Rape Day: Steam entfernt Vergewaltigungsspiel wieder aus dem Store

..., die Grundprogrammierung wie du es nennst ist leider die andere...

Nein, das ist deine persönliche Ansicht, die ich respektiere, aber wissenschaftlich falsch ist.

Das ganze nennt sich Verhaltensbiologie und ich darf kurz das absolut Grundsätzliche in dieser speziellen Causa mal so formulieren, als dass für viele Verhaltensweisen unter anderem mit Hilfe von Kaspar-Hauser-Versuchen nachgewiesen werden konnte, dass wesentliche Elemente des Sozialverhaltens angeboren (also in den Genen verankert) sind und vererbt werden.

Du sprichst hier speziell das Sozialisierungsthema an, und ja viele der heutigen Verhaltensmuster sind auf eine vorhandene oder nicht vorhandene Sozialisierung zurückzuführen.

Argumentativ sind wir ja nicht ein mal so weit auseinander.
Fehlt das Sozialprogramm, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass anderen Menschen Leid zugefügt wird und hier braucht man nicht einmal nach Ruanda oder WK II schauen, es findet jeden Tag dann statt,
wenn ein Mann eine Frau verprügelt (oder manchmal umgekehrt).

Nochmal, ich spreche jedoch die Grundprogrammierung des Menschen an, die durchaus das Töten als sehr legitim auffasst (dagegen arbeitet unsere sozialisierte Gesellschaft mit Gesetzen und Normen und Verhaltensregeln),
die Vergewaltigung aber eben nicht als legitim auffasst (Programmierung des festen Partners , Nachwuchsschutz usw.).
Diese Verhaltensmuster ist, um exakt zu bleiben, nicht einmal in der Grundprogrammierung, sondern schon im Instinktbereich - deswegen ist ja eine Vergewaltigung in unserem kognitiven Bewußtsein als völlig abartig gespeichert.

Schön zu beobachten war und ist dieses programmierte Verhaltensmuster z. B. den Natives in den USA, die regelmäßig Beutezüge zu anderen Stämmen um eben auch Frauen zu erbeuten (Genpool !) aber erst nach einer rituellen Hochzeit mit dem Beutemacher Sex haben durften (ob das nun immer noch als Vergewaltigung gesehen wird, sei mal dahingestellt).
Gleiches geschieht noch heute in Darfur, wenn traditionelle Tuareg auf Beutezug gehen und trotz patriarchalischer Gesellschaft eben nicht die Frauen vergewaltigen (ich weiss, es gibt auch viele Gegenbeispiele ich spreche aber von den ursprünglichen "Sitten"), sondern nach dem Beutezug um die Angebetete Beute so lange werben müssen (!) bis sie zustimmt.
 
Und jetzt mach das gleiche Experiment nochmal ohne dass die Kinder in ihrer Umgebung alles haben was sie zum Leben brauchen. Lass sie zum Beispiel mal nen Tag zusammen spielen ohne ihnen etwas zu essen zu geben und dann legste 2 Bananen in den Raum mit 5 Kindern. Also Simulation des echten Lebens und nicht unserer Überflussgesellschaft.

Du wirst sehen, dass auch kleine Kinder dann sehr schnell sehr böse werden können... ganz ohne dass ihnen das wer vorgemacht hätte. ;)
Ja ok, unter solchen extremen Bedingungen wird das wohl auch stimmen.;)
Trotzdem bleibe ich dabei das Menschen von Natur aus erstmal gut bzw unschuldig sind.
 
Natürlich sind wesentliche Sozialverhalten angeboren, das ist völlig unstrittig.

Mit "wissenschaftlich falsch" brauchste aber nicht zu kommen - es gibt haufenweise wissenschaftliche Quellen die sowohl die eine Richtung als auch die andere behaupten was die "Bosheit" des Menschen betrifft (auch hinsichtlich Vergewaltigung). Der Stand der Wissenschaft ist hier viel eher, dass sie wissen, dass sie es nicht wissen. :schief:

Es sind sicherlich alle Grundzüge (in jede Richtung) irgendwo veranlagt und die Umgebung bestimmt in welche Richtung das Individuum sich bewegt, so dass ich auch glaube dass niemand von Geburt an "gut" oder "böse" ist. Der "böse" Weg ist aber deutlich einfacher zu beschreiten als der gute, da die "Belohnung" fürs nett sein zwar viel größer ist als fürs böse sein (im Mittel), die Belohnung aber meist erst später eintritt und das mag der Mansch ja so gar nicht. Lieber die eine Banane jetzt wenn ich dem anderen eins überbrate als 50 Bananen nächste Woche wenn er mir hilft aufn Baum zu kraxeln und wir teilen.

Böse sein und seine Grundbedürfnisse befriedigen (ob nun Hunger oder sexuell) ist so viel einfacher als nett sein. Deswegen hat die Gesellschaft auch derart große Schwierigkeiten nette Menschen zu etablieren. Wenn alle gütig wären hätte unsere Gesellschaft kaum noch Probleme. Ist aber leider nicht so.
 
Versuch doch wenigstens ein bisschen am Thema zu bleiben, geht hier nicht um Filme, Gefangene oder berühmte Filmzitate. Wir reden über ein Computerspiel das Vergewaltigungen explizit darstellt.

Ps: Als Gesellschaft keine bessere Lösung zu bieten, als Leute unbetreut einzusperren ist bereits ein Armutszeugnis für sich. Da spielt die Qualität der Unterkunft oder des Essens nur eine untergeordnete Rolle. Mag sein, dass 1880 die Probleme in dem Bereich schwerwiegender waren... back2 topic




In diesem Sinne, Mahlzeit. :D

Dann verstehste das Zitat aber falsch,es bezieht sich nämlich tatsächlich auf den Threads und die beiden Meinungen die hier Herrschen.
 
I.d.R. bilden Spiele Situationen ab, die man im Alltag nicht erlebt, sei es jetzt Traktor fahren, militärische Operationen leiten oder Untote töten. Und ich geh mal davon aus dass Vergewaltigungen nicht ein alltägliches Hobby sind, daher irgendwie auch in diese Kategorie reingepfercht werden können. Hier objektiv eine Grenze zu ziehen und eine Argumentation zu finden die immer logisch ist und unumstößlich wird vermutlich nicht leicht möglich sein. Aber hier wird pseudopsychologisch diskutiert ob Vergewaltigung oder Mord schlimmer is. Also was is besser? Sch*** Leben oder gar kein Leben? Jetzt kommt als nächstes noch die Diskussion ob ich lieber von einer Kugel oder einem Pfeil in den Kopf getroffen werde.
Vergesst mal nicht dass Menschen keine Dieselmotoren sind, die genau eine Sorte Öl und Kraftstoff vertragen. Und hier die ethische und moralische Grenze zu ziehen ist m.M.n. nicht verkehrt, vielleicht sogar schon zu spät. Ja ich weiss mein Vergleich hinkt ordentlich, aber wenn ich manch andere hier lese bin ich in guter Gesellschaft. In einem Strategiespiel 500 Ritter in den aussichtslosen Kampf zu schicken und dann einen Einzeiler zu lesen dass man verloren hat is wohl doch ein bissl was anderes als in 3D und Raytracing dem Verlierer genüsslich in die glänzenden reflektierenden Augen zu sehen während man ihm ein Messer in die Halsschlagader treibt, künstlerische Freiheit hin oder her.
Ja und auch bei den Sims kann man schnell mal die einzige Tür zumauern während die Frau drinnen pennt, aber ich kann mich nicht erinnern, dass bei den Sims jemals auf der Packung stand: "Sperr doch mal deine Tochter mit ihren Kindern in den geheimen Keller ein, ein Spass für die ganze Familie".

Als nächstes kommt noch wer mit dem Argument "Vergewaltiger machens dann nur noch im Spiel und müssen nicht echte Frauen vergewaltigen"

Mir persönlich wird übel bei solchen Bildern im Kopf, und ich finds sehr bedenklich dass es anscheinend nicht nur Leute gibt die das vertragen, nein es gibt einen Markt dafür von Leuten die emotional so abgestumpft sind dass sie so ein "Spiel" produzieren oder kaufen wollen, und das finde ich schon sehr bedenklich.

Sorry Leute, diesmal kein Sarkasmus.
 
Natürlich sind wesentliche Sozialverhalten angeboren, das ist völlig unstrittig.

Mit "wissenschaftlich falsch" brauchste aber nicht zu kommen - es gibt haufenweise wissenschaftliche Quellen die sowohl die eine Richtung als auch die andere behaupten was die "Bosheit" des Menschen betrifft (auch hinsichtlich Vergewaltigung). Der Stand der Wissenschaft ist hier viel eher, dass sie wissen, dass sie es nicht wissen. :schief:

Es sind sicherlich alle Grundzüge (in jede Richtung) irgendwo veranlagt und die Umgebung bestimmt in welche Richtung das Individuum sich bewegt, so dass ich auch glaube dass niemand von Geburt an "gut" oder "böse" ist. Der "böse" Weg ist aber deutlich einfacher zu beschreiten als der gute, da die "Belohnung" fürs nett sein zwar viel größer ist als fürs böse sein (im Mittel), die Belohnung aber meist erst später eintritt und das mag der Mansch ja so gar nicht. Lieber die eine Banane jetzt wenn ich dem anderen eins überbrate als 50 Bananen nächste Woche wenn er mir hilft aufn Baum zu kraxeln und wir teilen.

Nun ja, insofern korrigiere ich mich und tituliere es so, dass ich mich der gängigen Lehrmeinung und dem derzeitigem Forschungsstand anschließe.

Mir ist durchaus bewußt, dass die deinige Argumentation dahin zu Recht zielt, das der Mensch in Extremsituationen angelernte Verhaltensregeln zur Gewinnung eines eigenen Vorteils über Bord schmeisst = ja.
Ich wehe mich aber dagegen, dass eine Vergewaltigung als normal Aktion angesehen wird, die alleinig durch anerzogene Verhaltensregeln verhindert wird = nein

Und jetzt quasi wieder zum Thema: Es kann nicht sein, dass in einem PC Spiel eine genbedingte Verhaltensregel (wider der Natur des Menschen) als normale Reaktion gegen wen auch immer Zombie/Menschen dargestellt wird.
Die Gefahr darin besteht, dass durch eine somit falsche Sozialisierung (durch das Medium PC) eine genbedingte Schutzfunktion ausgesetzt wird.
Sehr schnell sind wir dann wieder bei einem "Killerspielthema", das in der Politik ankommt und der Schaden wäre insgesamt größer als der, der entsteht, wenn dieses Spiel wieder vom Markt genommen wird...
 
ich finds sehr bedenklich dass es anscheinend nicht nur Leute gibt die das vertragen, nein es gibt einen Markt dafür von Leuten die emotional so abgestumpft sind dass sie so ein "Spiel" produzieren oder kaufen wollen

Wenn das das schlimmste ist was du als bedenklich kennst sei froh.
Es gibt auch einen Markt für Filme, auf denen Menschen vergewaltigt und getötet werden. Kein Spiel. Echt. Nur als Beispiel. Die Abgründe der Menschheit sind ziemlich endlos was das angeht. Und so weit weg von allem ist das gar nicht, es gab vor einigen Jahren sogar einen User hier, der entsprechendes Bildmaterial ins Forum geladen hatte. Glücklicherweise zu einer Zeit wo viele Mods grade online waren und das (und ihn) schnell entfernen konnten.

Und jetzt quasi wieder zum Thema: Es kann nicht sein, dass in einem PC Spiel eine genbedingte Verhaltensregel (wider der Natur des Menschen) als normale Reaktion gegen wen auch immer Zombie/Menschen dargestellt wird.
Die Gefahr darin besteht, dass durch eine somit falsche Sozialisierung (durch das Medium PC) eine genbedingte Schutzfunktion ausgesetzt wird.
Sehr schnell sind wir dann wieder bei einem "Killerspielthema", das in der Politik ankommt und der Schaden wäre insgesamt größer als der, der entsteht, wenn dieses Spiel wieder vom Markt genommen wird...
Auch wenn ich das genbedingt nicht teile - vom Grundsatz her stimmt das schon. Wobei ich das Schadenspotential hier als recht gering ansehe... denn das Spiel wird von niemandem beachtet werden abseits des aktuellen Aufschreis. Wie gesagt, die paar Nasen die sowas wirklich spielen wollen werdens machen egal ob es jetzt auf Steam ist oder nicht. Und alle anderen interessierts nicht.
 
Wenn das das schlimmste ist was du als bedenklich kennst sei froh.
Es gibt auch einen Markt für Filme, auf denen Menschen vergewaltigt und getötet werden. Kein Spiel. Echt. Nur als Beispiel.

Erzähl mir was neues. Der Vergleich hinkt wieder, denn hier sind nicht nur ethisch-moralische sondern auch juristische Grenzen längst überschritten. Aber das is nicht das Thema...

Sorry kurzer edit, hat so nicht gestimmt
 
Was die beeinflussbar meint von Kindern angeht gab es vor ein paar Monaten in einer Schule in den USA einen Vorfall.

Es waren glaube ich2 kleine Mädchen im Alter von 10 und 11 Jahren die eine andere Schülerin in die Toilette gezerrt hatten um sie dort zu töten,das Blut trinken und zu essen.

Der Grund warum sie das gemacht haben,sie haben es in einem Horrorfilm gesehen.

Sucht Mal bei Google nach der News,so beeinflussbar sind Kinder,Spiele sind genau so gefährlich,Kinder nehmen alles auf was sie sehen.

Hab die News
USA: Maedchen wollten Schueler toeten und ihr Blut trinken | STERN.de
 
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. Und hier die ethische und moralische Grenze zu ziehen ist m.M.n. nicht verkehrt, vielleicht sogar schon zu spät. Ja ich weiss mein Vergleich hinkt ordentlich, aber wenn ich manch andere hier lese bin ich in guter Gesellschaft. In einem Strategiespiel 500 Ritter in den aussichtslosen Kampf zu schicken und dann einen Einzeiler zu lesen dass man verloren hat is wohl doch ein bissl was anderes als in 3D und Raytracing dem Verlierer genüsslich in die glänzenden reflektierenden Augen zu sehen während man ihm ein Messer in die Halsschlagader treibt, künstlerische Freiheit hin oder her.
Ja und auch bei den Sims kann man schnell mal die einzige Tür zumauern während die Frau drinnen pennt, aber ich kann mich nicht erinnern, dass bei den Sims jemals auf der Packung stand: "Sperr doch mal deine Tochter mit ihren Kindern in den geheimen Keller ein, ein Spass für die ganze Familie".
Die Schwierigkeit ist doch: wer entscheidet über diese ethische und moralische Grenze, die schwammiger nicht sein könnte? Das variiert von kulturell, geographisch, demographisch...
Wer soll denn diese Instanz sein, die uns sagt, was moralisch / ethisch als Unterhaltung vertretbar ist und was nicht? Meine Meinung dazu ist klar: das (erwachsene) Individuum.


Was die beeinflussbar meint von Kindern angeht gab es vor ein paar Monaten in einer Schule in den USA einen Vorfall.
Es waren glaube ich 3 oder 4 kleine Mädchen im Alter von 5 und 6 Jahren die eine andere Schülerin in die Toilette gezerrt hatten um sie dort zu töten und dann zu Essen.
Der Grund warum sie das gemacht haben,sie haben es in einem Horrorfilm gesehen.
Die Mädchen waren 11 und 12. Denkst du, alleine das Gucken eines (oder mehrerer) Horrorfilme löst dieses Verhalten aus? Ich wage die Behauptung, dass da auch familiäre (oder ähnliche) Faktoren mitgespielt haben.
Ausserdem: wer sagt, dass Kinder Horrorfilme sehen sollen? Oder Gewaltspiele zocken sollen? Der Verstand eines Kindes tickt nicht wie der eines gefestigten Erwachsenen. Es gibt so etwas wie elterliche Verantwortung, ergänzend dazu noch gesetzliche Regulationen.
 
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Wenn das das schlimmste ist was du als bedenklich kennst sei froh. Es gibt auch einen Markt für Filme, auf denen Menschen vergewaltigt und getötet werden.
Filme und Spiele sind etwas anderes. Im Film ist man in der Regel Betrachter von außen und kann in jede Rolle schlüpfen, z.B. auch in der Rolle der Vergewaltigten und man kann deren Ängste nachempfinden. In Horrorfilmen ist man eigentlich immer in der Opferrolle. Ob das nun sinnvolle Filme sind, sei dahin gestellt, auch in diesen Filmen werden Konflikte mit Gewalt gelöst, es ist trotzdem eine andere Ebene als "First Person Shooter" ode wie hier "First Person Rape"

Im Spiel übernimmt man einen festen Charakter. Rede mal mit Schauspielern, wie bestimmte Rollen ihr Leben geprägt haben. Auch da sind es individuelle Ausprägungen der Festigkeit des eigenen Charakters. Ebenso verhalt es sich bei Beinflussung durch Computerspielen. Die meisten werden von den Spielen und Filmen unbeeindruckt bleiben, wenige werden sich verändern, aggressiver und radikaler. Wie sonst funktionieren Radikalisierungsvideos, die Jugendliche in den heiligen Krieg führen. Auch das betrifft nur eine Minderheit der Zuschauer, aber es reicht, dass unter allgemeinem Jubel diese Videos gelöscht werden sollen. Auch videos, in denen menschen geköpft werden, werden nach Erkennen in den großen Sozialen Netzwerken gelöscht. In Rechnerspielen kann es bis zur Perfektion trainiert werden.

Wie würdet Ihr z.B. ein "Wie werde ich Selbstmordattentäter" Rechnerspiel bewerten. In dem der Spieler stundenlang Videos zum Sinn des heiligen Krieges sehen muss, Bauteile für Bomben finden und einen richtigen Ort auskundschaften muss, wo man die Bombe ablegt. Bewertet wird dann hinterher nach Toten, Verletzten und Sachschäden. Wäre doch ein total witziges Spiel, oder wären damit auch die Grenzen bestimmter User hier erreicht? Und diese Grenze ist fließend. Ich sehe sie sehr früh, mir gibt es schon viel zu viele Morde im Fernsehen, andere sehen sie ganz spät bis gar nicht. Darum diskutieren wir.

Dabei gibt es so gute Rechnerspiele. Z.B. nutze ich Civilisation aktuell, um einem Achtklässler Englisch und Geschichte näher zu bringen. Das ist effektiver, als Frontalunterricht. Man spielt eine halbe Stunde zusammen, liest sämtliche Erklärungen gut durch, ich erkläre fehlende Wort in Englisch und hinterher redet man eine halbe Stunde über die langsame Entwicklung der Menschheit und parallen des Spieles zu Kulturellen Errungenschaften. Ein tolles Spiel
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und jetzt quasi wieder zum Thema: Es kann nicht sein, dass in einem PC Spiel eine genbedingte Verhaltensregel (wider der Natur des Menschen) als normale Reaktion gegen wen auch immer Zombie/Menschen dargestellt wird.

Lös dich mal von den "genbedingten Verhaltensregeln". In so vielen Urvölkern und Stämmen wurden und werden Kindern mit Beginn der Geschlechtsreife verheiratet und bekommen Kinder. Das ist dort völlig normal, wenn eine 15 Jährige bereits 2fache Mutter ist. Auch ist es keine Besonderheit, wenn diese mit deutlich älteren Männern verheiratet werden.

Also wo bleiben da die "genbedingten Verhaltensregeln" wenn da ein Erwachsener Stammesführer die ihm angeheiratete 13 Jährige zur "Frau" macht? Genbedingt ist doch eigentlich nur, dass wir Altern und über bestimmte Eigenschaften verfügen können aber nicht müssen. Wenn dir deine Eltern das sprechen nämlich nicht beigebracht hätten, könntest du es heute nicht. Egal ob du genetisch dazu in der Lage wärst. Aber vielleicht vertausch ich hier jetzt auch was. :huh:

Die Schwierigkeit ist doch: wer entscheidet über diese ethische und moralische Grenze, die schwammiger nicht sein könnte? Das variiert von kulturell, geographisch, demographisch...

Das ist der Punkt und gerade nach der aktuellen Diskussion zu den Vorfällen in der Kirche und die Verwurzelung jener in unseren gesellschaftlichen Werten, sollte man auch mal das eigene Wertesystem hinterfragen (dürfen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Genbedingt ist ein weiblicher Mensch geschlechtsreif sobald die erste Monatsblutung eingetreten ist. Dass wir die Grenze zum Erwachsensein vom Alter her (in aller Regel) deutlich höher ansetzen und auch die Legalität sexueller Handlungen an solchen Personen zwar nicht zwingend ab 18 aber doch normalerweise höher als biologisch festgelegt ist eine soziale Konvention. Nicht natürlich festgelegt.
Ich will das keinesfalls abwerten, es hat gute Gründe dafür dass Mädchen nicht mit 11 oder sowas legal sex haben dürfen auch wenn sie biologisch dazu in der Lage sind bzw. der Körper es vorgesehen hat. Geht nur darum, zu zeigen, dass manche "Gengrenzen" deutlich woanders liegen als die aktuellen juristischen Grenzen in unserem Land.
 
Die Schwierigkeit ist doch: wer entscheidet über diese ethische und moralische Grenze, die schwammiger nicht sein könnte? Das variiert von kulturell, geographisch, demographisch...
Wer soll denn diese Instanz sein, die uns sagt, was moralisch / ethisch als Unterhaltung vertretbar ist und was nicht? Meine Meinung dazu ist klar: das (erwachsene) Individuum.



Die Mädchen waren 11 und 12. Denkst du, alleine das Gucken eines (oder mehrerer) Horrorfilme löst dieses Verhalten aus? Ich wage die Behauptung, dass da auch familiäre (oder ähnliche) Faktoren mitgespielt haben.
Ausserdem: wer sagt, dass Kinder Horrorfilme sehen sollen? Oder Gewaltspiele zocken sollen? Der Verstand eines Kindes tickt nicht wie der eines gefestigten Erwachsenen. Es gibt so etwas wie elterliche Verantwortung, ergänzend dazu noch gesetzliche Regulationen.

Aber das ist der Punkt,Kinder kommen ohne Probleme über Steam an Spiele und Eltern sind oft total überfordert. Wie die an solche Horrorfilme gekommen sind ist noch fraglichen. Zumal solche Filme echt Rar geworden sind,das Genre Horrorfilm ist so gut wie ausgestorben.

Früher gab es Horrorfilme wie Sand am Meer,heute aber nicht mehr.
 
Genbedingt ist ein weiblicher Mensch geschlechtsreif sobald die erste Monatsblutung eingetreten ist.

...

Geht nur darum, zu zeigen, dass manche "Gengrenzen" deutlich woanders liegen als die aktuellen juristischen Grenzen in unserem Land.

Danke fürs verdeutlichen, darum ging es mir auch. Bewerten möchte ich diese Praxis Minderjährige zu verheiraten auch nicht. Es hat ja auch Gründe weshalb diese Urvölker nie über ihre Stammeshierarchie hinwegkommen und Demokratien bilden oder Raumfahrtprogramme starten...
 
@Shorty
Yepp, die frühe Verheiratung ist historisch bedingt was mit der absoluten Lebenserwartung von (Natur-)völkern zu tun hat/hatte.
Aus unserer Perspektive mit deutlich längerer Lebenserwartung besteht diese Notwendigkeit nicht mehr und mit anderen moralischen Werten rückt dieses Verhalten sehr dicht an Kindesmissbrauch heran und wird bei uns auch rechtlich verfolgt.

In wie fern dies nun Kindesmissbrauch ist? Ja, auch aus meiner Perspektive, weil ich eben unser Sozialverhalten verinnerlicht habe.

Ob dies nun mit einer Vergewaltigung im Sinne "ich greife eine mir x-beliebige Frau und vergehe mich an ihr zu meiner Befriedigung" ist - mutmaßlich aus deren Sichtweise nicht,
weil es ja nicht jemand Fremder ist, den man angreift, sondern weil alle Beteiligten aus dem gleichen Kulturkreis kommen.

Darum mein Beispiel von weiter oben, in der Regel wird versucht, das "Opfer/Beute/Frau zunächst in den eigenen Kulturkreis mit einzubeziehen.
Eine Vergewaltigung während des Beutezuges ist meist absolutes Tabu, die Ermordung des Gegners hingegen ist erlaubt...
 
Komisch, dass man sich hier von der Argumentation eines Moderators verirren lässt, der behauptet,
- es gibt einen Markt für X, Y,
- in bestimmten Extremsituationen reagieren Menschen (Kinder) boshaft, gewalttätig, mörderisch gegeneinander, um ihr Überleben zu sichern (z. B. Hunger),
und deshalb brauche es in der letzten Konsequenz seiner Argumentation keine Grenzen für nichts geben.

Dabei ist es völlig eindeutig, dass
a) die Vergewaltigung in sich (also auch real) keine direkte Funktion der Sicherung des eigenen Überlebens hat,
b) der Vergewaltigung in einem Computerspiel sowieso in keinem Fall eine solche Extremsituation zu Grunde liegt, sondern die voyeuristische bzw. aktive Entfachung oder Befriedigung von Trieben ist, und
c) das Vorhandensein anderer Produkte solcher Art keine Rechtfertigung für weitere Produkte dieser Art sein können.

Diese Argumentation ist damit faktisch falsch. Genau das ist auch der Unterschied zu PUBG, in dem eine künstliche Überlebenssituation erzeugt wird, die das Ausschalten des Gegners erfordert, welche sowohl im virtuellen Raum faktisch so besteht, als auch in der Realität 1:1 so nachempfunden werden kann - zudem steht das taktische Spielen im Vordergrund, nicht sadistische Triebe. Der Vergewaltigung liegt eben weder im virtuellen Gebilde eine für das virtuelle Ich lebensbedrohliche Situation (bzw. anders, ähnlich geartete Extremsituation) zu Grunde, die diese Konsequenz erfordern würde, noch lässt sich dafür auf einfache Weise ein reales Pendant konstruieren.

Selbst wenn die Konstruktion dessen irgendwie in einem Beispiel gelingen würde, gilt: Die Vorgehensweise aus der Mathematik, in der ein Gegenbeispiel reicht, um eine These zu widerlegen, greift hier nicht.

Diese gewollte Vermischung hat folgende Funktion:
Das was Freud Es nennt, also die Triebe, wird über das was Freud das Ich nennt, gestellt. Dass das Ich das Es im Normalfall kontrolliert und filtert, kann damit umgangen werden, indem man einfach behauptet, es gibt eben Menschen, bei denen das so ist, also soll man genau das auch virtuell so darstellen und nachspielen können müssen. Und genau das stellt eine Förderung und Rechtfertigung dieser Mechanik dar, die zur Verschiebung gesellschaftlicher Normen beiträgt.

Genbedingt ist ein weiblicher Mensch geschlechtsreif sobald die erste Monatsblutung eingetreten ist. Dass wir die Grenze zum Erwachsensein vom Alter her (in aller Regel) deutlich höher ansetzen und auch die Legalität sexueller Handlungen an solchen Personen zwar nicht zwingend ab 18 aber doch normalerweise höher als biologisch festgelegt ist eine soziale Konvention. Nicht natürlich festgelegt.
Ich will das keinesfalls abwerten, es hat gute Gründe dafür dass Mädchen nicht mit 11 oder sowas legal sex haben dürfen auch wenn sie biologisch dazu in der Lage sind bzw. der Körper es vorgesehen hat. Geht nur darum, zu zeigen, dass manche "Gengrenzen" deutlich woanders liegen als die aktuellen juristischen Grenzen in unserem Land.


Das ist Off-Topic und hat mit dem Thema nichts zu tun. Hier geht es auch nicht ums "dürfen", sondern ums müssen.
 
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