@Eddy: Warum nur habe ich mit so einer Antwort gerechnet?

Nichts für Ungut, aber du musst mich nicht von irgendetwas überzeugen

. Und wenn dir Nathanel oder sonst wer sagt, dass die Dinge auf die ich da hinaus wollte geheim bleiben sollen, dann hab ich jedes Verständnis, dass du deinem Chef gehorchen musst. Mir persönlich ist es ehrlich gesagt herzlich egal woher die Pumpe oder anderes Zeug aus dem Hause AT/ALC genau stammt, aber interessant wäre es rein informativ natürlich trotzdem.
Aber wie du schon sagtest - wichtig ist am Ende, ob es was taugt. Ob das für die VPP755 der Fall ist wird die Praxis sicher in absehbarer Zeit zeigen. Ich habe wie gesagt nichts gegen die Pumpe und ich sehe auch im Vorfeld keine technischen Kriterien an ihr, wegen derer man ein negatives Urteil über sie fällen müsste. Auch die recht einfach gestrickte Lagerung ist keineswegs ein KO-Kriterum, denn sie hat sich ja auch anderswo schon ganz gut bewährt. Grundsätzlich ist die Pumpe konzeptionell wie gesagt sicher eine sinnvolle Ergänzung des Pumpenmarkts, aber sie muss eben erst noch zeigen, wo ihre wahren Stärken und Schwächen im Praxiseinsatz liegen. Technisch ist sie jedoch kein neuer Entwurf oder sonderlich innovativ, wie sich nun ja gezeigt hat, und auch wenn Klappern zum Handwerk gehört, waren die von dir avisierten Erwartungen an die Pumpe vllt. im ein oder anderen Detail etwas zu hoch gegriffen, wenn auch vom Grundsatz her in vielen wichtigen Punkten wohl nicht falsch. Die "Überpumpe" wird sie im Endeffekt aber höchstwahrscheinlich auch nicht werden. Aber man wird ja sehen...
Dass die VPP755 genau wie viele andere Wakü-Produkte (nicht nur von AT/ALC) von irgendeiner chinesischen Montagelinie fällt, tut eigentlich nichts zur Sache, auch wenn es sicher nicht nur mich interessiert wie die Fäden da deinem Kenntnisstand nach tatsächlich zusammen laufen und was von wem stammt. Welches Logo am Fabriktor hängt ist für den Endkunden zwar im Endeffekt relativ wayne (selbst wenn es ein ALC-Logo wäre), aber es herrscht ja nach wie vor die verbreitete Irrglaube Markennamen hätten viel damit zu tun wer die Produkte herstellt, auf denen ein Markenlogo prangt. Dem könnte man entgegenwirken, wenn man mehr mit offenen Karten spielen würde und nachweist, dass man tatsächlich selber fertigt oder eben, was man zukauft. Man könnte auch angeben wessen Expertise man sich außer der eigenen noch bedient bzw. auf welche fremden Fertigungskapazitäten man sich evtl. stützt. All das würde zeigen, dass man dem Kunden gegenüber offen ist und nichts zu verbergen hat. Wenn ihr Zulieferer nutzt (was ja nur sinnvoll wäre) gehe ich mal stark davon aus, dass ihr euch nicht von Ausbeuterbetrieben mit Kinderarbeitern o. Ä. beliefern lasst und diese daher durchaus vorzeigbar wären. Aber ich merke schon - da die Nutzung von Markennamen als Markteinginsturument bei AT ja auch intern eine wichtige Strategie zu sein scheint, willst du in der Richtung einfach nichts rauslassen.
Mir sind lediglich die konstruktiven Ähnlichkeiten bei der Pumpe aufgefallen für die es eine naheliegende Erklärungen geben könnte, die davon abweicht, dass sie von euch komplett selbst produziert wird. Wenn ich damit so falsch liegen würde, gäbe es ja ganz einfache Möglichkeiten für dich als Kenner eurer Interna meine Mutmaßung zu entkräften, aber offensichtlich ist das nicht möglich, bzw. du darfst nichts darüber verraten. Wenn du meine Beiträge aufmerksam gelesen hättest, wäre dir btw auch aufgefallen, dass ich keineswegs behaupte zu wissen wo sie her stammt - ich habe nur meine konkrete Vermutungen geäußert und (zugegeben grob) erklärt wie ich zu dieser Vermutungen komme. Das hat aber nichts mit Zusammenreimen aus Halbwissen zu tun - ich weiß definitiv nicht aus welcher Fabrik die VPP755 letztlich stammt, oder welche ihrer Teile aus welcher Quelle. Aber offensichtlich hast du mein Ansinnen dir darüber etwas mehr zu entlocken wohl durchschaut und bleibst lieber stumm wie ein Fisch...
Wenn du dich diesbezüglich nicht äußern willst oder darfst, muss man sich als Kunde eben seinen Teil dazu denken (positiv oder negativ - darauf habt ihr dann keinen Einfluss). Meine Antwort habe ich jedenfalls bekommen, auch wenn sie nicht direkt Licht ins Dunkel brachte. Es ist trotzdem alles gesagt was ich von dir wissen wollte, und wer ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann weiß auch warum. Ich will das Thema aber auch gar nicht überstrapazieren. Wenn ihr meint, dass ihr so richtig fahrt, dann fahrt so weiter. Ob es langfristig die richtige Strategie ist die Kundschaft über Dinge wie die eigene Produktionsstruktur im Unklaren zu lassen und oft nur noch plakativ die von vielen erhofften aber schwer objektiv überprüfbare Eigenschaften zu verkaufen, ohne sie auch kompetent zu erklären, müsst ihr selbst entscheiden. Offensichtlich habt ihr aber diesbezüglich bereits Entscheidungen gefällt. Ich kann euch nur viel Glück dabei wünschen auch wenn ich nicht glaube, dass diese Strategie sehr nachhaltig ist. Als User der sich ein wenig um die Richtung sorgt, die der kommerzielle Markt (zudem ihr ja nun mal nicht ganz unerheblich dazu gehört) für sein Hobby seit einiger Zeit einschlägt, nehme ich mir diese Freiheit einfach mal

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@Narbennarr: ALC hat sich nach der Übernahme bzw. Umwandlung in eine Quasi-AT-Tochter und nachdem meines Wissens die gesamte Mannschaft ausgewechselt wurde schon deutlich gewandelt. Nicht auf einen Schlag aber deutlich erkennbar immer mehr. Bei Ur-Alphacool war der Technikbezug imho noch deutlich stärker ausgeprägt und Neuerungen wurden auch großteils relativ vorbehaltlos und detailliert kommuniziert. Man machte auch damals schon Kompromisse bei der Materialauswahl aber man lernte offenbar schneller aus Fehlern. Heute erscheint bei AT/ALC in Punkto technischer Entwicklung von außen betrachtet alles etwas verflacht, dafür aber teilweise kundenorientierter in der Handhabung, aber auch massiv kostenoptimiert zu sein. Es gibt heute viel mehr Nischenprodukte von ALC und auch konzeptionell tolle Kombiprodukte wie die GPX-Serie, die dem etwas knauserigen Kunden Geld sparen können. Andererseits ist man eben technisch in vielen Belangen nicht mehr ganz vorn mit dabei - von wenigen Ausnahmen mal abgesehen.
Damals bei UR-Alphacool war das eine ganze Zeit lang anders. So wurden z. B. ein paar Kühlerpatente angemeldet, die damals wirklich großen technischen Fortschritt brachten. Diese waren richtungsweisend für viele Jahre und für die Konkurrenz anfangs kaum zu toppen. Ebenso wurden neue Fertigungstechniken entwickelt die so damals für Waküs noch nicht zum Einsatz gekommen waren. Zum Beispiel die Entwicklung der mit einem speziellen Lötverfahren hergestellten ultraflachen OTC-flat GPU-Fullcover-Kühler stammten noch aus dieser Zeit. In Richtung technischer Neuheiten tut sich heute ganz offenkundig nicht mehr so viel bei AT/ALC, auch wenn die Produktpalette einen dafür fast erschlägt. Für den Absatz und vor allem für die Marge sind diese Veränderungen sicherlich vorteilhaft gewesen und da gehört eben mutmaßlich sicher auch der Zukauf aus hierzulande unbekannten Quellen dazu. Der Fokus hat sich insgesamt halt mehr auf´s verkaufen und auf den wirtscahftlichen Aspekt verlagert - und zwar so, dass man da auch von außen merkt. Allerdings ist das nicht nur bei AT/ALC der Fall - das ist meiner Ansicht nach ein Gesamttrend der Branche. Nichts desto trotz gibt es auch noch Anbieter die sich ihre Nischen gesucht haben und sich dort weiter auf technischer Ebene auszeichnen. Zu diesen hätte auch Alphacool sicher gehören können, mit der Position die sie mal am Markt inne hatten. Wenn ich es damals richtig mitbekommen habe hat man sich bei Ur-Alpahcool allerdings schon auch selbst ein bisschen ins Abseits manövriert. Sonst wäre ALC vllt. heute auch noch eigenständig (und das nicht nur pro forma).
Nichts desto trotz gibt es auch bei der heutigen Quasi-AT-Tochter Alphacool natürlich immer wieder technisch interessante Produkte - schon weil man die Produktpalette massiv ausgedehnt hat. Trotzdem ist Ur-ALC imho nicht mehr mit AT/ALC vergleichbar. AT/ALC wird offensichtlich von den Verantwortlichen heute wohl mehr als eine Marke gesehen die man marktstarategisch einsetzt, statt als richtige Firma. Vielleicht kommt es auch daher, dass man meiner Ansicht nach heute eben oft ein bisschen die Liebe zum Detail auf technischer Ebene vermisst, die man früher noch deutlicher sah. Was die Nutzbarkeit vieler heutiger AT/ALC-Produkte für Laien angeht, hat sich dagegen sicherlich einiges verbessert. Aber das steigert manchmal auch nicht unbedingt das technische Niveau. Über die Qualität insgesamt Maße ich mir kein Urteil an. Bei Ur-Alphacool gab es gute und schlechtere Produkte und so ist es im Schnitt zumindest meinen eigenen Erfahrungen nach auch bei AT/ALC. Insgesamt kann man imho jedenfalls nicht sagen AT/ALC sei besser oder schlechter als Ur-Alphacool aber sie sind meiner Ansicht nach eben auch nicht mehr vergleichbar. Was früher eine kleine Firma war die ihr KnowHow pflegte ist heute mehr eine als Eigenmarke von AT genutzte Tochterfirma, über die man ein Produktportfolio am Markt platziert, was man ohne Weiteres auch anders nennen könnte. Das hat einfach nicht mehr viel miteinander zu tun.
Aber genug davon - sonst kriegt Eddy noch einen Herzkasper

. Ich will den Thread hier auch gar nicht weiter mit solchen Sachen hijacken. Auf was ich hinaus wollte habe ich gesagt und mein Ansinnen etwas über die Hintergründe der Produktion bzw. Beschaffung von AT/ALC ans Licht zu befördern wurde leider abgeschmettert. Ich denke die meisten User interessieren sich heute aber sowieso weder für technische Feinheiten noch für Firmenpolitik. Im Endeffekt ist das ja auch alles nichts was z. B. einen Neuling im Wakü-Bereich irgendwie weiter bringt mit seiner Maschine.