G1 und 2 habe ich für jede Fraktion mindestens einmal durchgespielt. Es war großartig, die Geschichte nochmal spielen zu dürfen, mit den (relativ kleinen) Unterschieden, die durch die andere Sicht entstand.
G3 war mir dann irgendwie zu groß, zu unpersönlich, man hatte viel zu schnell keinen Grund mehr zu einer bekannten Stelle zurück zu kehren und dort auf irgendwelche Änderungen zu stoßen. Das war für mich ein Punkt, der die Welt lebendiger machte, als stumpfes Abklappern eines Ortes nach der anderen...
Das fand ich dann auch in Risen wieder angenehmer. Bei einem Skyrim stört das nicht, durch die schiere Anzahl der Nebenquests aber effektiv hat man keinen Grund irgendwohin zurückzukehren. Selbst meine eigenen Häuser habe ich ziemlich schnell nicht mehr aufgesucht, weil dort nichts mehr passierte.
Ich mag relativ große aber nicht zu große Welten, in denen Grenzen nur durch die Beschränkungen des Charakters entstehen, wie es in Gothic immer der Fall war. Da steht ein großer, schlecht gelaunter Troll im Weg, da komme ich also mit Level 10 nicht hin...
Meine Idealvorstellung für das nächste Spiel wäre, dass ich als der neue namenlose Held aus Risen die verbliebenen Titanen jage. Während ich also mit meinem Schiff von einer Insel zur nächsten ziehe um Titan 3, 4 und 5 zu töten, verbünden sich diese gegen mich, erzeugen einen gewaltigen Sturm, der mich weitab von jedem mir bekannten Gewässer führen. Dann, nach Wochen des Mangels, meine Kräfte sind schon beachtlich geschrumpft (irgendwie muss man ja einen neuen Level 1 erklären ^^), taucht eine Insel vor uns auf. Als ich die Insel anlaufe entdecke ich, dass sie von Menschen bewohnt ist. Es gibt eine kleine Hafenstadt, ein seltsames Kloster, in dem Magier und heilige Krieger ausgebildet werden, sowie ein großes, unabhängiges Gehöft. Und irgendwo soll ein großes Minental existieren, in dem ein magisches Erz abgebaut wird...