Samsung SSD 840 Evo: Trotzt Patch keine Besserung

Die 840 Pro hat MLC und dort tritt das Problem nicht auf.
Das TLC hinterlässt schon irgendwie einen faden Beigeschmack.
 
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Wie ist es, wenn ich die Festplatte aus dem PC ausbaue und paar Monate in der Schublade hab? Der Bug kommt ja, laut Aussagen, durch den Flash-Management-Software-Algorithmus, womit sich die SSD selbst von Zeit zu Zeit kalibrieren. Ich hab es jetzt so verstanden, dass der Bug sich nur entwickelt, wenn die SSD im Betrieb ist?
Dann kann ich sie ja irgendwann als externe Festplatte nutzen :schief:
 
Mit Sicherheit weiß es keiner.

Logisch macht es aber keinen Sinn, dass die Daten nur dann schwächer werden, wenn die Platte benutzt wird. Ich denke, gerade wenn die Platte nicht angeschlossen ist, ist die Gefahr groß, dass die Daten irgendwann unlesbar werden, weil die Platte dann auch keine Chance hat im Hintergrund die Daten aufzufrischen.
 
Meine nächste SSD kommt aber mit Sicherheit nicht von Samsung im SSD Markt gibt ja genügend alternativen im Gegensatz zum GPU- und CPU Markt.
 
Logisch macht es aber keinen Sinn, dass die Daten nur dann schwächer werden, wenn die Platte benutzt wird. Ich denke, gerade wenn die Platte nicht angeschlossen ist, ist die Gefahr groß, dass die Daten irgendwann unlesbar werden, weil die Platte dann auch keine Chance hat im Hintergrund die Daten aufzufrischen.
Nach den Erklärungen nach, löst ja aber der " Flash-Management-Software-Algorithmus" das Problem aus.

Ich zitiere aus der News vom 15.10.14:
Der Leistungsabfall wird durch einen Fehler im Flash-Management-Software-Algorithmus verursacht. Über den Flash-Management-Software-Algorithmus kalibrieren sich die SSDs von Zeit zu Zeit selbst, um Veränderungen in den Speicherzellen zu registrieren. Der Fehler führt nun dazu, dass die Samsung Evo 840 diesen Prozess besonders aggressiv durchführt und dadurch einen Abfall der Gesamtleistung verursacht.

Quelle: Samsung SSD 840 Evo Performance Restoration Tool löst Problem mit alten Daten
Klingt ja an sich, dass der "Bug" im laufenden Betrieb zustande kommt. Wenn die Platte in einem externen Festplattengehäuse in der Schublade schlummert, kann dieser Algorithmus ja eigentlich kein Unfug anstellen.
 
Nach den Erklärungen nach, löst ja aber der " Flash-Management-Software-Algorithmus" das Problem aus.

Ich zitiere aus der News vom 15.10.14:

Klingt ja an sich, dass der "Bug" im laufenden Betrieb zustande kommt. Wenn die Platte in einem externen Festplattengehäuse in der Schublade schlummert, kann dieser Algorithmus ja eigentlich kein Unfug anstellen.

Wie gesagt, genau wissen kann man es nicht. Sagen wir mal so, ich hatte das Glück, dass ich meine Bestellung für die Evo seinerzeit noch stornieren konnte. So richtig mag ich der TLC Technik nicht vertrauen.
 
warum ist doch nur ein Software Fehler, oder hast du gehört das alle TLC's diese Problematik aufweisen.

Es ist kein Softwarefehler. TLCs verlieren ihre Ladung schneller als MLC und SLC-NANDs (genauer: sie verlieren sie nicht viel schneller aber ein Ladungszustand einer TLC Zelle muss sehr viel genauer ausgelesen werden da 3 Bits in einem Ladungszustand gespeichert werden statt einem oder zwei). Die Performanceeinbrüche bei alten Daten kommen daher, weil der Controller alte Daten mehrfach lesen muss um sicher zu sein welches Bit denn da nun gespeichert ist weil so "schwach" geworden ist.

Die Software wurde nur angepasst um das effizienter hinzubekommen und die Daten wurden ein mal Refreshed (deswegen tritt das Problem ja jetzt erneut auf).

Die Frage ist nur, ob die Ladungen mit der zeit so schwach werden dass sie völlig unlesbar sind (Datenverlust) oder ob man sich einem Level annähert, das zwar niedrig ist aber nicht nennenswert weiter absinkt (so dass die Daten nur schwach da sind aber erhalten bleiben) - das konnte (bzw. wollte) noch niemand beantworten.
 
[url=http://www.heise.de/newsticker/meldung/Samsung-SSD-840-Evo-Weiterhin-Performance-Probleme-2532491.html schrieb:
Samsung-SSD 840 Evo: Weiterhin Performance-Probleme | heise online[/url]]Nun häufen sich erneut Berichte über geringe Datentransferraten. Auch diesmal sind scheinbar ältere Dateien betroffen, und die Übertragungsraten liegen erneut im zweistelligen Bereich. Allerdings sind wohl nicht alle Exemplare der SSD 840 Evo betroffen, wie Versuche mit einem Produkt aus dem Bestand der c't-Redaktion zeigten: Mit seinerzeit aktualisierter Firmware tritt das Problem nicht auf. Diese SSD lag seit den Tests im Oktober im Schrank.
Könnte also sein, dass sich das Problem verschärft, wenn die SSD in Betrieb ist, und dass die niedrigeren Schreibraten nicht allein durch Liegenlassen verursacht werden.
 
Bei mir siehts so aus 500 GB SSD bei durchschnittlich 348 MB/s:
Gut das ich mir damals nicht die 1 TB-Version geholt habe.
 

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Könnten von dem Problem auch andere SSD von Samsung, wie meine erste 840 120 GB oder von anderen Herstellern betroffen sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem sich langsam entdadener Zellen hat prinzipiell jeder NAND-Speicher (das hat jeder Kondensator ;-)), unabhängig von Hersteller und Modell.
Beim TLC von Samsung ists aber so stark aufgetreten dass der Controller Leseprobleme bekommt und die Performance einbricht. Prinzipiell kann das bei allen (vorrangig TLC-) SSDs passieren, in welchem Umfang oder nach welcher Zeit ist aber unklar.
 
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