News Retro-PCs von modx: Aldi-PC mit Pentium 3 und Geforce 2 MX - herrliche Anekdoten

Mäuse gab es viele in schwarz, aber die muss ja nicht vom PC-Hersteller gewesen sein.
Ich glaube IBM und Siemens (waren die damals schon mit Fujitsu zusammen?) hatten auch recht früh ein paar schwarze Ausgaben im Programm.

Fujitsu Siemens Computers entstand erst 1999, das war viel zu spät für einen 486er. Zu der Zeit müsste es wenn dann Siemens Nixdorf gewesen sein, da kann ich mich aber nicht erinnern, dass es da mal schwarze Rechner gab. Da gab's nur die üblichen Weißgrauen, teilweise mit grün-transparentem Schieber. In der Übergangsphase zwischen SNI und FSC gab es noch kurzzeitig Siemens Computer, die nur als Siemens gebrandet waren. Von FSC gab es später silberne Gehäuse mit schwarzer Front, wie z.B. hier. Aber das ist alles viel zu spät.

Bei IBM gab es auch schwarze Desktops oder Tower, hier schon in den 90ern mit dem Aptiva Stealth. Aber keine Ahnung, ob es die mit 486ern gab. Später waren dann auch NetVista und die ThinkCentre schwarz, aber das ist wiederrum zu spät.

Was mir jetzt noch eingefallen ist: T-Bird! Als ich danach gegoogelt habe, fand ich diesen PC Games Artikel! Das könnte auch passen. Und man sehe und staune: Ein schwarzes CD-ROM-Laufwerk! Kann man leider nicht genau erkennen, was der Hersteller ist, aber es ist dem Mitsumi aus meinem ESCOM vom Aufbau sehr ähnlich.
 
Mäuse gab es viele in schwarz, aber die muss ja nicht vom PC-Hersteller gewesen sein.
Ich glaube IBM und Siemens (waren die damals schon mit Fujitsu zusammen?) hatten auch recht früh ein paar schwarze Ausgaben im Programm. War das ein Heim-Büro- oder ein Aus-dem-Büro-PC? Schwarzer Monitor spricht eher für ersteres, denn diverse Ergonomie-Richtlinien haben noch ewig helle Bildeinfassungen gefordert. Im Heimbereich war Escom mit ziemlicher Sicherheit der verbreitetste Schwarzmaler.
Mein Vater war selbständig und dieser Rechner war sein Bürorechner. Es war Windows 3.11 und es lief die Software GDI drauf. Eine ERP Software, die es auch heute noch gibt. Außerdem war ein HP Laserjet 4 angeschlossen. Das weiß ich, weil dieser Drucker noch bis weit in die 2000er im Büro war und sich über die Jahre als quasi unzerstörbar rausgestellt hat. Ich muss mal gucken. Ich hab die ganzen Unterlagen der Firma (hunderte Ordner) auf meinem Speicher eingelagert, nachdem mein Vater verstorben ist. Vielleicht finde ich dort noch was. Meine Oma hatte mir mal Rechnungen gezeigt von Computern zurück bis Ende der 70er. Da hat der Computer 20.000 Mark und die Einrichtung dieses einen Computers wieder ungefähr soviel gekostet.

Ich habe jetzt mal wieder nachgelesen. Ich weiß nicht, ob das zu der Zeit schon üblich war aber es kann auch sein, dass der individuell gebaut wurde. Hintergrund: Mein Vater hat medizinische Trainingstherapie und Fitness Kraftgeräte entwickelt und produziert. Zum Beispiel die Firma Erhardt Sport, die dem ein oder anderen aus dem Schulsport (Böcke, diese komischen Sprungbretter, die klassischen Holzbänke in der Turnhalle) noch bekannt sein dürfte, haben seine Konstruktionen unter ihrem Namen verkauft. Es könnte also auch sein, dass hier frühes Autocad oder sowas in der Richtung gelaufen ist und es daher eine extra gebaute Workstatation war. Dann werden wir es wohl nie herausfinden aber vielleicht kann mir jemand älteres sagen, ob so eine Einzelkonfiguration damals überhaupt schon üblich war. Wir machen es im Systemhausgeschäft heute nur noch extrem selten. Wenn dann ist es BTO bei irgendeinem Hersteller und da wird meist auch nur noch was bestehendes abgeändert.
 
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Workstations gab es schon immer und wenn ich z.B. an SGI denke auch in ungewöhnlichen Farben.
Aber das ist dann echt Nischenmarkt und es ist unwahrscheinlich, dass hier jemand das passende Modell kennt und ein Foto hat.
 
Ähm. ist das wirklich so passiert damals mit der Rückgabe? Habe ich echt noch nie gehört.
Keine Ahnung, ob es bei Aldi so war, aber bei meinem ersten eigenen Rechner war es so.

Ich hab den bei promarkt gekauft Fujitsu Siemens xpert 9100 für 1999,- DM

Athlon 600, 64mb RAM, 12gb hdd, savage 4 16mb Diamond Speedstar A90



Komme nach hause, stolz wie Bolle... und packe ein EScom Gehäuse mit samt eines Ziegelsteines darin aus.
Da hab ich aber Augen gemacht. :ugly:

Gleich wieder zurück in den Laden und ab zum selben Verkäufer. Dann haben wir gemeinsam den Karton im hellen Verkaufsraumlicht begutachtet und festgestellt, dass an der Unterseite der transparente Klebestreifen einmal mittig mit einem Messer aufgeschnitten und dann deckungsgleich wieder überklebt wurde, nachdem der PC ausgetauscht wurde.

Das geile war, dass der Verkäufer im Computer nachsehen konnte, dass der Betrüger mit EC Karte eingekauft hatte :D
Ich hab dann das Ausstellungsstück mit nach Hause genommen und war überglücklich.
 

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Ich find Colani irgendwie sehr seltsam. Wir hatten ne Kloschüssel und Waschbecken, die von ihm designed wurden. Die komischen LKWs fand ich auch grottenhässlich. Was ich wieder gern hätte, wäre mein allersten PC. Das war ein 486 + 14 Zoll Monitor + Tastatur + 3Tasten Maus und das war alles SCHWARZ. Ich kann mich leider nicht mehr dran erinnern, was die Marke war. Ich hab den bekommen als mein Vater im Büro auf Pentium 1 ist und es war der allererste Windows Rechner an dem ich dann was auch immer gemacht habe. Damals hab ich mir keine Gedanken gemacht, dass er schwarz ist aber aus heutiger Sicht, war das damals schon sehr selten.
War es evtl. ein T-Bird?

Der hatte mich damals wegen Schwarz auch fasziniert, aber es wurde dann ein Highscreen von Vobis.
 
War es evtl. ein T-Bird?

Der hatte mich damals wegen Schwarz auch fasziniert, aber es wurde dann ein Highscreen von Vobis.
Danke, Danke für das fleißige Suchen. Aber ich denke, wir werden nicht zu einem Ergebnis kommen, da es doch nicht unwahrscheinlich ist, dass es sich um ein frei konfiguriertes System gehandelt hat. Und an einen Rechner, mit dem gleichen Dekor, wie die Stühle im Warteraum meines Kinderarztes :D , könnte ich mich auf jeden Fall erinnern.
 
Ich war damals im 1st level Tel Support für den Norma Volks-PC.. war ne frustig-lustige PC Ära.. damals hat man Entry Level GPUs einfach mal den Ram kastriert aber von der Kapazität vervielfacht, eine 32"MB" Karte hatte dann als OEM Modell 54 oder gar 128 MB aber DDR, nicht GDDR Ram. So konnte man dann mit: "mit 128MB Geforce Grafik..." werben. Die DAUs waren massenhaft darauf reingefallen, denn statt dem erwarteten Ferrari haben sie einen Trabi mit ultragroßem Tank bekommen. Ja die GPUs waren schon immer ein Grund für schummeleien der Hersteller, ungefähr zur selben Zeit berichtete PCGH damals, glaub ich, auch über MSI und Asus Geforce Grafikkarten mit "Presse Bios", war ein mittelschweren Skandal damals, die Release Presse Samples bekamen ein modifiziertes OC Bios, um in den Benchmarks zu ganzen, die Retail Karten bekamen aber niedrigere Taktraten im Vbios hinterlegt.
 
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