RIAA Phono Entzerrer

Was für einen Plattenspieler und was für einen Tonabnehmer hast du? Was für Lautsprecher hast du? Ab einer gewissen Güte lohnt sich natürlich ein etwas besseres Gerät, aber prinzipiell reicht das von dir verlinkte Gerät aus.
 
Wenn er nur ein kleines AT95 oder einen ähnlichen TA <50€ am Plattenspieler hat ist es völlig übertrieben einen NAD PP2 zu kaufen. Der Phono-Pre hat einen relativ kleinen Einfluss auf den Klang.
 
Öhm keine Ahnung.... ist son etwas älterer Hitachi Plattenspieler, würde sowieso gerne mal wissen ob das irgendwie genormt ist mit den aufnahmen der für die systeme, falls ja würd ich mir das Ortofon Concord Elektro besorgen.
Boxen hab ich Canton Gle 490.2
 
Hitachi-Spieler haben normalerweise einen Tonarm mit SME-Anschluss, ganz sicher könnten wir gehen wenn du mal ein Foto von dem Spieler machst.
Wenn der Tonarm einen SME-Anschluss hat kannst du rein theoretisch ein Concord Elektro anschließen, ratsam ist das aber nicht. Die Ortofon Concord Systeme sind genau auf den Tonarm vom Technics SL-1210 Mk2 ausgelegt, an andere Tonarme passen die nicht (schließlich kann man die Concord-Systeme mangels Headshell nicht justieren).
Auch klanglich sind sie zum reinen Musikhören eher nicht so toll, da eignen sich HiFi-Tonabnehmer wesentlich besser.
 
Hitachi-Spieler haben normalerweise einen Tonarm mit SME-Anschluss, ganz sicher könnten wir gehen wenn du mal ein Foto von dem Spieler machst.
Wenn der Tonarm einen SME-Anschluss hat kannst du rein theoretisch ein Concord Elektro anschließen, ratsam ist das aber nicht. Die Ortofon Concord Systeme sind genau auf den Tonarm vom Technics SL-1210 Mk2 ausgelegt, an andere Tonarme passen die nicht (schließlich kann man die Concord-Systeme mangels Headshell nicht justieren).
Auch klanglich sind sie zum reinen Musikhören eher nicht so toll, da eignen sich HiFi-Tonabnehmer wesentlich besser.

Aso ok dann hat ich das falsch verstanden...
werde nachher mal ein bild posten.
Und klanglich gesehn weiß ich auch noch nicht genau wollt mir evtl später 2 turntables und nen mixer zulegen dann hätte ich immerhin schonmal ein gutes system zum mixen und mit dem entzerrer hat es sich dann auch erledigt währe dann ja im Mischpult.
Währe jetzt nur um bissl rumzuspielen und zu experimentieren wie das so geht mit vinyls....
 
Zum rumspielen und ausprobieren solltest du dir lieber ne billige Nadel kaufen (bspw. Audio Technica AT3600L). Da tuts nicht so weh wenn du die schrottest. Schallplatten und Plattenspieler sind ein empfindliches Medium welches vorsichtig behandelt werden muss.
Scratch-Versuche bspw. würd ich mit einem HiFi-Plattenspieler ganz unterlassen, da machst du Motor, Lager, Tonarm und Tonarmlager kaputt, den Tonabnehmer sowieso wenn es kein DJ-Abnehmer ist.

Wenn du dir ein DJ-Set zusammenstellen willst wäre das Optimum eine Kombination aus 2 Technics SL-1210 Mk2 und einem von dir favorisierten Mixer. Die Technics-Dreher kosten mittlerweile leider ca. 700€ da sie seit letztem Jahr nichtmehr hergestellt werden. Aber für das Geld bekommst du sehr robuste Technik die wahrscheinlich auch in 30 Jahren noch nicht kaputt sein wird. Und auf die Tonarme passen dann z.B. auch die Ortofon Concord Systeme problemlos drauf.
Alternativ kann man aber auch zu einem SL-1210 Nachbau bspw. von Reloop greifen, muss sich nur dessen bewusst sein, dass sie nicht so robust sind, für den Heimgebrauch aber durchaus ausreichen.
Wenn du interesse hast könnte ich dir übrigens einen Reloop RP-2000Mk2 inkl. AT3600L anbieten. Bei Interesse kannst du mir gern ne PN schicken.
Das wär ein ziemlich guter Einstiegsdreher fürs Mixen mit dem man seine ersten DJ-Schritte durchaus machen kann.
 
Ist das dieser Anschluss ?
Bzw wenn ja wo kann ich das abschrauben ? Die 2 Schrauben am Tonarm oder die eine Schraube am "Kopf" ???
 
Zum rumspielen und ausprobieren solltest du dir lieber ne billige Nadel kaufen (bspw. Audio Technica AT3600L). Da tuts nicht so weh wenn du die schrottest. Schallplatten und Plattenspieler sind ein empfindliches Medium welches vorsichtig behandelt werden muss.
Scratch-Versuche bspw. würd ich mit einem HiFi-Plattenspieler ganz unterlassen, da machst du Motor, Lager, Tonarm und Tonarmlager kaputt, den Tonabnehmer sowieso wenn es kein DJ-Abnehmer ist.

Genau das ist der Fehler den viele einsteiger begehen, sie investieren erstmal billig, ich kann davon nur abraten nen Billiges System zu nehmen, das problem an der ganzen geschichte ist, das grad die billigen dinger den Platten ziemlich zusetzen beim rewind oder backcuing, und das sind Techniken die sollte jeder Turntabel Artist drauf haben.

Auch wenn ich dir evt nen geschäft versau, aber von dem Reloop dingern kann ich nur abraten, die halten kaum was aus, für anfänger auch nicht wirklich geeignet. Was nen guter Turntabel für einsteiger ist, StageLine DJ-P250 der ist extrem robust, hat nen sehr guten Motor und gleichlauf, beim blinden anfassen merkt man kaum nen unterschied zu nem 1210.


Allerdings sollte man sich zu aller erst bewustmachen was man machen will, Techno Auflegen, also wirklich nur mixen, oder Turntabel Akrobatik mit Scratchen und co.
Beim Scratchen sollte man beachten, die platten halten nicht ewig, hier muss man dann auch entscheiden, ob S Tonarm oder nen Starer, nen S Tonarm sorgt dafür das die platten nicht so extrem abgenuzt werden, nen starer Tonarm hingegen sorgt für ne höhere spurtreue, was grad beim Scratchen vorteilhaft sein kann, nachteil ist eben das die platten sehr schnell verschleisen. Dann kommts noch drauf an ob sphärisch oder elliptisch geschliffene Nadeln, Spährische haben nicht so nen guten klang, aber ne sehr hohe spurtreue, verschleisen die platten nicht so schnell, und sind für anfänger und Turntabel artists genau das richtig. Ne Elliptische Nadel hat nen sehr guten Sound aber nicht so ne hohe spurtreure, verschleist die platte schneller. Ist nur was für leute die wirklich nur Auflegen ohne irgendwelche spielerreien, für anfänger nicht zu empfehlen.
Und zu guter lezt der Mixer, wenn du Scratchen willst sollte dein augenmerk auf nen kleinen Battlemixer liegen der nen sehr leichtgängigen und robusten Fader hat.
Numark, Allen Heath, Vestax, Pioneer und Gemini sind hier die marken nach dennen man ausschau halten sollte.

Wenn man viel wert aufs reine Mixen legt, gern mit Effekten rumspielt sollte sich die Pioneer Mixer ansehen, die sind Legendär und werden sehr oft von Clubs eingesezt, zum Scratchen aber eher ungeeignet weil die Fader nicht so leichtläufig sind, dafür aber auch sündhaft teuer, mein treuer begleiter seit über 10 jahren ist nen Numark DM1260X natürlich hab in in der zeit öfter mal die Fader tauschen müssen, ist aber normal, zum Scratchen hab ich noch nen kleinen Gemini Battlemixer aber nix spektakuläres, ich nutz hauptsächlich den Numark weil sich dort auch das KaossPad 3 perfekt einbinden lässt ( das ultimative DJ Spielzeug *g* )

Djaying ist kein billiges Hobby, als einstieg sollte man mindestens mit 1000€ aufwärts fürs equipment rechnen, eher um die 1500€.

Und platten sind ebenfalls nicht billig, hier kannste mal pro platte um die 15€ rechnen ( für Singels mit 2-4 lieder ) Also fürn einstieg zum mixen ist man bei 20 platten bei gut 300€.

Ich würd aber mal schauen das erstmal paar billige gebrauchte scheiben bekommst zum rumtesten und zum "verheizen"

Und um Himmels willen nicht vergessen ein paar Filz Slipmats zu kaufen, die sorgen dafür das du die platte anhalten kannst, vor und zurück drehen kannst ohne das der Motor angehalten wird.

Btw dein Hitachi hat kein SME anschluss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist der Fehler den viele einsteiger begehen, sie investieren erstmal billig, ich kann davon nur abraten nen Billiges System zu nehmen, das problem an der ganzen geschichte ist, das grad die billigen dinger den Platten ziemlich zusetzen beim rewind oder backcuing, und das sind Techniken die sollte jeder Turntabel Artist drauf haben.

Auch wenn ich dir evt nen geschäft versau, aber von dem Reloop dingern kann ich nur abraten, die halten kaum was aus, für anfänger auch nicht wirklich geeignet. Was nen guter Turntabel für einsteiger ist, StageLine DJ-P250 der ist extrem robust, hat nen sehr guten Motor und gleichlauf, beim blinden anfassen merkt man kaum nen unterschied zu nem 1210.


Allerdings sollte man sich zu aller erst bewustmachen was man machen will, Techno Auflegen, also wirklich nur mixen, oder Turntabel Akrobatik mit Scratchen und co.
Beim Scratchen sollte man beachten, die platten halten nicht ewig, hier muss man dann auch entscheiden, ob S Tonarm oder nen Starer, nen S Tonarm sorgt dafür das die platten nicht so extrem abgenuzt werden, nen starer Tonarm hingegen sorgt für ne höhere spurtreue, was grad beim Scratchen vorteilhaft sein kann, nachteil ist eben das die platten sehr schnell verschleisen. Dann kommts noch drauf an ob sphärisch oder elliptisch geschliffene Nadeln, Spährische haben nicht so nen guten klang, aber ne sehr hohe spurtreue, verschleisen die platten nicht so schnell, und sind für anfänger und Turntabel artists genau das richtig. Ne Elliptische Nadel hat nen sehr guten Sound aber nicht so ne hohe spurtreure, verschleist die platte schneller. Ist nur was für leute die wirklich nur Auflegen ohne irgendwelche spielerreien, für anfänger nicht zu empfehlen.
Und zu guter lezt der Mixer, wenn du Scratchen willst sollte dein augenmerk auf nen kleinen Battlemixer liegen der nen sehr leichtgängigen und robusten Fader hat.
Numark, Allen Heath, Vestax, Pioneer und Gemini sind hier die marken nach dennen man ausschau halten sollte.

Wenn man viel wert aufs reine Mixen legt, gern mit Effekten rumspielt sollte sich die Pioneer Mixer ansehen, die sind Legendär und werden sehr oft von Clubs eingesezt, zum Scratchen aber eher ungeeignet weil die Fader nicht so leichtläufig sind, dafür aber auch sündhaft teuer, mein treuer begleiter seit über 10 jahren ist nen Numark DM1260X natürlich hab in in der zeit öfter mal die Fader tauschen müssen, ist aber normal, zum Scratchen hab ich noch nen kleinen Gemini Battlemixer aber nix spektakuläres, ich nutz hauptsächlich den Numark weil sich dort auch das KaossPad 3 perfekt einbinden lässt ( das ultimative DJ Spielzeug *g* )

Djaying ist kein billiges Hobby, als einstieg sollte man mindestens mit 1000€ aufwärts fürs equipment rechnen, eher um die 1500€.

Und platten sind ebenfalls nicht billig, hier kannste mal pro platte um die 15€ rechnen ( für Singels mit 2-4 lieder ) Also fürn einstieg zum mixen ist man bei 20 platten bei gut 300€.

Ich würd aber mal schauen das erstmal paar billige gebrauchte scheiben bekommst zum rumtesten und zum "verheizen"

Und um Himmels willen nicht vergessen ein paar Filz Slipmats zu kaufen, die sorgen dafür das du die platte anhalten kannst, vor und zurück drehen kannst ohne das der Motor angehalten wird.

Btw dein Hitachi hat kein SME anschluss.


Kein SME... mhh naja hab ich schon fast vermutet ....
Zu dem Reloop Turntable... genau das sagen auch die Bewertungen/Erfahrungsberichte im Internet aus schade eigentlich der TT macht nämlich einen sehr guten Eindruck fürs erste....
Bezüglich Scratchen... ist für mich eigentlich nebensächlich im Vordergrund währen schon die Mixes
bei Techno/Elektro/House scratcht man ja sowieso eig nie
 
In meiner Dj Laufbahn hab ich so einige Turntabels ausprobiert und nuja das wird dir jeder DJ sagen das die Reloop dinger einfach schrott sind, egal ob Turntabel oder Mixer, das nimmt einen auch komplett den spass beim Mixen wenn der Plattenspieler einem nen strich durch die rechnung macht.
Z.b du hälst eine Platte an nem bestimmten Beat, denn du genau auf nen Beat von der anderen platte legen willst, du lässt die angehaltene Platte los und es dauert ne 3/4 - 1 Sekunde bis das Tempo erreicht ist, bei nem hochwertigen TT passiert das innerhalb ner 1/4 sekunde den rest muss man ausgleichen durch geschicktes anstossen auf die passende geschwindigkeit, und auch hier stöst du nen billigen ein wenig an, dreht sich der Teller ruckzuck schnell und brauch ne zeit bis er das Tempo eingependelt hat, bei nem hochwertigen brauchst du schon bisl schmackes um den anzustossen und selbst dann hat er innerhalb kürzester zeit wieder sein Tempo.
Das sind so sachen die machen nen DJ absolut verrückt wenn er auf billigen Turntabels auflegen muss weil die dinger einfach unberechenbar sind und schnell nen mix verhunzen.

Also wenn du erstmal mit mixen anfangen willst, dann nen guten Technics nachbau oder ähnliches mit Direktantrieb und S Tonarm, dazu nen Ortofon OM Pro S, nen guter Mixer, da würd ich drauf achten das der nen Effekt Kanal hat also zum durchschleifen von nem Effektgerät, grad bei Techno, Elektro und co kann ich jedem DJ ans herz legen mal nen Kaoss Pad auszuprobieren damit kann man sich dann so richtig derbste austoben. Also ich will das teil nie wieder hergeben :D

Aber rechne trotzdem mal mit um die 1000€ fürn einstieg in die DJ Welt wenn du mit Vinyl hantieren willst.
 
Auch wenn ich dir evt nen geschäft versau, aber von dem Reloop dingern kann ich nur abraten, die halten kaum was aus, für anfänger auch nicht wirklich geeignet. Was nen guter Turntabel für einsteiger ist, StageLine DJ-P250 der ist extrem robust, hat nen sehr guten Motor und gleichlauf, beim blinden anfassen merkt man kaum nen unterschied zu nem 1210.

Kein Problem, ich will den Leuten ja keinen Schrott andrehen, eine kritische Diskussion finde ich aus Konsumentensicht immer wünschenswert.
Ich hatte fürher auch einige Turntables durchprobiert bis ich beim Reloop RP-2000Mk3 gelandet bin.
Das ging von einem Jaytec-Billig-Dreher über Omnitronic, Gemini, Numark, McCrypt, Stageline bis Reloop.
Letztendlich bin ich dann beim RP-2000Mk3 geblieben, da er nach leichten Modifikationen ein exzellentes P/L-Verhältnis hat. Nachdem der Tonarm neu kalibriert wurde und die Masseführung dank neuem Kabeleinbau optimiert wurde machte der RP-2000Mk3 absolut keine Probleme mehr. Und robust ist er für den Heimgebrauch mehr als genug. Er wiegt fast 10kg, hat ein stabiles Alu-Chassis (nur die Gehäusewanne hat eine schwarze Plastik-Verkleidung). Auch der Tonarm ist nach einer Kalibrierung beim Händler um einiges besser geworden (wackelt nichtmehr und ist leichtgängiger).
Wirklich große Unterschiede gibts bei den DJ-Spielern bis 300€ nicht.

Genau das ist der Fehler den viele einsteiger begehen, sie investieren erstmal billig, ich kann davon nur abraten nen Billiges System zu nehmen, das problem an der ganzen geschichte ist, das grad die billigen dinger den Platten ziemlich zusetzen beim rewind oder backcuing, und das sind Techniken die sollte jeder Turntabel Artist drauf haben

Das AT3600L halte ich gerade für Anfänger für ein brauchbares System, da es selbst nicht so schnell kaputt geht und auch keinen sehr scharfen Schliff hat, wodurch eben auch die Platten nicht so sehr leiden. Klar ist ein Concord Pro oder Nightclub gefälliger, aber eben auch teurer. Da kann es dem Anfänger richtig weh tun, wenn einem mal der Tonarm von der Platte springt und die Nadel abbricht.

Djaying ist kein billiges Hobby, als einstieg sollte man mindestens mit 1000€ aufwärts fürs equipment rechnen, eher um die 1500€.

Wenn man zukunftsorientiert denkt hast du da sicher recht. Aber für jemanden, der erstmal ins DJing reinschnuppern will sind 1000€ doch eine sehr große Investitionssumme. Zum reinschnuppern, Erlernen der Basics, und für die ersten Parties reicht durchaus auch ein billigeres DJ-Set. Man muss halt nur wissen, dass es nicht ewig hält. 2 Technics SL-1210Mk2 und nen Pio-Mixer finde ich für einen absoluten Neuling einfach viel zu "too much", man weiß selbst nicht, ob es nur ein kleines Hobby für 2-3 Jahre bleibt oder man es in Zukunft weiter ernsthaft betreiben will.

In meiner Dj Laufbahn hab ich so einige Turntabels ausprobiert und nuja das wird dir jeder DJ sagen das die Reloop dinger einfach schrott sind, egal ob Turntabel oder Mixer, das nimmt einen auch komplett den spass beim Mixen wenn der Plattenspieler einem nen strich durch die rechnung macht.
Z.b du hälst eine Platte an nem bestimmten Beat, denn du genau auf nen Beat von der anderen platte legen willst, du lässt die angehaltene Platte los und es dauert ne 3/4 - 1 Sekunde bis das Tempo erreicht ist, bei nem hochwertigen TT passiert das innerhalb ner 1/4 sekunde den rest muss man ausgleichen durch geschicktes anstossen auf die passende geschwindigkeit, und auch hier stöst du nen billigen ein wenig an, dreht sich der Teller ruckzuck schnell und brauch ne zeit bis er das Tempo eingependelt hat, bei nem hochwertigen brauchst du schon bisl schmackes um den anzustossen und selbst dann hat er innerhalb kürzester zeit wieder sein Tempo.
Das sind so sachen die machen nen DJ absolut verrückt wenn er auf billigen Turntabels auflegen muss weil die dinger einfach unberechenbar sind und schnell nen mix verhunzen.

Du sprichst da aber halt aus der Sicht eines (semi-)-Profis. Es ist doch völlig logisch, dass ein 250€-Einstiegs-Dreher nicht mit einem Technics 1210 mithalten kann. Von der Motoleistung nehmen die sich alle nix in der niedrigen Preisklasse, da ist ein Reloop nicht besser oder schlechter als ein Omnitronic, Stageline oder Billig-Numark. Für das Erlernen und die ersten Gehversuche finde ich es aber ausreichend, ich bin mit der Technik fast 4 Jahre klar gekommen und habe damals auch auf kleineren Gigs im Raum Leipzig aufgelegt.

da würd ich drauf achten das der nen Effekt Kanal hat also zum durchschleifen von nem Effektgerät, grad bei Techno, Elektro und co kann ich jedem DJ ans herz legen mal nen Kaoss Pad auszuprobieren damit kann man sich dann so richtig derbste austoben. Also ich will das teil nie wieder hergeben

Ein Effektgerät ist für den Anfänger völliger Blödsinn. Erstmal sollte man sich drauf konzentrieren, dass man sich taktgenauen Rewind, Backcuing, exaktes Pitching und vor allem Taktgefühl aneignet. Es bringt einem nix, wenn man nen schönen Flanger- oder Delay-Effekt in seinen Mix einbringt wenn der Übergang dann vom Takt nicht passt und im schlimmsten Fall auch noch ein Track aus dem Beat rausläuft. Sowas sollte man zum Anfang erstmal lernen.
Und dafür reicht am Anfang auch durchaus erstmal Technik für um die 500€, den Rest sollte man gerade am Anfanf lieber in die Platten stecken, die, und da muss ich dir uneingeschränkt recht geben, ziemlich ins Geld gehen. Eine Single mit 2-4 Tracks kostet auf jeden Fall zwischen 10 und 15€. Auf Alben sollte man zum Mixen mMn eher verzichten.
 
Er kann auch wenn ihm die Platten zu Teuer sind Timecode Systeme benutzen (Rane Serato Scratch Live,VDJ, Traktor, Reloop ):)
mfg
MasterFreak
 
Was die Effekthascherrei angeht, da haste sicherlich recht. Ich denke halt da auch auf nem anderem Level, nur hatte ich da nicht mit gemeint das er sich gleich noch nen Effektgerät dazu kaufen soll, sondern eher so das er für die zukunft gerüstet ist wenns dann doch bisl mehr als nur einfaches mixen sein soll. Für nen Anfänger ist nen Kaoss Pad auch nix, vorallem nicht bei nem preis von 450€.

@Masterfreak du weist auch was nen gescheites TimeCode System kostet ? Und dann muss er sich immer noch die Musik kaufen, da biste mindestens ebenfalls 500€ los ohne Software ! und da fehlt dann nach wie vor die Plattenspieler, Systeme, Mixer, Kopfhörer.

Und dann kommt ebenfalls das große problem dazu, die guten Elektro Tracks gibts nur auf Platte und nicht als CD geschweige den als MP3 Download.

Solche TimeCode Systeme sind für DJ´s gedacht die ihr Vinyl schonen, d.h du kaufst trotzdem deine platten, rippst die aufn PC und legst dann per Timecode System auf. Sinnvoll ist das vorallem wenn man viele WhiteLabels hat, denn die sind teilweise so billig gepresst das die nach 100 mal abspielen schon schrott sind, solch platten hab ich selbst. Oder wer legt bitte mit ner 40€ Kraftwerk singel auf ;)

Kurzum für nen anfänger absolut unbrauchbar, und ersezt nicht den schallplattenkauf.
 
Ja ganz neuling bin ich ja nicht hab nen Controler für VDj und auch die Pro Version....
Würde aber schon gern ma mit Vinyl mixen reizt mich irwie schon :P
 
Also doch neuling :P naja mit nem Controler am PC mixen ist doch nen extrem gewaltiger unterschied zum mixen mit Vinyl, fordert auch um einiges mehr können und feingefühl.

Mit den meisten Controllern ist es eh unmöglich irgendwie halbwegs gescheit zu mixen, zumindest wenns Midi Controller sind, nen pitch der nur nen raster von 127 abstufungen hat ist einfach unbrauchbar, so kann man z.b bei den Herkules Controllern jeweil nur in 0.125% schritten pitchen. Auser man hat nen schweineteuren Midi Controller der NRPN Parameter überträgt, aber dann brauchste auch nen programm das was damit anfangen kann, kurz gesagt solche Controller sind dann meist auch nur mit Profi Programmen lauffähig wie z.b Traktor ( VDJ Pro zählt nicht dazu und kann mit NRPN über Midi nix anfangen )

Also allein vom feeling her ist Vinyl schon ne ganz andere welt beim mixen.
 
Da muss ich dfence recht geben, Vinyl-Mixing ist was ganz anderes als die üblichen Spielzeug-Controller für VirtualDJ und so ein Zeug. Wenn man digital mixen möchte, dann wirklich nur über ein TimeCode-Vinyl-System, aber dabei dann wirklich nicht den Rotz von Reloop (die TimeCode-Platten taugen nix) sondern lieber von Traktor oder Stanton. Das funktioniert sehr gut, aber die Mp3s bekommt man dann auch nicht umsonst.

Und dann kommt ebenfalls das große problem dazu, die guten Elektro Tracks gibts nur auf Platte und nicht als CD geschweige den als MP3 Download.

Bei Beatport.com gibts ne ganze Menge, für DJs wirklich ein guter Shop.
 
Bei Beatport.com gibts ne ganze Menge, für DJs wirklich ein guter Shop.

Danke für den Tip, habs mir grad mal angeschaut, aber da fängt die problematik schon an, ich hab mal nen paar platten aus meiner kiste genommen und geschaut obs die als Lieder dort gibt, vergeblich.
Das ist genau das was ich meine, so unbekanntere interpreten und songs findet man im netz meist garnicht als Mp3 zu kaufen. Und auch Whitelabels bekommt man z.b nur in Plattenläden.

In so Shops such ich mich immer dumm und dabisch bis ich mal was gefunden hab was mir gefällt, im Plattenladen verbring ich zwar auch meine 1-2 stunden aber da findest dann auch zu 100% etwas.

Btw was die Plattenpreise angeht, mal nen gutes bsp ich hab grad ne Platte von Der Dritte Raum - Polarstern. Sind 2 lieder drauf, gesamtspielzeit 15minuten, hat 17,90€ gekostet. Die Platte gibts übrigends auch nicht zum Download bei Beatport, zumindest nicht als den Remix den ich hab.

Das mein ich z.b sowas findest einfach als Download nicht. Solche läden mögen echt gut sein wenn man sich als DJ nach der Masse richtet und eben aktuelle und bekanntere sachen auflegt, aber um seinen eigenen stil zu verfolgen sind solche läden unbrauchbar.
 
Das mein ich z.b sowas findest einfach als Download nicht. Solche läden mögen echt gut sein wenn man sich als DJ nach der Masse richtet und eben aktuelle und bekanntere sachen auflegt, aber um seinen eigenen stil zu verfolgen sind solche läden unbrauchbar.
Da hast du recht, wenn man sich als DJ gößtenteils abseits des Mainstreams bewegt ist man bei Downloads vergeblich auf der Suche, da hilft selbst Beatport nicht. Aber besser als das Angebot bei iTunes oder Musicload ist das Angebot dort allemal.
Das beste Mittel gegen den ständigen teuren Plattenkauf ist es, viele DJs und Künstler zu kennen und von denen Whitelabels zur Bekanntmachung zu bekommen. Solche Platten machen ca. ein Viertel meiner (zugegeben nichtmehr aktuellen) Electronic-Plattensammlung aus.

Btw dein Hitachi hat kein SME anschluss.

Jap, sieht nach einem T4P-Anschluss aus, da wird es heute schwer sein noch vernünftige Tonabnehmer zu bekommen. Vielleicht könnte man mal bei Jico/SAS suchen, die haben bestimmt noch ein paar T4P-Abnehmer im Angebot.
 
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