Der Padre ließ V nicht davon kommen, er war also wegen ihr da, und nur wegen ihr, und er bestand darauf, dass V zu ihm in den Wagen stieg, und dass er V aus Wertschätzung persönlich zu ihren nächsten Ziel chaufieren wollte.
Noch bevor Marcus die Tür geschlossen hatte, war klar wie ähnlich sich die beiden waren. Immerhin trugen sie beide ein Kreuz auf der Brust.
Sie kämpften schon immer auf die gleiche Art wie es Seelenverwandte tun. Der Padre war also überhaupt nicht unzufrieden, dass diese talentierte Seelenverwandte nicht in Atlanta geblieben ist, und dass es am Ende vielleicht besser war, dass es in Atlanta für V nicht geklappt hat.
Während der Fahrt kam dann noch etwas Geschäftliches dazwischen, doch V wäre nicht V, wenn sie nicht damit klar käme wie Sebastian Ibarra Geschäfte machte.
Ein 6th-Street-Soldat der sich aufsteigen sah, nannte den Padre "Papi" und machte ihm ein Angebot, kleiner zu treten und Vista abzutreten, aber der Padre könne das Glen behalten.
Der Padre ging darauf nicht ein und machte einen Gegenvorschlag. In dem der Padre dem 6th-Street-Typ klar machte wer hier den längeren Arm hatte. Das schmeckte dem 6th-Street-Soldaten nicht, es blieben ihm also nur noch den Padre mit fliegenden Kugeln zu drohen.
Dann drohte er auch noch V mit diesen unangekündigt fliegenden Kugeln vor denen niemand sicher sein könnte und nannte V dabei: Missgeburt.
V hatte ihre eigene Art mit angedrohten fliegenden Kugeln umzugehen, möglichweise hatte sie vor in diesem Business zu expandieren und dann sollte man sich davon natürlich nicht erschrocken zeigen. Und der Padre würde sie bestimmt nicht zum Glen fahren, wenn ihr dieses Business nicht im Blut läge.
Mehr noch, kurz vor dem Ziel überreichte der Padre V seine Karte und drückte damit aus, es zu begrüßen, wenn sie wieder für ihn arbeiten würde.