Resourcenschonendes Surf System

watercooled

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Hi Leute,

Für die Website unseres Vereins brauchen wir ein Terminal das dazu dienen soll neueste Ereignisse
auf der Website einzutragen. Da ich noch gefühlte 30 Rechner im Keller stehen habe dachte ich mir
ich verwende einfach einen davon. Es handelt sich hierbei um recht einheitliche Rechner:

Pentium 4 2,6-3,2Ghz
1GiB Ram
80GiB HDD

Fertigrechner Anno 2004 eben :P

Was bietet sich denn da als Recourcenschonendes System an? Win7 läuft zwar drauf, aber nicht wirklich gut.

Alles was der können muss ist eigentlich Textverarbeitung (open Office zB) und Surfen.

Ich freue mich auf vorschläge :)
 
Ubuntu sollte darauf laufen, als Office Programm ist je nachdem welche Version du nimmst, entweder Open Office oder Libre Office. Standardmässig ist Firefox als Browser installiert.
 
Du kannst dir auch Xubuntu ansehen, das ist nochmal etwas genügsamer als Ubuntu. Zudem kommen nicht alle mit Unity, der Ubuntu-Oberfläche klar (ich persönlich finde sie furchtbar).

MfG Jimini
 
Auch auf die Gefahr hin, dass hier nach und nach alle Ubuntu-Derivate genannt werden: Lubuntu wäre noch eine Möglichkeit, ist ebenfalls sehr ressourcenschonend. Ein Bekannter von mir, der eigentlich wenig technikaffin ist, hat sich das gerade auf seinem Uraltrechner installieren lassen und schwärmt von der Performance (im Vergleich zum Windows das vorher drauf war; absolut gesehen ists natürlich immer noch ne lahme Gurke...)
 
LXDE braucht ja auch keine Leistung. Und mehr würde ich der alten Gurke auch nicht zumuten, wenn nicht unbedingt nötig, scheint ja nur darum zu gehen, dass ein Browser und irgendwas für Office läuft.

Wenn nur ein Textprozessor gebraucht wird, würde ich ggf. auch nur AbiWord installieren und nicht so ein Monster wie LibeOffice. Kann zwar nicht so viel und ist letztenendes auch nur ein Word '98-Klon, aber um einiges leichtgewichtiger.
Oder Calligra, das wäre dann ein komplettes Office-Paket, das sich v.a. Interface-technisch nicht an den grauenhaften Uralt-Versionen von MSO orientiert, schleppt aber einige KDE-Abhängigkeiten mit sich rum.
 
Lade eben Lubuntu runter. Mal sehen wie das ist :)

Habt ihr mir vielleicht einen Tipp? Ich habe so viele Rechner im Keller stehen und keinerlei Ahnung was da für Hardware drin steckt.

Gibt es eine Bootfähige CD die mir anzeigt welche Hardware verbaut ist und am besten noch Festplattentyp + wie viele Stunden sie drauf hat?
 
Smartmontools müsste dir das liefern was du brauchst. Hier ne Übersicht über alle Live-CDs die es mit Smartmontools drauf gibt:

LiveCDs

Aufruf über die Kommandozeile z.B.
Code:
smartctl -a /dev/hda
für Festplatte hda
 
Zuletzt bearbeitet:
In einer Shell folgendes ausführen:
cat /proc/cpuinfo
cat /proc/meminfo
update-usbids && lsusb
update pciids && lspci

MfG Jimini
 
Ihr seid Super, Danke :)

Lubuntu läuft schonmal einwandfrei. Muss mich da jetzt etwas einarbeiten.

Gibt es sowas wir iTunes auch für Lubuntu? Also ein gutes Musikverwaltungsprogramm?
 
Starte mal die Paketverwaltung (Synaptic), da kannst du nach allem suchen, was du brauchst, auch über Stichworte wie "Music" oder ähnlich. Gibt jede Menge Möglichkeiten.
 
Gibt es eigentlich SongBird noch? Hatte den damals auf der Ubuntu-Möhre laufen, is aber schon ein paar Jahre her. War vom Look & Feel ziemlich "iTunes-ig" :D
 
Für Songbird gab es irgendwann keinen Support mehr für Linux, daher wurde es in Nightingale geforkt (siehe dazu). Am Desktop bin ich bei Clementine hängengeblieben.

mpd ist wegen der Geschwindigkeit der Suche etc. besonders für sehr große Musiksammlungen von Vorteil, es benötigt aber zwingend eine Datenbank zum Abspielen. Mit Ähnlicher Funktionalität gibt es mopidy mit Erweiterungen, z.B.für Soundcloud, Spotify und Google Music.
Beide sind Server und benötigen zum Verwalten einen Client (Liste hier), können jedoch die Dateien nicht modifizieren (Taggen/Umbenennen).
 
Arch Linux wäre auch noch eine Option, da frei konfigurierbar.
Sprich du installierst nur die Pakete, die auch wirklich gebraucht werden.
Ist allerdings ein wenig Tüftelarbeit. :D
 
Arch Linux wäre auch noch eine Option, da frei konfigurierbar.
Sprich du installierst nur die Pakete, die auch wirklich gebraucht werden.
Ist allerdings ein wenig Tüftelarbeit. :D
Sowas ist zwar immer ganz schick, artet aber bei solchen Anforderungen (-> Office-PC) schnell in viel Wartungsarbeit aus. Als Gentoo-Freund weiß ich, wovon ich rede :D

MfG Jimini
 
artet aber bei solchen Anforderungen (-> Office-PC) schnell in viel Wartungsarbeit aus.

Grundkonfig auf ext4
dann x-org Komplettpaket incl. Window-Manager nach Wahl.
Autotasks einfügen (Internet, Alsa + Config, etc.)
Anschließend Open Office, Firefox, Amarok.

Fertig ist das erstellte System.
Das ist für "Laien" eine Sache von ca. 1 Stunde oder weniger, wenn man sich nicht blöd anstellt.
Und der Wiki zu Arch ist erste Sahne.
 
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