dan954
Freizeitschrauber(in)
[size=+2]Review: Thermalright HR-22[/size]
[size=+2]Inhaltsverzeichnis[/size]
1. Einleitung
2. Details zum Kühler
3. Verpackung - Lieferumfang
4. Verarbeitung - Montage
5. Kühlleistung
6. Fazit
2. Details zum Kühler
3. Verpackung - Lieferumfang
4. Verarbeitung - Montage
5. Kühlleistung
6. Fazit
[size=+1]1. Einleitung[/size]
Willkommen zu meinem ersten Leser-Review. Getestet wird der Thermalright HR-22, der auf den semi-passiven Betrieb ausgelegt ist und eine konsequente Weiterentwicklung des HR-02 darstellt.
Wie sich der HR-22 im Vergleich zu seinem Bruder dem HR-02 schlägt und ob er seinem Erbe gerecht wird werden wir im folgenden Test erfahren.
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei PCGH für die Auswahl zum Lesertest bedanken und auch bei Thermalright und PC-Cooling für die Bereitstellung des Testsamples.
Wie sich der HR-22 im Vergleich zu seinem Bruder dem HR-02 schlägt und ob er seinem Erbe gerecht wird werden wir im folgenden Test erfahren.
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei PCGH für die Auswahl zum Lesertest bedanken und auch bei Thermalright und PC-Cooling für die Bereitstellung des Testsamples.
[size=+1]2. Details zum Kühler[/size]
Der HR-22 setzt sich aus ingesamt acht 6mm-Heatpipes und 35 Lamellen zusammen, von denen 3 nach hinten abgeschnitten sind um eine hohe Kompatibilität zu Mainboardkühlern zu gewährleisten,
im Vergleich zum Vorgänger soll so die Kühlfläche um 40% gestiegen sein.
In der Mitte des Kühlers befindet sich ein ovaler Luftkanal, wie auch schon beim HR-02 Macho, der für Luftverwirbelungen im Kühler sorgen soll um die Wärme so noch besser abzuführen.
Außerdem ist der Kühler komplett vernickelt und der Kühlerboden leicht konvex, dies soll laut Thermalright eine Optimierung der Kühlleistung gegenüber ebenen Oberfläche bewirken - insbesondere bei Intel-Systemen.
Der Kühler eignet sich für folgende Sockel.
Intel: 2011 / 2011-3 / 1366 / 1156 / 1155 / 1150
AMD: AM2 / AM2+ / AM3 / AM3+ / FM1 / FM2
[size=+1]3. Verpackung - Lieferumfang[/size]
Widmen wir uns nun der Verpackung. Der Karton ist aus schnöder Pappe gehalten ohne Bilder und selbst eine Beschreibung fehlt, lediglich das Thermalright-Logo ist oben aufgedruckt und die Typenbezeichnung seitlich.
Mir persönlich gefallen solch minimalistische Verpackungen besser als die Hochglanzverpackungen mit irgendwelchen abgedrehten Bildern wie man sie so oft sieht aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Öffnen wir nun die Verpackung kommt uns die Anleitung entgegen und ein Sandwich aus zwei Kartons und dem Kühler in der Mitte, der sicher in Schaumstoff verpackt ist.
Schauen wir uns zuerst den größeren Karton an finden wir dort zwei PVC-"Schnorchel/Tunnel", einen in rot für 140mm- und einen in gelb für 120mm-Lüfter.
Durch die Tunnel soll die Performance im passiven Betrieb noch um ca. 5-10% gesteigert werden.
Gehen wir nun über zum nächsten Karton finden wir hier das Montagematerial/Zubehör in Tüten abgepackt, die leider nicht wiederverschließbar sind, was ich ein wenig Schade finde da eigentlich immer Montagematerial übrig bleibt und dieses so leichter verloren geht.
Dabei ist 1x Schraubenzieher, 1x Intel-Backplate, 1x AMD-Backplate, 1x Montagerahmen, 1x Anpressplatte, 1x gekröpfter Vielzahnschlüssel, 4x Anti-Vibrationspads, 1x 2g Chill Factor III WLP, 1x Leiterschutzfolie, 2x Lüfterklammern
und natürlich die Schrauben um alles zusammen zu halten.
Eine Montageanleitung ist auch dabei, jedoch nur in einem meiner Meinung nach komischen Englisch (Bsp.: "Make the Mounting plate to go through the heatsink"), die Deutsche gibt es aber auf Thermalrights Internetseite zum Download.
Mir persönlich gefallen solch minimalistische Verpackungen besser als die Hochglanzverpackungen mit irgendwelchen abgedrehten Bildern wie man sie so oft sieht aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Öffnen wir nun die Verpackung kommt uns die Anleitung entgegen und ein Sandwich aus zwei Kartons und dem Kühler in der Mitte, der sicher in Schaumstoff verpackt ist.
Schauen wir uns zuerst den größeren Karton an finden wir dort zwei PVC-"Schnorchel/Tunnel", einen in rot für 140mm- und einen in gelb für 120mm-Lüfter.
Durch die Tunnel soll die Performance im passiven Betrieb noch um ca. 5-10% gesteigert werden.
Gehen wir nun über zum nächsten Karton finden wir hier das Montagematerial/Zubehör in Tüten abgepackt, die leider nicht wiederverschließbar sind, was ich ein wenig Schade finde da eigentlich immer Montagematerial übrig bleibt und dieses so leichter verloren geht.
Dabei ist 1x Schraubenzieher, 1x Intel-Backplate, 1x AMD-Backplate, 1x Montagerahmen, 1x Anpressplatte, 1x gekröpfter Vielzahnschlüssel, 4x Anti-Vibrationspads, 1x 2g Chill Factor III WLP, 1x Leiterschutzfolie, 2x Lüfterklammern
und natürlich die Schrauben um alles zusammen zu halten.
Eine Montageanleitung ist auch dabei, jedoch nur in einem meiner Meinung nach komischen Englisch (Bsp.: "Make the Mounting plate to go through the heatsink"), die Deutsche gibt es aber auf Thermalrights Internetseite zum Download.
[size=+1]4. Verarbeitung - Montage[/size]
Kommen wir nun zur Verarbeitung, hier ist der HR-22 wirklich makellos, es gibt keine scharfen Kanten an denen man sich schneiden könnte und auch die Vernickelung ist überall sauber gelungen.
Trotz der merkwürdigen Sprache in der Anleitung ist diese gut bebildert und die Montage gestaltet sich dementsprechend auch relativ einfach, bis auf die Anpressplatte geht das ganze sogar werkzeuglos vonstatten.
Die Schrauben der Backplate sind fest mit dieser verbunden und lassen sich leicht in die korrekte Stellung für den gewünschten Sockel bringen, da es 3 Punkte gibt an denen sie einrasten können.
Interessant ist auch die Anpressplatte, weil sich der Anpressdruck im nachhinein noch durch eine Schraube in der Mitte regulieren lässt, mit dem mitgelieferten Werkzeug funktioniert auch das problemlos.
So sieht das Ganze dann montiert aus. Man sieht ohne Lüfter passt es mit dem Arbeitsspeicher ohne Probleme, wird allerdings einer montiert passt zumindest bei meinem Board ein RAM-Riegel nicht rein.
Ich muss mich entschuldigen, dass es leider nicht mehr Bilder von der Montage gibt, habe im Eifer ganz vergessen noch welche zu machen.
Trotz der merkwürdigen Sprache in der Anleitung ist diese gut bebildert und die Montage gestaltet sich dementsprechend auch relativ einfach, bis auf die Anpressplatte geht das ganze sogar werkzeuglos vonstatten.
Die Schrauben der Backplate sind fest mit dieser verbunden und lassen sich leicht in die korrekte Stellung für den gewünschten Sockel bringen, da es 3 Punkte gibt an denen sie einrasten können.
Interessant ist auch die Anpressplatte, weil sich der Anpressdruck im nachhinein noch durch eine Schraube in der Mitte regulieren lässt, mit dem mitgelieferten Werkzeug funktioniert auch das problemlos.
So sieht das Ganze dann montiert aus. Man sieht ohne Lüfter passt es mit dem Arbeitsspeicher ohne Probleme, wird allerdings einer montiert passt zumindest bei meinem Board ein RAM-Riegel nicht rein.
Ich muss mich entschuldigen, dass es leider nicht mehr Bilder von der Montage gibt, habe im Eifer ganz vergessen noch welche zu machen.
[size=+1]5. Kühlleistung[/size]
Jetzt kommen wir zum interessanten Teil des Tests und zwar der Kühlleistung. Zum Vergleich wird noch der HR-02 Macho herangenommen.
Hier noch ein Vergleichsbild der beiden Kühler um sich die Ausmaße des HR-22 noch einmal vor Augen zu halten.
Getestet wird das ganze mit folgendem System:
Als Testszenario wird jeweils 30 Minuten Prime95 In-place large FTTs genommem um maximale Wärme zu generieren, ausgelesen werden die Temperaturen mit HWMonitor. Das ganze wird mit verschiedenen Taktraten verglichen, siehe Systeminfo.
Es wird einmal der Betrieb mit 2x Hecklüfter + CPU-Lüfter @ 1000 rpm getestet und der semi-passive Betrieb, sprich nur 1x Hecklüfter @ 1000 rpm, zusätzlich wird beim HR-22 noch einmal semi-passiv mit dem Tunnel getestet.
Man sieht der HR-22 ist dem HR-02 Macho im semi-passiven Betrieb deutlich überlegen und kann bei moderater Übertaktung auch problemlos ohne Lüfter betrieben werden,
mit dem mitgelieferten Tunnel legt er noch etwas zu, ob sich das ganze jedoch negativ auf die GPU-Temperatur auswirkt müsste man noch zusätzlich testen.
Im gut belüfteten Test mit 3 Lüftern ist der Unterschied nicht ganz so groß, jedoch immer noch gut sichtbar.
Der HR-22 schlägt sich auch hier, trotz seiner eindeutigen Ausrichtung auf den semi-passiven Betrieb, wieder exzellent und eignet sich auch für hohe Übertaktung gut.
Hier noch ein Vergleichsbild der beiden Kühler um sich die Ausmaße des HR-22 noch einmal vor Augen zu halten.
Getestet wird das ganze mit folgendem System:
Prozessor: Intel i5-3570k @ 3,4 GHz (1,000 V) | 4,0 GHz (1,080 V) | 4,3 GHz (1,120 V)
Mainboard: ASRock Z77 Extreme4
Arbeitsspeicher: G.Skill Ripjaws 1600 8gb
Grafikkarte: Powercolor PCS+ R9 290
Netzteil: Antec TP-450C
Gehäuse: Fractal Design Define R4
Lüfter: Vorne 2x Fractal Design Silent R2 140mm, Hinten 2x Alpenföhn Wing Boost 2 140mm, CPU 1x Thermalright TY-147A (140mm)
WLP: Prolimatech PK-2
Mainboard: ASRock Z77 Extreme4
Arbeitsspeicher: G.Skill Ripjaws 1600 8gb
Grafikkarte: Powercolor PCS+ R9 290
Netzteil: Antec TP-450C
Gehäuse: Fractal Design Define R4
Lüfter: Vorne 2x Fractal Design Silent R2 140mm, Hinten 2x Alpenföhn Wing Boost 2 140mm, CPU 1x Thermalright TY-147A (140mm)
WLP: Prolimatech PK-2
Als Testszenario wird jeweils 30 Minuten Prime95 In-place large FTTs genommem um maximale Wärme zu generieren, ausgelesen werden die Temperaturen mit HWMonitor. Das ganze wird mit verschiedenen Taktraten verglichen, siehe Systeminfo.
Es wird einmal der Betrieb mit 2x Hecklüfter + CPU-Lüfter @ 1000 rpm getestet und der semi-passive Betrieb, sprich nur 1x Hecklüfter @ 1000 rpm, zusätzlich wird beim HR-22 noch einmal semi-passiv mit dem Tunnel getestet.
Man sieht der HR-22 ist dem HR-02 Macho im semi-passiven Betrieb deutlich überlegen und kann bei moderater Übertaktung auch problemlos ohne Lüfter betrieben werden,
mit dem mitgelieferten Tunnel legt er noch etwas zu, ob sich das ganze jedoch negativ auf die GPU-Temperatur auswirkt müsste man noch zusätzlich testen.
Im gut belüfteten Test mit 3 Lüftern ist der Unterschied nicht ganz so groß, jedoch immer noch gut sichtbar.
Der HR-22 schlägt sich auch hier, trotz seiner eindeutigen Ausrichtung auf den semi-passiven Betrieb, wieder exzellent und eignet sich auch für hohe Übertaktung gut.
[size=+1]6. Fazit[/size]
Zusammenfassend kann man sagen, dass der HR-22 Thermalrights Motto "Innovated - not imitated" gerecht wird und durch seine klasse Verarbeitung auch die Ansprüche als Highend-Kühler erfüllt werden.
Die Montage gestaltet sich wirklich sehr einfach und ist auch alleine super hinzubekommen, als Plus sehe ich auch noch die einstellbare Anpressplatte an.
Etwas schade finde ich, dass bei einem Preis von knapp 70€ kein Lüfter dabei ist, da hätte man ruhig noch einen zulegen können.
In seinem vorgesehenen Einsatzbereich, der semi-passiven Kühlung schlägt er sich sehr gut und wird auch noch unterstützt durch die mitgelieferten Tunnel, die ich auch so noch bei keinem anderen Kühler gesehen habe.
Trotz seiner Konzipierung für den semi-passiven Betrieb eignet sich der HR-22 auch sehr gut als gewöhnlicher Tower-Kühler und legt dort bei den Temperaturen noch einmal gut zu.
Wenn nicht auf das beste P/L-Verhältnis geachtet wird, da der Preis mit 70€ meiner Meinung nach doch recht hoch ist, und man gute Kühlleistung braucht oder großen Wert auf Lautstärke legt, sprich semi-passiver Betrieb, kann man den HR-22 ohne Probleme weiter empfehlen.
Positiv:
Negativ:
Ich hoffe mein Test hat euch gefallen und freue mich auf konstruktive Kritik.
Gruß, Daniel
Die Montage gestaltet sich wirklich sehr einfach und ist auch alleine super hinzubekommen, als Plus sehe ich auch noch die einstellbare Anpressplatte an.
Etwas schade finde ich, dass bei einem Preis von knapp 70€ kein Lüfter dabei ist, da hätte man ruhig noch einen zulegen können.
In seinem vorgesehenen Einsatzbereich, der semi-passiven Kühlung schlägt er sich sehr gut und wird auch noch unterstützt durch die mitgelieferten Tunnel, die ich auch so noch bei keinem anderen Kühler gesehen habe.
Trotz seiner Konzipierung für den semi-passiven Betrieb eignet sich der HR-22 auch sehr gut als gewöhnlicher Tower-Kühler und legt dort bei den Temperaturen noch einmal gut zu.
Wenn nicht auf das beste P/L-Verhältnis geachtet wird, da der Preis mit 70€ meiner Meinung nach doch recht hoch ist, und man gute Kühlleistung braucht oder großen Wert auf Lautstärke legt, sprich semi-passiver Betrieb, kann man den HR-22 ohne Probleme weiter empfehlen.
Positiv:
+sehr gute Verarbeitung
+hohe Leistung, sowohl aktiv als auch passiv
+gutes Montagesystem (variabler Anpressdruck)
+Zubehör (Schraubenzieher, Fan-Ducts)
+hohe Leistung, sowohl aktiv als auch passiv
+gutes Montagesystem (variabler Anpressdruck)
+Zubehör (Schraubenzieher, Fan-Ducts)
Negativ:
-hoher Anschaffungspreis
-kein Lüfter mitgeliefert
-enorme Abmessungen
-kein Lüfter mitgeliefert
-enorme Abmessungen
Ich hoffe mein Test hat euch gefallen und freue mich auf konstruktive Kritik.

Gruß, Daniel
Zuletzt bearbeitet:


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