News Samsung 5 nm angeblich mit größeren Problemen bei der Ausbeute

PCGH-Redaktion

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Bei Samsung soll die Ausbeute des 5-nm-Prozesses im Moment nicht gut sein. Südkoreanische Medien berichten von 50 Prozent und weniger.

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Konkurrenzdruck zwingt dazu möglichst neue und kleine Herstellungsprozesse zu nehmen.
Neue Prozesse haben immer die schlechtere Ausbeute, was große Chips unrentabler macht.
Das begünstigt Chiplet Designs.
Der Umschwung dazu ist in vollem Gange

Hinzu kommt, dass der Markt von kleinen Chips dominiert wird, allein 2020 wurden 1,3 Milliarden Smartphones hergestellt.
Bei so einem Trend weg von Riesenchips und hin zu massenhaft kleinen, werden alle auf Biegen und Brechen in Richtung 1nm rennen und die Fehlerrate wird den Verkäufen nicht im Wege stehen.
 
Es ist eben die Frage, ob sie ähnliche Probleme haben, wie bei Intel. Dort hätte man wohl nichts dagegen, dass die Konkurrenz in die selben Gruben fällt, in denen Intel die letzten 5 Jahre zugebracht hat. Interessant ist es, dass (meines Wissens) nichts bzw. nicht viel nach draußen gedrungen ist, woran es bei Intel lag. Es könnte also sein, dass Intels Hoffnung aufgeht.

Generell werden Fertigungskapazitäten wohl noch die nächsten 5-10 Jahre knapp sein. Die Welt entwickelt sich. Es werden sowohl mehr Chips gebraucht, um alles Smart zu machen und gleichzeitig haben immer mehr Menschen Zugriff auf Hi Tech (alleine dass bis 2025 75% der Menschen ein Smartphone haben sollen ist gigantisch). Da kommen die Hersteller wohl nicht hinterher.
 
Hinzu kommt, dass der Markt von kleinen Chips dominiert wird ...
Der überragende Großteil des weltweiten Wafer-Volumens wird für weitaus größere Nodes verwendet. Kleine (hochmoderne) Chips dominieren lediglich bzgl. der Kosten und des damit verbundenen Umsatzes.
Bei TSMC sieht das nicht anders aus. Beispielsweise haben die für 2019 ein 300mm-Wafer-Äquivalent von rund 10 Mio. Wafern verarbeitet. Die für 7nm aufgewendeten Wafer werden bei bestenfalls etwa 1 Mio. Stück gelegen haben, also nur ein kleiner Teil, 10nm waren quasi nicht relevant und die 16nm-Prozesse werden bei bestenfalls um die 1,5 Mio. Wafer gelegen haben.


Etwas kreativ ist jedoch der Versuch des Autors hier nVidia in der News "mitzuverhackstücken", um eine für diesen Adressatenkreis hier höhere Relevanz zu suggerieren.
Eine funktionierende HVM im bspw. 5LPE wird für nVidia erst ab Ende 2Q22 relevant. Und deren Hopper, wenn es sich dabei um das Datacenterdesign handeln sollte, also um einen A100-Nachfolger, wird voraussichtlich auf TSMCs N5(P) setzen. Ob es hier möglicherweise noch eine kapazitätstechnisch ergänzende Planung a la kleinere RTX 4000-Modelle im N6 parallel bei TSMC geben wird, wird man abwarten müssen, ist aber ebenso erst ein Thema fürs nächste Jahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Künstlicher Chipmangel soll für mehr Umsatz sorgen, habe ich mal gehört...
Wieso künstlich? Man kann nicht mal eben so eine neue Fab aus dem Boden stampfen, allein die ASML Belichtungsmaschinen haben Lieferzeiten jenseits von Gut und Böse.

Dazu kommt das technische Personal, die Robotik (die auch mit massenweise Chips ans laufen gebracht werden muss), Reinräume, Rohstoff Versorgung, das kann man nicht hoch und runterfahren wie man gerade möchte.

Der Bedarf steigt massiv an, beschleunigt durch Corona, die Hersteller können nicht darauf reagieren wie sie gerne würden. Ich sehe es bei meinem Arbeitgeber (ein großes deutsches Systemhaus und Managed Services Anbieter), so viele Aufträge wie 2020/21 hat man selten erlebt.
 
die Produktion wäre schlichtweg zu teuer, um davon Consumer-Karten zu realisieren, die noch bezahlbar sind.
Ich bin mir bei dem Satz immer noch nicht sicher, ob ich laut rauslachen oder im Strahl kotzen soll….
 
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