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[Review] Raijintek AGOS - Riesig in jede Richtung?

Jarafi

Volt-Modder(in)
Review



Raijintek



AGOS



Herzlich willkommen



Danksagungen

Ein großes Dankeschön geht an Raijintek für das Sample!









Informationen zum Test
Der Hersteller Raijintek, der ja in letzter Zeit vor allem durch seine Luftkühler mit hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis zu gefallen wusste, präsentiert mit dem ARGOS das erste Gehäuse aus dem eigenen Hause.
Bei diesem geht es natürlich auch wieder darum, für einen möglichst günstigen Preis maximale Features zu bieten.
So weisst das ‚AGOS’ den normalen MIDI-Formfaktor auf, so dass sich problemlos normale ATX-Mainboards einbauen lassen.
Das Gehäuse gibt es in den Farben weiss und schwarz und später natürlich auch mit passender Sichtscheibe, damit ihr eure Hardware entsprechen schön präsentieren könnt.
Für lange Grafikkarten kann ausserdem der obere der beiden 3,5“ HHD-Käfige entfernt werden und auch grosse Kühler mit einer Höhe von bis zu 160-mm finden im AGOS problemlos Platz.


der AGOs war dabei ein Riese zahlreichen Augen, sodass er in alle Richtungen sehen konnte.





Macht also das Raijintek AGOS in alle Richtungen alles richtig?
Schauen wir es uns an.



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Was ihr so findet


I. Die Verpackung und der Lieferumfang

Die Verpackung
Der Lieferumfang

II. Äußerlichkeiten

Die Front
Der Deckel
Die Rückseite
Der Boden
Die Seitenteile

III. Die Inneren Werte

Der Mainboardschlitten
Die PCI-Slots
Die HDD-Racks
Einsatz einer Wasserkühlung

IV. Das Testsystem

V. Einbau der Hardware

Der Festplatteneinbau
Der Mainboardeinbau
Der Netzteileinbau und die Kabelverlegung
Der Grafikkarteneinbau

VI. Die Lautstärke und der Betriebstest

VII. Resümee



I.Verpackung und der Lieferumfang





Die Verpackung





Das AGOS von Raijintek kommt in einer normalen Kartonage zu euch, aber natürlich sicher gepolstert. Zum leichteren Transport gibt es an der Schachtel zwei Tragegriffe.


Der Lieferumfang


Raijintek liefert mit dem AGOS ein kleines Zubehörpaket mit:







II. Äußerlichkeiten



Das Raijintek AGOS präsentiert sich äusserlich komplett in Schwarz, eine weisse Version gibt es für Freunde von weissen Gehäusen natürlich auch im Angebot.
Später wird es - wie gesagt - auch jeweils eine Version mit Sichtfenster geben.
Ebenso schwarz oder weiss ist dabei der Innenraum gehalten, egal ob wir die vorinstallierten Lüfter betrachten oder die Festplattenschubladen.
Zu grossen Teilen ist das Gehäuse aus Stahlblech gefertigt und bietet für das Preissegment auch eine üppige Materialdicke und damit eine hinreichende Stabilität.
Die Front und Teile der Festplattenkäfige bestehen aus schwarzem Kunststoff.
An der gesamten Verarbeitung und der Verwindungssteifheit gibt es absolut nichts auszusetzen.







Die Spezifikationen findet ihr in der Tabelle:







Die Front




Starten wir mit der Front des Raijintek AGOS. Diese erinnert auf den ersten Blick leicht an die Front eines handelsüblichen PKW’s wie ihr ihn sicher auch vor eurem Haus vorfindet.
Grosse Teile der Front bestehen dabei aus schwarzem Lochblech, auf dieses wurde in der unteren Mitte das Raijintek-Logo in Form des „R“ platziert.
Darunter befindet sich ein Lufteinlass in Form eines PKW-Kühlers.





Ganz oben befinden sich drei 5,25“ Laufwerksblenden, die mit einem Schnellverschluss ausgestattet sind.
Rechts neben den drei 5,25“ Schächten befindet sich das I/O-Panel, was bei vielen Gehäusen normal auf dem Deckel seinen Platz findet. Es verfügt über einen USB 3.0- sowie einen USB 2.0-Anschluss, zwei LED’S für HDD und Power, Audio-IN und Audio-OUT, einen Reset-Schalter und natürlich den Powerschalter.







Die Front kann zum Reinigen der Staubfilter einfach nach vorne abgezogen werden. Die Staubfilter selbst lassen sich durch Umbiegen der Nasen entnehmen.
Danach haben wir nicht nur einen Blick auf die Staubfilter in der Front, genauer auf die in der Kunststofffronverkleidung, sondern auch auf einen der vormontierten 120-mm Lüfter, ebenfalls von Raijintek. Optional kann hier natürlich noch ein zweiter Lüfter montiert werden.
Sind beide Lüfter demontiert, wird der Blick auf die Festplattenkäfige frei, die durch die 120-mm Lüfter mit genügend Frischluft versorgt werden.












Der Deckel




Kommen wir zur Oberseite des Rijintek AGOS. Im hinteren Bereich bietet dieser Platz für zwei 120-mm oder zwei 140-mm Lüfter, oder gegebenenfalls auch für einen Single- oder Dualradiator. Fixiert werden die Lüfter dabei mit den normalen Lüftermadenschrauben.
Ansonsten ist der Deckel geschlossen gehalten.









Die Rückseite

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Raijintek setzt bei der Rückseite des AGOS auf das heutzutage übliche Standard-Konzept für Gehäuse.
Am Boden befindet sich die Netzteilöffnung für normale ATX-Netzteile, darüber sieben PCI-Öffnungen für Erweiterungskarten. Diese sind jeweils mit einem Lochblechverschluss versehen, falls keine Erweiterungskarte im Slot benutzt wird.
Daneben befinden sich für Freunde von Wasserkühlungen noch zwei Schlauchdurchführungen, um als Beispiel einen externen Radiator zu betreiben.
Ganz oben zu guter Letzt natürlich noch der ATX-Ausgang sowie ein 120-mm Lüfterplatz mit vormontiertem 120-mm Lüfter.













Der Boden


Die Unterseite bietet beim AGOS vier gummierte Gehäusefüsse, die für einen sicheren und schwingungsfreiend Stand sorgen.
Zusätzlich gibt es sowohl eine Lüfteröffnung für das Netzteil als auch für einen optional montierbaren 120-mm Lüfter.
Die beiden Öffnungen wurden mit einem nach hinten herausziehbaren Staubfilter versehen; so kann auch dieser Staubfilter sehr einfach gereinigt werden.










Die Seitenteile




Die Seitenteile des Raijintek AGOS fungieren zunächst einfach mal nur als Seitenteile.
Bietet von vorne betrachtet das linke Seitenteil zwei Lüfteröffnungen für zwei 120- oder 140-mm Lüfter, so bietet das rechte Seitenteil einfach eine geschlossene Fläche. Beim finalen Produkt sind die seitlichen Lüfteröffnungen ausserdem auch mit einem Staubfilter versehen.
Das linke Seitenteil verfügt auch über einen Kunststoffgriff zum leichteren Entfernen.








III. Die Inneren Werte


Auch im Innenraum hat das Raijintek AGOS natürlich einiges zu bieten.
Ebenso wie die Aussenhaut ist auch das Innere komplett in schwarz lackiert; an der Verarbeitung des Innenraums gibt es auch absolut nichts auszusetzen.







Der Mainboardschlitten


Auf dem Mainboard-Schlitten des AGOS können Hauptplatinen in den Formaten ITX bis ATX montiert werden.
Eine Aussparung im Bereich des CPU-Sockels sorgt dafür, dass auch grosse Kühler ohne Probleme im Gehäuse montiert werden können, ohne das ganze Mainboard noch einmal ausbauen zu müssen.
Ebenso vorhanden sind drei gummierte Kabeldurchführungen zum einfachen Verlegen der Netzteilkabel.
Die Öffnung die dem Netzteil am nächsten ist, könnte jedoch etwas grösser ausfallen, da hier alle PSU-Kabel nach hinteren geführt werden. Für den 12-V CPU-Stromstecker gibt es oben links noch eine separate Durchführung.









Die PCI-Slots und das Netzteil


Bei den Erweiterungsöffnungen, insgesamt sieben an der Zahl, im AGOS, setzt Raijintek auf Rändelschrauben, so sind auch schwere GPU’S kein Problem.









Die HDD-Racks



Für die Datenträger bietet das AGOS bis zu sechs Laufwerksschubladen in zwei oder drei Festplattenschubladen fassenden Festplattenkäfigen.
Ziehen wir eine der Schubladen heraus, wird ersichtlich wie 3,5“ und 2,5“ Laufwerke montiert werden: 3,5“ Laufwerke werden einfach in die Schublade geklemmt; 2,5“ Laufwerke werden von unten mit jeweils vier Schrauben fixiert.
Danach wird die Festplattenschublade bis zum Einrasten wieder in den Käfig geschoben.










Einsatz einer Wasserkühlung



Um kurz noch einmal auf den Punkt „Wasserkühlung“ zu kommen: Raijintek ermöglicht es im Deckel einen 240-mm Radiator oder einen 120-mm Radiator zu montieren; ausserdem bietet das AGOS zwei Schlauchdurchführungen.









IV. Das Testsystem


Interessant ist natürlich der eigentliche Einbau der Hardware in das Gehäuse.







V. Der Einbau der Hardware



Nach dem Einbau sieht das ganze dann so aus; das Gehäuse bietet viel Platz, auch für ein SLI- oder CF-System ist das Gehäuse ausreichend.








Der Festplatteneinbau



Die Festplatten oder SSD’s werden in einem der sechs Laufwerksschächte entweder einfach festgeklemmt, wie bei 3,5“ Laufwerken oder von unten mit vier Schrauben fixiert bei 2,5“.
Bei den 3,5“ Laufwerken sorgen ausserdem Antivibrationsgummis dafür, dass die Festplatten schwingungsfrei gelagert sind.










Der Mainboardeinbau




Bei der Erstmontage eines Mainboards müssen noch die Abstandshalter für den jeweiligen Formfaktor des Mainboards montiert werden.
Danach kann das Mainboard problemlos mit den sich im Lieferumfang befindlichen Schrauben montiert werden.








Der Netzteileinbau und die Kabelverlegung


Für die Stromversorgung im PC, wird das Netzteil mit vier Schrauben von hinten mit dem AGOS verschraubt.
Da es sich beim AX760i um ein vollmodulares Netzteil handelt, habe ich schon einmal den Vorteil das nicht benötigte Kabel erst gar nicht verstaut werden müssen.
Drei gummierte Kabelöffnungen sorgen für ein einfaches verlegen der Kabel.
Jedoch könnte - wie angesprochen - die erste Kabeldurchführung etwas grösser ausfallen, da hier alle Kabel des Netzteil zuerst einmal nach hinten verlegt werden müssen.
Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass für den 12-V CPU-Stromstecker eine extra Öffnung rechts oben vorhanden ist.
Auch auf der Rückseite gibt es genügend Platz zum Verlegen der Kabel, sodass es zu keinem Problem kommen sollte.








Der Grafikkarteneinbau


Bei den Grafikkarten sollte es bei allen Modellen keine Probleme geben. Fall ein Dual-GPU-Setup zum Einsatz kommt, gibt es mit Dual-Kühlern je nach Mainboardlayout natürlich auch keine Probleme.
Kommt nur eine Grafikkarte zum Einsatz, lassen sich auch fette Kühler wie der Raijintek Morpheus problemlos installieren.













VI. Die Lautstärke und der Betriebstest


Sind alle Komponenten im AGOS verbaut, sollte der PC natürlich auch funktionieren. Das schauen wir uns nun hier an.
Nach dem Einschalten hört man bei Grafikkarten ein kurz Hochdrehen, danach arbeiten die serienmässig verbauten Lüfter auf einem angenehmen Geräuschpegel.
Sie sind zwar leicht wahrzunehmen, bei 12-V aber nicht störend und bei 7-V Lüfterspannung verstummen die beiden Lüfter dann ganz.







VII. Resümee

Was bleibt also zum Schluss noch zu sagen zum Raijintek AGOS, dem ersten Gehäuse von Raijintek.
Raijintek bietet hier mit dem AGOS für einen OVP von 50-€ ein enorm gutes Gesamtpaket.
Das Gehäuse sieht schick aus, ist hervorragend verarbeitet und bietet genug Platz, auch für die meisten etwas anspruchsvolleren Gaming-PC’s.
Dazu kommen vielseitige Belüftungsoptionen, die entfernbaren Staubfilter sowie die einfache Laufwerksmontage.




Zudem sind auch die schon im Gehäuse enthaltenen Lüfter, selbst beim Betrieb mit 12-V fast nicht wahrzunehmen.
Einzig die Kabeldurchführung, die dem eingebauten Netzteil am nächsten ist, könnte etwas grösser ausfallen.
Zum Schluss kann beim AGOS und vor allem bei seinem Preis von 50-€ einfach nichts falsch gemacht werden.

Für das Erstlingswerk von Raijintek im Gehäusemarkt: Fetten Daumen hoch und Zuschlagen!





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Die Awards

Für das Raijintek AGOS heißt das natürlich den Preishammer und den Gold-Award!







Weitere Links zum Produkt

Raijintek AGOS im PCGH-Preisvergleich.

Raijintek AGOS auf der Raijintek-Webseite.






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Zuletzt bearbeitet:
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Jarafi

Jarafi

Volt-Modder(in)
Abend :), das Raijintek AGOS im Test!

Viel Spaß beim lesen.

Grüße

Jarafi
 

SpotlightXFX

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Der Lieferumfang

Zum Inhaltsverzeichnis

Fractal Design liefert mit dem Arc Mini ein kleines Zubehörpaket mit:
 
TE
Jarafi

Jarafi

Volt-Modder(in)
Danke :)

Ich schreibe gerne ausführlich, daher sind es bei mir ein paar Zeilen mehr :)

Grüße
 

Stern1710

Software-Overclocker(in)
Lieber zu viel als zu wenig :D
Aber endlich wieder einmal was neues, nicht das noch den Fractal-Design-Mafia entsteht :devil:
So mal nebenbei: Die Laufwerkskäfige und Halterahmen kommen mir vom Tt Chaser A31 verdammt bekannt vor :D

Bugtrack: al=i1]Zum Inhaltsverzeichnis[/al]
Beim Punkt Boden ^^

Das Video beim nächsten Mal bitte lauter :daumen:
 
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