Verruckt-Birdman
Software-Overclocker(in)
AW: Rußlands Atombomben kommen mit 27-facher Schallgeschwindigkeit
Sag das den Pazifisten in Berlin.
Sag das den Pazifisten in Berlin.
Das wurde schonmal besser formuliert:Leider ist der Mensch zutiefst aggressiv und kriegerisch, und darum sind leider Waffen zur Verteidigung zwingend notwendig.

Was auf dem Marsch ins Zielgebiet gilt, weiß ich nicht. Aber im Zielgebiet behalten US-Träger meinem Wissen nach eine hohe Geschwindigkeit bei und da sie damit nur ±einige 100 Meilen auf Position bleiben müssen, können sie den lokalen Kurs legen, wie sie lustig sind (d.h. bei Start und Landung kann man natürlich in den Wind drehen).
Und am meisten Lust haben sie auf Kurse, die etwaigen mit Torpedos bewaffneten Angreifern das Leben schwer machen. Ob alle Schiffe des Verbandes daran teilnehmen, weiß ich nicht, aber zumindest bei den nuklear getriebenen ist "Treibstoffverbrauch" einfach kein Thema.
Also von 4000 km Systemreichweite habe ich bislang noch nichts gehört, sondern bin von 10+ ausgegangen. Wenn das stimmt, dass die Waffe für taktische Einsätze konzipiert wurde, dann passen meine Aussagen natürlich hinten und vorne nicht. Hast du weitere Daten?
Ich stelle ohnehin gerade fest, dass die russischen silogestützten ICBMs, die als Trägersysteme genannt werden, ohnehin alle noch Flüssigtreibstoffe verwenden. Eigentlich dachte ich, dass seit den 60ern nur noch Feststoffbooster verwendet werden würden (ist bei allen mobilen und den stationären USlern auch so), aber scheinbar hat Avangard damit doch ein Launchvehikel, dass deutlich verkürzte Flugbahnen beherschen müsste.
Das gilt aber nur in begrenztem Maße. Natürlich gibt es eine optimale Parabel für die größte Reichweite und jede Abweichung nach oben oder nach unten führt zu einer Verkürzung. Wenn du einen Booster mit einer fixen Brennzeit ausreichend für bis zu 10000 km hast, ist der Spielraum aber nach unten begrenzt.
Wir reden von Flugzeugträger eines Landes, das sich gerade einem nuklearen Erstschlag ausgesetzt wird, nicht von einem Übungsmanöver der Bundeswehr. Das einzige, was in so einer Situation noch Bedeutung hat, ist mit vorhersehbarer Zuverlässigkeit einen Gegenschlag ans laufen zu bringen, denn darauf basiert nunmal die Abschreckungswirkung die genau diese Situation verhindern soll.

Niemand schießt eine 6 MT ICBM (drei Avangards pro RS-28) ab, um die Verteidigung eines Kampfverbandes zu schwächen. Wenn wirklich jemand das Ding gegen Seeziele abschießen würde, dann mit dem Ziel, den Träger selbst mit 100%iger Sicherheit Gegenschlagsunfähig zu machen. Alles andere ist egal, hätte man andere Einheiten in der Nähe könnten diese den Job wesentlich zuverlässiger und günstiger erledigen. Wie du selbst schon sagst: Gegen Flugzeug gestartete Anti-Schiffs-Hypersonic-Flugkörper gibt es kaum eine Verteidigungs- oder Reaktionsmaßnahme. Und die hat Russland schon weitaus länger im Einsatz.
Gibt es wirklich noch relevante Szenarien, die sowohl den Einsatz von Bombern als auch von Nuklearwaffen vorsehen? Ich habe das für eine Allerletze Option gehalten, die eigentlich nur noch deswegen besteht, weil die Bomben eh da sind und es wenig Aufwand macht, 2-3-4 auf jeder Basis, einschließlich der schwimmenden, vorrätig zu halten. Als nuklearen Angreifer wird die internationale Gemeinschaft einen Träger jedenfalls nicht akzeptieren und dementsprechend auch keine nukleare Verteidigung dagegen akzeptieren. Und wenn, um Beispiel Russland vs. USA zu bleiben, das ganze auf taktische Entfernungen geschehen soll, dann sind automatisch Skandinavien/Island/Grönland oder Japan die Hauptbetroffenen, denn der Träger wird nicht in der Arktis, dem schwarzen oder dem kaspischen Meer stationiert sein.
Der aktuelle Träger ist die F-18, spezielle Bomber gibt es bei der Navy schon lange nicht mehr.
Ich würde dafür lieber eine Grube aufmachen...
Karleken ging es aber nicht um Verteidigung, Karleken wollte Angreifen, verändern, zerstören und aus den Ruinen neu erschaffen. Es ist keine Wertung, es ist nur eine Beschreibung. Und auch er, wie viele andere "Propheten", dachte, das Wesen der Menschen ändern zu können. Das sind aber Prozesse, die Jahrtausende dauern. Kain und Abel gab es immer schon, gibt es und sie werden noch lange weiterleben.Das wurde schonmal besser formuliert:
Genau so ist es. Allerdings hat der Antrieb einen Nutzen, geht es um günstigen Transport von Waren in den Orbit. Mit Hyperschall Flugzeugen könnten Raketen in 20km Höhe und auf sehr hohe Geschwindigkeit gebracht werden....grundsätzlich bindet die Entwicklung solch derartiger Waffensysteme eine Menge von finanziellen Mitteln....
Und jetzt stell Dir das mal mit einem schnellen Trägersystem vor:
Stratolaunch will von riesigem Flugzeug Raketen ins All schicken - ingenieur.de

Es soll Energiesparen. Alleine Ellen Musk will 12.000 Satelliten in den Irbit bringenUnd, was soll das bringen?
Deine Einschätzung entspricht nicht dem aktuellen Stand der Dinge / der Forschung. Nach wie vor ist eine der größten Schwachstellen, sowohl im russischen, als auch im US System die Abhängigkeit von einem Entscheider (in den USA ist das Trump). Fällt Trump aus verzögert sich ein Gegenschlag massiv (wobei nicht gesagt ist, dass ein lebender Präsident das beschleunigt). Ich empfehle hierzu die Lektüre des Buches "Dead Hand" (The Dead Hand - Wikipedia )und entsprechende Fachartikel mit Tenor "Die USA brauchen ebenfalls ein Dead Hand System (z.b. America Needs a “Dead Hand” - War on the Rocks ) Diese Forderung kommt von Personen, welche das derzeitige C&C System für zu anfällig und langsam halten.
Das stimmt. AKTUELL ist das korrekt. Die Russen haben aber für sich erkannt, dass aus "Aktuell" in Zukunft ein System wie ich es beschrieben habe, entwickeln kann. Deswegen stören die Russen dort auch massiv, weil sie diesen Entwicklungsschritt nicht wollen, deswegen haben wir z.b. keinen INF Vertrag mehr (komplexer, aber im Kern, ja.)
...
Wie vorhergesagt, Raketenabwehr seitens der USA wird zu Aufrüstung deren Gegner führen um den USA keinen Vorteil zu gewähren.
Das vermeintliche Schutzsystem der Amerikaner hat im internationalen System INSGESAMT mehr Unsicherheit erzeugt als Sicherheit.
Das hat ja auch Sinn. Ich hatte mich nie weiter mit dem Thema beschäftigt. Ich dachte immer "Interkontinentalraketen" kommen bis zu 20.000km weit, damit sie jeden Punkt der Erde erreichen können.
Nichts desto trotz ist mir jedes russsische Atom U-Boot sehr lieb, solange amerikanische Politik wie in den letzten 50 Jahren betrieben wird. Gäbe es das russsische Gegengewicht nicht, würden sich die Amerikaner meiner Meinung nach noch unverfrohrener an den Ressourcen der Welt bedienen. Angst habe ich vor allem vor amerikanischen ABC-Waffen, denn die setzen sie auch ein. Idealerweise würden alle ABC-Waffen geächtet und vernichtet. Ob es dann friedlicher wird, weiß ich nicht. Der Mensch ist leider so selbstsüchtig, dass er Rechte anderer nicht wirklich anerkennt. So eine "Ich kann Dich jederzeit und immer auslöschen" Waffe mag in der Tat zu Frieden führen, auch wenn das Risiko für Fehler, sie jetzt z.B. im konventionellen Bereich den Iran, zu hoch ist.
Leider ist der Mensch zutiefst aggressiv und kriegerisch, und darum sind leider Waffen zur Verteidigung zwingend notwendig.
Deshalb ist es wichtig zu klären, von was für einem Verband man jeweils redet - ein Flugzeugträger mit Anti-Sub- und Lenkwaffenkreuzern mit begrenztem Einsatzziel kann ganz anders agieren als einer, der ein längere Operation durchführen soll und dafür noch Versorger (weil die Nachschublinien zu lang und/oder nichts absicherbar sind) oder gar Landungstruppen dabei hat.
Torpedos kommen in der modernen Seekriegsführung eigentlich nur noch gegen andere U-Boote oder langsame Ziele zum Einsatz. Auch U-Boote können Raketen abfeuern und die haben eine Marschgeschwindigkeit von über 700 bis 900 km/h (welche bei zielnahem Abschuss nahezu entfällt) und eine Zielanfluggeschwindigkeit von über 3500 km/h. Da entsprechen auch die rund 70 km/h, mit denen moderne Kriegsschiff unterwegs sein können, relativem Stillstand.
Selbst einem Torpedo mit über 350 km/h kann ein Schiff nicht davonfahren. Die Bewegung erschwert allerdings ggf. die Berechnung einer Feuerleitlösung bzw. sorgt dafür, dass U-Boote gar nicht erst mithalten können, um einen zielnahen Abschuss durchzuführen. Aber wie gesagt, für Bomberangriffe mit zielsuchenden Raketen ist es nahezu unerheblich, ob Schiffe spurten oder vor Anker liegen. Für Angriffe mit taktischen Gefechtsköpfen ist es komplett unerheblich, da man diese nur in wirksamer Reichweite zur Detonation bringen muss.
Fun Fact: Es gibt aus offensichtlichen Gründen bisher keine Praxistests für den Einsatz von Kernwaffen auf hoher See und für Detonationen ca. auf Meerespiegelhöhe, aber ich habe grob entsprechende Berechnungen - ohne Garantie auf absolute Richtigkeit - im Kopf. Die Detonation des Äquivalents von 5 Kilotonnen TNT erzeugt ein Wellental von bis zu 40 Meter Tiefe und damit logischerweise eine Wellenberg derselben Höhe. Bei höherer Wassertiefe verringert sich die Höhe der Welle sehr stark, und hat schon nach 500 Metern nur noch die halbe Höhe, verliert aber dafür kaum an Geschwindigkeit. Sprich, selbst wenn man von der direkten Wirkung des taktischen Sprengkopfs verschont bleiben sollte, kann man immer noch von einer plötzlichen Wuchtwelle von bis zu 10 Metern Höhe getroffen werden. Das ist für Schiffe katastrophal und immer noch dramatisch, selbst wenn man zufällig den Bug reingedreht hat.
Wie gesagt, das ist die Zahl aus der russischen Ankündigung, die auch so durch unsere hiesigen Medien ging:
Putins „praktisch unbesiegbare“ Waffe: Russland nimmt Avangard-Rakete in Betrieb - Politik - Tagesspiegel
Russland nimmt offenbar Hyperschall-Raketen "Avangard" in Betrieb - DER SPIEGEL
Avangard: Russland stellt Hyperschall-Rakete in Betrieb - Ausland - FOCUS Online
Putins "absolute Waffe": Russland nimmt "Avangard" in Betrieb - n-tv.de
etc. p.p.
Ich gehe allerdings nach wie vor davon aus, dass es sich dabei eher um eine politische als um eine technische Angabe handelt, denn Awangard ist de facto die Endstufe eines modularen ballistischen Waffensystems. Wie es im Einzelnen mechanisch aussieht, kann ich nicht sagen, aber theoretisch müssten da alle aktuell in Betrieb befindliche Trägerstufen (auch SS-19 Stiletto) drunterpassen, um die Waffe bei Bedarf in die obere Atmosphäre zu bringen. Falls es irgendwann mal fertig wird, kommt dafür vermutlich SS-X-30 zum Einsatz.
Versteht sich. Hierbei ist es für Russlands Konzept von Vorteil, auf Flüssigtreibstoff zu setzen, da man die Brenndauer viel leichter anpassen kann. Awangard selbst hat ein Staustrahltriebwerk, daher sollte es - in praktikablen Grenzen - unerheblich sein, in welcher Höhe er sich löst und dann nieder stößt. Aber da werden wir warten müssen, bis ein paar mehr technische Daten durchsickern. Vorerst bin ich nur über die Reichweitenangabe und das grundlegende Konzept gestolpert, welches irgendwie ahnen lässt, dass da mehr Anwendungsgebiete vorgesehen sind als nur eine weitere ICBM mit spärlichen Vorteilen gegenüber seit Jahrzehnten etablierten und bereits vorhandenen Systemen.
Oder einen Kindergarten ...
Genau so ist es. Allerdings hat der Antrieb einen Nutzen, geht es um günstigen Transport von Waren in den Orbit. Mit Hyperschall Flugzeugen könnten Raketen in 20km Höhe und auf sehr hohe Geschwindigkeit gebracht werden.
Jein. Es hat die Spannung zwischen den USA und Russland verschärft, weil Putin Angst vor der MÖGLICHKEIT der Installation eines vergleichbaren Systems gegen russische Waffen hat.
Genauso wie Russland nach Meinung einiger Putinversteher zu Recht in Panik verfällt, wenn Gebiete außerhalb Russlands Teil der NATO sein wollen. Faktisch hat das System in seiner heutigen und in der geplanten Dimension nichts am Kräfteverhältnis zwischen Russland und den USA verändert, sehr wohl aber an den Optionen, die Nordkorea und dem Iran zur Verfügung stehen.
Und die sind zwar absolut betrachtet nicht unbedingt gefährlicher als Russland oder USA, aber für uns in Europa definitiv, so dass für uns ein Sicherheitsgewinn resultiert.
Ist "nur" das Raketenabwehrsystem schuld? Nein. Aber es hat maßgeblich unsere Beziehungen zu Russland beeinflusst und uns kein Stückchen Sicherheit gebracht.
Exakt.
Und genau DAS ist die Gefahr dahinter, die verschiedene Wahrnehmung ein und derselben Sache.
Die USA können beteuern was Sie wollen, die Russen werden ein solches System IMMER als ersten Schritt sehen die USA unverwundbar gegenüber Nuklearraketen machen zu wollen. Und genau dagegen haben die Russen auch die letzten ~15 Jahre gehandelt.
Jain.
Aus Russlands Sicht hat sich einiges geändert, ehemalige Verbündete sind jetzt Teil der NATO, riesige Gebiete, die dem "Kern Russland" genügend Vorlaufzeit und Raum-gegen-Zeit geboten hatten sind weggefallen. Und du musst eingestehen, dass gerade die US Präsenz sich rund um Russland extrem ausgeweitet hat. Georgien, Aserbaidschan, beide im Partnership for Peace Programm der Nato, Ukraine ist bekannt, die -stans sind auch in unterschiedlichen Stadien einer Zusammenarbeit mit den USA, die Bundeswehr bildet in der Mongolei aus... Rund um Russland sind NATO Partner in ehemaligen Ländern der Sovietunion aktiv,
Man muss das nicht mögen, aber man müsste es tatsächlich verstehen. Der Begriff "Putin Versteher" ist dabei sau dämlich, man spricht Russland vollkommen ein eigenes Sicherheitsinteresse ab, bzw. ist absolut nicht in der Lage die Situation aus dem Blickwinkel Russlands zu betrachten. Sowas hat in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen geführt und seitdem der Begriff aufgetaucht ist hat sich unser Umgang mit Russland jetzt kein Sonderlob abgeholt.
Muss ich absolut widersprechen.
Dem Raketenschild in Polen / Rumänien sei Dank haben wir mittlerweile Iskander Raketen in Kaliningrad, grüne Männchen im Osten der Ukraine und eine ständige Präsenz der NATO in den baltischen Staaten, eine verschärfte Luftraumüberwachung über dem Baltikum und regelmäßige Luftraumverletzungen desselben.
Ist "nur" das Raketenabwehrsystem schuld? Nein. Aber es hat maßgeblich unsere Beziehungen zu Russland beeinflusst und uns kein Stückchen Sicherheit gebracht.
Und der Ablauf ist keineswegs neu. Als Russland als Reaktion auf die Stationierung von NATO-Mittelstreckenraketen in der Türkei ihre eigenen Mittelstreckenraketen auf Kuba, also vor der Haustür der USA, stationieren wollten, sprangen die Amis ob der Bedrohung im Fünfeck und die Weltgemeinschaft fand das auf einmal total nachvollziehbar. (Fun Fact: JFK drohte damals mit nuklearen Schlägen gegen Kuba, da fließen unsere Themenkreise passenderweise gleich wieder zusammen.)
Die Kuba-Krise endete bekanntlich mit gegenseitigem Rückzug der Raketen vor der Haustür des jeweils Anderen.
Nicht einmal 50 Jahre später war die Lektion vergessen und ganz plötzlich findet es jeder seltsam, dass "der Russe" nicht stillhält, wenn man in Spuckweite seiner Grenzen Raketen stationiert und die westliche Welt fühlt sich obendrein wahnsinnig ungerecht behandelt, weil Russland wiederum reagiert. Eine Stationierung auf Kuba kommt ja nicht mehr in Frage, seit man die Ideologie gewechselt hat, also muss man dem Intimfeind anderweitig das Gefühl vermitteln, ruckzuck ante portas sein zu können. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis, nach Wegfall der Warschauer-Pakt-Staaten westlich des Kernlandes neue Pufferzonen zu schaffen. Ein Glück für Russland, dass in selbigen noch so viele Russen leben, die man als Hebel nutzen kann.
Nein, um das Ganze nachvollziehen zu können, muss man kein sogenannter Putin-Versteher sein. Man braucht noch nicht einmal sonderlich Kenntnisse über geostrategische Mechanismen. Man muss nur an Knallerbsensträucher und Maschendrahtzäune denken, dass ist nämlich dasselbe Prinzip in doof. Und in harmlos, wie zu betonen ist.
Und überall auf Einladung. Weil sich diese Länder selbst einer akuten, realen Bedrohung durch Russland ausgesetzt sehen und zur Wahrung ihrer eigenen Unabhängigkeit neue Kontakte suchen. Wie soll man sonst reagieren? Sie zurückweisen? Sie dazu zwingen, sich Russland anzuschließen/erobern zu lassen? Das würde das Problem langfristig nur noch schlimmer machen, solange in Russland Leute an der Macht sind, die vor allem panische Angst haben, was sich 1000de km von den Landesgrenzen entfernt abspielt und deswegen die totale Militärhoheit über Drittel des Planeten beanspruchen sowie weitreichende Kontrolle über die Bewohner dieser Gebiete. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Europa soll sich schutzlos iranischen Raketenangriffen aussetzen, weil Russen Angst haben, dass dagegen gerichtete Schutzeinrichtungen als Vorlage für einen weder geplanten noch in Umsetzung befindlichen Aufbaus eines Verteidigungssystems gegen russische Angriffe dienen könnten? Wir sollen Russland ein Recht gewähren, uns jederzeit anzugreifen und das sogar so weit über unsere eigene Sicherheit vor anderen Angreifern stellen, dass wir unser eigenes Leben riskieren, weil Russland misstrauisch ist??
Der Begriff ist nur in sofern dämlich, als dass er das Problem auf Putin reduziert, hinter dem aber noch ein komplettes Regime mit vermutlich ähnlicher Denkweise steht. Deren irrationale Ängste zur Maxime alles eigenen Handels zu machen verdient aber sehr wohl einen spezifischen Ausdruck und "Russlandversteher" wäre noch unangenmessener, da es die russische Oppositon genauso negiert wie Putin selbst und außerdem viele Leute hier zu blöd sind, zwischen "Russland" und "UdSSR" zu unterscheiden.
Ach: Ohne den Raketenschild in Polen hätte es keine grünen Männchen in der Ukraine gegeben?
Komisch, Obama hat nämlich die Stationierung in Polen und Tschechien 2009 gestoppt und auch die rumänische, die von keiner einzigen Flugbahn zwischen Russland und Europa gekreuzt wird, ist erst 2016 in Betrieb gegangen. Russland hat seinen Angriff auf die Ukraine dagegen 2014 gestartet.
(An der Stelle sein angemerkt, dass auch die ursprünglich geplanten Stellungen in Polen und Tschechien keinerlei Einfluss auf die Wirksamkeit des russischen Arsenals gegen die USA gehabt hätten, da dies schon aus strategischen Gründen nicht im westlichsten Zipfel des Landes konzentriert ist und somit weit nördlichere Flugbahnen nehmen würde. Einzige Europa würde dadurch vor russischem Beschuss geschützt werden, was das Abschreckungsverhältnis sogar ausgeglichen hätte, denn Europa hat kein vergleichbares Angriffskapital gegenüber Russland. Stattdessen leben wir jetzt weiterhin in einer Zone absoluter russischer Übermacht. Und trotzdem scheißt Putin sich derart in die Hose, dass Menschen- und Völkerrecht zu Fußabtretern werden.?!)

Sehr zum Leidwesen der Ukraine, aber wir sind nicht die Ukraine. Und dem Iran jegliche Angriffsmöglichkeit gegen uns zu nehmen ist ein gewaltiger Sicherheitsgewinn. Der auch, bevor Trump ins Spiel kam, von einer Abkehr des Irans von militärischem hin zu diplomatischem Auftreten einherging.
Kleiner aber feiner Unterschied: In der Kubakrise reagierte die UdSSR mit der Stationierung von gegen die USA gerichteten Angriffswaffen auf die Stationierung von gegen die UdSSR gerichteten US-Angriffswaffen. Diesmal soll der Auslöser die Stationierung von US-Defensivwaffen gegen den Iran als Erklärung für den Einsatz von russischen Offensivstreitkräften gegen die Ukraine herhalten?
Kleiner aber feiner Unterschied: In der Kubakrise reagierte die UdSSR mit der Stationierung von gegen die USA gerichteten Angriffswaffen auf die Stationierung von gegen die UdSSR gerichteten US-Angriffswaffen.
Diesmal soll der Auslöser die Stationierung von US-Defensivwaffen gegen den Iran als Erklärung für den Einsatz von russischen Offensivstreitkräften gegen die Ukraine herhalten?
Es soll Energiesparen. Alleine Ellen Musk will 12.000 Satelliten in den Irbit bringen
Starlink-Projekt: Musk plant Weltraum-Internet mit 12.000 Satelliten - WELT
Menschen werden es nutzen. Z.B. Bauern wenn Drohnen die Feldarbeit übernehmen, etc.Ja und?
Wer braucht sowas?