies erklärt aber nicht, warum dein Lüfi auf und ab hüpft. Was du mal machen kannst: bau den Lüfi mal aus, schliess in am Mobo an und gucke, ob dann die Drehzahl auch so hüpft oder dann konstant bleibt. Wenn sie immer noch hüpft, hat das Mobo evtl. Probs mit dem auslesen. Wäre jetzt halt gut, wenn du ne externe Lusteu hättest, wo die Drehzahl angezeigt wird, dann könntest du schnell sehen, ob es am Lüfter oder am Moboanschluss liegt.
So was hatte ich nämlich mal bei der Combo Lamptron FC5 und eLoop B12-2 Lüfter: wenn ich am Drehregler nach rechts (also mehr Drehzahl) drehte, dann sank die angezeigte Drehzahl und wenn ich nach links drehte, stieg sie plötzlich. War so komisch, dass selbst der Noiseblocker-Support nicht wusste, woran es liegen konnt. Nach dieser Sache war mir aber klar, dass mit Lüftern schon komische Sachen vorkommen können :-)
 
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Ich habe nun ein wenig getestet. Die springende Lüfterdrehzahl ist tatsächlich auch der Fall bei ausgebautem Lüfter. Das hat mich etwas überrascht, da der LED-Lüfter bei meiner ersten Konfiguration noch richtige Readouts hatte, aber nach dem Einbauen in die Front nur noch springende Werte bekommt. Auch nach erneutem Umbau bleiben die Werte jetzt springend. Also tippe ich auf wahrscheinlich defekte Anschlüsse :( . Ich habe nun, um die Luftzufuhr vernünftig zu gewährleisten bis ich Geld für ein vernünftiges Gehäuse habe, den LED-Lüfter mit dem Staubfilter aus der Front ins Seitenpanel als Luftzufuhr eingebaut. Vorne saugt der mit dem Gehäuse gelieferte Lüfter mit geringer Drehzahl (zumindest habe ich das Profil so eingestellt, bin mir nicht mehr sicher, ob die fehlerhaften Lüfter steuerbar sind), damit sich bei den Festplatten kein Hitzestau entwickelt. So bleibt zumindest der Staub draußen und meine Graka wird auch nicht mehr so bedenklich heiß. Kann es sein, dass mein MoBo (AsRock Fatal1ty Z170 Gaming K4) mit 3-Pin Lüftern nicht klarkommt? Ich finde im BIOS auch keine Einstellungsmöglichkeit zur Spannungssteuerung...
 
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Naja... Auf der ASRock Seite ist folgendes zu finden: CPU_FAN1 and CHA_FAN1 can auto detect if 3-pin or 4-pin fan is in use.
Also sollte CHA_FAN1 auch mit 3Pin Lüftern klarkommen.
 
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Danke evilgrin!
Wie sich herausstellt habe ich beim Umbau des LED-Lüfters auf die Front den Stecker nicht mehr in CHA_FAN1 gesteckt sondern in CHA_FAN3, während der mitgelieferte Lüfter immer an CHA_FAN2 war. Ich habe jetzt den LED Lüfter in CPU_FAN1 gepackt, meinen CPU-Kühler (der ja 4-Pin hat) in CPU_FAN2 und den mitgelieferten Lüfter in CHA_FAN1. Der LED-Lüfter zeigt nun korrekte Werte, der mitgelieferte immerhin bis 60% (darüber springt er wieder, aber zwischen 3000 und 700RPM). Ich hatte auch schon darüber nachgedacht, ob nur ein Paar der Anschlüsse 3-Pin Lüfter unterstützen, aber habe in der Bedienungsanleitung des MoBos keinen Hinweis darauf gefunden (???). Ich habe diese Werte jetzt in meiner neuen Lüfterkonfiguration gemessen und teste die Tage mal, ob sich die Belüftungssituation an der Front auch dadurch lösen lässt. Mich verwirrt jedoch warum der CHA_FAN1 (also da, wo jetzt der mitgelieferte Lüfter dran ist) immer noch für Werte über 60% falsche Readouts hat...
 
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