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Rechner/PC für 2K/4K Gaming & Kreatives

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Komplett-PC-Aufrüster(in)
Rechner/PC für 2K/4K Gaming & Kreatives

Hallo zusammen,

vor 5-Jahren hatte ich mir ein neues System zu 90% selbst zusammengebaut, jetzt 5-Jahre später würde ich gerne mein System entweder, soweit wie es geht modifizieren, oder ein Neues zusammenbauen. Für diesen Zweck habe ich natürlich Vor-Recherche betrieben und habe in einem Dokument mein aktuelles System aufgeführt, wie meine neuen Wunsch-Komponenten. Ich kenne mich heute genauso viel aus, wie vor 5-Jahren, also eher nicht. Ich kann zwar ein Rechner zusammenbauen, aber welche Komponenten gut zusammenspielen, worauf man im Detail achten sollte, oder wo ich lieber Geld sparen kann, ist mir fremd. Vielleicht könnt Ihr mich, anhand dem im Anhang befindlichen Dokument, perfekt beraten.

Mir ist jedenfalls wichtig, dass ich das System problemlos die nächsten 5-Jahre für gängige Games auf einem 4K-Monitor nutzen kann, sprich in UHD Grafik, noch wichtiger ist mir, aber die Videoschnitt-Bearbeitung und VideoFX, sowie 3D Rendering - Es soll rund laufen, nicht zu lange dauern.

Mit meinem aktuellen System ist, dies auch möglich (Videobearbeitung 4K, nicht Gaming), aber Spaß macht das Ganze nicht wirklich, die Renderzeit sind absurd hoch und sonst kann ich auch nichts nebenbei machen. Schön, wäre es, also wenn der Rechner bspw. ein 4K Video rendert, dass man nebenbei, auch noch spielen kann, oder Videomaterial aufnehmen kann.

Gerade letzteres interessiert mich im Zusammenhang mit dem Spiel Minecraft - Hierbei interessiert mich die 4K Aufnahme von weitläufigen Spielwelten, aber eben auch in herausragender Grafik (soweit es eben für ein Klötzchen-spiel möglich ist ^^). Aus Erfahrung ist hier der Arbeitsspeicher wichtig, denn mit den 16 GB aktuell komme ich schnell an meine Grenzen, ob das an Java liegt, weiß ich nicht. 32 GB ist für meine Anwendungsfälle, denke ich, aber sinnvoller.

Im Großen- und Ganzen ich habe es erwähnt - Ist das auch jetzt möglich, aber alles andere als zufriedenstellend.

Für meine neuen Komponenten/-Rechner plane ich mit 2500€, die Konfiguration im Anhang liegt allerdings bei 3200+€.

Des Weiteren sei erwähnt: Aufrüstung des aktuellen System gut (es seit denn man kann gleich alles tauschen), aber interessant würde ich es auch finden, ein neues System aufzubauen und das alten sekundär zu verwenden. Ein neuer Monitor muss in jedem Fall auch her.

best regards


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Anhänge

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1 Silicon Power P34A80 512GB, M.2 (SP512GBP34A80M28)
1 Crucial MX500 1TB, M.2 (CT1000MX500SSD4)
1 AMD Ryzen 9 3950X, 16x 3.50GHz, boxed ohne Kühler (100-100000051BOX)
1 G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 32GB, DDR4-3600, CL18-22-22-42 (F4-3600C18D-32GVK)
1 KFA2 GeForce RTX 2080 Ti EX [1-Click OC], 11GB GDDR6, HDMI, 3x DP (28IULBMDT22K)
1 ASUS Prime X570-P (90MB11N0-M0EAY0)
1 Fractal Design Meshify C (FD-CA-MESH-C-BKO)
1 be quiet! Straight Power 11 750W ATX 2.4 (BN283)


Damit drückst du das Budget schonmal auf 2700,-€ und bekommst durch 6 Kerne und damit 12 Threads mehr so viel zusätzliche Rechenleistung für die Arbeit, dass die Quad Channel RAM-Konfiguration der Intel-Plattform das niemals mehr einholt.

Allgemein ist aktuell der wohl schlechteste Zeitpunkt des letzten Jahrzehnts, um noch auf Intel zu setzen, sofern es nicht nur und ausschließlich um High FPS Gaming geht. AMD hat da schlicht einen Quantensprung vollzogen und massiv Vorsprung rausgeholt.

Man könnte auch auf den Ryzen 3900X runter. Der hat "nur" 12 Kerne / 24 Threads und passt komplett ins Budget.
 
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Damit drückst du das Budget schon mal auf 2700,-€ und bekommst durch 6 Kerne und damit 12 Threads mehr so viel zusätzliche Rechenleistung für die Arbeit, dass die Quad Channel RAM-Konfiguration der Intel-Plattform das niemals mehr einholt.


Erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort. Magst du mir noch erklären, wie ich die Aussage zum Quad-Channel verstehen muss: Ich kenne mich nicht aus, aber würde natürlich gerne wissen, wieso jetzt 2x 16 GB Arbeitsspeicher sinnvoller, wie 4x 8 GB sind. Um einfach mal abstrakt zu denken, wäre dann nicht auch eine 4x 16 GB Konfiguration gut, oder sind 64 GB für mich arg übertrieben, oder gar mit deiner vorgeschlagen Konfiguration nicht machbar?

Allgemein ist aktuell der wohl schlechteste Zeitpunkt des letzten Jahrzehnts, um noch auf Intel zu setzen, sofern es nicht nur und ausschließlich um High FPS Gaming geht. AMD hat da schlicht einen Quantensprung vollzogen und massiv Vorsprung rausgeholt.

Bisher war ich immer im Glauben, AMD wäre die Marke für Gamer und Intel für anspruchsvolle User mit vielseitigen Anwendungsbereichen. Da war ich wohl auf dem Holzweg. Wenn ich mir deinen vorgeschlagen CPU ansehe, bekommt man für das gleiche Geld locker mehr Leistung von AMD, wie von Intel, aber wie kommt das? Ich meine auch bei Intel eine fehlende ECC Unterstützung gelesen zu haben, bei AMD, aber dabei.

Auch sehe ich, du verzichtest bei deinen Vorschlag komplett auf eine gewöhnliche SSD und schlägst stattdessen 2x M.2 Steckkarten SSDs vor, die Marke Silicon ist mir unbekannt (gut/schlecht?). Packt das, dass Mainboard überhaupt und ist, auch überhaupt genug Platz vorhanden, denn alleine die GTX 2080Ti nimmt belegt doch schon 3 Slots, oder etwa nicht?

Ich werde wohl ein komplett neues System zusammenstellen, dann würde mir auch noch eine Empfehlung für einen passen CPU Lüfter/Kühler fehlen, vielleicht wieder der Noctua NH-D15, kann mich da nicht beschweren. In deiner Konfiguration sind nur die reinen Rechner-Komponenten vorhanden, einen 4K Monitor brauch ich leider auch noch, was mich bestimmt irgendwas zwischen 200- und 400€ kosten wird - Maximal 32 Zoll, sitze keinen Meter vom Bildschirm entfernt. Aktuell liege ich bei 24 Zoll.

Auch, wenn ich die Komponenten bestellen sollte, sollte man auch schon möglichst bei einem Händler einzukaufen, sonst ist es mit dem Sparen, zwecks Versandkosten nicht weit hergeholt.

2500€ sind eine Schmerzgrenze, ungerne darüber, aber wenn ich 5 Jahre und mehr gut gerüstet wäre, ist meine letzte Grenze bei 3500€, muss aber nicht unbedingt sein :(

best regards

Liveplay
 
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Das vorgeschlagene System kann gar kein Quadchannel. Das ist alles.
Selbst wenn Du 4 Module verbaust, es bleibt Dualchannel. Der Speichercontroller hat nur zwei Kanäle.

Da man zur Zeit 64GB Speicher für 250 € bekommt ist es nicht unbedingt "übertrieben". Aber wenn Du keine Anwendungen dafür hast, dann muss man es auch nicht rausschmeißen, wenn man für die 120 Euro die man "spart" eine dickere CPU oder Graka kaufen kann. Wobei Videoschnitt/Bearbeitung ohne Nennung der Software auch so eine kleine leere Floskel ist. Es gibt Leute die können das mit 8GB stemmen und andere bei denen läuft das auch mit 128GB nur halbwegs rund. Kann Deine Video-Schnitt-Software mit viel Speicher umgehen, bringt auch viel Speicher immer eine Zeitersparnis. Schon alleine durch dem Umstand das weniger auf den Datenträgern rumgeschrippt werden muss.

Klick das Mainbard an. Da steht wie viel M.2 Steckplätze es hat. Ein auf dem Board vorhander m.2 Steckplatz blockiert keinen Slot irgend einer anderen Karte.


Ich sitze übrigens keinen Meter vor einem 40" UHD-Monitor.
Wenn man die Oberfläche seiner Software nicht skalieren muss, weil die Schrift nicht zu klein wird, hat man oftmals auch mehr Arbeitsfläche (für Schalter und Leisten) zu verfügung. Macht in der Videoschnitt-Software auch einiges her, wenn man mehr von der Timeline sieht, oder der Materialbrowser mehr Inhalte zeigt ohne Scrollen.
 
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Hey,

die Software hatte ich mit Ihm angehängten Dokument genannt. Ich arbeite mit Adobe Premiere- und After Effects, sowie Blender 3D. Erstere Beiden, ohne es genau zu wissen, verkraften das denke ich mal. Bei Blender 3D habe ich überhaupt keine Ahnung.

Für mich interessant, ist auch die Speicher-Zuweisung in Zusammenhang mit Java und wie oben erwähnt Minecraft. Da ich auch einiges an Videomaterial plane zu diesem Themengebiet und erfahrungsgemäß nie der Arbeitsspeicher ausreicht bei sehr hohen Sichtweiten mit Shadern- und High-End Grafik.

40 Zoll, mit einem Meter Abstand, finde ich beachtlich, aber mir fehlen einfach die Erfahrungswerte. Zuhause nur ein 24 Zoll Monitor, eine 52 Zoll im Wohnzimmer und auf der Arbeitet auch nur 27 Zoll Monitore. Muss mann wohl einfach getestet haben. Über Empfehlungen dazu würde ich mich freuen.

Ist es denn sinnvoll nur M.2 SSDs zu haben? Oder gehört es heute, einfach zum Standard? Das HDDs wohl ausgedient haben, verstehe ich, aber reguläre SSDs?

Kann mir denn doch Jemand eine alternative Konfiguration vorschlagen? Die AMD CPU hört sich schon mal interessant an mit 16 Kernen, aber viel muss ja nicht unbedingt gut sein!
 
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Servus,

die schnelleren NVMe-SSDs gibt es nur im M.2-Format.

Es gibt ein paar Programme welche von der höheren Geschwindigkeit profitieren, am meisten Nutzen zieht man aber wohl daraus wenn man zwei davon hat, und oft große Mengen hin- und her kopieren möchte.

Dazu kommt das man sich im Vergleich zu einer 2,5"-SSD die Kabel spart, und da der Preisunterschied recht gering ist, wird oft das M.2-Format empfohlen.

Wenn es keine NVMe-SSD sein soll, spricht ansonsten aber nichts gegen das "klassische" 2,5"-Format.

Für einen Monitor-Tipp schaust du am besten auf die PCGH-Homepage, da ist dann jeweils auch etwas Text dazu.

Gruß Lordac
 
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Premiere und Aftereffects schieben Dir schon bei kleinen Projekten 64GB voll. (Was im Umkehrschluss natürlich nicht bedeutet das das gleiche Projekt mit 16GB RAM nicht zu realisieren wäre ... wird halt mehr auf den Datenträgern geschrippt)

premierefsut6.jpg

Bei Blender hängts vom "Inhalt" der Szene ab. Je komplexter das Model, desto mehr Speicher wird gebraucht.
Das tolle an viel Speicher ist nebenbei: Man muss die Programme nicht schließen, wenn man sie gerade nicht braucht.
Bedeutet: Wenn ich für ein Projekt in After-Efects Bilder oder Masken aus Photoshop benutze, dann muss ich Photoshop nicht schließen (eventuell um schnelle Änderungen zu realisieren) während After-Effects läuft und umgekehrt. In dem Fall sind 64GB RAM eher eine Bereicherung als eine Verschwendung.


Bei mir kommt die nächste RAM-Ladung morgen der übermorgen, da kann ich auch gerne mal schauen was mit 128GB passiert.
 
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