Rechner startet nicht mehr

phieez

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

vorab mein System:

AsRock Z68 Pro3
Intel i5 2500k
8 GB RAM Corsair Vengeance
beQuiet Dark Power Pro 650W
ATI Sapphire Radeon HD 5850
Soundblaster X-Fi
128GB SSD Corsair Crucial m4
1 TB Samsung Spinpoint F3
500 GB Samsung Spinpoint F2

Nun zum Problem:
Ich hatte vor ein paar Wochen einen Festplattencrash, da eine meiner damals noch 2 500GB Spinpoints ausfiel. Ersetzt wurde die Karte durch die SSD und die 1TB Spinpoint F3.
Die Spinpoint und die SSD habe ich damals bei Amazon bestellt. Es zeigte sich ein neues Problem nach Einbau. Der Rechner startete manchmal nicht. D.h. jegliche Peripherie, die nicht über das Mainboard mit Strom versorgt wurde lief problemfrei an (Festplatten, Lüfter, DVD, Beleuchtung etc.). Aber der Bildschirm und USB-Geräte wie Maus und Tastatur blieben dunkel. Der Rechner kommt eigentlich auch gar nicht bis zum BIOS (kein piepen, wenn RAM ausgebaut ist). Anfangs war dieses Problem nach 1-2 Neustarts weg und der Rechner lief einwandfrei. Nach nur wenigen Tagen fiel dann die neue Spinpoint aus (bei der Verpackung bei Amazon auch kein Wunder...). Ich habe das Problem daher erst auf die Spinpoint geschoben, diese zurück geschickt und dann nochmal bei MF bestellt. Erst lief alles auch wieder. Aber das Problem tritt nach wie vor auf.

Das komische ist, dass das Problem vor dem Plattencrash nicht vorhanden war. Aber es tritt jetzt auch in der Minimalkonfiguration auf, wenn auch weit seltener. Ich vermute, dass es am Mainboard hängt, kann aber nicht ganz nachvollziehen warum, da der Platteneinbau ja nicht das MB betrifft. NT ist mMn in Ordnung, der Rest läuft bei Start ja an.
Das Board ist übrigens richtig verbaut (Abstandshalter).

Bevor ich mir jetzt ein neues Board zulege, wollte ich mal fragen, ob jemand vll noch eine Idee hat, woran es noch liegen könnte. Inzwischen brauch ich 20 Minuten bis der Rechner sich mal entschließt zu starten (ich fahr ihn gar nicht mehr runter, aber manchmal vergisst man es doch). Achso BIOS Update hab ich gemacht.

Für ein wenig Input wäre ich dankbar ;)

Viele Grüße,
phieez


EDIT: Ich muss mich korrigieren, der Lüfter der GraKa läuft auch an (aber wird ja auch über PCIe mit Strom versorgt)
 
Wenn der CPU-Lüfter geht dann teste mal mit einer anderen Graka oder Onboard-Grafik wenn da nix kommt liegt es am Mainboard.


Edit: Könnte trotzdem auch Netzteil sein also Stromversorgung am Mainboardstecker passt nicht mehr. Aber zu 90% ist es das Mainboard. Wäre nicht das erste Asrock-Board was sich so verabschiedet.
 
Zuletzt bearbeitet:
MB-Speaker ist angeschlossen^^ (so blöd war ich nicht, wobei es natürlich erfahrungsgemäß keine schlechte Idee ist das nachzufragen^^).

GraKa hatte ich auch mal in Verdacht. Onboardgrafik verursacht das Problem aber auch. Wie gesagt ich hatte den Rechner in Minimalkonfiguration aufgebaut.

Was mich aber irritiert ist, dass der Rechner absolut problemfrei läuft, wenn er denn mal läuft. Keine Abstürze, keine Bluescreens etc. Wenn es ein Haarriss wäre (habe ich auch geschaut), müsste das Board ja empfindlich auf Erschütterung reagieren (keine Probleme).

Auch komisch ist, dass die Probleme genau mit dem Einbau der SSD zusammen fallen. Aber auch wenn die ausgebaut ist, fallen die Probleme an.
 
Kannst die Kiste nur Stück für Stück nackig machen. Alles abziehen, was du für den Start nicht zwingend brauchst und anschließend die Speicher einzeln auf je allen Bänken probieren.

Irgendwann bist du an dem Punkt: CPU, Board, Netzteil ... ab da gehts nur noch mit Testteilen.
 
Er bringt keinen Beepcode. Wenn er startet, kommt der "okeydokey"-Beep^^ .. also WENN er startet --> Ergo MB Speaker ist angeschlossen.

Ich hab die Kiste auch schon iterativ nackig gemacht. Also ganz klassisch Minimalkonfiguration - MB, Prozi, einen RAM Riegel. Danach hab ich sukzessive Teile dazu genommen und geschaut was passiert.

Ich muss sagen, dass in der Minimalkonfiguration der Fehler deutlich weniger, bis fast gar nicht auftritt - Aber er tritt auf!

Aber jetzt wo du es sagst, ich hab die CPU noch nicht getestet. Wobei ich das für unwahrscheinlich halte. CPU Probleme äußern sich fast immer auch im laufenden Betrieb. Übertaktet hab ich hier noch nicht (noch^^).

In Zukunft nehm ich einfach 30 Euro mehr in die Hand und kauf mir ein Board von ASUS oder Gigabyte. Was ich damit jetzt schon an Zeit vertan hab :/
 
Hast du Front Audio und Front USB angeschlossen dann ab damit (die Anschlüsse könnten beschädigt sein)
HDD Strom sowie sata Kabel nachdrücken, leicht locker führt immer zu bios Aufhängern.
Falls uefi die HDD sollten im ahci Modus eingestellt sein bei der Win vista/7 Installation (winxp zuvor präparieren) nachträglich funktioniert kein umstellen mehr auf ide /ahci
Liegt an dem Hardwareprofil, weil dann das uefi völlig andere Hardware id ausgibt und Windows dann den Start völlig verweigert. Hilft nur einen Neuinstallation. Das betrifft nur UEFI
Ein klassisches bios ist davon nicht betroffen.
nur so am Rande
prüfen ob ein Lüfter (Mainboard Anschluss) keinen kurzen hat (pwm Regler) führt häufig zu bios Instabilität.
Am Netzteil angeschlossen kann dies zu einen abschalten führen. (plötzlich Rechner aus ohne bsod)
 
Hi,

also zwischenzeitlich habe ich das MoBo ausgetauscht. Scheinbar liegt hier aber nicht der Fehler, da der Bug immer noch auftritt.
Zunächst lief alles wieder reibungslos. Aber nach wenigen Tagen trat das Problem wieder auf.
Ich habe jetzt das ASUS P8Z68-V. Das MoBo markiert mir über verschiedene LEDs wo Fehler auftreten. Noch vor dem POST meckert sofort bei Start die Prozessor LED.

Ich habe daher zunächst natürlich den Prozi in Verdacht gehabt. Ich habe jetzt das mit dem beQuiet Bug ausprobiert.
Als kurzfristige Fehlerbehebung stand in der Beschreibung (siehe Post von simpel1970), dass man bei Start kurz das NT oder die Mehrfachsteckdose kurz beim Start ab und wieder anschalten soll. Und siehe da, der Rechner startet daraufhin. Kann ich davon ausgehen, dass man daher auf das NT rückschließen kann? Ich habe für das NT keine Garantie mehr und möchte nicht auf Verdacht ein neues kaufen.

Danke für kurzes Feedback ;)

VG Phieez
 
Kann ich davon ausgehen, dass man daher auf das NT rückschließen kann? Ich habe für das NT keine Garantie mehr und möchte nicht auf Verdacht ein neues kaufen.

Davon ausgehen kannst du. 100%ige Garantie dafür kann dir aber keiner geben.
Wenn du das neue Netzteil online kaufst, hättest du aber zur Not (falls es doch nicht daran liegen sollte) ein 14-tägiges Rückgaberecht.
 
Jetzt wo ich hier ein neues Problem habe (Festplatte meiner Freundin). Bin ich hierauf gestoßen.

Wollt mal Feedback geben was es war: Tatsächlich ein Netzteilbug. Hab irgendwann das NT ausgetauscht und siehe da, es lief wieder. Erstaunlicherweise sind plötzlich wieder ein paar LEDs meines Gehäuses mit angegangen, von denen ich dachte, dass die kaputt wären, bzw. nicht richtig angeschlossen als ich was umgebaut habe.

Danke daher für die Hilfe ;)
 
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