Schnellerer RAM: JEDEC veröffentlicht LPDDR5X-Standard

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Schnellerer RAM: JEDEC veröffentlicht LPDDR5X-Standard

Die JEDEC hat mit LPDDR5X einen neuen Standard veröffentlicht, der auf LPDDR5 basieren und noch höhere Geschwindigkeiten bieten soll. Die Rede ist von bis zu 8.533 Mbps und zusätzlichen Signal- sowie Stabilitätsverbesserungen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Schnellerer RAM: JEDEC veröffentlicht LPDDR5X-Standard
 
Evtl wär der fairere Vergleich LPDDR4X, gegen LPDDR5X
Du erwartest dir da aber sehr vile von den PCGH schreiberlingen - was, die neue RAM Spezifikation mit dem direkten Vorgänger vergleichen? :D
So am Rande - es ist der selbe Schreiberling der vor einem Monat noch behauptet hat das Ultra-Quality bei DLSS was neues wäre - zu faul auch nur 1 mal die Dev-Guidelines zu öffnen und lesen :D
 
Du erwartest dir da aber sehr vile von den PCGH schreiberlingen - was, die neue RAM Spezifikation mit dem direkten Vorgänger vergleichen? :D
So am Rande - es ist der selbe Schreiberling der vor einem Monat noch behauptet hat das Ultra-Quality bei DLSS was neues wäre - zu faul auch nur 1 mal die Dev-Guidelines zu öffnen und lesen :D

Du kannst ja mal selbst Schreiberling werden, die suchen ja frei Newsautoren aka Schreibsklaven. Ich würde mich jedenfalls auf deine News freuen und das sogar ganz unironisch.
 
Die Bandbreite steigt zwar mit jeder folgenden Generation, doch leider immer zu Lasten der Latenzen. Einen Vergleich zu DDR4/5 würde ich berüßen.:)
 
Du kannst ja mal selbst Schreiberling werden, die suchen ja frei Newsautoren aka Schreibsklaven. Ich würde mich jedenfalls auf deine News freuen und das sogar ganz unironisch.
Es gab mal die "Newsernews" recht prominent auf der Main, die sind nur leider völlig ins Belanglose verschwunden, denn ich hätte gerne weitere Usernews gesehen und auch auch teilweise geschrieben.
 
Die Bandbreite steigt zwar mit jeder folgenden Generation, doch leider immer zu Lasten der Latenzen.
Bist du dir da ganz sicher?

DDR-400 CL3: 15ns
DDR2-800 CL6: 15ns
DDR3-1600 CL11: 13,75ns
DDR4-3200 CL22: 13,75ns

Nach 2-3 Generationen der jeweils neusten RAM-Technologie überspringt, kommt man auch wieder in die üblichen Latenz-Bereiche der letzten Generationen der vorherigen RAM-Technologie.
 
Wenn die CPU nicht mit den hohen Ram Taktraten umgehen kann, oder das das "OC " Boost verhalten (Gamer PC) darunter leidet, solange bringt noch schnellerer Ram auch nicht viel.
Es bringt dann bestenfalls noch etwas niedrigere Latenzen bei niedriger eingestelltem Takt.

Es kommt wohl auf die Spezial Anwendungen an (Autoindustrie) , aber normalerweise ist der Leistungszuwachs fast nicht messbar da die Daten ja auch schneller verarbeitet werden müssten.

Es verteuert jedoch mit Sicherheit das System unverhältnismäßig.
Nischen Produkt.

..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die CPU nicht mit den hohen Ram Taktraten umgehen kann, oder das das "OC " Boost verhalten (Gamer PC) darunter leidet, solange bringt noch schnellerer Ram auch nicht viel.
Es bringt dann bestenfalls noch etwas niedrigere Latenzen bei niedriger eingestelltem Takt.

Es kommt wohl auf die Spezial Anwendungen an (Autoindustrie) , aber normalerweise ist der Leistungszuwachs fast nicht messbar da die Daten ja auch schneller verarbeitet werden müssten.

Es verteuert jedoch mit Sicherheit das System unverhältnismäßig.
Nischen Produkt.

..

Die Realfrequenz wird bei DDR5 mal wieder halbiert, von z.B. 400MHz bei DDR4 3200 auf 200MHz bei DDR5 3200. Das ist der eigentliche Trick (gut, DDR5 hat auch noch einige andere Vrbesserungen an Board. Deshalb werden die CPUs auch mit wesentlich höheren Datenraten zurechtkommen.
 
Bist du dir da ganz sicher?

DDR-400 CL3: 15ns
DDR2-800 CL6: 15ns
DDR3-1600 CL11: 13,75ns
DDR4-3200 CL22: 13,75ns

Nach 2-3 Generationen der jeweils neusten RAM-Technologie überspringt, kommt man auch wieder in die üblichen Latenz-Bereiche der letzten Generationen der vorherigen RAM-Technologie.
Um deine Tabelle fortzusetzen, die JEDEC A-Spezifikation bewegt sich in vergleichbarem Rahmen:
DDR5-4800 CL34 : 14,17 ns
DDR5-6000 CL42 : 14,00 ns
DDR5-6400 CL46 : 14,38 ns
Bei "A" handelt es sich um von der JEDEC offizielle Specs für schnellere Module. Daneben gibt es "B" für Standardanforderungen und "C" für einen etwas gelockerten Standard, der vermutlich primär für hochkapazitive DIMMs zum Einsatz kommen wird (also etwas langsamere Timings).

Wenn die CPU nicht mit den hohen Ram Taktraten umgehen kann, oder das das "OC " Boost verhalten (Gamer PC) darunter leidet, solange bringt noch schnellerer Ram auch nicht viel. [...]
Die Ausage macht keinen Sinn, denn wenn der Speichercontroller für DDR5 ausgelegt ist, kann der damit entsprechend auch umgehen. Alder Lake wird voraussichtlich offiziell DDR5-5200 unterstützen, der Controller wird aber absehbar im OC deutlich mehr vertragen, wie bei Intel üblich.
Beispielsweise im März konnte man bereits von ADL-Tests mit DDR5-6400 CL40 lesen (12,5 ns) und Adata teaserte zusammen mit Gigabyte für Alder Lake schon vor Monaten 8400er-Module. Die DIMMs werden zwar ein Arm und ein Bein kosten, technisch scheint das aber anscheinend bereits ADL's 1st Gen zu unterstüzen.

Zurück zu LPDDR5(X): Mit millionenfacher Anwendung im industriellen Bereich, Automotive, für AI, Smartphones und Laptops wird das sichlich kein Nischenprodukt sein. Beispielsweise im Automotive/AI-Bereich kommen die überall dort zum Einsatz, wo eine grundlegend zu bevorzugende Technik wie HBM zu teuer wäre. Und die Ergänzungen bzgl. der Zuverlässigkeit kommen sicherlich nicht von Ungefähr, sondern zielen explizit auf einen umfangreich industriellen Einsatz ab, d. h. wenn die Adaption mal so richig begonnen hat, wird das zweifellos kein Nischenprodukt bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um deine Tabelle fortzusetzen, die JEDEC A-Spezifikation bewegt sich in vergleichbarem Rahmen:
DDR5-4800 CL34 : 14,17 ns
DDR5-6000 CL42 : 14,00 ns
DDR5-6400 CL46 : 14,38 ns
Bei "A" handelt es sich um von der JEDEC offizielle Specs für schnellere Module. Daneben gibt es "B" für Standardanforderungen und "C" für einen etwas gelockerten Standard, der vermutlich primär für hochkapazitive DIMMs zum Einsatz kommen wird (also etwas langsamere Timings).


Die Ausage macht keinen Sinn, denn wenn der Speichercontroller für DDR5 ausgelegt ist, kann der damit entsprechend auch umgehen. Alder Lake wird voraussichtlich offiziell DDR5-5200 unterstützen, der Controller wird aber absehbar im OC deutlich mehr vertragen, wie bei Intel üblich.
Beispielsweise im März konnte man bereits von ADL-Tests mit DDR5-6400 CL40 lesen (12,5 ns) und Adata teaserte zusammen mit Gigabyte für Alder Lake schon vor Monaten 8400er-Module. Die DIMMs werden zwar ein Arm und ein Bein kosten, technisch scheint das aber anscheinend bereits ADL's 1st Gen zu unterstüzen.

Zurück zu LPDDR5(X): Mit millionenfacher Anwendung im industriellen Bereich, Automotive, für AI, Smartphones und Laptops wird das sichlich kein Nischenprodukt sein. Beispielsweise im Automotive/AI-Bereich kommen die überall dort zum Einsatz, wo eine grundlegend zu bevorzugende Technik wie HBM zu teuer wäre. Und die Ergänzungen bzgl. der Zuverlässigkeit kommen sicherlich nicht von Ungefähr, sondern zielen explizit auf einen umfangreich industriellen Einsatz ab, d. h. wenn die Adaption mal so richig begonnen hat, wird das zweifellos kein Nischenprodukt bleiben.
Ich hab' mich damit nicht näher beschäftigt, aber:
Warum ist LPDDR4X bzw LPDDR5X nominell schneller und gleichzeitig Stromsparender als das "normale" DDR4 und 5? Was ist der Unterschied bzw. wie wirds gemacht? Und welche Nachteile hat es (sonst würde man ja generell gleich über all auf LPDDR5X setzen). Ich kenne das ganze bislang nur aus den Laptops
 
Wenn die CPU nicht mit den hohen Ram Taktraten umgehen kann, oder das das "OC " Boost verhalten (Gamer PC) darunter leidet, solange bringt noch schnellerer Ram auch nicht viel.
Es bringt dann bestenfalls noch etwas niedrigere Latenzen bei niedriger eingestelltem Takt.

Es kommt wohl auf die Spezial Anwendungen an (Autoindustrie) , aber normalerweise ist der Leistungszuwachs fast nicht messbar da die Daten ja auch schneller verarbeitet werden müssten.

Es verteuert jedoch mit Sicherheit das System unverhältnismäßig.
Nischen Produkt.

..
Kannst du das genauer erklären was du meinst?
Das klingt fast so, als ob heutige Rechner nicht von schnellem Speicher profitieren können.
Das würed ich gänzlich anders sehen. Zumindest die Zocker unter uns können enorm von schnellem Speicher profitieren. Wie das natürlich bei Adler Lake sein wird, muss man erst noch sehen. Aber aktuell ist es noch so.
 
Die Realfrequenz wird bei DDR5 mal wieder halbiert, von z.B. 400MHz bei DDR4 3200 auf 200MHz bei DDR5 3200. Das ist der eigentliche Trick (gut, DDR5 hat auch noch einige andere Vrbesserungen an Board. Deshalb werden die CPUs auch mit wesentlich höheren Datenraten zurechtkommen.

Die Geschwindigkeit der Speicherzellen ist für die CPU reichlich egal und die Datenleitungen arbeiten mit der im DDR-Rating angegebenen Signalrate.
 
Die Geschwindigkeit der Speicherzellen ist für die CPU reichlich egal und die Datenleitungen arbeiten mit der im DDR-Rating angegebenen Signalrate.
Deshalb taktet der Cache in der CPU ja auch recht gemütlich, oder?

Die reale Geschwindigkeit ist extrem wichtig, da damit die Reaktionszeit verringert werden kann. Allerdings hat es einen sehr hohen Preis, wenn man es zu weit treibt. Rambus ist damit ja, zusammen mit Intel ordentlich auf die Nase gefallen, auch wenn der Ansatz durchaus von Erfolg gekrönt war, der Cache der ersten P4 konnte so kleiner ausfallen.

Sehr viel billiger RAM ist eben (meiner Meinung nach) besser, als wenig Luxusspeicher, der nur unmittelbar neben dem CPU Sockel verbaut werden darf und am besten Wassergekühlt wird, um die Temperaturen gering zu halten. Eventuell erlebt dieser Ansatz ja eine Renaissance, wenn die Leistungssteigerungen irgendwann einmal ein Ende haben und man eine geringe RAM Größe besser mit einer SSD kompensieren kann. Sonst werden wir wohl nie real 1GHz sehen.

Bis dahin wird sich der PC 1066 Rambusspeicher, mit seinen 533MHz Realtakt, wacker behaupten und das nach über 20 Jahren.
 
Ich habe keine Ahnung, worauf du mit "Cache" und "RAMBUS" hinauswillst. Aber Fakt ist, dass eine CPU den Takt einer DDR-SDRAM-Speicherzelle vor dem Multiplexing nicht einmal kennt, sondern der Speicher-Controller nun einmal am Ende des DDR-Bus sitzt und somit dessen Datenrate verkraften muss. Vollkommen unabhängig davon, welche Methoden die Speicherchips anwenden, um Informationen ausreichend schnell einzuspeisen.
 
Ich drücke mich mal anders aus.
Wenn ich meinen I9 10940x übertakte (z.b: Intel Performance Maximizer) ,was mir ja sicherlich am meisten Leistung in Anwendungen und Games bringt.

Der Speicher-Controller ist auch Übertaktet (was ja keine Kunst ist bei Nennwert DDR4-2933 )
und ich fange an mit 8 Modulen DDR4 3466 Speicher cl 16 im Quad-Channel.

Dann erreiche ich stabile 4.7-4.8 Ghz auf allen Kernen. "moderat" über den Maximizer.
Danach ziehe ich zusätzlich den Speicher auf 3733 mit den cl 16 und erhöhe das Mesh auf 3200.

Was bringt mir da z.B. DDR4 4000 wenn das System dann abstürzt weil es ab 3800 instabil wird.
Ist ja schon "moderat" OC mäßig ausgelutscht mit der Standard Ram Voltage . (Corsair Dominator)

will sagen... die CPU (Speichercontroller) muss das ja auch mitmachen beim Boost und OC.

Bin wirklich gespannt wie weit die neuen Intel CPUs gehen mit den angepriesenen "erweiterten Übertaktungs Funktionen" und dem möglichen RAM Takt.

Natürlich kann ich auch einen RAM OC Rekord anpeilen und lasse die CPU gemütlich untertakten.

Dazu kommt dann natürlich auch noch der höhere RAM Preis.

..
Natürlich kann das in der Autoindustrie ? usw. anders sein. 5G ?
Ich kenne da nicht sie CPU bzw. Speicher Controller Limits.
Kann mir aber nicht vorstellen das die heute im Auto viel höher sind als am PC. ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst ja mal selbst Schreiberling werden, die suchen ja frei Newsautoren aka Schreibsklaven. Ich würde mich jedenfalls auf deine News freuen und das sogar ganz unironisch.
Ich bin nicht so der News-sucher.
Bis dahin wird sich der PC 1066 Rambusspeicher, mit seinen 533MHz Realtakt, wacker behaupten und das nach über 20 Jahren.
Der war und ist aber langsamer als vergleichbarer SDRam - RDRAM kann, topologie-bedingt, nur die latenz von SDRam erreich, aber nur wenn man nur den Riegel der am nächsten der CPU ist mit Speicher und den Rest mit brücken füllt.
Dazu kommt das RAM schon längst in einem Bereich angekommen ist bei dem RDRAM einfach physikalisch nicht mehr mithalten kann. Der Vorteil war ja - wenige gute Leitungen mit sehr hoher Frequenz. Aber bei SDRAM sind wir auch schon längst an einer Stelle angekommen bei der alle Datenleitungen genau gemached werden müssen und für die höchsten Bandbreiten nicht nur die Leiterbahnen selbst sondern auch das Substrat und die Anzahl der Schichten seht hohe Standards erfüllen müssen.
Die Alten Vergleiche können heute nicht mehr Rangezogen werden da so gut wie alle Vorteile von Rambus schon längst bei normalen Ram standard sind.
Warum ist LPDDR4X bzw LPDDR5X nominell schneller und gleichzeitig Stromsparender als das "normale" DDR4 und 5?
Schneller? Nein.
Das "LP" in LPDDR steht für low-power. Der Speicher läuft mit niedrigerer Spannung, höherer Taktrate, aber halber Bus-Breite. Sprich LPDDR 4266 hat die selbe Bandbreite wie DDR4 2133, dafür gibt es aber CPUs die mehr Bänke (4 channel) unterstützen. DDR4 hat eine kürzere Burst-länge - sprich schneller wenn nicht sequenziell sondern Zufällig gelesen wird. (Damti das ganze geht ist LPDDR auch quasi immer direkt verlötet)
Es gibt noch ein paar andere kleine unterschiede, aber generell ist DDR4 einfach deutlich schneller als LPDDR4, braucht aber mehr Strom.
 
Zurück