News Ryzen 7000X3D: BIOS-Updates sollen einen Defekt des 3D V-Caches verhindern

Da bin ich dann mal gespannt, wer da Pfusch betrieben hat. Board Hersteller oder AMD oder beide.
Sehr ärgerlich, wer davon betroffen ist. Im schlimmsten Fall bumst die CPU noch den Sockel weg und das Mainboard ist auch reif für den Müll.
 
Hier Mal einige Aussagen der Board Hersteller und AMD



Das was Yuri da sagt, liest sich auch nicht besonders schön...

Screenshot_11.jpg


Es ist also ratsam als Zen 4 User lieber mal wirkliche safe Settings zu aktivieren im BIOS vorerst, bevor mal Klarheit geschaffen wird. Die Frage ist nur, was ist safe? Da sollten mal erfahrene Zen4 User einige Tipps zu geben.
Habe keine Ahnung ob bei Auto Voltage auch Probleme entstehen können nun, dswegen würde ich persönlich lieber vorziehen, manuelle Settings einzustellen, die absolut safe sind, aber dazu sollten sich andere hier zu äußern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig davon, dass jedes Exemplar dank Fertigungsschwankungen andere Spannungen braucht um einen konkreten Speichertakt halten zu können: Eine zu hoch eingestellte Spannung sollte nicht dazu führen, dass sich eine CPU physisch verformt oder schmilzt. Instabilität – na klar. Ebenso wie kein booten oder sogar ein interner Kurzschluss der die Funktionalität einschränkt oder äh terminiert.
Aber Sensoren müssen zu einer Komplettabschaltung führen, wenn Temperaturen oder Stromstärken so hoch steigen, dass sie die physische Integrität der Materialien bedrohen!

Szenario 1) wie schon von der8auer angedeutet und im Changelog eines Mainboardherstellers als behoben behauptet: Die Temperatursensoren haben einen Bug, durch den sie nach dem Reaktivieren aus dem S3-Low Power State keine Werte mehr melden.
Das wäre sehr plausibel – mit dauerhaft 0°C als angenommene Chiptemperatur wird der Saft erhöht und der Lüfter gestoppt – Super-GAU.
Ist natürlich schwierig nachzuweisen bzw. nachzustellen, dafür müsste ein Log auf der Festplatte gemacht worden sein.

Szenario 2) Die Mainboardhersteller haben es mit den aus EXPO übernommenen Spannungen etwas zu gut gemeint.
Da EXPO/XMP auf den RAM-Riegeln gespeichert ist, muss das Mainboard daraus sinnvolle Parameter für die konkrete CPU ableiten. Hier kann es sein, dass für den Fall "EXPO" nicht berücksichtigt wurde, dass die X3Ds weniger vertragen. Oder es gibt kein Mapping, das die Chipgüte berücksichtigt (und es wird immer full yolo eingestellt). Oder das Binning für die X3Ds hat für den Chipteil mit dem Memory Controller zu optimistische Spannungskurven hinterlegt.

Szenario 3) Durch EXPO bekommt ein Chipteil (der mit dem Memory Controller) wesentlich höhere Spannungen als eigentlich angedacht. Durch diese Stromspitzen gibt es in den Versorgungsleitungen unerwartet hohe induktive Ströme, es kommt zum Thermal Runaway, da diese "äußeren" Leitungen nicht so extrem auf Temperatur überwacht werden und die Möglichkeit so hoher Ströme bei der Auslegung der Leitungen nicht bedacht wurde.

Da Werbung mit DDR5-6000 gemacht wurde, darf man davon ausgehen, das das auch ausgiebig getestet wurde. Und wenn X3D weniger Spannung abkann und deshalb der Speichercontroller nicht mehr so schnell kann und deshalb nur langsamer RAM läuft – dann ist der Witz des Produkts auch wieder ein wenig dahin.
Auf meinem Intel laufen vier Riegel auch nicht stabil out of the Box oder mit XMP und ich musste die Taktrate des RAMs manuell eine Stufe runtersetzen – aber das hat sich in Instabilität geäußert, nicht in einer Zerstörung von CPU und (!) Mainboard.

An alle die hier Unwissen in Bezug auf Overclocking unterstellen: Wenn ihr sagt "1,35 V sind definitiv zu viel" – für den einen Chip ja. Für das Golden Sample: Definitiv nein. Wie finde ich heraus welches vorliegt? Testen. Doof nur wenn das Testen das Sample gleich zerstört...
 
Meinste, dich hätte es erwischt haben können?

Ehrlicherweise muss man sagen, dass auch ein Lottogewinn im Bereich des Möglichen liegt.
Nein, ich würde mir keine Sorgen machen. Die Wahrscheinlichkeit irgendeines anderen Hardware-Defektes stufe ich um ein Vielfaches höher ein als das Risiko eines solchen 'EXPO-Exits'. War also als Scherz gemeint. Du hast vollkommen Recht. :)
 
Unabhängig davon, dass jedes Exemplar dank Fertigungsschwankungen andere Spannungen braucht um einen konkreten Speichertakt halten zu können: Eine zu hoch eingestellte Spannung sollte nicht dazu führen, dass sich eine CPU physisch verformt oder schmilzt. Instabilität – na klar. Ebenso wie kein booten oder sogar ein interner Kurzschluss der die Funktionalität einschränkt oder äh terminiert.
Aber Sensoren müssen zu einer Komplettabschaltung führen, wenn Temperaturen oder Stromstärken so hoch steigen, dass sie die physische Integrität der Materialien bedrohen!

Szenario 1) wie schon von der8auer angedeutet und im Changelog eines Mainboardherstellers als behoben behauptet: Die Temperatursensoren haben einen Bug, durch den sie nach dem Reaktivieren aus dem S3-Low Power State keine Werte mehr melden.
Das wäre sehr plausibel – mit dauerhaft 0°C als angenommene Chiptemperatur wird der Saft erhöht und der Lüfter gestoppt – Super-GAU.
Ist natürlich schwierig nachzuweisen bzw. nachzustellen, dafür müsste ein Log auf der Festplatte gemacht worden sein.

Szenario 2) Die Mainboardhersteller haben es mit den aus EXPO übernommenen Spannungen etwas zu gut gemeint.
Da EXPO/XMP auf den RAM-Riegeln gespeichert ist, muss das Mainboard daraus sinnvolle Parameter für die konkrete CPU ableiten. Hier kann es sein, dass für den Fall "EXPO" nicht berücksichtigt wurde, dass die X3Ds weniger vertragen. Oder es gibt kein Mapping, das die Chipgüte berücksichtigt (und es wird immer full yolo eingestellt). Oder das Binning für die X3Ds hat für den Chipteil mit dem Memory Controller zu optimistische Spannungskurven hinterlegt.

Szenario 3) Durch EXPO bekommt ein Chipteil (der mit dem Memory Controller) wesentlich höhere Spannungen als eigentlich angedacht. Durch diese Stromspitzen gibt es in den Versorgungsleitungen unerwartet hohe induktive Ströme, es kommt zum Thermal Runaway, da diese "äußeren" Leitungen nicht so extrem auf Temperatur überwacht werden und die Möglichkeit so hoher Ströme bei der Auslegung der Leitungen nicht bedacht wurde.

Da Werbung mit DDR5-6000 gemacht wurde, darf man davon ausgehen, das das auch ausgiebig getestet wurde. Und wenn X3D weniger Spannung abkann und deshalb der Speichercontroller nicht mehr so schnell kann und deshalb nur langsamer RAM läuft – dann ist der Witz des Produkts auch wieder ein wenig dahin.
Auf meinem Intel laufen vier Riegel auch nicht stabil out of the Box oder mit XMP und ich musste die Taktrate des RAMs manuell eine Stufe runtersetzen – aber das hat sich in Instabilität geäußert, nicht in einer Zerstörung von CPU und (!) Mainboard.

An alle die hier Unwissen in Bezug auf Overclocking unterstellen: Wenn ihr sagt "1,35 V sind definitiv zu viel" – für den einen Chip ja. Für das Golden Sample: Definitiv nein. Wie finde ich heraus welches vorliegt? Testen. Doof nur wenn das Testen das Sample gleich zerstört...

Szenario 1 kann ich bei einem Biosupdate meines b650e F-Gaming nachstellen.
Vor dem Bios Update startet das Mainboard kurz neu, danach stehen alle Lüfter einfach still. Das geht so ca. 30 Sekunden, danach merkt das Board, das da irgendetwas ganz und gar nicht stimmt und schaltet den Rechner aus. Das führt auch dazu, das ich auf normalen Weg kein Bios Update machen kann, sondern über den Bios Flash Button auf der Rückseite gehen muss.
 
was denn für ein Ausmaß? wieviele sind betroffen? keine 10? ?????
Ich glaube das war eine
Anwort auf jemand anders der sagte, es häufen sich die verschiedenen Ausfälle bei den Herstellern.......GPU Stecker NVIDIA, Vapor Chamber AMD etc.....und jetzt eben das auch noch, diese Schlamperreien gabs zwar schon immer, aber eben nicht in dem Ausmaß war da eben die Antwort, wieviele Leute es betroffen hat ist für diese Betrachtung nebensächlich , Qualitätskontrollen, vor allem bei immer höheren PReisen lassen doch arg zu wünschen übrig, seit wenigen Jahren.

Grüsse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig davon, dass jedes Exemplar dank Fertigungsschwankungen andere Spannungen braucht um einen konkreten Speichertakt halten zu können: Eine zu hoch eingestellte Spannung sollte nicht dazu führen, dass sich eine CPU physisch verformt oder schmilzt. Instabilität – na klar. Ebenso wie kein booten oder sogar ein interner Kurzschluss der die Funktionalität einschränkt oder äh terminiert.
Aber Sensoren müssen zu einer Komplettabschaltung führen, wenn Temperaturen oder Stromstärken so hoch steigen, dass sie die physische Integrität der Materialien bedrohen!

Szenario 1) wie schon von der8auer angedeutet und im Changelog eines Mainboardherstellers als behoben behauptet: Die Temperatursensoren haben einen Bug, durch den sie nach dem Reaktivieren aus dem S3-Low Power State keine Werte mehr melden.
Das wäre sehr plausibel – mit dauerhaft 0°C als angenommene Chiptemperatur wird der Saft erhöht und der Lüfter gestoppt – Super-GAU.
Ist natürlich schwierig nachzuweisen bzw. nachzustellen, dafür müsste ein Log auf der Festplatte gemacht worden sein.

Szenario 2) Die Mainboardhersteller haben es mit den aus EXPO übernommenen Spannungen etwas zu gut gemeint.
Da EXPO/XMP auf den RAM-Riegeln gespeichert ist, muss das Mainboard daraus sinnvolle Parameter für die konkrete CPU ableiten. Hier kann es sein, dass für den Fall "EXPO" nicht berücksichtigt wurde, dass die X3Ds weniger vertragen. Oder es gibt kein Mapping, das die Chipgüte berücksichtigt (und es wird immer full yolo eingestellt). Oder das Binning für die X3Ds hat für den Chipteil mit dem Memory Controller zu optimistische Spannungskurven hinterlegt.

Szenario 3) Durch EXPO bekommt ein Chipteil (der mit dem Memory Controller) wesentlich höhere Spannungen als eigentlich angedacht. Durch diese Stromspitzen gibt es in den Versorgungsleitungen unerwartet hohe induktive Ströme, es kommt zum Thermal Runaway, da diese "äußeren" Leitungen nicht so extrem auf Temperatur überwacht werden und die Möglichkeit so hoher Ströme bei der Auslegung der Leitungen nicht bedacht wurde.

Da Werbung mit DDR5-6000 gemacht wurde, darf man davon ausgehen, das das auch ausgiebig getestet wurde. Und wenn X3D weniger Spannung abkann und deshalb der Speichercontroller nicht mehr so schnell kann und deshalb nur langsamer RAM läuft – dann ist der Witz des Produkts auch wieder ein wenig dahin.
Auf meinem Intel laufen vier Riegel auch nicht stabil out of the Box oder mit XMP und ich musste die Taktrate des RAMs manuell eine Stufe runtersetzen – aber das hat sich in Instabilität geäußert, nicht in einer Zerstörung von CPU und (!) Mainboard.

An alle die hier Unwissen in Bezug auf Overclocking unterstellen: Wenn ihr sagt "1,35 V sind definitiv zu viel" – für den einen Chip ja. Für das Golden Sample: Definitiv nein. Wie finde ich heraus welches vorliegt? Testen. Doof nur wenn das Testen das Sample gleich zerstört...

1) ist relativ unwahrscheinlich, da es auf dem oft (mehrheitlich?) betroffenen IOD keine Turbo-Mechanismen gibt, die nur bis zu einer gewissen Temperatur-Grenze aktiv wären. 2) kann man komplett ausschließen, da nicht nur X3Ds betroffen sind und die Besonderheit der X3Ds auf dem CCD sitzt, nicht unter oder im IOD. Asus hatte zwar OC-Möglichkeiten, die definitiv V-Cache-gefährdend waren, aber die können keine Schäden an der Package-Unterseite erklären. (Und waren auch nicht automatisch aktiv.)
3) ist die bislang beste Erklärung, die Formulierung hier täuscht aber über den Ablauf: Eine zu hohe Spannung für Chip-Bestandteile kann nicht "durch" EXPO oder XMP ausgelöst werden. Die enthalten nur Angaben zum RAM und während Stephan mal einen Fall hatte, in dem unmöglich zu hohe DDR5-Spannungen hinterlegt waren (die entsprechend nicht angewendet werden konnten), können die Speicher-Profile nicht die CPU-Spannungen manipulieren. Möglich und tatsächlich auch üblich ist aber eine automatische Anhebung von Speichercontroller-relevanten Settings, wenn ein höherr RAM-Takt gewählt wird. Zumindest bis DDR5-6000 sollte das aber gut getestet respektive von AMD abgesegnet sein, denn die haben ja selbst entsprechende Taktraten als Sweet-Spot beworben und vorgeführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
weshalb AMD wenn die Board Hersteller außerhalb der Spezifikationen betreiben wollen?
Das ist für die Außendarstellung nun einmal völlig irrelevant. Zudem sind da noch zu viele Fragen offen.

Weshalb greifen die Schutzmechanismen der CPU nicht?

Wieso lässt die AGESA-Firmware solche Spannungen überhaupt zu?

Weshalb hat AMD mit seinen Boardpartnern nicht vorher entsprechende Höchstwerte festgelegt?

Weshalb kann man bei einer X3D-CPU überhaupt einen positiven Spannungs-Offset setzen?

Hier geht es rein um den Imageschaden und der bleibt am Ende an AMD hängen.

Auch die Tatsache, dass weder die Mainboard-Hersteller noch AMD bislang ein fundiertes Statement und nur Wischi-Waschi veröffentlicht haben, sieht nicht souverän aus.
 
Die Frage ist halt auch was man als Kunde will?
Will ich eine CPU die ihr 98% Potential von Anfang an Stock ausschöpft und ich damit weiß: "mehr geht nicht" oder will ich eine CPU die nur 80% ihrere Leistung bringt und ich muss erstmal ne Woche im BIOS und Benchmarks verbringen um die nächsten 15% zu bekommen?.

Wenn aufs erste Mainboard für LN2 Kühlung treffen das dann auch noch die Settings ala "Wird schon passen inkl. getuned direkt vom Hersteller" setzt, kann das nicht immer gut ausgehen. Aber wer macht schon Werbung mit: "Bei unsererm Mainboard läuft alles Stock und sicher"?
 
Auch die Tatsache, dass weder die Mainboard-Hersteller noch AMD bislang ein fundiertes Statement und nur Wischi-Waschi veröffentlicht haben, sieht nicht souverän aus.
Sind vil. noch an der Ursachensuche dran?
Hellsehen sollte man bei so wenigen bekannt gewordenen Fällen vil. auch nicht verlanfgen, wer weiss was da für (vil. seltene) weitere Umstände mit eine Rolle spielen?
Abwarten und Tee trinekn wie üblich....Und so lange halt ma - auch wenn mir selber schwer fällt EXPO aus lassen.

@Stock werden ja beim SoC viel niedrigere Werte gesetzt (ich hab statt 1,3x nur 1,0x ist schon ein Unterschied finde ich).

Auch das du alles andere gleich kategorisch ausschliesst.........Igor hat von einer eigenen CPU berichtet, die im Sleep Mode war, und trotzdem anscheinend weiter Spannung bekommen hat, was in einem Freeze endete.
Er musste sie dann eine Weile aus lassen, um weiter arbeiten zu können, und hat sich dann aufgeregt, das er wohl eine Spannung senken müsste, und damit Ramtakt verliehrt.
 
Vielleicht haben sie das ja, nur welcher MB Hersteller will nicht mit ihren unglaublich "Super Duper tollen OC Möglichkeiten" glänzen?

Wer soll denn noch 1000€ für das High-End Board hinblättern, wenn das 150€ Board bis auf die zusätzlichen Anschlüsse genau das selbe kann? :D
 
Wer soll denn noch 1000€ für das high end Board hinblättern, wenn das 150€ Board bis auf die zusätzlichen Anschlüsse genau das selbe kann? :D
War das nicht schon immer so? Wenn man von Exoten wie einem Apex oder K|NGP|N absieht? Ich kann mich noch erinnern, dass ich damals mal in ein Asrock Z97 OC Formula investiert habe, weil ich das Board einfach mega geil fand. Am Ende des Tages war mein System damit aber auch nicht schneller, weil sich die CPU einfach nicht hat weiter übertakten lassen ^^ Seitdem setze ich eher auf günstigere Modelle und habe nicht den Eindruck, dass ich etwas verpasse.
 
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