Rocket Lake S: Erste Samples noch vor Comet Lake S in Datenbanken

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Von Rocket Lake S sind die ersten Sampels noch vor dem Release von Comet Lake S in Datenbanken. Das befeuert weiter GErüchte, Comet Lake S werde nur ein kurzes Gastspiel haben, ähnlich wie damals Broadwell E - die heute bei Sammlen beliebten Core i5-5675C und i7-5775C.

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Ich blicks bald nicht mehr... 1x pro Jahr ne neue Gen ist ja leider Standard...

andrerseits je öfters Nachschub kommt um so mehr Leistung gibts aufm Markt zu kaufen....
 
Ich blicks bald nicht mehr... 1x pro Jahr ne neue Gen ist ja leider Standard...

andrerseits je öfters Nachschub kommt um so mehr Leistung gibts aufm Markt zu kaufen....

Intel ist 4 Generationen im Verzug, wir sollten eigentlich schon seit einem Jahr mit Tiger Lake unterwegs sein. Deshalb wird jetzt offenbar an mehren Lösungsansätzen parallel gearbeitet.

Comet Lake ist die Fortführung von Skylake
Rocket Lake ist Tiger Lake in 14nm
Ice Lake ist die vorangegangene Generation in 10nm
Tiger Lake ist die angedachte Generation in 10nm
Eigentlich solltes dieses Jahr noch etwas in 7nm kommen, daran wird wohl auch gearbeitet

Was fertig ist, wird auf den Markt geschmissen, somit kann es sein, dass 4 Generationen gleichzeitig auf Markt sind, alle mit Stärken und Schwächen.
 
Wenn Intel wirklich so schnell Rocket Lake-S an Comet-Lake-S dranhängt, dann scheint man vor Zen 3 ja doch ziemlich Respekt zu haben. Das wird noch richtig spannend Ende des Jahres. Bei den Grafikkarten ja auch.
 
Warum baut ihr nicht ein eher spezialisiertes Produktprogramm und bündelt die freiwerdenden Ressourcen für
Aufgaben im Bereich 10nm/7nm? Seid ihr da noch nicht genügend im Rückstand und zu langsam beim Aufholen? :ugly:

Im Gegensatz zu AMD hat Intel kein Problem mit Ressourcen, der 10nm und der 7nm Prozess (und wohl auch der 5nm Prozess) bekommen alles, was irgendwie brauchbar ist. Es gibt eben Probleme, die man mit Geld nicht zukleistern kann, das muß Intel seit etwa 4 Jahren schmerzlich erfahren. Es gibt einfach nichts, was man irgendwie bündeln könnte.

Von daher ist es eine sehr gute Lösung in die Breite zu gehen. Hätten sie das mit Skylake nicht gemacht, dann würden sie immernoch mit 4 Kernen herumdümpeln.
 
Wenn Intel wirklich so schnell Rocket Lake-S an Comet-Lake-S dranhängt, dann scheint man vor Zen 3 ja doch ziemlich Respekt zu haben. Das wird noch richtig spannend Ende des Jahres. Bei den Grafikkarten ja auch.

Wenn die 10nm Fabriken laufen, laufen die 10nm Fabriken. Es lohnt da überhaupt nichts irgendetwas zu verzögern, da das Chipdesign fertig ist und die Fabs bereits umgerüstet sind.
 
Intel ist 4 Generationen im Verzug [...]

"Comet Lake ist die Fortführung von Skylake" - kann man durchaus so sehen
"Rocket Lake ist Tiger Lake in 14nm" - gemäß dem Artikel ist das nicht der Fall
"Ice Lake ist die vorangegangene Generation in 10nm" - Ice Lake U/Y ist die aktuelle Generation in 10nm+
"Tiger Lake ist die angedachte Generation in 10nm" - ... ist die bald kommende und bereits fertige Generation in 10nm++
"Eigentlich solltes dieses Jahr noch etwas in 7nm kommen, daran wird wohl auch gearbeitet" - *)

*) Wenn man nicht unnötig weit zurückgeht, dann "Nein", denn Intels Roadmap-Update von Anfang 2019 zeigt deren 7nm (P1276) in kleinem Volumen erstmals in 2021. Von 2020 war hier in den letzten 12 - 24 Monaten bzgl. 7nm nicht die Rede.

Und ein Ressourcenproblem haben sie in gewisser Art durchaus, denn sie müssen 10nm weiter optimieren, da sie hier noch längst nicht am Ziel sind um 14nm vollends zu ersetzen, müssen 7nm fertigstellen und implementieren und können dementsprechend ihre Fabs nicht vollends ausfahren, sodass sie Lieferengpässe haben.
Andererseits muss man natürlich auch berücksichten, dass Intel weitaus mehr (be)liefert als AMD, die noch relativ klein sind. Intel hat alleine in der Client Computing Group in 4Q19 10,0 Mrd. US$ Umsatz generiert (Consumer-CPUs, Desktop + Mobile sowie Chipsätze und AddOn-Chips wie Netzwerk und TB3, etc.), wohingegen AMD in 4Q19 gerade mal 1,66 Mrd. US$ Umsatz insgesamt in ihrer Computing und Graphics Sparte umgesetzt hat, die neben den Consumer-CPUs und Chipsätzen auch sämtliche GPUs (inkl. Datacenter) enthält, d. h. AMD hat hier deutlich weniger als 1 Mrd. US$ Umsatz in vergleichbaren Zahlen generiert, also bestenfalls 1/10, eher gar ein etwa 1/12 von Intel.

Wenn Intel wirklich so schnell Rocket Lake-S an Comet-Lake-S dranhängt, dann scheint man vor Zen 3 ja doch ziemlich Respekt zu haben. Das wird noch richtig spannend Ende des Jahres. Bei den Grafikkarten ja auch.

Wenn das Design so wie im Artikel beschrieben noch in 2020 kommen sollte, dann wahrscheinlich nur, weil man zeitnah PCIe 4 einführen will, damit man sich den eigenen GPU-Start nicht verhagelt, weil man selbst bisher keine PCIe 4-Consumer-Plattform anzubieten hat. Darüber hinaus wäre das aber ein ziemlich unspekakulärer/uninteressanter Refresh, da man anscheinend schon Comet Lake an das Limit des aktuellen 14nm-Prozesses gebracht hat, sodass ohne neue Mikroarchitektur keine nennenswerten Leistungssteigerungen mehr möglich sein werden.
Wenn die Überlegung bzgl. PCIe 4 zutrifft, wären sie besser beraten Comet Lake mit PCIe 4 freizugeben und dessen Chipsatz halt auf PCIe 3 zu beschränken (denn den Leaks zufolge scheint nur der Chipsatz Probleme mit PCIe 4 zu haben und die MB-Hersteller haben ihre Boards bereits auf PCIe 4 ausgelegt).
Ein Rocket Lake als nochmaliger Skylake-Refresh wäre sehr enttäuschend und würde sein Ziel wahrscheinlich verfehlen, von daher gehe ich eher davon aus, dass die Gerüchteküche zu Rocket Lake mittlerweile einfach übergelaufen ist und entsprechend hier skizziertes Szenario eher nicht zutreffen wird ...
 
@gerX7a: Man soll sich den Launch (von vermutlich erst kleinere Modellen mit wenig EUs) verhageln, weil PCIe 4 nicht am Start ist?! Ich weiß nicht... Dann hätte man Comet Lake bzw. die Chipsätze mit PCIe 4 ausstatten können. Rocket Lake wird der Port nach 14nm, um mehr IPC auf Straße zu bringen, sonst wird man von Zen 3 überrollt.
 
@gerX7a: Man soll sich den Launch (von vermutlich erst kleinere Modellen mit wenig EUs) verhageln, weil PCIe 4 nicht am Start ist?! Ich weiß nicht... Dann hätte man Comet Lake bzw. die Chipsätze mit PCIe 4 ausstatten können.

Hat man doch. Intel hatte PCIe 4 für Comet Lake offensichtlich vorgesehen, nur hat der Chipsatz offensichtlich Signalprobleme mit PCIe 4, hingegen die CPUs selbst scheinen keine PCIe 4-Probleme zu haben gemäß den Leaks der MB-Hersteller. Entsprechend sind betreffende HighEnd-Boards alle auch schon mit entsprechenden PCIe 4-Bausteinen ausgestattet, was natürlich unschön für die Hersteller ist, die eh schon mit einer extrem knappen Marge leben müssen. Man wird sehen ob Intel hier noch die Kurve bekommen hat oder ob Comet Lake nun tatsächlich komplett auf PCIe 4 verzichten wird.

Rocket Lake wird der Port nach 14nm, um mehr IPC auf Straße zu bringen, sonst wird man von Zen 3 überrollt.

Man weiß es nicht, weil mittlerweile quasi alles in den Gerüchtetopf geworfen wurde, was nur denkbar ist (es fehlt eigenltich nur noch eine mögliche Beschränkung auf DDR3 und AGP ;-)). Beispielsweise dieser Artikel widerspricht deiner Annahme, allerdings halte auch ich das für Abwegig, weil noch ein weiterer Skylake-Refresh einfach sinnbefreit wäre, insbesondere, da dann auch schon Zen2-basierte Desktop-APUs im Markt sein werden, die für OEMs dann weitaus interessanter sein dürften (wenn denn AMD ausreichende Stückzahlen liefern kann, wonach es eher nicht aussieht, aber die dürften zumindest das, was sie anbieten, dann gut absetzen können).

Wenn es tatsächlich noch ein weiteres Mal 14 nm sein müssen, wäre eine Rückportierung der Willow Cove-Mikroarchitektur zweifelsfrei wünschenswerter. Die Frage ist, ob die IPC-Zugewinne dann 1:1 auf den 14nm-Prozess mitgenommen werden können. Man wird sehen ...
 
Cache Größen sprechen für Sunny Cove.
Aber macht am Ende auch keinen großen Unterschied ob Sunny oder Willow Kerne :)

Bisher spricht man von 8+1
 
Die Caches sind doch gerade das Problem, ohne die feineren Strukturen. Auf der anderen Seiten dürften die überarbeiteten Caches die meiste Performance bringen. Wenn sie 10% IPC rausholen, müssten sie gegen Zen 3 noch relativ gut dastehen, es sei denn AMD wartet mit 15% IPC und 5GHz auf, aber das wird wohl nicht passieren.
 
Wenn die 10nm Fabriken laufen, laufen die 10nm Fabriken. Es lohnt da überhaupt nichts irgendetwas zu verzögern, da das Chipdesign fertig ist und die Fabs bereits umgerüstet sind.

Keins der diskutierten Designs wird in 10-nm-Fabriken hergestellt, das ist alles 14 nm. ;-)
Wenn 10 nm wirklich gut laufen würde, könnte Intel Rocket Lake eher ganz überspringen. Eine Verschiebung nach vorne spräche nur dafür, dass man auf ein frühes Erreichen der Desktop-Taktziele hofft, aber noch nicht so weit ist. "Hoffen" und "Intel 10 nm" war schon sehr oft eine schlechte Kombination...


Hat man doch. Intel hatte PCIe 4 für Comet Lake offensichtlich vorgesehen, nur hat der Chipsatz offensichtlich Signalprobleme mit PCIe 4, hingegen die CPUs selbst scheinen keine PCIe 4-Probleme zu haben gemäß den Leaks der MB-Hersteller. Entsprechend sind betreffende HighEnd-Boards alle auch schon mit entsprechenden PCIe 4-Bausteinen ausgestattet, was natürlich unschön für die Hersteller ist, die eh schon mit einer extrem knappen Marge leben müssen. Man wird sehen ob Intel hier noch die Kurve bekommen hat oder ob Comet Lake nun tatsächlich komplett auf PCIe 4 verzichten wird.

Die Gerüchteküche spricht dem Z490 keine technischen Neuerungen gegenüber dem Z390 zu und das schon seit Mitte letzten Jahres. Da Intel in der Vergangenheit sogar eher selten Plattformen veröffentlicht hat, bei denen der Controller in der CPU genauso schnell war, wie auf dem Mainboard (1. Generation 1155 und 2011, beide 1151er und Sockel 2066 sind die einzigen Gegenbeispiele), würde ich diesen Gerüchten keinen glauben schenken. Wesentlich wahrscheinlicher ist das Gegenteil: Comet Lake sollte 4.0 für Grafikkarten bringen, hat das aber nicht geschafft.


Die Caches sind doch gerade das Problem, ohne die feineren Strukturen. Auf der anderen Seiten dürften die überarbeiteten Caches die meiste Performance bringen. Wenn sie 10% IPC rausholen, müssten sie gegen Zen 3 noch relativ gut dastehen, es sei denn AMD wartet mit 15% IPC und 5GHz auf, aber das wird wohl nicht passieren.

Caches ohne feine Strukturen sind nur teuer in der Herstellung, aber das ist Intels Problem. Kritischer sind tatsächlich die Kerne: Sunny Cove hat auch an den Pipelines Erweiterungen vorgenommen, die sich im Strombudget niederschlagen müssen. Es nützt nichts, diese IPC 1:1 in den taktstärkeren 14-nm-Prozess zu übertragen, wenn man dann aus Effizienzgründen doch auf 4 GHz beschränkt bleibt.
 
[...] Die Gerüchteküche spricht dem Z490 keine technischen Neuerungen gegenüber dem Z390 zu und das schon seit Mitte letzten Jahres. [...]

Das Gerücht zu PCIe 4.0 machte Ende Januar die Runde und die PCGH hat das einen Tag später auch selbst aufgegriffen. Konkret schrieb hier u. a. THW:

"[...] And while we've assumed the company wouldn't move forward to PCIe 4.0 until it moved to a new microarchitecture, we were told by several independent sources, which requested anonymity, that Intel intended to add support for the interface with the Comet Lake platform. As a result, most iterations of Socket 1200 motherboards currently have the necessary componentry, like redrivers and external clock generators, to enable the feature.
The PCIe 4.0 interface comes with twice the bandwidth of PCIe 3.0, but that also comes along with tighter signal integrity requirements. Unfortunately, Intel reportedly ran into issues with the chipset and untenable amounts of jitter (we're told the Comet Lake processors themselves are fine), thus requiring cost-adding external clock generators to bring the interface into compliance. In either case, the issues reportedly led Intel to cancel PCIe 4.0 support on the Comet Lake platform.
[...]"

Intel Gets the Jitters: Plans, Then Nixes, PCIe 4.0 Support on Comet Lake | Tom's Hardware

Liest sich hier eigentlich relativ glaubwürdig bzgl. PCIe 4.0, das anscheinend tatsächlich vorgesehen war und implementiert zu sein scheint, auch wenn man es nicht vorab offiziell ankündigte, anderfalls wäre die Aussage "told by several independent sources" eine handfeste Lüge.

Ergänzend zu:

Wenn die 10nm Fabriken laufen, laufen die 10nm Fabriken. Es lohnt da überhaupt nichts irgendetwas zu verzögern, da das Chipdesign fertig ist und die Fabs bereits umgerüstet sind.

Wie PCGH_Torsten bereits anmerkte, hat das mit aktuellen Desktop-Consumer-Designs nichts zu tun. Abgesehen davon ist Intel gerade in einer "Zwischenphase", in der man einerseits noch nicht genügend 10nm-Kapazitäten hat und andererseits den Prozess noch weiter optimieren muss.
Gemäß aktueller Planung kann man davon ausgehen, dass die Bereitstellung von Ice Lake SP und Sapphire Rapids SP für Intel eine höhere Priorität haben wird, als Consumer-CPUs, d. h. die Kapazitäten sind vorrangig für Xeon's vorgesehen und ein wenig Mobile (so Tiger Lake U) und zudem sollen bspw. (diskrete) GPUs auch in 10nm gefertigt werden, etc., d. h. es wird schon ausreichend eng, sodass zu priorisieren ist und offensichtlich hat der Desktop hier diesbezüglich "verloren". Darüber hinaus wurde nun Ice Lake SP, der wie Tiger Lake U 10nm++ verwenden soll, in Richtung Jahresende verschoben, obwohl er ursprünglich für Ende 2Q20 vorgesehen war und sich ebenso wie Cooper Lake SP bereits seit Mitte 2019 in der Sampling-Phase befindet, d. h. Großkunden arbeiten mit diesen CPUs bereits. Entweder gibt es hier noch ein handfestes Designproblem, was aufgrund der späten Stunde aber nicht allzu wahrscheinlich sein wird oder aber die 10nm++-Prozessiteration hat ihr Optimierungsziel noch nicht erreicht, sodass man sich noch ein wenig mehr Zeit dafür nimmt (bzw. nehmen muss).
Die Anforderungen von Tiger Lake U (4 x Willow Cove) sind noch vergleichsweise gering, sodass man bei dem schon vorab mit der Fertigung in 10nm++ beginnen kann, jedoch dürfte Ice Lake SP mit seinen angeblich bis zu etwa 38 Kernen deutlich fordernder sein und hier würde ich daher annehmen, dass die neue 10nm++-Iteration entweder ihre Zielwerte noch nicht erreicht hat oder aber sie noch nicht den nötigen Reifegrad (bspw. mit Blick auf den Yield) erreicht hat, denn Ice Lake SP wird weiterhin ein monolithischer Chip sein.
 
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