News Rhino Linux: Ubuntu wird zum Rolling Release für Spieler

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Rhino Linux basiert auf Ubuntu 25.04 ("Plucky Puffin") und macht die populäre Linux-Distribution, die eigentlich einem fixen Releasezyklus folgt, zu einem Rolling Release, welches auch für Spieler interessant ist.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Rhino Linux: Ubuntu wird zum Rolling Release für Spieler

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Oh, sie setzten auf Xfce. Das ist mal eine interessante Entscheidung. Ich nutze seit Jahren Xubuntu, gerade auch wegen Xfce.

Weiß jemand wie der aktuelle Status von Wayland unter Xfce aussieht? (Ich bleib immer auf LTS).

Ich glaube als Hauptgerät wollte ich so etwas aber nicht. Wer darauf steht kann eigentlich auch Debian Testing nutzen.
 
Ein offizielles Linux mit rolling Kernel und Rolling Mesa fände ich gut
Der rest sollte stabil bleiben
Das hab ich mir versucht aus meinem Ubuntu 24.04 zu bauen und es funktioniert auch fast.
Bei mesa bekomm ich mit dem kisak-ppa regelmäßig die neueste, stabile Version reingespült.
Beim Kernel muss ich leider manuell mit dem Paket "mainline" nachhelfen, das geht leider nicht automatisch.
Ist also immer noch mit etwas Eigenarbeit verbunden, aber Kernel-Update sind vielleicht auch automatisiert gar keine so tolle Idee, da kann ja schon mehr kaputt gehen.
 
Habe mir vor 3 Wochen Linux Mint zum Ausprobieren heruntergeladen und war / bin von der Einfachheit des Umstiegs begeistert.
Als Linux Noob: Was heißt denn jetzt rolling release? Welcher Teil rollt dann regelmäßig neu rein? :ugly:
Das ist, glaube ich, das Problem für alle nicht Linux Techies: Ich kenne weder die Softwarekomponenten, noch habe ich im Artikel verstanden, was hier nun der heiße Scheiß sein soll. Genauso wäre es töfte kurz hinter der Abkürzung mal die Langform zu schrieben, bspw. bei KDE...

In diesem Sinne, ein LutteR, der erstmal das Linux Lexikon aufschlägt, um den Artikel zu verstehen.
 
Als Linux Noob: Was heißt denn jetzt rolling release? Welcher Teil rollt dann regelmäßig neu rein? :ugly:
Die Feature-Updates für die Softwarepakete. Bei Point-Release-Distros gibt es die nur bei einem Release, die deutlich seltener sein können, als es für bestimmte Softwarepakete neue Features gibt. Zwischendrin gibt es dann nur Bugfixes und Sicherheitspatches.
Genauso wäre es töfte kurz hinter der Abkürzung mal die Langform zu schrieben, bspw. bei KDE...
Der KDE e.V. ist ein Verein, der Name leitet sich wohl von K Desktop Environment ab, der Desktopumgebung, die der Verein entwickelt hat. Inzwischen wurde die von KDE Plasma abgelöst, KDE wird aber oft noch als Kurzform für den Plasma-Desktop verwendet. KDE ist tatsächlich aber auch wirklich eher ein Eigenname als eine richtige Abkürzung. Falls du dich jetzt fragst, was eine Desktopumgebung ist: Du musstest dich ja beim Download von Mint für die Cinnamon-, Xfce- oder die MATE-Edition entscheiden. Das sind jeweils die vorinstallierten Desktopumgebungen. Auch Xfce und MATE sind eher als Eigennamen als als Abkürzung zu verstehen, auch wenn man da auch "Bedeutungen" für findet.
 
Die Feature-Updates für die Softwarepakete. Bei Point-Release-Distros gibt es die nur bei einem Release, die deutlich seltener sein können, als es für bestimmte Softwarepakete neue Features gibt. Zwischendrin gibt es dann nur Bugfixes und Sicherheitspatches.

Der KDE e.V. ist ein Verein, der Name leitet sich wohl von K Desktop Environment ab, der Desktopumgebung, die der Verein entwickelt hat. Inzwischen wurde die von KDE Plasma abgelöst, KDE wird aber oft noch als Kurzform für den Plasma-Desktop verwendet. KDE ist tatsächlich aber auch wirklich eher ein Eigenname als eine richtige Abkürzung. Falls du dich jetzt fragst, was eine Desktopumgebung ist: Du musstest dich ja beim Download von Mint für die Cinnamon-, Xfce- oder die MATE-Edition entscheiden. Das sind jeweils die vorinstallierten Desktopumgebungen. Auch Xfce und MATE sind eher als Eigennamen als als Abkürzung zu verstehen, auch wenn man da auch "Bedeutungen" für findet.
Mucho Danke! :banane:
 
Pop!_OS ist doch auch schon eine auf Ubuntu basierende Rolling Release Distro, allerdings ohne XFCE.
Das macht Rhino für mich interessanter. Pop!_OS mit Gnome habe ich mir vor ca. einem Jahr angeschaut und das ist nicht so meine Welt. Cosmic müsste ich mir mal anschauen.

Ich bin erstmal bei Manjaro gut angekommen. Ich mag XFCE einfach und das reicht mir vollkommen. :)
KDE wäre auch noch was, oder Cinnamon. Aber Gnome geht gar nicht! :D
 
Das hab ich mir versucht aus meinem Ubuntu 24.04 zu bauen und es funktioniert auch fast.
Bei mesa bekomm ich mit dem kisak-ppa regelmäßig die neueste, stabile Version reingespült.
Beim Kernel muss ich leider manuell mit dem Paket "mainline" nachhelfen, das geht leider nicht automatisch.
Ist also immer noch mit etwas Eigenarbeit verbunden, aber Kernel-Update sind vielleicht auch automatisiert gar keine so tolle Idee, da kann ja schon mehr kaputt gehen.
Versuch macht kluch. Schau Dir mal Xanmod- oder Liquorix-Kernel an. Xanmod stellt verschiedene zur Verfügung (main, lts, rt und ab und zu auch edge). Welcher davon nun besser ist, geschmackssache derzeit.

Linux Mint 22.1 mit ppa von kisak +Xubuntu-dev wegen xfce 4.20, Xanmod und Liquorix testweise im Wechsel,
 
Versuch macht kluch. Schau Dir mal Xanmod- oder Liquorix-Kernel an. Xanmod stellt verschiedene zur Verfügung (main, lts, rt und ab und zu auch edge). Welcher davon nun besser ist, geschmackssache derzeit.

Linux Mint 22.1 mit ppa von kisak +Xubuntu-dev wegen xfce 4.20, Xanmod und Liquorix testweise im Wechsel,
Interessant, Xanmod-Kernel kannte ich noch nicht, scheint wohl ziemlich das zu sein was ich mal gesucht hatte. Auch die Warnung, dass neue Kernel eventuell nicht mit einigen Software-Paketen wie z.B. VirtualBox zusammen passen kann hätte ich vor einigen Woche schon gebraucht. Leider spielt der Kernel 6.15 nicht mit der VirtualBox-Version von Ubuntu 24.04 zusammen, weswegen ich vorerst auf Kernel 6.14 bleiben muss.
 
Sicher?

Was Linux betrifft bin ich ein Mörder :D Draufhauen und testen was das Zeug hält. Bis dato hab ich soviel aufgefrischt, geändert usw, das ich "Timeshift" kaum gebraucht hab
Das ist ja das Problem, Ubuntu 24.04 hat noch Virtualbox 7.0. Ich könnte also mein VirtualBox mit einem PPA oder so updaten und dann würde es vermutlich funktionieren. Aber so wichtig ist mir dann Kernel 6.15 auch nicht, dass ich in dieses Rabbithole springen will :D
 
Ich denke eine Standard-Distribution ist für die meisten wechselwilligen Windows-User fürs Erste die bessere Wahl. Wichtig bei der Wahl der Linux-Version ist nicht deren Upgrade-Zyklus, sondern ob die gewählte Distro die vorhandene Hardware vollumfänglich unterstützt. Die meisten dürften damit sehr gut fahren.

Eine Rolling-Distro zu haben ist nett, wenn man immer auf dem neusten Stand (Kernel) sein möchte und für Linux wenigstens ein Grundverständnis mitbringt oder lernwillig und bereit ist sich in die Materie einzuarbeiten. Für viele dürften aber ein paar läppische Prozentpunkte fehlende Gamingperformance verschmerzbar sein, wenn man dafür auf lange Zeit ein stabiles System bekommt und sich um so gut wie nichts kümmern muss. Außerdem bedeutet das ja auch nicht, dass man keine sicherheitsrelevanten Updates bekommt.

Und wie Windows gerade in letzter Zeit sehr schön zeigt: Patches oder Updates - wir reden hier ja nicht einmal von Versionsupgrades - kommen auch immer mit dem Potential ein bis dato einwandfrei funktionierendes System zu schrotten.
 
Pop!_OS ist doch auch schon eine auf Ubuntu basierende Rolling Release Distro, allerdings ohne XFCE.
Das macht Rhino für mich interessanter. Pop!_OS mit Gnome habe ich mir vor ca. einem Jahr angeschaut und das ist nicht so meine Welt. Cosmic müsste ich mir mal anschauen.

Ich bin erstmal bei Manjaro gut angekommen. Ich mag XFCE einfach und das reicht mir vollkommen. :)
KDE wäre auch noch was, oder Cinnamon. Aber Gnome geht gar nicht! :D
Es macht nicht sooo viel Sinn, aber Du kannst Gnome so aussehen lassen wie KDE.
Ich habe es selbst allerdings noch nicht probiert. Ich sah mal ein Video von mattscreative, in dem Matt die Möglichkeit erwähnte und kurz zeigte, fand auf die schnelle (aber bloß) ein 6 Jahre altes Video von jemand anderen ...
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