Smarte Stromzähler werden zur Pflicht bei großen Häusern

AW: Smarte Stromzähler werden zur Pflicht bei großen Häusern

Diese Smartmeter/Digitalen Stromzähler sind doch nichts anderes als ein weiterer Baustein zum gläsernen Bürger. Mit disen Stromzählern stehen dem regional zuständigen Netzbetreiber (nicht dem eigentlichen Stromlieferanten) quasi alle Möglichkeiten später offen. Selbst das automatisierte Sperren der Messeinrichtung wird Dank der RJ45 Schnittstelle wird dieses problemlos möglich sein. Die genannten "Vorteile" wie tatsächliche momntane Leistungsaufnahme, etc. sind doch nichts weiter als Nebelkerzen. Denn die allerwenigsten Verbrauchen werden mal eben zum Stromzähler rennen, um zu schauen, wieviel Leistung man wann verbraucht hat. Häufig sind die Zählerschränke gerade in größeren Wohnhäusern auch gar nicht frei zugänglich, weil verschlossen.

Die einzigen Gewinner aus diesen Nonsens sind die Netzbereiber, da sie alle Möglichkeiten auf dem Silbertablett präsentiert bekommen und - natürlich- kräftig an der Gebührenschraube drehen können. Der hiesige Netzbetreiber setzt noch einen drauf. Selbst für einen simplen Zählerwechsel fordert dieser einen komplett neuen Zählerschrank, sofern der vorhandene nicht den neusten Anforderungen entspricht. Bestandsschutz interessiert nicht die Bohne. Die Folge sind wiederum hohe Kosten in mindestens 4-stelliger Höhe für den Kunden. Wird dann noch richtig lustig werden, da es hier noch gar nicht so wenige Anlagen gibt, wo sich die Zähler im Treppenhaus oder gar in der Wohnung befinden. Oder die Zähleranlagen sich schon zentral im Keller befinden, aber noch Zählerschränke aus den 70/80 oder 90ziger vorhanden sind. Selbst 10 Jahre junge Zählerschränke müssen dann im Zuge der Zwangsumstellung wieder raus.
Ganz großes Kino sowas .......

Ja was bekommt der Netzbetreiber denn hier extra?
Deine Daten kennt er schon, deinen Verbrauch auch - aber über das Jahr verteilt.
Mit dem Smarten Zähler wird der was bekommen? Richtig, deinen momentanen Verbrauch - er könnte also genau nachsehen wann bei dir mehr verbraucht wird (ob du tagsüber oder nachts aktiv bist) und wann du im Urlaub bist weil da der Verbrauch sinkt. Woohoo, das bringt dem jetzt herrlich viel.

Also vor dem Stromanbieter würde ich keine Angst haben was meine Daten angeht (die dieser Anbieter hat).
Eher schon von meinem Vermieter, von meinem Internetanbieter, vor Google und sogar vor Rewe - die bei Rewe wissen weit mehr über mich als mein Netzanbieter.

Und das umgebaut wird - eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeegal. Zählerschrank raus, neuen rein, auf alle Mieter aufteilen - 50€ pro Wohnung oder so. Das ist doch nix.
 
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D
Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Schnitt 3.600 kWh im Jahr und der Verbrauch steigt auch stetig, weil ja wirklich vom Dosenöffner bis zum smarten Lichtschalter fast aller Unsinn elektrifiziert wird.

Schlimmer.
Bei dem Wetter wie in den letzten ~5+ Jahren dürfte sich auch in DLand Klimaanlagen durchsetzen.
 
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Schlimmer.
Bei dem Wetter wie in den letzten ~5+ Jahren dürfte sich auch in DLand Klimaanlagen durchsetzen.

Ich habe "Gefällt mir" gedrückt, nicht weil mir der Inhalt des Beitrags gefällt, sondern weil ich ihm zustimme.

Viele Bereiche im privaten und öffentlichen Bereich werden diesen Weg gehen. Und wie das unrühmliche Vorbild USA, werden wir genau diesen Weg gehen. In 20 Jahren werden wir uns von unseren klimatisierten Eigenheimen/Wohnungen zu klimatisierten Autos/Bahnen zu klimatisierten Gebäuden bewegen. Ganz gleich ob es nun Winter oder Hochsommer ist, 18-22 Grad wird der Bereich sein, in dem wir uns wohl fühlen und irgendwann werden auch bei uns die "Karens" und "Kyles" sich beschweren, wenn sie nach 20 Metern vom Ausgang der Mall zum Auto eine Schweißperle auf der Stirn haben.

Ironischerweise ist Dein Avatar genau die Personifizierung der Entwicklung. Al Bundy, Schuhverkäufer. Hausfrau, zwei Kinder, eins auf der Uni, Briar (eine der teuersten Hunderassen der Welt), Hypothek, die aber irgendwie bezahlt werden kann vom Gehalt eines Schuhverkäufers, trotzdem zwei Autos (auch wenn nur eins gezeigt wird) in einer Nachbarschaft, wo Nachbarn Mercedes fahren. Das war 1990+ noch "Unterschicht" - heute wäre das in den USA untere Oberschicht.
 
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Ich hoffe, ich werde niemals über solch einen smarten Stromzähler angeschlossen.
Alleine die Aussage dass man damit ja die Netzauslastung besser steuern könnte sagt doch schon alles über den Zweck aus. So kann man natürlich auch die Energiewende und eventuelle Engpässe überwinden (die uns in meinen Augen wirklich irgendwann erwarten, sobald sich Elektromobilität durchsetzt), wenn es keine ausreichende Grundversorgung mehr gibt und die Erneuerbaren mal nicht da sind. Bei Stromengpässen wird den Leuten nach und nach der Strom abgestellt. Wer nicht genug zahlt, kriegt keinen Strom.

Und obendrein sind die Dinger auch noch von den Stromverbrauchern zu zahlen... Wir zahlen etwa 60€/Monat für Strom, das käme also einer Preiserhöhung von 10% gleich.

Ein absolutes Unding, dass man mit dem Krempel zwangsbeglückt wird.
Wenn man mal wirklich effizienter mit dem Strom umgehen will, sollte man mal vielleicht so langsam aufhören, allen möglichen Mist überflüssig zu elektrifizieren und zu versmarten.

Dadurch, dass dann nicht durch Software und (überflüssige) Elektronik die Nutzungsdauer der smarten Geräte künstlich begrenzt wird und viel weniger umweltschädliche Elektronik produziert wird (und weniger Datenmüll im Internet anfällt), hilft man sogar der Umwelt. Aber nein, Smart ist ja modern und daher über alles erhaben und damit völlig ok. :fresse:

Die Logik, den steigenden Strombedarf durch smarte Technik beizukommen ist ähnlich hohl wie die Logik, dass man wegen den steigenden Temperaturen immer mehr Klimaanlagen einsetzt, damits wieder kühl wird.
 
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Alleine die Aussage dass man damit ja die Netzauslastung besser steuern könnte sagt doch schon alles über den Zweck aus. Bei Stromengpässen wird den Leuten nach und nach der Strom abgestellt. Wer nicht genug zahlt, kriegt keinen Strom.
Ich vermute genau zu diesem Zweck werden die Dinger installiert.
 
Ich habe "Gefällt mir" gedrückt, nicht weil mir der Inhalt des Beitrags gefällt, sondern weil ich ihm zustimme.

Viele Bereiche im privaten und öffentlichen Bereich werden diesen Weg gehen. Und wie das unrühmliche Vorbild USA, werden wir genau diesen Weg gehen. In 20 Jahren werden wir uns von unseren klimatisierten Eigenheimen/Wohnungen zu klimatisierten Autos/Bahnen zu klimatisierten Gebäuden bewegen. Ganz gleich ob es nun Winter oder Hochsommer ist, 18-22 Grad wird der Bereich sein, in dem wir uns wohl fühlen und irgendwann werden auch bei uns die "Karens" und "Kyles" sich beschweren, wenn sie nach 20 Metern vom Ausgang der Mall zum Auto eine Schweißperle auf der Stirn haben.

Ironischerweise ist Dein Avatar genau die Personifizierung der Entwicklung. Al Bundy, Schuhverkäufer. Hausfrau, zwei Kinder, eins auf der Uni, Briar (eine der teuersten Hunderassen der Welt), Hypothek, die aber irgendwie bezahlt werden kann vom Gehalt eines Schuhverkäufers, trotzdem zwei Autos (auch wenn nur eins gezeigt wird) in einer Nachbarschaft, wo Nachbarn Mercedes fahren. Das war 1990+ noch "Unterschicht" - heute wäre das in den USA untere Oberschicht.
ja dann guckt man sich noch die neuen Glasbauten an , dann weiss man bescheid !!
Wir haben ein neues Rathaus bekommen, das alte aus Stein und Beton war nicht mehr Gut genug , also Glas Palast musste her sieht chic aus aber im Winter nicht wirklich gut zu heizen und im Sommer nicht wirklich leicht Kuehl zu halten , aber was juckts Klimaanlage sei dank ...
Ich wohne in einem alten Bauernhaus Marke Mauern 50 cm Dick , ich merk ich Sommer nichts von einer Hitze bis die denn Stein erhitzt hat ist es wieder dunkel ...

Ich hoffe, ich werde niemals über solch einen smarten Stromzähler angeschlossen.
Alleine die Aussage dass man damit ja die Netzauslastung besser steuern könnte sagt doch schon alles über den Zweck aus. So kann man natürlich auch die Energiewende und eventuelle Engpässe überwinden (die uns in meinen Augen wirklich irgendwann erwarten, sobald sich Elektromobilität durchsetzt), wenn es keine ausreichende Grundversorgung mehr gibt und die Erneuerbaren mal nicht da sind. Bei Stromengpässen wird den Leuten nach und nach der Strom abgestellt. Wer nicht genug zahlt, kriegt keinen Strom.

Und obendrein sind die Dinger auch noch von den Stromverbrauchern zu zahlen... Wir zahlen etwa 60€/Monat für Strom, das käme also einer Preiserhöhung von 10% gleich.

Ein absolutes Unding, dass man mit dem Krempel zwangsbeglückt wird.
Wenn man mal wirklich effizienter mit dem Strom umgehen will, sollte man mal vielleicht so langsam aufhören, allen möglichen Mist überflüssig zu elektrifizieren und zu versmarten.

Genau das , wenn zuviel Strom da ist bekommt zb die Deutsche Bahn zum Teil im Sommer geld dafuer das sie die weichen Heizungen laufen laesst nur das der Strom weg ist !
bekommen wir denn Strom dann auch mal billiger wenn er sowieso praktisch sinnlos vernichtet werden muss ? wohl kaum ...
Oder Speicherofen die bisher vom Nachtstrom der AKWs nachts geladen wurden, wieso die verbieten denn solch ein Offen ist ein Perfekter Speicher fuer Strom der nicht gebraucht wird, ist aber alles nicht gewollt in diesem Land der Irren !
 
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Mit dem Smarten Zähler wird der was bekommen? Richtig, deinen momentanen Verbrauch - er könnte also genau nachsehen wann bei dir mehr verbraucht wird (ob du tagsüber oder nachts aktiv bist) und wann du im Urlaub bist weil da der Verbrauch sinkt. Woohoo, das bringt dem jetzt herrlich viel.
Jup, dem bringt das viel, denn so kann er besser planen und die daten ggf. noch verkaufen.
Allerdings macht mir das auch keine sorgen aber was ich bedenklich finde ist, das die systeme unserer energieversorger nicht die sichersten sind. So wird es sicher früher oder später welche geben, die ihre "wohnungsbesichtigungen" nach dem aktuellen stromverbrauch dieser planen. Und wenn dann irgendwann alle so einen "intelligenten" stormzähler haben, haben betreffende natürlich ganz deutschland auf einmal im blick und könnten so auch wahnsinnig effizient "besichtigen". ;)
Eher schon von meinem Vermieter, von meinem Internetanbieter, vor Google und sogar vor Rewe - die bei Rewe wissen weit mehr über mich als mein Netzanbieter.
Wer elektronisch bezahlt will das aber auch. Ich hab nur anonymes bargeld und nichtmal meine bank kennt meinen kompletten vermögensstatus. (auch nicht wenn sie alle daten sämtlicher banken zusammen legen und alle bewegungen seit konto-erstellung mit ein beziehen :D)
Und das umgebaut wird - eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeegal. Zählerschrank raus, neuen rein, auf alle Mieter aufteilen - 50€ pro Wohnung oder so. Das ist doch nix.
Ich denke da täuschst du dich. Da ist ja nicht bloß der schrank zu tauschen, sondern muß auch komplett neu verkabelt werden. Dazu noch den alten rumpel entsorgen und dann sind elektriker auch nicht immer die schnellsten...
Ironischerweise ist Dein Avatar genau die Personifizierung der Entwicklung.
Für mich stellt er eher den steuerzahler im allgemeinen dar. Man erinnere sich an den vorspann der serie wo Al Bundy auf dem sofa sitz und alle an kommen und geld wollen. Die krönung ist allerdings, das zum schluß auch noch der hund kommt und einen geldschein ins maul gedrückt bekommt. (so fühle ich mich halt derzeit als steuerzahler :()
 
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Ich arbeite als Ableser von Stromzählern und möchte mal meinen Senf dazu geben.

1. Ja das Gesetz zur Umsetzung stammt vom Bund. Allerdings musste es umgesetzt werden aufgrund des 2009 von der EU beschlossenen "dritten Energiepaketes". Deutschland hat sich damit sehr viel Zeit gelassen - angeblich um wirklich sichere und fortgeschrittene Zähler anbringen zu können. Andere Länder wie Spanien und Italien haben das zu großen Teilen schon viel früher umgesetzt. Ich finde das behutsame Vorgehen Deutschlands gut da meine Kollegen die das z.T. schon seit 30 Jahren machen ihre Jobs noch nicht verloren haben und sich zumindest darauf einstellen konnten. Einige Städte und Kommunen hängen stark hinterher und bislang wurde da kein Druck vom Bund gemacht.

2. Unserer Informationen nach werden die Kosten auf die Kunden umgewälzt.
Alte Zähler wurden ständig überprüft und solang eine hohe Prozentzahl von bestimmten Zählern noch korrekt funktionierten mussten jene Fabrikate nicht ausgetauscht werden. Deshalb sind teilweise noch Zähler von 1950 noch am laufen. Die neuen digitalen Zähler müssen sicherheitsbedingt spätestens alle 4 Jahre (evtl waren es auch 6) gewechselt werden. Dabei entstehen enorme Kosten und enormer Zeitaufwand. Da es hierbei zu enormen Peaks kommen wird ist Leiharbeit/Zeitarbeit für viele Städte und Unternehmen die einzige Lösung. Wie vorgegangen wird wenn alte Zähler ausgetauscht werden müssen weiß ich nicht. Da das Ziel ist Flächendeckend mit Smart Metern zu arbeiten ist es denkbar, dass ihr dann bereits einen erhaltet. Allerdings müssen jene bis es wirklich Flächendeckend sein soll (2032) ohnehin noch öfter ausgetauscht werden da sie meines Wissens nach nur 4-6 Jahre halten.

3. Auch die oftmals regoinalen und lokalen Energieunternehmen sind nicht scharf auf die Zähler und lassen sich sehr viel Zeit bei der Umsetzung. Man hat Angst dadurch noch mehr Kunden an große Firmen zu verlieren. Wenn sich der Kunde erstmal nach anderen Lösungen umsieht geht er oft zur Konkurenz. #Neukundenaktion

3.1. Allerdings werden derzeit (zumindest in meiner Gegend) auch wirklich nur die Haushalte mit Verbrauch ab 6000 kwh damit bestückt. Das dürfte in etwa ab ca. 6-7 Personen mit elektrischer Warmwasserbereitung der Fall sein. Auch Bitcoin Mining könnte dadurch teurer werden. Vorsicht Halbwissen: Soweit ich weiß gibt es auch Mehrfamilienhäuser die diese Smart Meter bekommen haben wenn dort an nur einem Hauptzähler abgelesen wird. Die Zwischenzähler, die dann die einzelnen Parteien getrennt von einander berechnen interessieren die Anbieter nicht und müssen Privat abgerechnet werden. Für den Enerkiekonzern ist 1 Hauptzähler auch gleich 1 Haushalt. Auf der anderen Seite wird es sicher auch findige Menschen geben die ihren Strom nun auf mehrer Zähler splitten.

4. Die Zähler sind schwerer abzulesen da man ohne Taschenlampe nichts erkennt und es oftmals auch noch ewig dauert da die Anzeige zwischen mehreren Optionen hin und herschaltet. Wenn man pro Zähler bezahlt wird ist das ein ziemliches Drama da man oft 4-5 mal so lange benötigt.

5. Warum lesen wir die überhaupt noch ab? Diese Zähler müssen in der Lage sein sich mit einem Gateway zu verbinden. Aber ob sie wirklich verbunden sind und via Fernablesung abgelesen werden ist so nicht vorgeschrieben! Ich weiß von 2 großen städtischen Anbietern die diese Digizahlzähler zwar grummelnd verbauen weil sie es müssen, aber DERZEIT nur die wirklich großen Firmen, die einen enormen Verbrauch haben, damit auch auslesen. Nur bei solchen Abnehmern kann es vorkommen dass sehr plötzlich sehr viel Strom gezogen wird so das es logistisch einen Vorteil bieten kann. Ich bin in der Thematik nicht besonders bewandert allerdings weiß ich dass es auch ohne die neuen Zähler möglich ist den aktuellen Verbrauch in bestimmten Gebieten nachzuvollziehen. Wieso es bei plötzlichen Peaks Sinn macht ist mir auch nicht klar, da der Ökostrom sich ja nicht spontan nach dem Verbrauch richtet. Aber evtl hab ich einfach keine Ahnung.

6. Meiner Erfahrung nach sind die regionale Unternehmen nicht besonders glücklich über diese neuen Zähler. Man bekommt ständig neue Verordnungen und muss sich mit wütenden Kunden herumschlagen. Zudem ist der Markt hart umkämpft. Große Unternehmen können die anfallenden Kosten leichter auf einen längeren Zeitraum strecken
und mit halbgaren Lockangeboten unseriöse Callcenter dazu bringen Kunden vom Wechsel zu überzeugen. Da kommt zu diesem Anlass sicher wieder ne neue Offensive.

7. Immerhin gelernte Elektriker dürften sich über diese neue Möglichkeit Geld zu verdienen freuen. Zumindest dann, wenn sie damit klar kommen enormen Schwankungen zu unterliegen.

8. Ich kann nicht sagen ob und wieviel es wirklich bringt aber es ist durchaus möglich dass dadurch neue Energien effizienter genutzt werden könnten. An meinen Standorten wurde schon fast alles auf Ökostrom umgestellt weshalb es keine großen Vorteile geben dürfte. Umsetzen müssen wir es trotzdem.

9. Profitieren davon werden flexible Elektriker und noch viel mehr die Hersteller dieser Smart Meter. Und evtl findige Unternehmen die die Kosten gut verstecken und damit Kunden an Land ziehen können. Gibt also auch Gewinner. Ich kann mir nicht vorstellen wie Privatkunden soviel einsparen könnten dass es bis zu 100€ PRO JAHR ausgleichen kann.
.
10. Ich werde in 2-3 Wochen eine Schulung explizit für diese Dinger und alles drum herum erhalten. Dann wird das hier zwar keinen mehr Jucken.. aber falls doch werde ich hier nochmal was zu schreiben und kann sicherlich noch neue Details präsentieren.

Dieser Beitrag hat keinen Anspruch auf Korrektheit. Nach der Schulung weiß ich dann genaueres.

Lg
 
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Mit dem Smarten Zähler wird der was bekommen? Richtig, deinen momentanen Verbrauch - er könnte also genau nachsehen wann bei dir mehr verbraucht wird (ob du tagsüber oder nachts aktiv bist) und wann du im Urlaub bist weil da der Verbrauch sinkt. Woohoo, das bringt dem jetzt herrlich viel.

Ja, was macht der Stromanbieter denn mit deinen Daten --- Huuuiii er könnte sie verkaufen -- aber das macht dir ja nichts aus.
 
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Wird dann auch der Powerline-Rotz Pflicht beim Einbau?
Wenn du das freundlicherweise bei der Schulung erfragen könntest wäre ich dankbar.
 
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Selbst 10 Jahre junge Zählerschränke müssen dann im Zuge der Zwangsumstellung wieder raus.


Hö? Jetzt mach mir keine Angst. Hab meine Hauptverteilung just erst mit massig FIs, Dehn Blitzschutz, starren 16nern im Kernaufbau, homemanager und sogar ethernetz upgegradet und jetzt soll alles nochmal neu weil Schrank älter als 10 Jahre? Why?
 
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............sagt doch schon alles über den Zweck aus. So kann man natürlich auch die Energiewende und eventuelle Engpässe überwinden (die uns in meinen Augen wirklich irgendwann erwarten, sobald sich Elektromobilität durchsetzt), wenn es keine ausreichende Grundversorgung mehr gibt und die Erneuerbaren mal nicht da sind. Bei Stromengpässen wird den Leuten nach und nach der Strom abgestellt. Wer nicht genug zahlt, kriegt keinen Strom.
.......................

Genau deswegen kommt der Müll, Staatsversagen in der Stromversorgung auf den Bürger abwälzen. :daumen2:

Ich werde diesen Artikel einfach vergessen und hoffe, dass niemals jemand zu mir kommt um ....:nene:
 
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Für mich stellt er eher den steuerzahler im allgemeinen dar. Man erinnere sich an den vorspann der serie wo Al Bundy auf dem sofa sitz und alle an kommen und geld wollen. Die krönung ist allerdings, das zum schluß auch noch der hund kommt und einen geldschein ins maul gedrückt bekommt. (so fühle ich mich halt derzeit als steuerzahler :()

In der Regel setzt der Steuerzahler viele Dinge voraus und schätzt nicht die Leistung, die mit Steuergeldern ermöglicht wird.

Straßen, Polizei, Feuerwehr, Bildung und Kultur werden ebenso finanziert wie Renten- und Sozialsystem.

Historisch gesehen haben Länder mit hohen Steuern eine zufriedenere Bevölkerung. Das Problem seit den letzten 30 Jahren ist, dass sich die Einnahmen des Staates umgekehrt haben und nicht mehr die Unternehmen den Löwenanteil tragen, sondern immer mehr die Durchschnittsverdiener.
 
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Viele Bereiche im privaten und öffentlichen Bereich werden diesen Weg gehen. Und wie das unrühmliche Vorbild USA, werden wir genau diesen Weg gehen. In 20 Jahren werden wir uns von unseren klimatisierten Eigenheimen/Wohnungen zu klimatisierten Autos/Bahnen zu klimatisierten Gebäuden bewegen. Ganz gleich ob es nun Winter oder Hochsommer ist, 18-22 Grad wird der Bereich sein, in dem wir uns wohl fühlen und irgendwann werden auch bei uns die "Karens" und "Kyles" sich beschweren, wenn sie nach 20 Metern vom Ausgang der Mall zum Auto eine Schweißperle auf der Stirn haben.

Ironischerweise ist Dein Avatar genau die Personifizierung der Entwicklung. Al Bundy, Schuhverkäufer. Hausfrau, zwei Kinder, eins auf der Uni, Briar (eine der teuersten Hunderassen der Welt), Hypothek, die aber irgendwie bezahlt werden kann vom Gehalt eines Schuhverkäufers, trotzdem zwei Autos (auch wenn nur eins gezeigt wird) in einer Nachbarschaft, wo Nachbarn Mercedes fahren. Das war 1990+ noch "Unterschicht" - heute wäre das in den USA untere Oberschicht.

Tja.
Das ist leider das Problem mit unangehmenen Themen.
Man mag nicht den Inhalt (oder gar die / eine Lsg. :ugly:) aber mehr oder weniger sollte man die eigenen, die von Freunden / Verwandschaft und allgemein mal überlegen (Thema Klimaanlange).
Ich glaube nicht das es noch 20 Jahre dauern wird bis ein Großteil der Bevölkerung auf die Idee kommt das es nachts bei ~20°C angehmer zu schlafen ist als bei 35°C. Interessant wird es richtig wenn das eintritt was Du geschrieben hast.
Wobei wenn ich so zurück denke war es schon öfter so das man z.B. im Saturn im Winter Atemnot kriegte weil die Heizung auf max. stand damit das Personal in kurzen Hosen rumlaufen konnte. Also in Zukunft erwarte ich dann schon das man im Sommer ein Kälteschock kriegen wird wenn man versuchen wird dort einkaufen zu gehen.
 
AW: Smarte Stromzähler werden zur Pflicht bei großen Häusern

Ja, was macht der Stromanbieter denn mit deinen Daten --- Huuuiii er könnte sie verkaufen -- aber das macht dir ja nichts aus.

Welche Daten?
Was ich an Strom im Monat verbrauche? Darf er gerne machen, ich verstecke meinen Verbrauch nicht.
Und meine persönlichen Daten sowie Bankdaten hat der doch sowieso schon, daran ändert der Zähler 0,nix.

Das EINZIGE was der Zähler an Daten bereitstellt sind genaue Daten zum Stromverbrauch und nicht den Jahresverbrauch wie bislang weil 1x im Jahr ausgelesen wird. Mich hat es übrigens bislang auch nicht gejuckt, obwohl ich den Zugang zum Zähler habe - ich sehe nur nach das die Zählerstande Jahr für Jahr übereinstimmen.

Und diese Daten interessieren doch keine Sau außer den Stromanbieter selbst. Dazu können die etwas genauer planen und passende Tarife anbieten (Nachttarife etc.) um die Kunden zu halten und gleichzeitig die eigenen Gewinne zu steigern.

Nicht alles was Daten angeht lässt sich gut verkaufen. Daten über meinen Stuhlgang lassen sich auch nicht gut verkaufen.
 
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