Hatte zwar nie RDRAM, trotzdem vermisse ihn. Arbeitsspeicher ist so ziemlich die einzige Komponente wo sich seit 20 Jahren nie wirklich etwas groß geändert hat, mal abgesehen von der stetigen aber doch gefühlt langsamen und langweiligen Weiterentwicklung.
Bei CPU's gab es mehr Kerne
Bei HDD's später SSD und nvme
Bei Grafikkarten mehrere Hersteller mit immer neuen Technologien, angefangen von SLI, PhysX, DLSS, Gsync bis Frame Generation plus schnellere Entwicklung vom Vram als beim Arbeitsspeicher. Inzwischen steht GDDR7 schon in den Startlöchern, währen DDR5 erst seit diesem Jahr eine größere Rolle spielt.
Bei Monitoren war zu Zeiten von DDR1 noch die Röhre angesagt, später LCD mit TN, danach IPS und VA bis zu OLED.
Ich vermute mal, hätte Intel an RDRAM festgehalten wären wir durch den Konkurrenzkampf mit DDR schon ein gutes Stück weiter. So einen kleinen Schritt wie von DDR3 zu DDR4 hätte es dann vielleicht nicht gegeben. Vermute mal das Jedec-Konsortium bremst aus welchen Gründen auch immer aus. Da kann ja nicht jeder machen was er will und aus der Reihe springen, während CPU's einfach nach belieben vom Hersteller einen neuen Sockel bekommen und an allen Ecken stets weiterentwickelt werden.