Still Wakes the Deep
Maximale Details, UHD, DLSS Q (Transformer via NVinspector)
Das Game hat mich tatsächlich extrem positiv überrascht.
Es ist ein Horror-Walking Sim mit kleineren Schleicheinlagen, aber ohne Kampfsystem. Wenn es zu Begegnungen mit Feinden kommt, muss man entweder vorbei schleichen oder rennen, je nach Situation. Außerdem wird der Horror hier nicht auf billigste Art durch Jumpscares erzeugt, sondern durch ein bedrückendes Gefühl der Enge aufgrund einer Bohrinsel als Ort und Geräusche, also ehr psychischer Horror.
Allerdings hat dieses Spiel seine stärke nicht im Horror, sondern in der Story und im Voice Acting.
Ich habe selten so ein geniales Voice Acting gesehen, mir fällt da spontan nur Red Dead Redemption ein. Dazu kommt dass die Stroy sehr emotional ist.
Anfangs denkt man dass es sich um ein weiteres 08/15 Horrorgame handelt, aber wie andere Titel des Entwicklers zeigen (z.B. Dear Esther) steht hier die Story im Fokus, aber diese entfaltet sich auch erst ab der Hälfte des Spiels, dann im Finale aber mit Tränen-Garantie.
Grafisch ist es in Ordnung (UE halt).
Es gibt natürlich auch ein "aber". Von den Gameplaymechaniken ist es nichts besonderes. Schleichen, rennen, Gesprächen lauschen, simple "Rätsel" lösen, eine kurze Spielzeit von ca 5 std und schlechte Animationen.
Alles in allem eine 8/10. Die großartige zweite Spielhälfte rettet das Spiel und katapultiert es direkt in mein Herz.