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Rechner für Videoschnitt, Bildbearbeitung und Softwareentwicklung

jcmaxwell

Schraubenverwechsler(in)
Rechner für Videoschnitt, Bildbearbeitung und Softwareentwicklung

Ich versuche gerade, einen Rechner für Videoschnitt, H.264-Encoding, Bildbearbeitung und Software-Entwicklung zusammenzustellen. Der Preisrahmen liegt bei ca. 1000 EUR.

Für den Videoschnitt wird Sony Vegas Studio mit 1080/25p-Material eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt hier wirklich auf dem Videoschnitt an sich und nicht bei Effekten, Grading oder ähnlichem.
Für das H.264-Encoding wird x264 eingesetzt.
Für die Bildbearbeitung wird Lightroom 5 eingesetzt.

Es ist vorgesehen, die aktuellen Video- und Bildprojekte auf einer SSD bearbeiten und nach Abschluss auf eine HD auszulagern.

Für die Software-Entwicklung laufen verschiedene Entwicklungsumgebungen in einer virtuellen Maschine von VMware, evtl. auch mal gleichzeitig mit x264 auf dem Host im Hintergrund.

Insgesamt soll es relativ leise zugehen, aber wenn man unter Vollast beim x264-kodieren Geräusche vernimmt, finde ich das auch nicht schlimm.

Dazu habe ich mir folgendes zusammengestellt:

1 x Western Digital AV-GP 3TB, SATA 3Gb/s (WD30EURS)
1 x Crucial MX100 256GB, SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
1 x Intel Core i5-4690, 4x 3.50GHz, boxed (BX80646I54690)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS2CP4G3D1609DS1S00)
1 x ASUS B85M-E (C2) (90MB0F60-M0EAY5)
2 x Dell UltraSharp U2414H, 23.8" (860-BBCW)
1 x Cooler Master Silencio 452 schwarz, schallgedämmt (SIL-452-KKN1)
1 x be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)

Die beiden Monitore sollen über eine DisplayPort Daisychain angeschlossen werden. Am verbleibenden HDMI-Anschluss soll später ein Fernseher als Projektor-Ersatz betrieben werden.

Ist das alles so sinnvoll? Beim Gehäuse bin ich mir unsicher, da ich zwar gerne Geräuschdämmung und USB3-Anschlüsse ohne eine Tür zu öffnen an der Vorderseite hätte, aber andererseits die Anordnung der Anschlüsse senkrecht nach oben etwas zu dreckanfällig finde. Beim Prozessor bin ich mir auch unsicher, da ich nicht einschätzen kann, ob mich das Hyperthreading eines i7 wesentlich weiterbringen würde.

Noch etwas: Damals (tm), also so vor 15-20 Jahren musste man immer noch ein Säckchen Schrauben dazukaufen, um alles montieren zu können. Das ist wohl heute nicht mehr so?
 
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Klar reicht die IGP aus. Wieso auch nicht? :ka:
 
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Ich verstehe deine Einwände nicht.
Wieso sollte die IGP nicht reichen? Die ist doch genau für den Fall da.
 
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Ich verstehe deine Einwände nicht.
Wieso sollte die IGP nicht reichen? Die ist doch genau für den Fall da.

Ich schon.

Er hat die Befürchtung, dass das Abspielen in bester Quali nicht ruckelfrei vonstatten geht, da die iGPU zu schwach auf der Brust sein könnte.
 
AW: Rechner für Videoschnitt, Bildbearbeitung und Softwareentwicklung

Genau für so ein Material ist die IGP doch konstruiert worden.
Die CPU alleine hat schon genug Leistung um Full HD Material abspielen zu können.
Die IGP beschleunigt das und entlastet so die CPU.
Funktioniert bestens. Keine Sorge.
 
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SMT würde rund 25% mehr Leistung bringen.
Da du keine extra Grafikkarte benötigst bietet sich ein Xeon 1246 V3 an.

Die 25% sind ja nur die Standard-Marketing-Angabe. Wie es konkret bei meinem Anwendungsfall aussieht, weiß ich nicht. 2 MB, also 1/3, mehr L3-Cache beim Xeon sind allerdings auch nicht schlecht.


Genau für so ein Material ist die IGP doch konstruiert worden.
Die CPU alleine hat schon genug Leistung um Full HD Material abspielen zu können.
Die IGP beschleunigt das und entlastet so die CPU.
Funktioniert bestens. Keine Sorge.

Also da habe ich auch keine Bedenken. Aber wir sind ja hier in einem Gamer-orientierten Forum, da ist es ganz natürlich, dass sich dem einen oder anderen bei IGP die Nackenhaare aufstellen. ;)

Der immense Rechenaufwand, den eine Grafikkarte heutzutage bei Spielen abliefern muss, wird von den meisten unterschätzt. Diesbezüglich haben die aktuellen Karten einfach enorm viel Power, sodass die Performance, die eine IGP in Benchmarks bietet, völlig irrelevant scheint. Dennoch hat eine IGP einiges an Leistung im Vergleich zur nackten CPU zu bieten. Aber was erzähle ich hier, ich bin schließlich mit solchen 3D-Gaming-Meilensteinen wie "Comanche: Maximum Overkill" aufgewachsen... :cool:


Und sonst? Taugt die Festplatte? Habt ihr noch Ideen für ein anderes Gehäuse? Und muss ich mein Säckchen Schrauben kaufen?
 
AW: Rechner für Videoschnitt, Bildbearbeitung und Softwareentwicklung

Die 25% sind ja nur die Standard-Marketing-Angabe. Wie es konkret bei meinem Anwendungsfall aussieht, weiß ich nicht. 2 MB, also 1/3, mehr L3-Cache beim Xeon sind allerdings auch nicht schlecht.

Das zeigen Benchmarks. Mit Marketing hat das nichts zu tun.
Guck dir den Cinebench Benchmark an. Da muss ein i5 schon mit 4,5GHz laufen um einen Xeon mit Standard Takt einzuholen.
Wie gesagt. SMT bringt richtig was bei Multi Core Anwendungen.

Also da habe ich auch keine Bedenken. Aber wir sind ja hier in einem Gamer-orientierten Forum, da ist es ganz natürlich, dass sich dem einen oder anderen bei IGP die Nackenhaare aufstellen. ;)

Die IGP leistet schon eine Menge und du kannst die heutige IGP nicht mehr mit dem Schrott vergleichen was es früher in den Mainboards gab.

Der immense Rechenaufwand, den eine Grafikkarte heutzutage bei Spielen abliefern muss, wird von den meisten unterschätzt. Diesbezüglich haben die aktuellen Karten einfach enorm viel Power, sodass die Performance, die eine IGP in Benchmarks bietet, völlig irrelevant scheint. Dennoch hat eine IGP einiges an Leistung im Vergleich zur nackten CPU zu bieten. Aber was erzähle ich hier, ich bin schließlich mit solchen 3D-Gaming-Meilensteinen wie "Comanche: Maximum Overkill" aufgewachsen... :cool:

Die IGP unterstützt ja Quick Sync. Damit beschleunigst du bestimmte Codec die dann zügiger verarbeitet werden als es die CPU alleine jemals könnte.
 
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Das zeigen Benchmarks. Mit Marketing hat das nichts zu tun.
Guck dir den Cinebench Benchmark an. Da muss ein i5 schon mit 4,5GHz laufen um einen Xeon mit Standard Takt einzuholen.
Wie gesagt. SMT bringt richtig was bei Multi Core Anwendungen.

Hmm, Cinebench ist ja eher 3D als Videoschnitt. Und wenn ich mir die x264-Benchmarks unter AnandTech anschaue, ist beim 1st pass der i5-4690 (3.5 GHz) schneller und beim 2nd pass der i7-4790 (3.6 GHz).
 
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