Sorry für die späte Antwort.
Zeitlich war hier Land unter die letzten Tage ...
Wenn man ein harter "Vielschreiber" ist wählt man eben seine SSD entsprechend - nicht als günstige EVO version sondern Modelle mit entweder mehr TBW oder gleich profesionelle Laufwerke mit nahezu unzerstörbarem MLC-NAND
Ok, die nächsten SSDs werden welche mit MLC-NAND wenn viel benutzt.
Auch klar jetzt, dass ich noch weit vom EOL der SSD entfernt bin.
Umso mehr stelle ich mir aber dann die Frage, wieso es zu diesen Fehlern kommen konnte. Macrium Refelct (MR) macht Backups - bei laufenden OS oder mittels Windows PE.
WARNING: 5 Clusters located in bad sectors. Data may be lost" // Windows 10, C:
WARNING: 17 Clusters located in bad sectors. Data may be lost" // ubuntu
Aber wenn mans schon "Bad Sectors" meint glaube ich kaum dass das was mit Ersatzzellen einer SSD zu tun hat, denn der Begriff stammt aus Festplattenzeiten...
"Bad sectors" ist in der Tat nicht eindeutig.
"Clusters" ebenfalls ...
Was korrekt ist ist, dass man SSDs nicht ganz vollschreiben sollte - aber NICHT, weil da irgendwas als Ersatz, OP oder sonstwas benutzt wird sondern weil die SSD langsamer beim Schreiben größerere Mengen wird weil sie erstens weniger Spielraum fürs "organisieren" hat (praktisch nur relevant für DRAM-lose SSDs) und zweitens keinen Platz mehr für PseudoSLC-Caches hat.
Wenn man beispielsweise 10% der gesamten user capacity frei läßt (= nicht partitioniert), dann wird man ja quasi somit gezwungen nicht die gesamte Kapazität zu nutzen, was Deinem "nicht ganz vollschreiben" ja entspricht.
- Parameter 0E bei 0x7A = 122 Media and Data Integrity Errors.
Wie entsteht dieser SMART Wert?
Wurde versucht zu lesen und es konnte nicht gelesen werden?
- CRC konnte Fehler korrigieren - kein Datenverlust - Reserveblock wurde aktiviert?
- CRC konnte Fehler nicht korrigieren - Datenverlust?
Passierte der Fehler beim Schreiben (AFAIK findet bei Schreiben keine Prüfung statt)?
- Parameter 03 mit dem Wert 0x63 = 99% Available Spare ... Jedenfalls würde jetzt ein Einrichten von OP Dir nichts mehr bringen, denn dadurch wird die SSD nicht plötzlich mehr Blocks in dem Reserve-Pool haben.
Würde OP nicht die Wahrscheinlichkeit
weiterer 0x7A Fehler reduzieren?
Und danach die SMART-Werte aus dem Programm Deiner Wahl screenshot-en und nochmal posten.
Die SMART Werte
#4 waren bereits die nach einem "Full Scan" mit Magician.
Media and Data Integrity Errors: Contains the number of occurrences where the controller detected an unrecovered data integrity error.
Wenn das beim Lesen passierte bedeutet das wohl Datenverlust!
Auf der anderen Seite zeigt Magician einen blauen Kreis = GOOD an.
Kein einziger Status der gazen Liste ist nicht blau (= GOOD).
Es sollte seitens des Controllers/Firmware doch möglich sein eine klare Aussage zu machen ob es möglicherweise(!) zu Datenverlust kam oder nicht.
Bad sectors sollten in diesem Wert nicht enthalten sein, die haben eigene SMART Attribute (C5 und C6)
Weder DiskCrystalInfo noch Magician zeigen Tag C5/C6 an.
Aber das mat
@massaker ja bereits geklärt.
Aber Anzahl der nicht korrigierbaren Fehler und %% der restlichen Reserveblocks ist schon ausreichend um rechtzeitig alarmiert werden.
Also SMART Tags 0E und 05 als relevant betrachten.
Einerseits wurde hier geschrieben, dass besagte SSD noch lange nicht am Limit ist - andererseits ist von "unrecovered data integrity error" die Rede.
Zusammenfassend ...
Was gesagt wurde:
- OP spielt im Zusammenhang der MR Fehler und SMART Tags 0E & 05 keine Rolle.
Was an Fragen bleibt:
- Sind jetzt Daten verloren gegangen - ja, nein, vielleicht?
- Wenn Daten kaputt sind, warum zeigt Magician dann, dass alles "GOOD" ist?