Oh bitte nicht. In SSDs sind ja meist TLC-Chips drin, welche noch schlechter als MLC sind: SLC > MLC > TLC
Bei SSDs muss man ja extra in die Tasche greifen um eine SSD mit MLC zu bekommen. Eine 16 GB SLC-SSD kostet z.B. 250 Euro, eine 2 GB SSD 40 Euro. Ein 16 GB SLC-USB-Stick jedoch nur 40 Euro. Dann bist du ganz schnell weg von günstiger.
Daher werden in vielen VM-Hosts auch oft nur kleine SLC-USB-Sticks verwendet, da der Host selbst nicht viel braucht und inzwischen ziemlich viele Mainboards über einen internen USB-Port verfügen. VMWare empfiehlt dies z.B. für eine VSphere Server da die USB-Sticks einfach viel robuster als normale SSDs oder HDDs sind.
Jeder Business-SSD-Hersteller bietet dir, für entsprechendes Geld, auch Write-Intensive oder Mixed-Use SSDs an. Preise für Business-Server-Hardware darf man aber niemals mit der für Home-Use vergleichen! Zumal die SSDs dann auch mit SAS-Interface kommen.
OT:
Bei einem ESX wird das Betriebssystem wird beim Start einmal komplett in den RAM gelesen und läuft ab dann komplett von dort. Einen USB Stick könntest du nach dem boot vom ESXi abziehen, da er danach nicht mehr darauf zugreift. Früher (ESX4 oder ESXi5) musste man das Log-Verzeichnis händisch ändern, wenn man das System auf eine SD-Karte/USB-Stick installiert hat. Sonnst hat er die Logs auf die SD-Karten/USB-Stickt geschrieben und sie haben vielleicht eine Woche durchgehalten, bis sie kaputt waren!
Von daher ist das ein schlechter Vergleich.
BTT:
Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe, aber es steht ja noch kein Speichersystem fest. Denn was mir grad durch den Kopf schwebt:
Wenn du sagst, du willst aus Geschwindigkeits-Gründen keinen Switch und die Geräte direkt anschließen, wie schnell soll denn dann der Storage werden? 10ge kann grob einen Gigabyte pro Sek. übertragen. Bei 6 Clients gleichzeitig müsste der Storage also über Sechs Gigabyte pro Sek. wegstecken können, wenn alle gleichzeitig Volllast fahren... Dafür brauchst du schon einen ordentliches Flash-Only-Array...
Wenn Geld keine Rolle spielt, könntest du dann aber auch über Point-to-Point-FibreChannel nachdenken. Darüber bekommst du 16GBit mit deutlich weniger Protokoll-Overhead (mehr Netto vom Brutto) und kürze Latenzen. Aber seeeeeeeeeehr teuer!
Thunderbold schleift ja auch nur 10ge Ethernet durch. Dann könnte man auch gleich auf auf "normales" 10ge gehen, da bekommst du auch mit Server-Betriebssystemen keine Probleme und hast kein "exotisches Gefrickel". Außerdem sind die Kabel deutlich günstiger! (Wie sieht das eigentlich mit der Kabellänge bei Thunderbold aus?)
Ein Vorschlag wäre sowas wie 2x oder 4x10Gbit in den "Server" per Link Aggregation zusammengefasst. Dazu ein passender 10ge Switch, an dem dann die Clients hängen. Dann bist du flexibler und es ist später viel einfacher zu erweitern.