Zum rumspielen und ausprobieren solltest du dir lieber ne billige Nadel kaufen (bspw. Audio Technica AT3600L). Da tuts nicht so weh wenn du die schrottest. Schallplatten und Plattenspieler sind ein empfindliches Medium welches vorsichtig behandelt werden muss.
Scratch-Versuche bspw. würd ich mit einem HiFi-Plattenspieler ganz unterlassen, da machst du Motor, Lager, Tonarm und Tonarmlager kaputt, den Tonabnehmer sowieso wenn es kein DJ-Abnehmer ist.
Genau das ist der Fehler den viele einsteiger begehen, sie investieren erstmal billig, ich kann davon nur abraten nen Billiges System zu nehmen, das problem an der ganzen geschichte ist, das grad die billigen dinger den Platten ziemlich zusetzen beim rewind oder backcuing, und das sind Techniken die sollte jeder Turntabel Artist drauf haben.
Auch wenn ich dir evt nen geschäft versau, aber von dem Reloop dingern kann ich nur abraten, die halten kaum was aus, für anfänger auch nicht wirklich geeignet. Was nen guter Turntabel für einsteiger ist, StageLine DJ-P250 der ist extrem robust, hat nen sehr guten Motor und gleichlauf, beim blinden anfassen merkt man kaum nen unterschied zu nem 1210.
Allerdings sollte man sich zu aller erst bewustmachen was man machen will, Techno Auflegen, also wirklich nur mixen, oder Turntabel Akrobatik mit Scratchen und co.
Beim Scratchen sollte man beachten, die platten halten nicht ewig, hier muss man dann auch entscheiden, ob S Tonarm oder nen Starer, nen S Tonarm sorgt dafür das die platten nicht so extrem abgenuzt werden, nen starer Tonarm hingegen sorgt für ne höhere spurtreue, was grad beim Scratchen vorteilhaft sein kann, nachteil ist eben das die platten sehr schnell verschleisen. Dann kommts noch drauf an ob sphärisch oder elliptisch geschliffene Nadeln, Spährische haben nicht so nen guten klang, aber ne sehr hohe spurtreue, verschleisen die platten nicht so schnell, und sind für anfänger und Turntabel artists genau das richtig. Ne Elliptische Nadel hat nen sehr guten Sound aber nicht so ne hohe spurtreure, verschleist die platte schneller. Ist nur was für leute die wirklich nur Auflegen ohne irgendwelche spielerreien, für anfänger nicht zu empfehlen.
Und zu guter lezt der Mixer, wenn du Scratchen willst sollte dein augenmerk auf nen kleinen Battlemixer liegen der nen sehr leichtgängigen und robusten Fader hat.
Numark, Allen Heath, Vestax, Pioneer und Gemini sind hier die marken nach dennen man ausschau halten sollte.
Wenn man viel wert aufs reine Mixen legt, gern mit Effekten rumspielt sollte sich die Pioneer Mixer ansehen, die sind Legendär und werden sehr oft von Clubs eingesezt, zum Scratchen aber eher ungeeignet weil die Fader nicht so leichtläufig sind, dafür aber auch sündhaft teuer, mein treuer begleiter seit über 10 jahren ist nen Numark DM1260X natürlich hab in in der zeit öfter mal die Fader tauschen müssen, ist aber normal, zum Scratchen hab ich noch nen kleinen Gemini Battlemixer aber nix spektakuläres, ich nutz hauptsächlich den Numark weil sich dort auch das KaossPad 3 perfekt einbinden lässt ( das ultimative DJ Spielzeug *g* )
Djaying ist kein billiges Hobby, als einstieg sollte man mindestens mit 1000€ aufwärts fürs equipment rechnen, eher um die 1500€.
Und platten sind ebenfalls nicht billig, hier kannste mal pro platte um die 15€ rechnen ( für Singels mit 2-4 lieder ) Also fürn einstieg zum mixen ist man bei 20 platten bei gut 300€.
Ich würd aber mal schauen das erstmal paar billige gebrauchte scheiben bekommst zum rumtesten und zum "verheizen"
Und um Himmels willen nicht vergessen ein paar Filz Slipmats zu kaufen, die sorgen dafür das du die platte anhalten kannst, vor und zurück drehen kannst ohne das der Motor angehalten wird.
Btw dein Hitachi hat kein SME anschluss.