AW: Smartphone-Nutzung: Bodenampeln für unachtsame Fußgänger in Augsburg
Alle? Tatsächlich? Davon ist keiner ausgenommen?
Man muss auch auf die anderen Rücksicht nehmen, das ist sehr wohl die Verantwortung, und das ist gut so.
Und wenn der Fußgänger auf der Straße betrunken dahintorkelt passe ich auf. Und wenn Leute mit Smartphone oder gesenkten Köpfen gehen passe ich auch besser auf. Völlig normal und selbstverständlich.
Aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind per Definition und Gesetz sehr alte Menschen, Kinder, Behinderte und Betrunkene
Für Fußgänger und Radfahrer wurde die Straßenverkehrsordnung de facto abgeschafft, der Autofahrer ist immer der dumme. Allen die hier was von Beschränkung der Freiheit schreiben möchte ich sagen daß es ohne Strafe einfach nicht geht. Die Strafen für Fußgänger und insbesondere Radfahrer sind viel zu niedrig, da muss sich grundlegend was ändern. Wir hatten hier in NRW mal einen Verkehrsminister der in Bezug auf Raser gesagt hat "Wir müssen denen über das Portmonee bei bringen daß sie mit dem Leben anderer Menschen spielen". Ich bin dafür das auf Radfahrer und Fußgänger auszuweiten.
Naja eine Teilschuld hat hier (Österreich) per Gesetz eigentlich immer jeder Teilnehmer - außer der Fall ist so eindeutig.
Wenn der autofahrer jetzt aufn Gesteig raufdonnert und Fußgänger anfährt ist das schon sehr eindeutig. Wobei auch hier gefragt wird "haben Sie nicht auf den Verkehr geachtet und warum haben Sie nicht reagiert (weggehüpft usw)?"
Mir ist es vor 2 Jahren so passiert, dass ich in meine Garageneinfahrt rechterhand eingebogen bin. Dabei überquere ich einen Radfahrstreifen. Um den ganz einzusehen muss ich aber extra bremsen/stehen bleiben und schauen (unmittelbar zwischen Fahrbahn und Radfahrstreifen sind Parkplätze, nur die Einfahrt ist frei. Durch die Parkplätze (Lieferwägen, SUVs) sieht man aber von der Straße aus nicht auf die möglicherweise kommenden Fahrräder).
Der hinter mir fahrende Golf GTI hat wohl erwartet, dass ich in einem Schwung in die Garage flitze, statt nochmal stehen zu bleiben (wie gesagt, wegen der möglichen Radfahrer, die hier oft mit einem Affenzahn daherdonnern), ist mir voll raufgeknallt. Es sei erwähnt, dass meine Vorsicht mir eine Teilschuld eingebracht hat. Es ist also nicht der Prolet, der viel zu dicht aufgefahren ist und nicht gebremst hat, der alleinig schuldige, sondern ich Trottel, weil ich für die "schwächeren" Verkehrsteilnehmer vorsichtshalber gebremst hab.
Und was ist mit Leuten die einfach in die Luft schauen?
Auch bestrafen, weil das geht ja nicht!
Dann bitte auch noch Verbote für aufgesetzte Kapuzen und Haare die die Sicht einschränken. Beeinträchtigt alles die Wahrnehmung.
Und zu guter letzt noch ein Polizist an jeder Ecke der Leute deswegen abstraft. Oder noch besser, Kameras.
Sichteinschränkende Dinge sind durchaus mit einer Strafe ahndbar. Von einem Polizeistaat halte ich aber nix, eher von natürlicher Auslese, oder halt einem grundlegenden Überlebenstrieb