Ohne jetzt zu wissen, was du bereit bist auszugeben:
Auch wenn eine externe Soundkarte den Rauschpegel bereits reduziert, da sie nicht den Störeinflüssen im Inneren des PCs (Mainboard, Grafikkarte, Netzteil) ausgesetzt ist (weswegen ich aus dem Stehgreif heraus auch nicht zu internen Lösungen rate), wirst du bei Klinke auf Cinch (ich nehme mal an, das meinst du mit „Y-Kabel“) immer Rauschen von der Leitung haben. Wirklich rauschfrei bekommst du es nur mit symmetrischen Verbindungen, wie sie im professionellen Bereich verwendet werden – wofür deine Monitore auch primär gebaut sind. Um sie optimal betreiben zu können, brauchst du also streng genommen ein Audio-Interface wie dieses hier:
Focusrite Scarlett 18i8 3rd Gen; 18-Kanal USB2.0 Audiointerface mit USB-C Anschluss; 24-Bit / 192 kHz; 4 Scarlett Mikrofon-Preamps; +48V Phantomspeisung; zuschaltbare Air-Funktion; Anschlüsse: 4x Mic-/Line-Eingang XLR/6.3 mm Klinke Combo symmetrisch...
www.thomann.de
Da deine Monitore einen symmetrischen 6,3-mm-Klinkeneingang haben, kannst du diese an das Interface mit symmetrischen Klinkenkabeln anschließen – das ist dann garantiert rauschfrei. Kopfhörer werden separat vorn angeschlossen und Monitore und Kopfhörer lassen sich sowohl getrennt voneinander regeln als auch simultan betreiben.
Nachteil an dieser Lösung: Dein Mikrofon muss separat am PC angeschlossen werden (Mic-Frontanschluss?), weil das Audio-Interface dafür nicht ausgelegt ist. Das macht die Verkabelung nicht unbedingt einfacher.
Alternativ versuchst du es mit dieser hier:
https://de.creative.com/p/sound-blaster/sound-blaster-x5
Da nimmst du für die Monitore Cinch-Kabel, die zwar asymmetrisch sind und dadurch Störeinflüsse mit übertragen, kannst aber dein Headset problemlos daran anschließen und auch das dürfte immer noch weniger Störgeräusche verursachen als der Onboard-Chip.
Eine mögliche interne Soundkarte mit externem Bedienpanel und Headset-Anschlüssen wäre diese hier:
Erzielen Sie die bestmögliche Audioqualität mit der Sound Blaster AE-9, dem besten PCI-E-Soundkarte und dem besten DAC-Verstärker für Musik, Filme und Spiele. Erleben Sie diskreten 5.1- und virtuellen 7.1-Klang, genießen Sie Dolby Digital und DTS und regeln Sie Ihren Klang ganz einfach mit dem...
de.creative.com
Ähnlich wie beim Focusrite hättest du hier dank XLR und Phantomspeisung noch die Option offen, später mal auf ein „richtiges“ Mikrofon umzurüsten, wie sie im Studio zum Einsatz kommen – auch bei Gaming-Sessions ist so etwas für deine Mitspieler akustisch eine Wohltat.
Gibt auch noch eine Budget-Lösung, die würde ich angesichts der Erfahrungsberichte aber mit Vorsicht genießen:
https://www.amazon.de/Soundkarte-Kopfhörerverstärker-192kHu-dedizierte-Lautstärkeregler/dp/B06ZZNR4HQ?ie=UTF8
Wie „einfach“ beim Rest der Wechsel zwischen Monitoren und Headset ist, kann ich nicht sagen, ich kann aus der Erfahrung heraus nur für das Focusrite sprechen.
Wichtiger Tipp noch: Wenn du ein Audio-Interface für den professionellen Einsatz wie das Focusrite nimmst, unbedingt ein TOSLINK-Kabel kaufen und das Interface zusätzlich zum USB per optischem S/PDIF hinten an das Mainboard anschließen! A) Diese Interfaces benutzen ein Protokoll, mit dem Game-Engines nativ nicht umgehen können, sodass Windows hier erst übersetzen muss, und B) die Treiber sind meistens nicht auf Gaming optimiert (da der primäre Einsatzzweck Audioproduktionen sind). Beides führt dazu, dass, wenn du dein Audio per USB ans Interface schickst, dies mit einer spürbaren Verzögerung ausgegeben wird, die je nach Spiel störend bis tödlich sein kann. Mit dem S/PDIF-Trick umgehst du das Problem, als Ausgabegerät im Windows ist dann dein Onboard-Sound ausgewählt, aber halt der digitale Ausgang, wodurch du keine Störgeräusche hast, und es gibt keine Latenz bei der Wiedergabe. Deswegen kann ich dir auch kein günstigeres Interface empfehlen – die wären zwar schon für deine Monitore geeignet, haben aber keinen S/PDIF-Eingang und sind aufgrund der Latenzen über USB für Gaming daher unbrauchbar.