Rundfunkgebühr: Europäischer Gerichtshof bestätigt Erhebung und Durchsetzung

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So schlechte ist es mit der Zufriedenheit nicht, wenn man die dauernörgelnden AfD-Wähler mal weg lässt.
OEffentlich-rechtliches Fernsehen - Zufriedenheit mit Programm | Statista

Exakt. Und jetzt stellen wir uns mal vor, der Apparat des ÖR würde gestrafft und das Programm entrümpelt (und ggf. stärker diversifiziert).
Die Frage, ob man für die Fernsehgebühr von - sagen wir mal - rund 10 Euro ein gutes Programm bekommt, würden schlagartig noch deutlich mehr Leute bejahen, da geringere Kosten (bei ggf. mehr Auswahl).

Man könnte das ganz einfach rausfinden: Die Zahlung wird völlig freiwillig, aber die Programme sind nur nutzbar, wenn man bezahlt. Ich bin mir sicher, dass da viele das nicht mehr nutzen würden.

Das ist einerseits eine Milchmädchenrechnung, denn die Kalkulation der Abgabenhöhe beruht darauf, dass *alle* bundesdeutschen Haushalte zahlen. Jede Verringerung der Zahler würde den Preis in die Höhe treiben. Somit würde nicht die Zufriedenheit gegen die Nutzung sprechen, sondern der Preis.

Andererseits könntest jede beliebige Pflichtabgabe in diesem Land freiwillig gestalten und würdest feststellen, dass Viele meinen, sie hätten nicht genug Nutzen davon und die Zahlung einstellen. Erst wenn die damit finanzierten öffentlichen Dienste zusammenbrechen und private Dienstleister in die Bresche springen sollen, merkt der deutsche Michel, dass das irgendwie doch keine so gute Idee war ... Weil es entweder gar nicht funktioniert, deutlich teurer wird oder sich noch ganz andere Haken und Ösen offenbaren.

Was (nicht nur) Andregee hier betreibt ist die systematische, aber wenig zielführende Vermischung von inhaltlicher Unzufriedenheit mit der Kostenfrage. Und was ihn antreibt, verrät er praktischerweise wenig später selbst:

Desinformation und gezielte Meinungsbildung sind leider nicht sonderlich offensichtlich sonst wären sie auch wirkungslos

Falls du das Polieren des Aluhuts kurz unterbrechen könntest, würde ich dich bitten, diesen Einwurf zu konkretisieren und vielleicht mit dem einen oder anderen Beispiel zu untermauern.
 
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Seine Wähler sind halt noch dümmer als er selbst.

Genau diese überhebliche Einstellung hat doch erst dazu geführt dass solche Populisten wie Trump oder auch die AFD groß geworden sind, weil man die Bildungshoheit auf seiner Seite sah und meinte dem nicht gescheit entgegnen zu müssen. Ein großer Fehler wie uns die Vergangenheit lehrte, warum das wiederholt wird kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

MfG
 
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Genau diese überhebliche Einstellung hat doch erst dazu geführt dass solche Populisten wie Trump oder auch die AFD groß geworden sind, weil man die Bildungshoheit auf seiner Seite sah und meinte dem nicht gescheit entgegnen zu müssen. Ein großer Fehler wie uns die Vergangenheit lehrte, warum das wiederholt wird kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

MfG
Politiker halten sich oft für was Besseres, sind sie halt nur meistens nicht. Irgendwann gibt es dann die Schlappe.
 
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Genau diese überhebliche Einstellung hat doch erst dazu geführt dass solche Populisten wie Trump oder auch die AFD groß geworden sind, weil man die Bildungshoheit auf seiner Seite sah und meinte dem nicht gescheit entgegnen zu müssen. Ein großer Fehler wie uns die Vergangenheit lehrte, warum das wiederholt wird kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

MfG
Mut zur Wahrheit.

Politiker halten sich oft für was Besseres, sind sie halt nur meistens nicht. Irgendwann gibt es dann die Schlappe.

So wie Trump? Oder die Reps gerade? Ist egal ob es Recht verletzt wir wollen das Beste da lassen wir uns nicht aufhalten.
 
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@wuselsurfer: "Quarks", "Precht", "Leschs Kosmos" und "TerraX" gibt es noch.
Das sind doch Peanuts im Gegensatz zu den Mutantensendungen.
Und Politiksendungen zähle ich auch zur Bildung.;)
Ich schon lange nicht mehr.
Was Anne Nichtwill oder Markus Lanzbulldog anbieten ist an Vorbeireden wohl nicht zu überbieten.
Die echten Probleme (Reformstau, Unfähigkeit von Ministern / innen, Verkehrsreform, Altersarmut, ...) werden teilweise gar nicht diskutiert oder Ursache und Wirkung werden komplett verschleiert.

Die Verbrechen der Kirche werden von der Justiz nicht bestraft (wohnen die Priester außerhalb Deutschlands?).
die Bundeskanzlerin wird in keiner einzigen Sendung für ihre schwachsinnige Aussitzpilotik auch nur angesprochen und die Banken dürfen genau so wüten im Kapitalmarkt, wie vorher, ohne jegliche Gebühren an den Staat zu zahlen.

Das ist Kritik an der aktuellen Politik?

Eine politische Sendung stelle ich mir anders vor.
 
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Mut zur Wahrheit.
Für mich ist das eher ziemlich überheblich und dadurch dumm. Wozu das geführt hat haben wir doch eins zu eins bei den US Wahlen gesehen, denn genau mit der gleichen Einstellung ist Hillary dem Trump gegenübergetreten und wie das ausging sehen wir aktuell, genau so wie mit der AFD und deren Erstarken. Warum man also genau die Fehler wiederholt die mit dazu beitrugen, dass sich die Dinge so wie aktuell entwickelten, erschließt sich mir nicht wirklich.^^

MfG
 
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Genau diese überhebliche Einstellung hat doch erst dazu geführt dass solche Populisten wie Trump oder auch die AFD groß geworden sind, weil man die Bildungshoheit auf seiner Seite sah und meinte dem nicht gescheit entgegnen zu müssen. Ein großer Fehler wie uns die Vergangenheit lehrte, warum das wiederholt wird kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

Dummheit hat nicht zwingend mit Bildung zu tun. Ich habe drei akademische Grade, gut ein Drittel meines Bekanntenkreises hat nicht die Mittlere Reife. Dennoch würde ich keinen von ihnen als dumm bezeichnen - mit dummen Menschen gebe ich mich nämlich nicht ab.

Es gibt viele Gründe, warum man in Sachen Bildung benachteiligt sein kann, die wenigsten davon sind eigenes Verschulden.

Dummheit jedoch ist für mich der Unwille, sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu informieren und stattdessen denen hinterher zu rennen, die einem entweder erzählen, man wäre dumm und das sei auch gut so. Oder, was noch schlimmer ist, wenn man sich einreden lässt, man wäre dennoch der Überlegene aufgrund Herkunft, Hautfarbe, Staatsbürgerschaft oder anderer Dinge, die selten bis gar nicht eigener Verdienst sind.

Frei nach Forrest Gumps Mutti: Dumm ist der, der Dummes tut.
 
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Implizierst du damit, dass das auf knapp 50 % der US Amerikaner zutrifft?
Ich hätte da nämlich noch eine dritte Variante. Vielleicht sollte man, egal wie sehr es der eigenen Ansicht widerspricht, dem Meinungspluralismus ernst nehmen, denn erst dann kann man auch adäquat reagieren. Etwas nur als falsch zu bezeichnen ist nicht besonders hilfreich, wenn man nicht den Ursachen nachgeht und es gibt Gründe, warum so viele Menschen den Trump gewählt haben, ob es einen nun passt oder nicht. Diese nun alle als dumm zu bezeichnen halte ich persönlich für eine sehr gewagte These, viel mehr bin ich dafür sich mit den Ursachen genau auseinander zu setzen und das was die Menschen bewegt. Den Schlauberger, sei es auch inhaltlich noch so berechtigt, raushängen zu lassen hat in der Vergangenheit nicht geholfen, siehe Trump, Brexit, AFD und Co. und wird es auch in der Zukunft nicht. Das wäre nach Albert Einstein Wahnisnn, das Gleiche immer zu wiederholen, obwohl das Ergebnis sich nicht ändert. ;) Ich persönlich finde es gut das die AFD nun im Bundestag sitzt und in den Landtagen, denn so kann man sich mit deren Thesen nun öffentlich und ungeschönt auseinandersetzen, ohne Wahlkampfgetöse und das offenbart mehr als das es schadet. Und wenn so eine Partei es schafft so viele Menschen anzusprechen, dann sollten sich die Altparteien reflektieren und überlegen was sie falsch gemacht haben und in Zukunft besser machen sollten. AFD Bashing ist zwar durchaus lustig, @heuteshow und co. aber leider nicht hilfreich. Dazu gehört ein bisschen mehr und wenn ich so die Bundestagsdebatten verfolge so muss ich feststellen, dass genau dort der gleiche Fehler begangen wird. Ignorieren und belächeln schwächt die AFD leider nicht, im Gegenteil, man stärkt sie nur dadurch und genau das sollte sich ändern, weswegen ich solche rein abwertenden Aussagen mit "dumm sein" leider so gar nicht nachvollziehen kann.

MfG
 
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Implizierst du damit, dass das auf knapp 50 % der US Amerikaner zutrifft?

Als Trump gewählt wurde, war er für viele noch die einzige Alternative für die noch unbeliebtere Option (Clinton) bzw. der Kandidat, der anders ist als die üblichen Verdächtigen. einer, der vielleicht etwas bewegen will und auch bewegen kann und dabei ein allenfalls als "eigen" bekannter Charakter.
Alles, was ihn tatsächlich zur Unperson macht, trat erst nach Amtsantritt zutage.

Kurz gesagt, stell mir die Frage bitte noch einmal nach den nächsten Wahlen, dann kann ich dir sagen, wie viele US-Amerikaner dumm sind. :D

Spaß beiseite, auch das wäre die Stimmverteilung noch nicht absolut aussagekräftig, was die Geisteskräfte angeht. Es gibt schließlich auch Personen, die durchaus begreifen, was für eine Knallcharge der Donnie ist und was für Hirnfürze er absondert, sich aber aus ganz sachlichen Gründen trotzdem für ihn entscheiden bzw. ihn als notwendiges Übel mitnehmen, weil er nun einmal der Kandidat der Republikaner ist. Opportunismus ist häufig verwerflich, aber auch nicht unbedingt Dummheit.

Um die Kurve zur hiesigen Lage zu nehmen: Nur weil ich viele AfD-Wähler mit Fug und Recht für dumm halte, würde ich dennoch nicht so weit gehen, pauschal *alle* AfD-Wähler für dumm zu halten. Es gibt immer noch schlecht Informierte, falsch Informierte, von ihrem sozialen Umfeld Genötigte ... oder schlichtweg Verzweifelte. Wenn ein Verdurstender anfängt, salziges Meerwasser zu trinken, ist das ja auch nicht dumm - es rettet ihn nur nicht, sondern macht letzten Endes alles noch schlimmer.
 
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Und Trump hat selbst nichts verbessert.

Zumal es dieses mal viele Gegenkandidaten gibt.
 
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Zumal es dieses mal viele Gegenkandidaten gibt.
Die Frage ist, wie bekannt die dann sind.
Wenn die keiner kennt nutzt es nichts.
 
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Implizierst du damit, dass das auf knapp 50 % der US Amerikaner zutrifft?

Informiere dich mal!
Trump ist von ~ 25% der wahlberechtigten US Bürger gewählt worden und hatte nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen sondern die Mehrheit der Wahlmänner nach US Wahlsystem. Die Wahlbeteiligung war extrem schwach mit 50%, auch weil Hillary Clinton nicht besonders beliebt war/ist, sind viele Wähler zu Hause geblieben! Trump ist Lichtjahre davon entfernt die Hälfte der US Bürger hinter sich zu haben, viele Gründe warum er überhaupt Präsident geworden ist, liegen im Wahlsystem der USA.
 
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Nicht wählen ist auch nicht sonderlich helle. Mit denen dazu bekommt man die 50% schon zusammen.
Wenn man bedenkt dass die Küstenbewohner ansonsten alles was im Rest des Landes benötigt wird locker überstimmen könnten ist die Grundidee das Wahlrechts dagegen übrigens gar nicht soo dumm.
 
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Was hat den bitte der Wohnort damit zu tun, das abgebene Stimmen in einer Demokratie, bei einer Bundeswahl/Präsidentschaftswahl im Endeffekt unterschiedlich gewichtet werden? Also deiner Meinung nach ist es in Ordnung, das die Stimme eines Kaliforniers oder New Yorkers weniger "Wert" ist, als die aus Iowa, Nevada oder Colorado? Warum ist dann die USA überhaupt föderal gestaltet, mit Gouverneuren, Senatoren und Repräsentanten aus den einzelnen Bundesstaaten, die auch alle gewählt werden?
Wie sieht es bei uns in Deutschland aus? Sollten bei einer Bundestagswahl auch Stimmen aus Bundesländern unterschiedlich gewichtet werden?

Die Geschichte des US Wahlsystems entstammt aus dem 18Jh bzw. frühen 19 Jh., als die Vereinigten Staaten ein völlig anderes Land waren, ohne Kommunikationssystem und einer völlig anderen Einwohnerstruktur!
 
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Was hat den bitte der Wohnort damit zu tun, das abgebene Stimmen in einer Demokratie, bei einer Bundeswahl/Präsidentschaftswahl im Endeffekt unterschiedlich gewichtet werden?
Der Unterschied liegt darin, dass die "wenigen" Bevölkerungsreichen Regionen, die ganzen Flächenregionen immer überstimmen könnten. So was Ähnliches haben wir auch in Deutschland und zwar das Minderheitenwahlrecht. Das hat seine Daseinsberechtigung und macht Sinn.

Es hat ja bis jetzt auch niemanden in den USA gestört, erst jetzt wo Trump davon profitiert hat.

MfG
 
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Es hat schon früher gestört. Und wurde schon bei Bush Junior kritisiert. Sers weiteren wählt man hier den Präsidenten der USA. Da gibt es aus politischer Sicht wenig Grund die Stimmen je nach Staat zu gewichten.
 
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So etwas Ähnliches haben wir auch in Deutschland, siehe Überhangmandate, die entgegen dem Ergebnis der Verhältniswahl in der Differenz nach oben hin ausgeglichen werden. So können sich Stimmverhältnisse auch ändern, besonders wenn es sehr knapp ausgeht.

MfG
 
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So etwas Ähnliches haben wir auch in Deutschland, siehe Überhangmandate, die entgegen dem Ergebnis der Verhältniswahl in der Differenz nach oben hin ausgeglichen werden. So können sich Stimmverhältnisse auch ändern, besonders wenn es sehr knapp ausgeht.

MfG


Das ist bodenloser Schwachsinn was du hier erzählst!
Die Überhangmandate entstehen nur durch die festen Wahlkreise nach Mehrheitswahlrecht und dem entscheidenden Verhältniswahlrecht, Wenn die CDU z:B. 70% der Wahlkreise bei der Bundestagswahl gewinnt, aber nur z.B. 35% der abgegebenen Zweitstimmen, müssen die Mehrmandate der Wahlkreise bei den anderen Parteien aufgefüllt werden, das alle Parteien im Bundestag die Anzahl ihrer Sitze nach Zweitstimmen, Verhältniswahlrecht haben, daraus entstehen die Überhangmandate.

Und Minderheitenwahlrecht gibt es nur bei ethnische Minderheiten in den einzelnen Bundeländern!

Die USA sind föderal strukturiert mit einem Senat und Repräsentantenhaus aus denen die einzelnen Staaten ihre Abgeordneten schicken, dabei haben die kleinen Staaten schon mit ihren 2 Senatoren pro Staat einen mächtigen Vorteil, weil die großen auch nur 2 Senatoren stellen! Dazu hat noch jeder Bundesstaat seinen eigenen Gouvaneur mit Regierung und Budgetrecht.
Keiner kann irgendetwas bei einem föderalen System einfach überstimmen und bei der Präsidentenwahl, sollte jede einzelnen Stimme gleich zählen, alles andere sind nur Nebelbomben!
 
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