Schwerelosigkeit beeinträchtigt Gehirn und Sehnerv von Astronauten

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Schwerelosigkeit beeinträchtigt Gehirn und Sehnerv von Astronauten

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Schwerelosigkeit beeinträchtigt Gehirn und Sehnerv von Astronauten

Der menschliche Körper ist nun mal für eine Umwelt mit Schwerkraft konzipiert.
Da ist es doch klar, dass es in der Schwerelosigkeit zu Problemen kommt.
Wird Zeit, dass die künstliche Schwerkraft eingefürhrt wird. Die Technik hat die NASA sicherlich schon in der Schublade. :D
 
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Wird Zeit, dass die künstliche Schwerkraft eingefürhrt wird. Die Technik hat die NASA sicherlich schon in der Schublade. :D

Das wäre aber die allerobergeilste news, mit der kannst du reich werden :lol:


Simulieren über die Zentrifugalkraft ist der Stand der Dinge, die Forschung an den Gravitons steckt noch in den Kinderschuhen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Manches ist ja reversibel - ist im Grunde aber halb so wild.
Ich denke mal, das z.B. der Teilnehmer einer Marsexpedition durch andere Sachen eher langfristig geschädigt wird, als den Reiseaufenthalt bei Nullgravitation. Das fehlende Magnetfeld sorgt schon dafür.
 
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Simulieren über die Zentrifugalkraft ist der Stand der Dinge

Wobei das sehr gut funktioniert und der Beschleunigungseffekt physikalisch gesehen exakt derselbe ist - von daher sehe ich da auch keine große Notwendigkeit irre kompliziert eventuell Schwerkraft künstlich zu erzeugen falls das überhaupt möglich ist.
Nur ist durch Rotation erzeugte Schwerkraft für kleinere Objekte im All schlecht umsetzbar - würde aber auch unnötig Platz verschwenden wenn man auf einmal einen "Boden" haben würde auf dem Leute gehen sollen... und den man daher nicht mit irgendwelchem High-Tech vollstopfen kann :D
 
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Klar könnte man - nur, wenn das Schiff nicht grade die Masse der Enterprise D hat, müsste es, wenn es radialsymmetrisch mit einem Rad (dem Lebensbereich) auf einer Achse (dem Rest) aufgebaut ist, irgendwann ins Eiern kommen, weil sich der Schwerpunkt ständig verlagert, wenn die Leute darin herumlaufen oder sich gar auf einer Seite versammeln. Schlecht ausgewuchtet. ;)
 
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Darum sehen die Aliens immer so komisch aus. Da ist ja jetzt wohl die Wissenschaft gefragt um Lösungen zu finden
 
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Klar könnte man - nur, wenn das Schiff nicht grade die Masse der Enterprise D hat, müsste es, wenn es radialsymmetrisch mit einem Rad (dem Lebensbereich) auf einer Achse (dem Rest) aufgebaut ist, irgendwann ins Eiern kommen, weil sich der Schwerpunkt ständig verlagert, wenn die Leute darin herumlaufen oder sich gar auf einer Seite versammeln. Schlecht ausgewuchtet. ;)

Das müsste man ständig mit irgendwelchen Düsen nachkorrigieren... wen DAS System dann mal ausfällt wars das :ugly:
 
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Was ist bitte heutzutage noch gesund, alleine den Sauerstoff den wir einatmen ist ungesund.. Sich den Arsch mit Klo Papier ab zu wischen ist ungesund (Chemikalien), Rauchen sowie Alkohol sind ungesund, vorm PC sitzen ist ungesund (Augen), Handys sind ungesund (gab erst vor ein paar Tagen eine Doku drüber zwecks der Strahlungen) und interessieren tuts trotzdem niemanden.

Also bitte :lol:
 
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Danke erstmal für die News.
Ich würde schon gerne wissen, was genau dafür verantwortlich ist, diese Reaktion im Körper hervorzurufen.
 
Im Bundestag ist sicher Schwerelosigkeit angesagt... Oder die leisten sich häufig Parabelflüge....
 
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Das müsste man ständig mit irgendwelchen Düsen nachkorrigieren... wen DAS System dann mal ausfällt wars das :ugly:

Du kannst auch einfach ausreichend große Massen verschiebbar an den Speichern des Rades lagern, so dass du den Schwerpunkt automatisch korrigieren kannst. Sooooo schwer sind Menschen ja ohnehin nicht.
Das wortwörtlich größere Problem dürfte darin liegen, dass man einen gewissen Radius braucht, damit das ganze überhaupt Sinn macht. -> Man müsste wirklich etwas vom Format der 2001er Discovery bauen. Und die dürfte mehr Masse haben, als alles zusammgenommen, was die Menschheit bislang in den Orbit gebracht hat (geschweige denn auf Fluchtgeschwindigkeit).
Ich denke nicht, dass mittelfristig jemand soviel Aufwand für eine Mission treiben wird, deren (ohnehin geringen) Nutzwert 2-3 Tonnen automatisierte Technik bequem übertreffen würden.
 
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Kommt darauf an - ein halbwegs realistisches Raumschiff - so wie in Mission To Mars, die Kommandokapsel sieht aus wie die Orion (nicht die aus Raumpatrouille :) ) - wiegt nicht wirklich soviel, da können ein paar 100 kg Mensch schon was ausmachen auf die Zeit.
Ob und wie lässt sich mit Sicherheit berechnen. Ich will mich auch nicht dran festklammern, war nur so ein spontaner Gedanke. Aber in der realen Welt sind es oft solche Kleinigkeiten, die manche hochfliegende Phantasie auf den harten Boden der Tatsachen zurück bringen können.
Ein Marskonzept sieht nicht vor, Treibstoff für den Rückflug mitzuschleppen - da braucht man also nur was für Umlaufbahn und Landung - spart enorm Gewicht. Wieviel wiegt eigentlich die ISS?
Ein großer Radius muss nicht zwingend mit großer Masse zusammenhängen - grade stabil genug, das die Leute nicht durch den Boden brechen und dann die atemberaubende Aussicht genießen müssen.
Man könnte nach dem Start auch auf Rotation gehen und zwei entgegengesetzte Module an Trossen ausfahren - dann hast du deinen Radius.
Und es ist die Frage, ob man wirklich Erdgravitation braucht
Eigentlich sehe ich das Problem mit der körperlichen Anpassung an die Schwerelosigkeit darin, das man nicht weiß, wieviel Schwerkraft man braucht, damit das nicht passiert oder wenigstens nennenswert verlangsamt wird.
Erfahrung mit Langzeit-Schwerelosigkeit liegt vor - und mit voller Schwerkraft. Dazwischen liegt praktisch nichts.
In 2001 und 2010 (die Leonov war schon ein starkes Teil - manche Raumschiffe bei Babylon 5 sahen ziemlich von ihr abgekupfert aus, die menschliche Technologie in der Serie kannte auch keine künstliche Schwerkraft) hatten sie neben Rotationsschwerkraft auch noch Stasis mit reduzierter Körperfunktion - okay, aber das ist pure SF und daher als Bremse für die körperliche Degeneration nicht weiter interessant.
Um die Langzeitwirkung niedriger Schwerkraft zu testen, müsste man wohl ein paar Leute für eine gewisse Zeit auf dem Mond absetzen. :)
 
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Eine Orion-Kapsel ist viel zu eng für ein so lange Mission - und erst recht zu klein, um mit Gravitation durch Fliehkraft zu arbeiten.

Die ISS soll laut Wiki derzeit knapp unter 500 t liegen. Aber das Konzept mit "Treibstoff vor Ort" halte ich ohnehin für sehr unwahrscheinlich, da zu riskant. Man bedenke, welcher Aufwand hier auf der Erde für einen Start betrieben wird - und wie oft es da trotzdem zu pannen und Verzögerungen kommt. Einen Bruchteil der Technik auf eine zweijährige Reise in eine Umgebung schicken, in der wir bislang nur weniger Geräte länger als ein paar Wochen operiert haben, in der Hoffnung, am Ende passend für ein Startfenster von wenigen Wochen die einzige Überlebensmöglichkeit der Crew sicherstellen zu können - das lässt ein bißchen zu wenig Spielraum für Fehler.

Module an Trossen würden keine begehbare Verbindung aufweisen. Du musst entweder Module an Röhren anbringen, oder kannst ein Rad mit Drahtspeichen bauen. Das wahrscheinlichste Design wäre vermutlich noch eine Art Hantel mit Graviations-Nutzraum an beiden Enden und einer Gravitationsarmen Struktur ausgehend von der Mittelachse. Aber auch dieses Design wird entweder alles andere als leicht oder es muss seine Konfiguration/Fluglage massiv ändern, denn Beschleunungskräfte quer zur Längsachse erfordern einiges an Verstärkungen.

Für die Stärke der Gravitation würden sich wohl ~0,4 g anbieten - Marsniveau.
 
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Module an Trossen würden keine begehbare Verbindung aufweisen.

Da habe ich schon dran gedacht - aber es gibt bei zwei Modulen eigentlich nicht unbedingt einen Grund zwischen denen (oder dem Rest des Schiffes) zu pendeln - und was spricht gegen flexible Tunnel, die sich nach der Trennung entfalten und an den Modulen befestigt werden? Da sind eher andere Dinge, die gegen das Konzept sprechen - die Rotation müsste vor dem Abtrennen der Module schon vorhanden sein - und die wäre dann relativ schnell. Und beim Wiedereinziehen das Gleiche umgekehrt wenn das Bewegungsmoment auf den wieder geschrumpften Radius einwirkt ... nicht das sich die Helden des Weltraum dabei ihre Overalls vollreihern.
In der SF wird das schonmal über einen schnell rotierenden Kern gelöst, der über einen Gleitkupplung die Rotation auf den zu rotierenden Körper überträgt, sei es das ganze Schiff oder eben sowas wie ein Rad.

Für die Stärke der Gravitation würden sich wohl ~0,4 g anbieten - Marsniveau.
Da ist man dann wieder auf einem Gebiet, das sich schlecht abschätzen lässt in Bezug aus die tatsächlichen Langzeitauswirkungen - ob's eben reicht, um die Leute nach der Rückkehr noch ein normales Leben führen können.
Oder gleich ab ins Pflegeheim. Man macht sich ja sowieso Gedanken, für die hypothetische Besatzung einer hypothetischen Marsmission ältere Leute zu nehmen - nach dem Motto: bis Spätfolgen auftreten, sind die Leute eh unter der Erde.
 
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Faltbare Tunnel aus einem Material, dass zuverlässig die lange Reise einschließlich diverser Mikrometeoriten aushält? Stell ich mir schwierig vor. Aber mit der Bewegung hast du in der Tat recht. Rotation ließe sich einmalig noch über relativ einfache Triebwerke lösen. Aber jedes Manöver, jede Kurskorrektur würde zu Problemen führen.
Kreiselsysteme für die Lagekorrektur sind übrigens auch in der Realität mitlerweile übrig. Die ISS zündet ihre Lagetriebwerke nur noch in großen Abständen, wenn die Kreisel voll sind/auf 0 gesetzt werden müssen. (wobei mir persönlich unklar ist, warum man nicht einfach zwei Kreisel pro Achse nimmt, die man um die Hochachse wenden und ab sofort in Gegenrichtung nutzen kann :ka: )

Spätfolgen durch verringerte Schwerkraft, die nicht auch bei Schwerelosigkeit oder normaler Schwerkraft auftreten (und da sind keine ernsthaften bekannt), sind wohl eher unwahrscheinlich. Problematisch ist nur die Geschwindigkeit, mit der die aus kompletter Schwerelosigkeit bekannten Entwicklungen ablaufen. Aber da wiederum kommt es nur darauf an, dass die körperliche Leistungsfähigkeit nicht unter das auf dem Mars benötigte Niveau fällt. Wenn die Crew nach der Rückkehr zur Erde erstmal 3 Monate Rehab braucht - so what? Nach den zwei Jahren ist jede weitere Aufgabe, der sie im Rest ihres Leben nachgehen werden, eh eine Enttäuschung :ugly:
 
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