Rape Day: Steam entfernt Vergewaltigungsspiel wieder aus dem Store

@Shorty

Darum mein Beispiel von weiter oben, in der Regel wird versucht, das "Opfer/Beute/Frau zunächst in den eigenen Kulturkreis mit einzubeziehen.
...

Schwieriges Thema, zumal diese arrangierten Ehen meist gegen den Willen der Frauen / Mädchen geschieht. Das da vorher ein Ritual abgehalten wird, bei der die ganze "Gesellschaft" teilnimmt legitimiert den anschließenden Akt ja in keinster Weise. Oder in kurz, wird eine Ehe nicht einvernehmlich geschlossen, was auch beinhaltet, dass für beide die Möglichkeit nicht zu heiraten besteht, läuft es immer auf eine Meister/Diener Beziehung hinaus und ab dem Moment läuft gar nichts mehr einvernehmlich. Also hat jede sexuelle Handlung nachher eher den Charakter einer Vergewaltigung, wenn Einer nicht über sich selbst bestimmen kann.
 
Snuff ist aber nur ein Mythos
Was sind für Dich Videos auf Youtube, Facebook oder Twitter, die eine Hinrichtung zeigen? Kann weg, oder?

Schwieriges Thema, zumal diese arrangierten Ehen meist gegen den Willen der Frauen / Mädchen geschieht.
Lies Dir diesen Artikel durch, es ist aber heftig. Genau darum brauche ich keine Vergewaltigungsspiele im PC
Libyen: Gaddafis grotesk-brutaler Viagra-Totalitarismus - WELT
 
Solche Filme findet man dort sicher nicht.


Es gibt keinen Nachweis, dass ein solcher Film je real veröffentlicht wurde. Der reale Snuff-Film gilt daher als moderne Sage.

Aus Wiki
 
Mal wieder das klassische Phänomen: Man lässt den Thread einen halben Tag ruhen und er wird am Ende doppelt so lang sein, ohne dass etwas Erhellendes dazugekommen wäre.
Man gewinnt den Eindruck, dass viele gar nicht mehr lesen, welche Argumente bereits gebracht und bestätigt bzw. widerlegt wurden und sich damit als diskussionsunfähig disqualifizieren. Die nächste Kategorie sind Leute, die immer neue Nebenkriegsschauplätze aufmachen; häufig als lästigste Teilmenge der Whataboutism-Fraktion.

Es kann doch nicht so schwer sein, sich über zwei Forenseiten zu merken, dass es ein Unterschied ist, ob man ...

1.) ... in einem Spiel aus begründbaren - im Einzelfall nicht unbedingt für jedermann akzeptablen, aber nachvollziehbaren - Motiven heraus einen virtuellen Charakter verkörpert, der andere virtuelle Charaktere tötet, während dasselbe für Vergewaltigung schon schwerer ist. Seltsamerweise auch noch niemand geschafft oder auch nur versucht, ein entsprechendes Szenario zu konstruieren, in dem eine Vergewaltigung vielleicht für irgendeine nennenswerte Teilmenge der Menschheit irgendwie gerechtfertigt sein könnte.

2.,) ... ob man in einem Spiel Straftaten nachspielen *kann* oder diese aufgrund des Spielprinzips nachspielen *muss* und falls letzteres der Fall ist, ob da womöglich doch irgend eine Meta-Ebene vorhanden ist.

3.) Der ethisch-moralische Kompass einiger Forenteilnehmer ist entweder kaputt oder sie sind einfach zu dämlich, um ihn abzulesen. Das sind die Leute, die eigentlich kein Problem damit haben dürften, wenn ich sage, dass - ich bitte mitlesende Moderatoren, den experimentellen Charakter der folgenden geschmacklosen Aussage anzuerkennen - man ihnen oder wahlweise ihrer Mutti oder dem Nachwuchs einfach nur mal in einer dunklen Ecke auflauern und sie korrekt durchpimpern müsste, damit sich die Synapsen wieder in die richtige Position schieben, die aber genau darüber dann doch ziemlich empört sind, obwohl das doch nur ein angeblich total harmloses (Gedanken-) Spiel ist, dem man keineswegs mit Ablehnung begegnen muss, denn schließlich werden sogar Leute umgebracht, weshalb so ein paar öffentlich ausgebreitete Vergewaltigungsphantasien ja gar nicht so schlimm sind.

Ich persönlich wünsche mir, dass der/die Autoren des Spiels tatsächlich trollen wollten, denn das hieße, dass sie eine Reaktion und damit einen Diskurs provozieren möchten und Sexualstraftaten nicht tatsächlich als unterhaltsam ansehen. Für die hauptamtlichen Relativierer: Das gilt auch für die "spielerische Nutzung" von Mord, Kinderschändung, Brandstiftung und anderer, ähem, gesellschaftsinkompatibler Verhaltensweisen, wenn diese Aufbereitung zum Selbstzweck erfolgt und/oder innerhalb des Settings nicht irgendwie begründbar gemacht wird.

Zum Vergleich: Ein Spiel, welches darauf ausgelegt ist, sich in die Gedanken-/Gefühls- Und Motivationswelten von Mördern, Vergewaltigern, Kinderschändern, Brandstiftern etc. hinein zu versetzen, um diese für den Normalo begreiflich zu machen, würde natürlich ebenfalls Empörung bei Leuten hervorrufen, welche die Intention nicht verstehen wollen oder können oder diese nicht für ausreichend halten, um den Tabubruch zu begründen. Dieser Empörung kann man dann jedoch fundiert begegnen.
Die Produzenten von Spielen, die mit "Also überspring das Vorspiel und genieß deinen Rape Day; du hast es dir verdient" werben, können zwar auch noblere Intentionen haben, aber wenn das der Fall ist, haben sie meines Erachtens den passenden Zeitpunkt bereits versäumt, um ihr getarntes tiefenpsychologisches Experiment als solches erkennbar zu machen.
 
Es kann doch nicht so schwer sein, sich über zwei Forenseiten zu merken, dass es ein Unterschied ist, ob man ...
Man muss damit leben, dass bestimmte Menschen sinnvolle Argumente nicht ernst nehmen. Dir ist klar, was Du geschrieben hast, mir auch, aber wie es den Anschein hat, nicht jedem anderen,

Solche Filme findet man dort sicher nicht.
Heute nicht mehr, 2014 war das noch anders:

"...Die großen sozialen Netzwerke verzeichnen Erfolge dabei, die Verbreitung von Propagandavideos des "Islamischen Staats" (IS) einzudämmen. Sie scheinen die Verbreitung eines Clips der Terrormiliz weitestgehend verhindert zu haben, der augenscheinlich die Enthauptung des US-Journalisten Steven Sotloff zeigt. Dabei waren sie erfolgreicher als beim Video von der Enthauptung des Fotoreporters James Foley. Das Foley-Video hatte sich im August rasant über diverse Plattformen verbreitet. Auch traditionelle Medien zeigten Ausschnitte aus dem Video und zogen damit Kritik auf sich...."
IS Islamischer Staat: Umgang sozialer Netzwerke mit Enthauptungsvideos - SPIEGEL ONLINE
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Heute nicht mehr, 2014 war das noch anders:

"...Die großen sozialen Netzwerke verzeichnen Erfolge dabei, die Verbreitung von Propagandavideos des "Islamischen Staats" (IS) einzudämmen. Sie scheinen die Verbreitung eines Clips der Terrormiliz weitestgehend verhindert zu haben, der augenscheinlich die Enthauptung des US-Journalisten Steven Sotloff zeigt. Dabei waren sie erfolgreicher als beim Video von der Enthauptung des Fotoreporters James Foley. Das Foley-Video hatte sich im August rasant über diverse Plattformen verbreitet. Auch traditionelle Medien zeigten Ausschnitte aus dem Video und zogen damit Kritik auf sich...."
IS Islamischer Staat: Umgang sozialer Netzwerke mit Enthauptungsvideos - SPIEGEL ONLINE

Ich glaube hier ist ein kleiner Fehler,Snuff ist ein Filmgenre,Filme müssen eine bestimmte Länge aufweisen.Was der IS da machte waren Clips wie im TxT erwähnt.Clips sind nur wenige Sekunden bis Minuten.
 
Diese Argumentation ist damit faktisch falsch. Genau das ist auch der Unterschied zu PUBG, in dem eine künstliche Überlebenssituation erzeugt wird, die das Ausschalten des Gegners erfordert,

Ach, es haben aber schon Spieler ohne einen einzigen Kill gewonnen, in dem sie zwischen Steinen gecamped haben.
Das widerspricht deiner Annahme es sei notwendig Gegner zu töten um die Runde zu gewinnen, oder?

Und genau da liegt das Problem, du akzeptierst andere virtuell zu töten, ihre Runde zu beenden und sie ggf. zu frusten.("Teabagging", extra mit Link damit jeder versteht worum es geht, um nicht noch weiter abzudriften :ugly: )

Fragt sich, wen das stören soll wenn nun einer seine Fantasien an einem NPC auslebt, seine Maus mit der Peitsche bestraft oder seine Tastatur knebelt. Das das hier besprochene Spiel im Kern völlig durch ist, braucht man eigentlich nicht mehr diskutieren, weshalb wir uns aber so einfach als virtuelle Headshotmaschinen konditionieren lassen und als Kamikazekämpfer in nem C4-Buggy (Battlefield, was sonst) auf den gegnerischen Panzer zurasen ist schon spannend. Die Akzeptanz ist da im Allgemeinen Recht groß, obwohl genau so fragwürdige Einsätze nachgespielt werden können. Keine Sau hat sich damals am Vietnam Addon von Battlefield am Flammenwerfer gestört, nur als ganz kleines Beispiel. Der Einsatz einer solchen Waffe und das damit verbundene Leid ist riesig, aber völlig egal im Spiel und allgemein akzeptiert als Teil des Arsenals.

Nö, danke. Das Thema ist im Kern auch ein ganz anderes. Was du brauchst ist hier sowieso nicht Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwieriges Thema, zumal diese arrangierten Ehen meist gegen den Willen der Frauen / Mädchen geschieht. Das da vorher ein Ritual abgehalten wird, bei der die ganze "Gesellschaft" teilnimmt legitimiert den anschließenden Akt ja in keinster Weise. Oder in kurz, wird eine Ehe nicht einvernehmlich geschlossen, was auch beinhaltet, dass für beide die Möglichkeit nicht zu heiraten besteht, läuft es immer auf eine Meister/Diener Beziehung hinaus und ab dem Moment läuft gar nichts mehr einvernehmlich. Also hat jede sexuelle Handlung nachher eher den Charakter einer Vergewaltigung, wenn Einer nicht über sich selbst bestimmen kann.

Dem stimme ich vollkommen zu, denn auch mein moralischer Kompass lehnt dies ab.
Und sicherlich passen Kinderehen nicht mehr in (m)eine Welt, die das Jahr 2019 schreibt.

Es wäre aber genau so falsch, ein solches Verhalten zum Vorwurf einem Naturvolk vor 200 Jahren am Amazonas zu machen,
weil und hier kommt wieder mein wissenschaftlicher Ansatz, es dafür i. d. R. gute Gründe zum Überleben der Gruppe/des Stammes gab.

Und jetzt wieder zu diesem Spiel, jetzt haben wir schon einen solch hohen ethisch moralischen Anspruch in unserer Gesellschaft, mit welchem Recht wird denn dann so ein Spiel produziert.
Nur damit der "Meinungsfreiheit" Genüge getan wird?
Das Spiel ist ein Widerspruch zu unseren eigenen Ansprüchen, wie unsere Gesellschaft eigentlich funktionieren sollte (unbedarft der vielen Verbrechen, die stattfinden) und du hast eigentlich das Kernthema erfasst.
Es geht eben nicht nur um das banale totschießen von Pixeln, sondern darum dass man virtuell Gewalt über lebende Menschen ausüben kann und somit Machtphantasien ausleben kann.
Und genau das hat in einem PC Spiel nix zu suchen...
 
Snuff ist aber nur ein Mythos,es gibt nur zwei Quellen laut Wiki die sagen das Snuff kein Mythos ist und das ist die Polizei und ein Pedophiler.

Snuff-Film – Wikipedia

Ich hab so einen Clip schon mal gesehen, und nicht genossen. Mein Vater hat als Fleischer gearbeitet, ich weis ein bissl wie sowas aussieht, und das sah für mich verdammt echt aus, den Geräuschen, dem Widerstand der Haut, dunklem und hellem Blut, dem schreien und röcheln. An einen Mythos glaube ich daher nicht.
Und selbst wenns nicht echt war, es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Auch wenns kein Gesetz dagegen gibt.
 
Ach, es haben aber schon Spieler ohne einen einzigen Kill gewonnen, in dem sie zwischen Steinen gecamped haben.
Das widerspricht deiner Annahme es sei notwendig Gegner zu töten um die Runde zu gewinnen, oder?

Und genau da liegt das Problem, du akzeptierst andere virtuell zu töten, ihre Runde zu beenden und sie ggf. zu frusten.("Teabagging", extra mit Link damit jeder versteht worum es geht, um nicht noch weiter abzudriften :ugly: )

Fragt sich, wen das stören soll wenn nun einer seine Fantasien an einem NPC auslebt, seine Maus mit der Peitsche bestraft oder seine Tastatur knebelt. Das das hier besprochene Spiel im Kern völlig durch ist, braucht man eigentlich nicht mehr diskutieren, weshalb wir uns aber so einfach als virtuelle Headshotmaschinen konditionieren lassen und als Kamikazekämpfer in nem C4-Buggy (Battlefield, was sonst) auf den gegnerischen Panzer zurasen ist schon spannend. Die Akzeptanz ist da im Allgemeinen Recht groß, obwohl genau so fragwürdige Einsätze nachgespielt werden können. Keine Sau hat sich damals am Vietnam Addon von Battlefield am Flammenwerfer gestört, nur als ganz kleines Beispiel. Der Einsatz einer solchen Waffe und das damit verbundene Leid ist riesig, aber völlig egal im Spiel und allgemein akzeptiert als Teil des Arsenals.

Wenn du den Thread verfolgt hättest, würdest du wissen, dass das nicht meine Annahme/Argumentation ist, ich diese jedoch aufgegriffen habe.

Ich habe auch schon OneManSquad-Dinner geholt, ohne einen einzigen Kill zu machen. Nordöstliche Felsen auf Sanhok sag ich dazu nur. Das ändert aber nichts daran, dass das nicht der normale Vorgang in PUBG ist.

"Und genau da liegt das Problem, du akzeptierst andere virtuell zu töten, ihre Runde zu beenden und sie ggf. zu frusten."

???

Ich war auch mal im Judo-Kader meines Bundeslandes und sehr aktiver Kämpfer. In einem solchen Kampf wird immer der Tod bzw. die völlige Kampfunfähigmachung des Gegners simuliert, der Kampf aber vor realem Eintritt dessen abgebrochen. Das ist vergleichbar mit dem Beispiel von PUBG. In anderen Kick/Punch-Kampfsportarten läuft es genauso, es werden Treffer gezählt, bis so viele/so starke Treffer vorhanden sind, dass der Gegner im realen Fight entweder tot oder kampfunfähig wäre. Es ist genau das selbe wie in PUBG, es stellt überhaupt kein Problem dar, ganz im Gegenteil ist das fördert sogar einige sehr positive Eigenschaften, wenn du mal Schwarzgurte von traditionellen Kampfsportarten erlebt hast, wirst du feststellen, dass das die ausgeglichensten und friedlichsten Menschen überhaupt sind (ich spreche hier wohlgemerkt nicht von Agro-Kick-Box-Street-Fightern). Genauso wie im realen Kampfsport, stirbt der Gegner ja nicht für immer, sondern kann in der nächsten Runde im Normalfall wieder voll funktionsfähig antreten. Das ist also 1:1 das selbe wie im Beispiel PUBG.

Selbiges gilt übrigens auch für Wettrennen, wenn ich das mal so nennen darf. Das simuliert letztendlich auch nur die Flucht vor z. B. einem Rudel Wölfe. Den langsamsten werden sie bekommen und dieser wird wohl sterben.

Ich sehe in diesen Beispielen, wie auch in dem Beispiel PUBG, überhaupt kein Problem, im Vergleich zum Ausleben von sadistischen Trieben, was eben nicht nur zu Abreaktion dieser dienen kann, sondern explizit auch zu deren Förderung. Was gibt es daran nicht zu verstehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würde mal interessieren was der Unterschied zwischen diesem Spiel ist und Carmageddon. Viele der hier genannten Gründe warum Spiele wo man morden kann trotzdem moralisch über diesem liegen kann ich bei Carmageddon nicht wiederfinden. Es sei angeführt dass ich weder Carmageddon noch Rape Day selber gespielt habe, deswegen mag es sein dass nicht alles stimmt. Los gehts:

Es fehlt die Herausforderung um zu behaupten dass es nur um Skill geht. Es ist eindeutig die Glorifizierung am Morden und der Spaß daran. Es gibt keine Hintergrundstory, irgendeinen Grund warum man unschuldige Passanten morded. Und es gab im Gegensatz zu Manhunt,Postal oder Hatred auch keine Aufschrei.

Wo ist jetzt also der Unterschied zu Rape Day?

Ich würde nämlich die Linie dort ziehen wo ein Spiel "erziehend" oder wirklich zu einem Simulator wird den man in die Realität übertragen kann. Lernt ein Spiel einem wie man mordet/vergewaltigt und davonkommt dann gehört das Spiel indiziert. Lernt das Spiel einem Waffen zu bedienen zu putzen, Bomben zu basteln etc. dann gehört das Spiel verboten.
Besteht allerdings kein Lerneffekt um kriminelle Aktivitäten aus dem virtuellen ins reale Leben zu übertragen so gehört mM nach jedes Spiel egal was dargestellt wid erlaubt.

Carmageddon steht unter anderem genau wegen dieser Problematik bis heute auf dem Index. Wie schon einige Male im Thread angesprochen, gibt es einen großen Unterschied zwischen Mord und Töten. Wärend letzteres Bestandteil von sehr vielen Spielen ist, wird ersteres deutlich seltener thematisiert – und noch seltener belohnt uns systematisch gut geheißen. Carmageddon ist eine dieser Ausnahmen, der hier diskutierte Titel scheinbar auch.


Nein die sogenannten Hähnchen die du gebraten kaufst sind sowohl Männlich als auch Weiblich. Geschreddert wird nur bei Legehennen. Masthühner und Legehühner sind verschieden gezüchtet, die haben miteinander nicht mehr viel zutun, die einen sind so gezüchtet das sie möglichst schnell sehr Fett werden und die anderen brauchen nicht Fett werden, sondern müssen nur Eier legen. Beim Hähnchen das du am Hähnchenstand kaufst ist die Chance ein Männliches zu erwischen vermutlich bei 50%. Fürs Fleisch ist das Geschlecht egal, lediglich bei Legehennen sind die männlichen Küken für den Betrieb nutzlos und werden auf bestialische Art und Weise entsorgt.
Aber genug Off-Topic von mir :)

Mittelerweile kriegt man bei den meisten Supermarktketten auch (Bio-)Eier von Produzenten, die die männlichen Küken eben doch zu Masthähnchen groß ziehen. Die Frauenquote unter den Broilern dürfte also unter 50 Prozent fallen und jeder, der etwas gegen Kükenschredder unternehmen möchte, kann das für ein paar Cent mehr pro Ei.


Ja ok, das mag sein. Man kann die weiblichen Zombies aber auch schnell (in der Fantasie) durch normale Frauen ersetzen.
Oder ist man selber ein Zombie und vergewaltigt normale Frauen?
Dann habe ich das falsch verstanden, aber würde es nicht besser machen.

Ich habe den Titel nicht gespielt und plane dies auch nicht, aber es wäre das erste Zombie-Szenario, in dem man die Untoten durch maximale körperliche Annäherung bekämpft. Canon im Horror-Genre ist eigentlich das genaue Gegenteil. Auch beschreibt der Entwickler den Spieler ausdrücklich als schlimmeren Vergewaltiger verglichen mit den Zombies, was nahelegt, dass er sich genau wie diese (nur in größerem Umfange oder/und bestialischerer Art und Weise) und lebende Frauen hermacht.
 
Ich war auch mal im Judo-Kader meines Bundeslandes und sehr aktiver Kämpfer. In einem solchen Kampf wird immer der Tod bzw. die völlige Kampfunfähigmachung des Gegners simuliert, der Kampf aber vor realem Eintritt dessen abgebrochen.
Im Judo kann man auch jemanden umbringen? Wußte ich noch gar nicht. Wie denn? Erwürgen?:ugly:
 
Dem stimme ich vollkommen zu, denn auch mein moralischer Kompass lehnt dies ab.
Und sicherlich passen Kinderehen nicht mehr in (m)eine Welt, die das Jahr 2019 schreibt.

Es wäre aber genau so falsch, ein solches Verhalten zum Vorwurf einem Naturvolk vor 200 Jahren am Amazonas zu machen,
weil und hier kommt wieder mein wissenschaftlicher Ansatz, es dafür i. d. R. gute Gründe zum Überleben der Gruppe/des Stammes gab.

Und jetzt wieder zu diesem Spiel, jetzt haben wir schon einen solch hohen ethisch moralischen Anspruch in unserer Gesellschaft, mit welchem Recht wird denn dann so ein Spiel produziert.
Nur damit der "Meinungsfreiheit" Genüge getan wird?
Das Spiel ist ein Widerspruch zu unseren eigenen Ansprüchen, wie unsere Gesellschaft eigentlich funktionieren sollte (unbedarft der vielen Verbrechen, die stattfinden) und du hast eigentlich das Kernthema erfasst.
Es geht eben nicht nur um das banale totschießen von Pixeln, sondern darum dass man virtuell Gewalt über lebende Menschen ausüben kann und somit Machtphantasien ausleben kann.
Und genau das hat in einem PC Spiel nix zu suchen...


Stop Stop Stop, reden wir noch über Gewalt gegenüber NPC's oder vermischen sich da gerade ein paar Dinge. Denn ganz nüchtern betrachtet übt der Spieler dort innerhalb der ihm gegebenen Grenzen eine Macht-fantasie aus, die eigentlich keine ist, da er sich die ganze Zeit in dem ihm angedachten Handlungsbereich aufhält. So wie ich das Spiel verstanden hab, findet auch keine Aktion mit anderen Mitspielern statt, der Spieler quält dort nur Einsen und Nullen. Das ist moralisch schon ein kleiner Unterschied.

Am Ende ist es doch wie alle Computerspiele eine Illusion echte Macht ausüben zu können oder zu besitzen, denn außer Hackern etc. bewegen wir uns alle immer genau auf den Pfaden die uns in den Spielen vorgesehen wurden. Also ich bezweifel da ganz ernsthaft, das mit so einem Spiel irgendwer seine "Machtfantasien" befriedigen kann. Je nach Gemüt aber nicht auszuschließen.

Bleib doch mal beim Thema, von wem das Beispiel kam ist auch egal. Du hast es mir als Argument präsentiert und erklärt warum man töten muss um zu gewinnen. Mein Beispiel sollte dir nur zeigen, dass die Annahme im Kern falsch ist und es offenbar viele Wege zu Ziel gibt.
Diese sind aber eben schwieriger umzusetzen und die Chance zu scheitern deutlich höher, darum akzeptiert man den Verlust von Mitspielern und nimmt das eigene Ableben zusätzlich in Kauf, eigentlich eine Loose-Loose Situation für ein MultiplayerOnlinegame am Ende allein auf weiter Wiese zu stehen. Bloß gut dass die Runde dann von Neuem beginnt, sonst wäre es ganz schon langweilig für den Rest des Tages auf dieser Map.

Warum ich jetzt mit dir über Judo sprechen soll erschließt sich mir nicht, können wir nicht einfach mal bei dem bleiben was du geschrieben hast? Tut das weh zu erkennen wenn man mal daneben lag oder eine Annahme falsch ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab diesen Thread nichtmal ansatzweise angekratzt, aber zu dem Spiel stellt sich mir die Frage "WAS ZUM..."

Und ich glaub Mord und Vergewaltigung sind von der Abscheulichkeit auf einem Level.... nur dass du das eine überlebst... wenn man das so nennen kann.
 
Im Judo kann man auch jemanden umbringen? Wußte ich noch gar nicht. Wie denn? Erwürgen?:ugly:

Sicher, innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten. Nicht umsonst gilt das darauf basierende und sehr verwandte Jiu Jitsu als die effektivste Art im MMA überhaupt. Judo ist einfach nur fairer und auf den Wettkampf ausgelegt. Das hindert einen doch nicht daran, Techniken einzusetzen, die in Richtung Jiu Jitsu gehen (Rücken statt Bauch, etc.).

Aber ganz ehrlich, das ist doch hier nicht von Belang und ebenfalls off-topic.
 
Ich hab so einen Clip schon mal gesehen, und nicht genossen. Mein Vater hat als Fleischer gearbeitet, ich weis ein bissl wie sowas aussieht, und das sah für mich verdammt echt aus, den Geräuschen, dem Widerstand der Haut, dunklem und hellem Blut, dem schreien und röcheln. An einen Mythos glaube ich daher nicht.
Und selbst wenns nicht echt war, es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Auch wenns kein Gesetz dagegen gibt.

Ich hab keinen Bedarf sowas zu sehen,allein schon wie es beschreibst lässt es mir eiskalt den Rücken runterlaufen.
 
Bleib doch mal beim Thema, von wem das Beispiel kam ist auch egal. Du hast es mir als Argument präsentiert und erklärt warum man töten muss um zu gewinnen. Mein Beispiel sollte dir nur zeigen, dass die Annahme im Kern falsch ist und es offenbar viele Wege zu Ziel gibt.
Diese sind aber eben schwieriger umzusetzen und die Chance zu scheitern deutlich höher, darum akzeptiert man den Verlust von Mitspielern und nimmt das eigene Ableben zusätzlich in Kauf, eigentlich eine Loose-Loose Situation für ein MultiplayerOnlinegame am Ende allein auf weiter Wiese zu stehen. Bloß gut dass die Runde dann von Neuem beginnt, sonst wäre es ganz schon langweilig für den Rest des Tages auf dieser Map.

Warum ich jetzt mit dir über Judo sprechen soll erschließt sich mir nicht, können wir nicht einfach mal bei dem bleiben was du geschrieben hast? Tut das weh zu erkennen wenn man mal daneben lag oder eine Annahme falsch ist?

Du bisch ja völlig off. Wo lag ich den falsch? Alle Ausführungen meinerseits treffen hier absolut ins Schwarze. PUBG stellt einen nicht adäquaten Vergleich zu sadistischen Werken wie dem besprochenen dar, dieser Vergleich wurde nicht von mir hergestellt, sondern ich habe ihn widerlegt und das mit treffenden Beispielen aus Sportarten des realen Lebens unterlegt.

Dabei ist es völlig irrelevant ob man in 99,9% der Fälle in PUBG Gegner ausschalten muss, um das Spiel zu gewinnen, oder in 0,01% mal mit der Zone solches Glück haben kann, dass es auch ohne geht. Das hat doch mit der Grundthese überhaupt nichts zu tun. Whats wrong? Derailing?

Ich muss in meinen Ausführungen auch nicht jeden einzelnen Sonderfall beherbergen, und falls ich das nicht tuhe, liege ich falsch. Was hast du bitte für eine Vorstellung? In PUBG kann man sagen, in 99,9% der Fälle muss man Gegner ausschalten um zu gewinnen, andere Fälle sind damit irrelevant. Nochmal: In jedem Fall hat das nichts mit Mord oder Sadismus zu tun, so wie es hier von Relativisten dargestellt wurde. Es stellt einen Vergleich zur angedeuteten Tötung des Gegners wie in Kampfsportarten dar. Das ist etwas völlig anderes, als sadistische Triebe auszuleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man Spiele nur an den Straftaten oder moralisch fragwürdigen Verhaltensweisen der Spieler messen würde die darin begangen werden, könnte man daraus locker eine Youtube Serie wie Earthling Cinema machen.

YouTube
 
Zurück