Sega steigt nach 50 Jahren aus dem Geschäft mit Spielhallen-Automaten aus

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Nach über 50 Jahren steigt Sega aus dem Spielhallen-Automaten-Geschäft aus. In Folge schlechter Umsatzzahlen bedingt durch die Corona-Pandemie hat das japanische Unternehmen nun seine übriggebliebenen Anteile an seinen Spielhallen verkauft.

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Oh man... da werden sehr, sehr viele Erinnerungen wach...
In diese Automaten sind sehr viele DM und auch italienische Lire eingeworfen worden.
In Deutschland habe ich schon sehr lange keinen mehr gesehen, aber in Italien gibt es doch noch sehr viele davon.
Na ja, dann dürfen diese "Teile" nun auch in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen.
VG,
 
Spielhallen Automaten haben praktisch schon ausgedient, das war bereits vor Corona eindeutig.
Schade nur das Sega nach Dreamcast komplett aus dem Konsolengeschäft ausgestiegen ist. Die Dreamcast war eine echt gute Konsole zu seiner Zeit. Die Grafik ist noch heute beachtlich und sieht teils besser aus als die PS2. Die Texturen sehen schöner aus und auch das Anti Aliasing ließen die Spiele doch merklich schärfer wirken als auf der PS2. Nachteil ist aber die Physik wie die Lichteffekte wo PS2 klar besser war.
 
Spielhallen Automaten haben praktisch schon ausgedient, das war bereits vor Corona eindeutig.

Na ja... in asiatischen Ländern gibts da teils ne ganz eigene Kultur drumrum, das hatte dort durchaus seinen Platz, allen Spielkonsolen, Handys und Computern zum Trotz!
Schade nur das Sega nach Dreamcast komplett aus dem Konsolengeschäft ausgestiegen ist. Die Dreamcast war eine echt gute Konsole zu seiner Zeit. Die Grafik ist noch heute beachtlich und sieht teils besser aus als die PS2. Die Texturen sehen schöner aus und auch das Anti Aliasing ließen die Spiele doch merklich schärfer wirken als auf der PS2.

Der PS2 fehlte halt die VQ-Texturkompression vom DC.
Model 3 in der Arcade wiederum war dem DC überlegen. :)
 
Schade. Ich finde gerade japanische Automatenspiele haben ihre eigene Ästhetik. So etwas schaustellerisches wie auf der Kirmes. Wo wir gerade davon sprechen, Mushihimesama ist im Sale:


So richtig kommen solche Games in Acarde:

https://cdn.shopify.com/s/files/1/0912/7444/products/mushi-arcade-switch.png?v=1635260098
 
Es ist halt teils auch ein Problem, dass es manche Automaten nach und nach einfach nicht mehr gibt.
Die werden nicht mehr gebaut, in den Arcades verfallen sie langsam und werden dann ausgemustert.
Da geht irgendwann echt was verloren...

Ridge Racer Full Scale zum Beispiel.
 
Gibt es überhaupt noch Spielhallen? Krass.
Früher da haben mich als Kind die Grafiken der Automatenspiele vom Hocker gehauen.
Aber das ist schon lange vorbei. Das fing schon damals an als die ersten 16 Bit Konsolen auf den Markt gekommen sind.
 
Schade. Wo ich wohne gibt es eine Spielhalle für 10USD am Tag. Auch mit top neuen Geräten mit großen TV-Bildschirmen, retro Spiele, neue Spiele, alte Spiele, Einzelspiele, Multiplayer bis zu vier.... Tagsüber hautptsächlich Kinder, nachts kommen die Erwachsenen.

Überhaupt gibt es hier etliche Hipster Bars die Arcade Games bieten.
 
What xD
Die Arcade war doch noch lange danach grafischer Vorreiter.
Nicht wirklich. Wenn dann waren es doch sowieso nur 2D Prügelspiele. Mit dem Einzug der 16 Bit Konsolen daheim und den Portierungen war das dann vorbei.
Und danach kamen 3D Spiele auf PC und Konsolen. In die Spielhallen konnte mich dann gar nichts mehr locken.
 
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Nicht wirklich. Wenn dann waren es doch sowieso nur 2D Prügelspiele. Mit dem Einzug der 16 Bit Konsolen daheim und den Portierungen war das dann vorbei.
Und danach kamen 3D Spiele auf PC und Konsolen. In die Spielhallen konnte mich dann gar nichts mehr locken.
Hä? Quatsch. :)

Um mal nur allein bei Sega zu bleiben:
Virtua Fighter (erstes 3D Beat 'm Up)
Virtua Racing (3D Racing Meilenstein)
Daytona USA (all Time Classic, wird heute noch gespielt!)
Sega Rally (wird aufgrund seines Fahrverhaltens immer noch gefeiert)
Scud Race (grafisch noch zig Jahre danach konkurrenzlos!)
Star Wars Arcade (technisch mit Abstand beste Star Wars-Umsetzung bis dato)
Virtua Fighter 3 (allem im Prügelsektor weit voraus, was man daheim gespielt hat - die Dreamcast-Umsetzung kam erst Jahre später und war technisch dennoch unterlegen)
Das waren ein paar Beispiele für grafische Vorreiter in der genannten Zeit, die allem voraus waren, was man in der Zeit zu Hause hatte, und die 3D-Grafik-Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben.
Ach mir fallen da so viele ein... Virtua Striker, Le Mans 24, Daytona 2... Das hat laaaange gedauert, bis man da zu Hause gleichgezogen hat, eigentlich erst mit Dreamcast, und selbst der kam nicht ganz ran. ;) Model 2 und Model 3 waren sündteure High-End-Maschinen.

Model 2 erschien 1993, da hat man in Sachen Konsolen noch nicht mal auf PlayStation oder Saturn gespielt im 3D-Bereich!
Und die jeweiligen späteren Heimversionen kamen noch mal im Ansatz ran an die Arcade!
3D-Beschleuniger am PC kamen auch erst später und mussten sich erstmal entwickeln, die sahen damals ebenfalls kein Land gegen die Arcade, denn 1996 erschien Model 3 (Dreamcast kam erst 1998 und war wie gesagt immer noch leistungsschwächer, insbesondere gegenüber M3 Step 2).
Da blieb einem bei Scud Race der Mund nur so offen stehen! :)

Und das war jetzt nur Sega.
Mit Namco will ich gar nicht erst anfangen, die haben da ebenfalls mit den Ton angegeben und sich über lange Jahre ein technisches Entwicklungs-Wettrennen mit Sega geliefert. Andere Entwickler spielten auch noch mit. Das war wegbereitend für die Entwicklung der 3D-Grafik (auch am PC).


2D-Prügelspiele waren in erster Linie eine Spezialität am Neo Geo.
Und da konnte man wirklich sagen, man hatte 1:1 Arcade-Qualität zu Hause, war die Hardware doch identisch (wenn auch zu hohem Preise).
Da konnten andere Konsolen wie PC-Engine, Mega Drive, Super Nintendo und andere allerdings technisch nicht mithalten.
Aber wer Sachen wie Metal Slug, Garou, View Point, Pulstar oder andere erleben wollte, konnte sich halt aussuchen bis zu 1.000 DM in ein Modul zu stecken, oder eben für ne Mark in der Arcade spielen, ganz so einfach wars dann halt auch nicht mit den Heimumsetzungen. ; D

Spielhallen boomen in asiatischen Ländern übrigens noch heute.
Natürlich nicht mehr so wie früher, aber da spielt immer noch der Geselligkeits-Aspekt ne Rolle. Sehen und gesehen werden, seine Skillz vor der Crowd zeigen (statt nur im stillen Kämmerlein oder auf irgendner Rangliste im Netz), das ist dort teils ähnlicher Zeitvertreib wie hier Clubbing. ;)
 
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Hä? Quatsch. :)

Um mal nur allein bei Sega zu bleiben:
Virtua Fighter (erstes 3D Beat 'm Up)
Virtua Racing (3D Racing Meilenstein)
Daytona USA (all Time Classic, wird heute noch gespielt!)
Sega Rally (wird aufgrund seines Fahrverhaltens immer noch gefeiert)
Scud Race (grafisch noch zig Jahre danach konkurrenzlos!)
Star Wars Arcade (technisch mit Abstand beste Star Wars-Umsetzung bis dato)
Virtua Fighter 3 (allem im Prügelsektor weit voraus, was man daheim gespielt hat - die Dreamcast-Umsetzung kam erst Jahre später und war technisch dennoch unterlegen)
Das waren ein paar Beispiele für grafische Vorreiter in der genannten Zeit, die allem voraus waren, was man in der Zeit zu Hause hatte, und die 3D-Grafik-Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben.
Ach mir fallen da so viele ein... Virtua Striker, Le Mans 24, Daytona 2... Das hat laaaange gedauert, bis man da zu Hause gleichgezogen hat, eigentlich erst mit Dreamcast, und selbst der kam nicht ganz ran. ;) Model 2 und Model 3 waren sündteure High-End-Maschinen.

Model 2 erschien 1993, da hat man in Sachen Konsolen noch nicht mal auf PlayStation oder Saturn gespielt im 3D-Bereich!
Und die jeweiligen späteren Heimversionen kamen noch mal im Ansatz ran an die Arcade!
3D-Beschleuniger am PC kamen auch erst später und mussten sich erstmal entwickeln, die sahen damals ebenfalls kein Land gegen die Arcade, denn 1996 erschien Model 3 (Dreamcast kam erst 1998 und war wie gesagt immer noch leistungsschwächer, insbesondere gegenüber M3 Step 2).
Da blieb einem bei Scud Race der Mund nur so offen stehen! :)

Und das war jetzt nur Sega.
Mit Namco will ich gar nicht erst anfangen, die haben da ebenfalls mit den Ton angegeben und sich über lange Jahre ein technisches Entwicklungs-Wettrennen mit Sega geliefert. Andere Entwickler spielten auch noch mit. Das war wegbereitend für die Entwicklung der 3D-Grafik (auch am PC).


2D-Prügelspiele waren in erster Linie eine Spezialität am Neo Geo.
Und da konnte man wirklich sagen, man hatte 1:1 Arcade-Qualität zu Hause, war die Hardware doch identisch (wenn auch zu hohem Preise).
Da konnten andere Konsolen wie PC-Engine, Mega Drive, Super Nintendo und andere allerdings technisch nicht mithalten.
Aber wer Sachen wie Metal Slug, Garou, View Point, Pulstar oder andere erleben wollte, konnte sich halt aussuchen bis zu 1.000 DM in ein Modul zu stecken, oder eben für ne Mark in der Arcade spielen, ganz so einfach wars dann halt auch nicht mit den Heimumsetzungen. ; D

Spielhallen boomen in asiatischen Ländern übrigens noch heute.
Natürlich nicht mehr so wie früher, aber da spielt immer noch der Geselligkeits-Aspekt ne Rolle. Sehen und gesehen werden, seine Skillz vor der Crowd zeigen (statt nur im stillen Kämmerlein oder auf irgendner Rangliste im Netz), das ist dort teils ähnlicher Zeitvertreib wie hier Clubbing. ;)
das mit der unterlegenen hardware-leistung der DC im vergleich zum Model 3-board stimmt so nicht. die DC basierte auf der Naomi-hardware, welche eine weiterentwicklung/nachfolger des Model 3 boards war. das problem der anfangs nicht so guten umsetzungen lag da dran, dass diese a) unter Win CE auf der DC liefen und b) unter zeitdruck veröffentlicht wurden (VF 3, Sega Rally 2) - hatte jedoch nichts mit mangelnder leistung der DC zu tun. siehe später dann auf DC auch Sonic Adevnture 2 mit besserer grafik als das, was man bisher so auf Model 3 sah, welches konstant mit 60 fps lief oder Shenmue I und II oder Ferrari F355 Challenge. und Le Mans 24h finde ich persönlich eigentlich eher ein ngeativbeispiel für die leistung von Model 3, da gefiel mir das Le Mans 24h mit simulationsanspruch für DC und PS2 besser (allerdings war auf PS2 die optik nicht so gut wie auf DC, hatte niedrigere auflösung und kantenflimmern - typische PS2-probleme eben).

die DC war auch die erste konsole, die Neo Geo 1:1 ohne qualitätsverlust emulieren konnte... die auf DC veröffentlichten NG-games warden die ersten, die den originalen in nichts nachstanden.

gab ja auch eine Scud Race-machbarkeitsstudie auf DC. Daytona 2 war geplant, Star Wars wäre bei erfolg der konsole sicher auch veröffentlicht worden - problem waren aber zum einen die ganzen PS-fanboys und das schlechte marketing von SEGA (deja vú Commodore mit dem AMIGA).

zum image der arcades: leider neigen sich die zeiten dem ende zu. andererseits: wie will man heute noch arcades rausbringen, die viel weiter als die technik daheim ist? geht nicht mehr, da in PCs und konsolen das mittlerweile beste (konsolen: zu einem annehmbaren preis) ja bereits verbaut ist. da wird kein hersteller viel geld in die hand nehmen und einen neuen automat entwickeln, wenn sich das entsprechende spiel viel günstiger als heimversion ohne die kosten des automaten herstellen lässt. zumal der automat ja auch voraussetzt, dass man in die spielhalle geht, das spiel spielen möchte und deswegen auch münzen einwirft. macht halt fast niemand mehr.

da spielt man eben jetzt Capcom Arcade Stadium u.ä. zuhause. leider fehlen viele gute arcade-games von damals als heimumsetzungen, nur, um mal u.a. Rave Racer, Scud Race, Star Wars oder Daytona 2 zu nennen. während also derlei games in den arcades waren, war man zu hause noch weit von so einer grafik entfernt und es gab keine großen online communities - weshalb die leute da eben noch in die spielhallen gingen. auch 16bit-automaten waren einfach besser als heimcomputer oder konsolen (keine 16bit-maschine konnte z.b. Mortal Kombat 1:1 so darstellen wie die arcade-maschinen).
 
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Bei der News geht es primär um den japanischen Markt. Dort sind Arcades und Spielautomaten allgemein noch oft anzutreffen, durch Corona sind die Umsätze aber drastisch eingebrochen und deshalb zieht Sega nun endgültig die Reißleine. Die Automaten verschwinden dadurch jedoch nicht sondern bekommen einen anderen Besitzer mit anderem Namen, Sega wird zudem weiter Spiele für die Automaten entwickeln.

Wie vor inzwischen vielen Jahren bei den Konsolen steigt Sega nun auch bei den Arcades aus dem Hardwaregeschäft aus und mimt nur noch den Spieleentwickler.
 
Hä? Quatsch. :)

Um mal nur allein bei Sega zu bleiben:
Virtua Fighter (erstes 3D Beat 'm Up)
Virtua Racing (3D Racing Meilenstein)
Daytona USA (all Time Classic, wird heute noch gespielt!)
Sega Rally (wird aufgrund seines Fahrverhaltens immer noch gefeiert)
Scud Race (grafisch noch zig Jahre danach konkurrenzlos!)
Star Wars Arcade (technisch mit Abstand beste Star Wars-Umsetzung bis dato)
Virtua Fighter 3 (allem im Prügelsektor weit voraus, was man daheim gespielt hat - die Dreamcast-Umsetzung kam erst Jahre später und war technisch dennoch unterlegen)
Das waren ein paar Beispiele für grafische Vorreiter in der genannten Zeit, die allem voraus waren, was man in der Zeit zu Hause hatte, und die 3D-Grafik-Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben.
Ach mir fallen da so viele ein... Virtua Striker, Le Mans 24, Daytona 2... Das hat laaaange gedauert, bis man da zu Hause gleichgezogen hat, eigentlich erst mit Dreamcast, und selbst der kam nicht ganz ran. ;) Model 2 und Model 3 waren sündteure High-End-Maschinen.
Stimmt. Muß ich wohl irgendwie vergessen oder verdrängt haben. :ugly:

Wie gesagt hatte ich viel auf Konsolen gespielt und die wurden ja auch immer besser.
Spätestens mit der PS1 waren die Spiele auf grafisch hohem Niveau. Im 3D Bereich.
 
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Stimmt. Muß ich wohl irgendwie vergessen oder verdrängt haben. :ugly:

Wie gesagt hatte ich viel auf Konsolen gespielt und die wurden ja auch immer besser.
Spätestens mit der PS1 waren die Spiele auf grafisch hohem Niveau. Im 3D Bereich.
Ja, hab auch viel mit denen gespielt. ;)

Grafisch empfand ich die erste Generation der 3D-Konsolen jedoch immer als etwas zweischneidiges Schwert.

Klar war das ein Aha-Effekt, wenn man von der Vorgängergeneration kam, und so nen Sprung gab es selten nochmal (heute muss man schon genauer hingucken zwischen den Generationen). Das war so ein echtes Next-Gen-Feeling, schwer zu beschreiben, aber Du weißt wie es war. :)

Andererseits war es halt schon ein krasses Downgrade, wenn man Daytona, Ridge Racer, Virtua Fighter oder Sega Rally aus der Arcade kannte und die Spiele zu Hause nur noch mit einem Viertel der Auflösung, halbierter Framerate, kantigen Modellen mit weniger Polygonen, eckigen statt runden Kurven, verspätetem Grafikaufbau mit Pop-In, ungefilterten Texturen, ohne Garoud-Shading, mit weniger Objekten auf und um die Strecke, niedriger aufgelösten Texturen, mit längeren Ladezeiten, mit Polygon-Blitzern, mit Textur-Verzerrungen usw. liefen. Das war schon n Unterschied.

War echt begeistert von dem Sprung auf 3D, aber war dann mit den 3D-Beschleunigern am PC und mit Dreamcast doch ganz froh, dass die Zeiten dieses 320x240-Pixelgeflimmere vorbei waren. : D
 
das mit der unterlegenen hardware-leistung der DC im vergleich zum Model 3-board stimmt so nicht. die DC basierte auf der Naomi-hardware, welche eine weiterentwicklung/nachfolger des Model 3 boards war.

Naomi war weniger ein Sprung nach vorne als vielmehr ein Sidestep,, um eine Hardware zu niedrigeren Kosten als Model 3 in die Arcade zu bringen (und die Umsetzbarkeit für zu Hause zu schaffen). Model 3 lag um die 20.000 $, Naomi nur um die 2.000 !
Technisch hat Naomi von neueren Hardwarefeatures profitiert, war aber in Sachen Raw Power insbesondere dem Model 3 Step 2 unterlegen (Model 3 wurde ja mehrfach weiterentwickelt und dabei deutlich aufgebohrt).
Und Naomi hat gegenüber Dreamcast doppelt so viel RAM und doppelt so viel VRAM (32 statt 16 und 16 statt 8MB) bei mehr Bandbreite, eine aufgebohrte GPU, den Vorteil der ROM-Module als Datenträger statt GDs und die Möglichkeit, mehrere Boards zusammenzuschalten.
Dreamcast wiederum lag bei einem 10tel des Preises von Naomi und im Heimbereich natürlich erstmal allem überlegen, was es damals gab (streitbarerweise selbst 3D-beschleunigten PCs eine zeitlang). :)

das problem der anfangs nicht so guten umsetzungen lag da dran, dass diese a) unter Win CE auf der DC liefen und b) unter zeitdruck veröffentlicht wurden (VF 3, Sega Rally 2)
Zeitdruck auf jeden Fall, das ist richtig und sollte man auch anerkennen.
Andererseits, welches Spiel hat keinen Zeitdruck? Auch in der Arcace gab es damals MASSIV Zeitdruck, da Sega sich im Wettrennen mit Namco befand und der eine dem anderen hier stets zuvorkommen wollte. Das vergessen die Leute recht oft.
Sega Rally lief auf Model 3 Step 2, einer Hardware, die dem DC überlegen war. Den DC-Port hab ich dennoch gern gespielt, ebenso die PC-Version, die auch in 800x600 lief.
Virtua Fighter 3 lief aber im Gegensatz zu Sega Rally nicht unter WinCE. Hatte halt das "Genki"-Problem, allerdings war der Automat damals auch schon über 2 1/2 Jahre alt (und lief auf der ersten Version von Model 3).


siehe später dann auf DC auch Sonic Adevnture 2 mit besserer grafik als das, was man bisher so auf Model 3 sah, welches konstant mit 60 fps lief oder Shenmue I und II oder Ferrari F355 Challenge. und Le Mans 24h finde ich persönlich eigentlich eher ein ngeativbeispiel für die leistung von Model 3, da gefiel mir das Le Mans 24h mit simulationsanspruch für DC und PS2 besser (allerdings war auf PS2 die optik nicht so gut wie auf DC, hatte niedrigere auflösung und kantenflimmern - typische PS2-probleme eben).

OK da vergleichst Du aber jetzt völlig unterschiedliche Spiele aus völlig unterschiedlichen Genres.
Dass man Spiele wie Shenmue oder Sonic Adventure nicht in der Arcade gesehen hat, liegt auf der Hand (aus dem Selben Grund, weshalb man auch keine 60-Stunden-RPGs am Münzschlucker findet : D ).

Wer sagt denn, dass ein Game wie SA oder Shenmue nicht auf M3 Step 2 möglich wäre? Ich glaube hardwaretechnisch wäre das easy möglich gewesen. Dreamcast hat natürlich auch Vorteile (die Zeit beibt ja nicht stehen) in Sachen Hardwarefeatures und die Games hätten sicher auch anders ausgesehen, aber insgesamt hätte man schon noch n bissi was drauflegen können in der Arcade (hat man auch seitens Sega zugegeben).
Zumal Sonic Adventure 2 - bei wesentlich höherem zur Verfügung stehenden Budget - Mitte 2001 (!) erschienen ist - über 5 Jahre später (1996 hat man in der Arcade schon Scud Race gespielt und das haut grafisch immer noch jedes DC-Rennspiel weg!).
Den zeitlichen Abstand von über 5 Jahren erwähne ich auch deshalb, dadie Entwicklung der 3D-Grafik nicht nur hardware-, sondern auch softwareseitig stattfindet. 3D-Engines werden mit der Zeit aufgebaut und immer weiter verbessert, Entwickler gewinnen an Know-How und fachlichen Ressourcen, vorhandene Assets werden immer weiterentwickelt, man lernt immer mehr "wie es gemacht wird". Wie wichtig das ist, sieht man z. B. an den grafischen Verbesserungen der Spiele auf der ersten PlayStation innerhalb ihres Lebenszylus, also innerhalb einer Hardwaregeneration.
Trotzdem war SA2 natürlich ein grafischer Überkracher, ganz unabhängig davon, und hat grafisch meiner Meinung auch die neuere PS2 längere Zeit recht doof aussehen lassen. ;)


die DC war auch die erste konsole, die Neo Geo 1:1 ohne qualitätsverlust emulieren konnte... die auf DC veröffentlichten NG-games warden die ersten, die den originalen in nichts nachstanden.
Bis auf die Ladezeiten.
Wobei es ja nicht emuliert war, sondern portiert.

gab ja auch eine Scud Race-machbarkeitsstudie auf DC. Daytona 2 war geplant,

Stattdessen gab es die x-te Umsetzung von Daytona 1 und selbst das ist nicht gerade ein Quantensprung gegenüber dem damals schon uralten Model 2-Original, um es mal gelinde zu formulieren.
Jo Machbarkeitsstudien... es gab eine Tech-Demo, nicht wirklich aussagekräftig. Die gab es zu Ridge Racer für PowerVR am PC auch... aber was heisst das? Dass der PC damit Namcos mächtigem System 22 ebenbürtig war? Die Framerate der Demo ging von 60 auf 30 runter und die grafischen Details wurden ebenso zurückgeschraubt... und erschienen ist das Spiel letztlich auch nicht. Allein das Vorhandensein so einer Demo ist ja kein Argument, man muss doch auch berücksichtigen, wie genau es damit aussah. ;)

zum image der arcades: leider neigen sich die zeiten dem ende zu. andererseits: wie will man heute noch arcades rausbringen, die viel weiter als die technik daheim ist? geht nicht mehr, da in PCs und konsolen das mittlerweile beste (konsolen: zu einem annehmbaren preis) ja bereits verbaut ist.
Na klar würde es technisch gehen.
In der Arcade muss man kostentechnisch ja nicht mit den Limitierungen leben, die man zu Hause hat. Selbst High-End-Gaming-PCs stellen leistungstechnisch ja immer noch einen Kompromiss dar, das sieht man auch daran, dass die Gamer-GPUs meist beschnitten sind und sich innerhalb eines bestimmten Preissegments bewegen. Auch wenn die Preise derzeit extrem hoch sind, man kann keine Gaming-Grafikkarte für 20.000 Euro kaufen.
Der Punkt ist halt, seit es in quasi jedem Haushalt eine Konsole oder einen Gaming-PC gibt und dies auch in sehr hoher grafischer Qualität, ist der finanzielle Anreiz für den Hersteller in der Arcade halt viel weniger gegeben als noch in den 80ern oder 90ern. Man hat ja gesehen, dass die Boards damals schon mehr und mehr auf Budget umgestellt wurden (Dein Beispiel Naomi zeigt das sehr gut). Und jetzt hat Sega sogar sein bekanntes Akihabara-Building geschlossen. :(

da wird kein hersteller viel geld in die hand nehmen und einen neuen automat entwickeln, wenn sich das entsprechende spiel viel günstiger als heimversion ohne die kosten des automaten herstellen lässt.

Ja. Man hat technisch heute zu Hause Möglichkeiten Dinge umzusetzen, die früher so nicht möglich waren.
zumal der automat ja auch voraussetzt, dass man in die spielhalle geht, das spiel spielen möchte und deswegen auch münzen einwirft. macht halt fast niemand mehr.
Ja das ist auch richtig.
Bis auf den genannten Geselligkeitsaspekt in asiatischen Ländern, wo das ganze immer noch populärer ist. Aber wenn man mal guckt, welche Genres dort in den Arcades populär sind, dann sind das oft keine hardware-leistungs-hungrigen Spiele.

da spielt man eben jetzt Capcom Arcade Stadium u.ä. zuhause. leider fehlen viele gute arcade-games von damals als heimumsetzungen, nur, um mal u.a. Rave Racer, Scud Race, Star Wars oder Daytona 2 zu nennen. während also derlei games in den arcades waren, war man zu hause noch weit von so einer grafik entfernt und es gab keine großen online communities - weshalb die leute da eben noch in die spielhallen gingen. auch 16bit-automaten waren einfach besser als heimcomputer oder konsolen (keine 16bit-maschine konnte z.b. Mortal Kombat 1:1 so darstellen wie die arcade-maschinen).
Aber es konnte auch keine Konsole damals Tekken, Ridge Racer, Daytona, Sega Rally, Virtua Fighter usw. 1:1 so darstellen.
Kennst du auch noch die 3DO Konsole? Das war glaube ich die erste Konsole mit Texture Mapping.
Vorher war das ja meistens Polygongrafik.
Nur vom Lesen und Hören-Sagen, wenn ich ehrlich bin.

Man hat sich natürlich informiert, aber die Wahl fiel dann in meinem Fall auf PlayStation und den Saturn (was wahrscheinlich auch gut so war ;)
Das Gehäuse der Panasonic-Variante fand ich allerdings immer sehr pompös und edel mit dem Gold-akzent, allerdings war auch das Preisschild sehr pompös.
Um den Jaguar hab ich auch nen Bogen gemacht, im Gegensatz zum 3DO aber bei Freunden gespielt.

Beide Konsolen waren ja nicht so der Hit in Sachen Spieleauswahl (ebenso wie das Amiga CD 32), aber heute find ich Videos dazu ganz interessant.
Schon krass wie viele Konsolen es damals gab, der Markt hat sich dann wieder sortiert und übrig blieben Sony, Sega und Nintendo.
 
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Na ja... in asiatischen Ländern gibts da teils ne ganz eigene Kultur drumrum, das hatte dort durchaus seinen Platz, allen Spielkonsolen, Handys und Computern zum Trotz!


Der PS2 fehlte halt die VQ-Texturkompression vom DC.
Model 3 in der Arcade wiederum war dem DC überlegen. :)
ach und die nur 4 mb Vram haben es aber auch nicht gerade besser gemacht !
war mir immer ein Rätsel wieso man ohne Textur Kompression dann auch noch nur mit dem halben Vram auskommen wollte ! wobei viel vom Speicher der DC wird für das AA drauf gegangen sein das die PS2 ja nicht einmal hatte ..

"1996 hat man in der Arcade schon Scud Race gespielt und das haut grafisch immer noch jedes DC-Rennspiel weg!"
Also das ist jetzt aber mal totaler Bloedsinn , ja Technisch Gut gemacht , aber es ist und bleibt eine Simple optik mit wenigen Polygonen , merkt man nicht wenn man selbst spielt aber an dem Spiel sind eigentlich nur die Texturen Gut und eben die 60FPS ...

PS: dazu finde ich es nicht Fair Model 2 Ports für die Naomi/DC so hart zu bewerten , ich gehe jede wette das Naomi Ports für Model 3 nicht wirklich besser ausgesehen hätten, Konvertierungen eben !
Ich sehe aber Naomi nicht nur als Sidestep , allein die CPU Power von Model 3 egal welcher Stepp waren Naomi unterlegen was oft nicht zum tragen kommt wenn man den xten Daytona Klon baut , aber bei einem F355 behaupte ich einmal wird die Luft Dünn bei Modell 3 !
Auch mit denn nicht Perfekten Ports bekam man 1998/99 viel Arcade fürs Geld , dazu waren die CRTs damals deutlich gutmütiger als TFT mit denn oft nur 30 FPS
 
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