Samsung 840 Pro: Firmware Update + Secure Erase?

Core #1

Software-Overclocker(in)
Ich bin günstig an 2 Samsung 840er Pros gekommen und möchte nun die letzten HDDs im Haushalt durch den schnellen Speicher ersetzen.

Das wäre mein Subnotebook X121e (SATA 2, Windows 7) und die "neue" Playstation 3 Super Slim (SATA 1).
Klar, eigentlich macht die 840 Pro nur unter SATA 3 richtig Sinn, aber erstens habe ich gerne mal aktuelle Hardware da, zweitens fallen so schon bei beiden Geräten Hitzeentwicklung & Lüfterlautstärke geringer aus und die für mich sehr störenden HDD Zugriffsgeräusche gehören endlich der Vergangenheit an. ...Und da ich beide SSDs jetzt sowieso schon hier liegen hab...
Ich würde beide SSDs also in die beiden genannten Geräte einbauen, der Sinn/Unsinn des Ganzen sei mal dahingestellt. ;)


1. Kann ich beide bedenkenlos einbauen oder soll ich erstmal beide am Hauptrechner anschließen und auf die neueste Firmware flashen? Leider ist ja bei den 840ern die bereits installierte Firmware nicht von dem aus Gehäuse/der Verpackung einsehbar. Lt. Samsung Page verbessert die neueste Firmware die "dirty drive" write performance. Was immer das heißen mag.

2. Ist ein Secure Erase sinnvoll, oder sogar eher schädlich? Man kann ja durchaus ein Gerät erwischt haben welches schon von einem Kunden getestet wurde und nach OS Installation und Benchsessions einfach wieder zurückgesendet wurde. Zumal man recht häufig hier im Forum "die Werte meiner SSD sind zu niedrig/SSD zu langsam?" liest.

3. Besten Dank!
 
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Die Firmware kannst du bedenkenlos vor der Neuinstallation updaten. Secure Erase macht eigentlich nur Sinn, wenn du die komplette Festplatte sicher löschen möchtest. Wenn du nicht sicher bist, ob die Platten bereits genutzt wurden, kannst du das leicht mit Tools testen, z.B. mit Crystal Disk Info. Im Menu kannst du genau einsehen, wie oft die Festplatte bereits gestartet wurde, wieviele Betriebstunden sie gelaufen ist oder die Menge der Hostschreibvorgänge.
 
Unterstützen die SSDs interne Datenverschlüsselung ?? Wenn ja, dann ist es wahrscheinlich, dass mit Secure Erase nur der Datenschlüssel entfernt wird aber die Daten physisch noch vorhanden sind. Entweder neu formatieren, ab Vista wird Trim mit ausgeführt und somit die Blöcke auch physisch gelöscht, oder bei anderen OS, die Platten manuell trimmen.

Mit 'Dirty Drive' schreiben ist gemeint, wie schnell nicht zugordnete Blöcke gelöscht und neu beschrieben werden können. Das 'Dirty Write Back' Caching ist primär, von der Cachegröße und der Daten Hit Rate abhängig. Ist aufgrund starker Fragmentierung der Cache leergelaufen (zuviele Hits missed), dann kommt der Totaleinbruch, weil der Kontroller 4k Blöcke ungebuffert Löschen und Schreiben muss. So ungefähr glaub ich. Dieses Caching 'Dirty Write Back' ist schon uralt und wird auf sämtliche Speichertaypen, als schneller(weil Schreibanforderung nicht syncron zum Schreibvorgang verläuft) aber unsicherer Zwischenbuffer eingesetzt. Bei SSDs funktionierts demnach wahrscheinlich auch nicht viel anders
 
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Unterstützen die SSDs interne Datenverschlüsselung ?? Wenn ja, dann ist es wahrscheinlich, dass mit Secure Erase nur der Datenschlüssel entfernt wird aber die Daten physisch noch vorhanden sind.

Nein, mit Secure Erase ist alles weg. Nach dem Durchlauf, kann nichts mehr wiederhergestellt werden. Das betrifft übrigens den gesamten Inhalt der SSD.
 
Widerspruch. Das trifft auf Intel SSDs mit interner Verschlüsselung zu aber.....

Zitat Wiki

Bei neueren SSDs mit integrierter Verschlüsselung kann Secure Erase allerdings anders implementiert sein. Solche SSDs verschlüsseln automatisch alle Daten die geschrieben werden. Bei einem Secure Erase würde es dann ausreichen den Schlüssel sicher zu löschen - die Daten könnten damit nicht mehr entschlüsselt werden, wären aber noch physisch vorhanden.


Zitat Tahmid Rahman (Intel Senior Technical Marketing Engineer)

Die Intel 320 Series SSDs und Intel 710 Series SSDs mit integrierter Verschlüsselung werden trotz dieser Möglichkeit nur den Schlüssel zu löschen, weiterhin auch die Flash Blöcke löschen. Hauptgrund ist, dass ein Secure Erase bei diesen SSDs die Performance wieder in den Ausgangszustand bringen soll. Bei anderen SSDs mit integrierter Verschlüsselung, bei denen das Verhalten bei einem Secure Erase nicht ausreichend dokumentiert ist, empfiehlt es sich zusätzlich zu einem Secure Erase die Blöcke der SSD per Trim zu löschen, um für die neue Verwendung der SSD die optimale Performance zu bekommen.

Ich geh mal davon aus, dass die Aussagen korrekt sind, denn Secure Erase bedeutet für mich nur, dass keine Möglichkeit besteht, die Daten wiederherzustellen. Logischerweise genügt es somit vollauf, nur den Schlüssel der Daten zu planieren. Ich hätte nicht gedacht dass Intel hier ne Ausnahme macht und alles planiert. Mir ist diese Erklärung jetzt noch nicht ganz plausibel, da ich mit Trimm prinzipiell das Gleiche fabrizier. Ich hätte gefragt warum dann überhaupt Trimm? Ich könnte doch dann immer Secure Erase verwenden und würde damit auch trimmen. Die Antwort hätte mich interessiert.
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, hilft das Verbessern der dirty drive performance, dass die SSD trotz längerer Nutzung ihre Leistung besser/konstanter beibehält?



Secure Erase macht eigentlich nur Sinn, wenn du die komplette Festplatte sicher löschen möchtest.

Secure Erase dient aber nicht nur dazu, um die Daten sicher zu löschen, oder?
Zitat von PC-Experience:
Damit ist es möglich, die SSD auf den Werkszustand zurückzusetzen und somit im Idealfall die vollständige Performance zurück zu gewinnen.



...oder bei anderen OS, die Platten manuell trimmen.
Und wie? Passiert das schon wenn ich einfach Windows 7 neuinstalliere?
 
Bei Win7 brauchst du kein manuelles Trimmen, so lange AHCI eingeschaltet ist, wird das automatisch durchgeführt.
 
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