Ich und viel andere warten nun seit vielen, vielen Jahren, seit der gräßlichen Panik der Musik-Industrie vor der Compact-Kassette auf den Tag, an dem ich endlich einen hieb- und stichfesten Beweis für die Behauptung sehe, dass Kopien SCHÄDLICH für den Umsatz sind.
Aber wenigstens muss sich Ubisoft nun mit dem Greuel der Öffentlichkeit herumschlagen, sie können den DRM nicht mal absetzen wenn ihnen die Kunden direkt an die Gurgel gehen. Und warum? Weil die DRM-Entscheidung von finanzkräftigen Investoren getroffen werden, die vom Business KEINE AHNUNG haben und von anderen sogenannten "Experten" die 'Urban Legend' der Raubkopien eingebläut bekommen haben und dass ja unbedingt einen "Schutz" brauchen.
Wenn Ubisoft mal wieder versucht dem Kunden ein schönes Spielerlebnis zu bieten und endlich mit diesem paranoid-defensiven DRM-Unfug aufhört, dann können sie ihren Investoren, für die dieser ganz Dreck nämlich veranstaltet wird, endlich wieder SCHWARZE Zahlen präsentieren, anstatt nach einem noch verhagelteren Quartal zugeben zu müssen, dass das wohl keine gute Idee war. EA hat es lernen müssen, Take2 hat es lernen müssen, genauso wie die Musik-Industrie, die erst unter Schmerzen einsehen musste, dass man nichts verkauft, wenn man seine Kunden pauschal kriminalisiert und knebelt. Wenn nicht ... bitte schön, ist ja nicht mein Arbeitsplatz, der durch so eine kurzsichtige und dumme Strategie gefährdet wird ...
Ubisoft sollte es so machen wie der gute Mr. Wardell von Stardock:
"Scheiss auf die Kopierer! Ich mache mein Geld nicht mit Leuten, die keine Lust haben mir Geld zu geben. Ich mache mein Geld mit Leuten, die mir freiwillig Geld geben wollen. Ergo verzichte ich auf diesen DRM-Scheiss und kümmere ich endlich wieder um WICHTIGERE Dinge. Wie zB. meinen Kunden ein schönes und sauberes Spielerlebnis zu bieten."
Ich kaufe keine Ubisoft-Spiele mehr, egal auf welchem System.