News RAM mit XMP: Corsair verliert Klage zu irreführender Werbung

Es ist halt echt traurig, dass so gut, wie kein Hersteller anständige JEDEC-Werte ins SPD programmiert. DDR4-2133 ist halt komplett nutzloser Schmutz. DDR4 sollte bis 3.200 MT/s programmiert werden und DDR5 bis 5.600 MT/s. Damit würden aktuelle CPUs wenigstens nicht unter Herstellervorgabe laufen.
Naja, die sind wohl als Fallback gedacht, damit sie überall laufen. Klar wäre es am schönsten, wenn auf jedem Modul für jede gängige, unterstützte Taktstufe je ein JEDEC- und ein Tuning-Profil hätte und man sollte in 2025 auch meinen, dass man auf so einem Modul sehr viele Profile unterbringen können sollte. Aber jedes Profil muss ja dann auch auf jedem Modul getestet werden, was die nötige Testdauer vervielfachen würde.
 
ich verwende xmp weil ich es nicht geschaft habe das manuell zu konfigurieren. ich verwende gskill ddr5 5600er. es war mir schlicht nicht möglich wirklich alle parameter in den datenblättern zu finden. wenn es geht wäre das dann tagelanges rumtüfteln und das ist ja wohl dämlich, für sowas habe ich schlicht keine zeit. ich hätte sie natürlich wenn ich anstatt 300euro zu zahlen 300 euro bekommen hätte, aber das will der hersteller komischerweise nicht.

//EDIT
ausserdem stellt xmp mir das ja nur so ein wie es der hersteller meint das es gut ist. warum verliert man also die garantie wenn es so konfiguriert ist wie die hersteller sagen. das ist es was mich stört und was ich als betrug empfinde.
ddr5 5600er und 300€ ?

Man muss auch nicht tagelang rumtüfteln.
Ob der Speicher nun bei 5800 oder 6000 MT läuft ist egal.
Wichtiger wären da auch die Timings zu kontrolieren.
Nach dem letzten Bios Update waren die Werte nicht mehr i.O.
tcl war auf einmal bei mir bei 52. Habe ua. den wieder auf 38 gestellt.
Nun wird ~eine Woche normal mit gearbeitet + gezockt und dann etwas schärfer nachjustiert.

Edit.
ALLE Parameter sind eigendlich auch überflüssig.
Neben der reinen Geschwindigkeit noch ~5 Werte für Timings und gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Corsair ist bei mir schon länger unten durch.

Corsair ist ähnlich wie NZXT eine riesige Marketing-Hure. Das wäre auch nicht weiter schlimm, solange die Produkte halt laufen und man sich ohnehin in dem Hersteller-Cosmos bewegen sowie den Marketing-Aufpreis zahlen möchte.

Corsair verbaut auf seinem RAM auch nur gerade verfügbare Chips, wie fast alle anderen auch. Was verfügbar ist, wird halt verkauft. Immerhin schreiben sie mittlerweile die Revisionsnummern auf die Riegel, sodass man erkennen kann, was Sache ist. Ändert aber nichts daran, dass aufrüsten Jahre später keine gute Idee ist.

Ich finde es jedenfalls gut, dass mal etwas gegen diesen XMP/EXPO-Wahninn gemacht wird. Klarna-Kevin hat keine Ahnung von Herstellervorgaben und stellt halt XMP/Expo ein. Wundert sich aber, dass sein 8000er-Kit nicht laufen möchte, wie vom Influencer suggeriert.

QVL lesen und Herstellervorgaben beachten von AMD/Intel. Und wer darüber hinaus geht, möge bitte im Hinterkopf behalten, dass das nicht funktionieren könnte. Generation Z bis Alpha wird vermutlich kurzerhand das FAR ausnutzen und einfach wahllos RAM-Kits bestellen bis irgendwann mal, das richtige dabei ist. Den Händler freut es und den ehrlichen Kunden erst recht. Nicht.
 
Corsair ist bei mir schon länger unten durch.

Ein befreundeter Server-Admin meidet sie, wie der Teufel das Weihwasser - auch privat.
Es ist halt, wie es halt immer so ist. Ich hatte zwei Kits von denen, die einfach nur anstandslos gemacht haben, was sie sollten und habe nur aus Verfügbarkeitsgründen aktuell ein Kingston-Kit drin, das genau so gut läuft, obwohl ich schon massenhaft Horrorstories über Kingston gehört habe. Gut, das DDR400-Kit mit CL2 und Füllstand-LEDs war absurd teuer und ziemlich unnötig, aber das spätere DDR4-3200-Kit mit CL16 war eigentlich ein ganz normales Kit und auch nicht übermäßig teuer. Mag aber natürlich sein, dass man da mit mehr Daten, weil man deutlich mehr Hardware verbaut, eine qualifiziertere Aussage treffen kann.
Ändert aber nichts daran, dass aufrüsten Jahre später keine gute Idee ist.
Naja, einerseits können durchaus auch verschiedene Chips zusammenarbeiten, andererseits ist das mit dem Ergänzen von Arbeitsspeicher ja seit DDR4 eh recht unattraktiv, weil die möglichen Taktraten so stark in den Keller gehen.
Ich finde es jedenfalls gut, dass mal etwas gegen diesen XMP/EXPO-Wahninn gemacht wird.
Was wird denn gemacht? Ein Hersteller hat halt nicht "bis zu" dazugeschrieben und hat dafür jetzt eins auf den Deckel bekommen. Da fliegt vielleicht jemand aus der Marketingabteilung und in Zukunft steht es halt wieder dabei.
 
Dafür gibt es die QVL Listen, die einen Anhaltspunkt geben. Aber am Ende ist das auch keine Garantie weil dein Speichercontroller zu den schlechtesten 1% gehören kann.
Hatte das bei meinem 8700K, dass ohne System Agent Voltage (Memory Controller) Anpassung DDR4-3600 nicht lief. Trotz QVL seitens Mainboard.
Habe ich doch gemacht und auch gewusst, dass es nicht garantiert laufen wird. Nur liest man auf der Corsair-Seite davon nichts und muss sich die Infos eher in Foren zusammensuchen. Ich habe bewusst einen Bogen um die schnellsten Taktraten gemacht, weil mich nur ein Alltags-System mit etwas schnellerem Speicher interessiert hat.

Meiner Meinung nach hätten die XMP-Einstellungen mit dem Laden des XMP-Profils funktionieren müssen, aber da war nicht mal ein Booten möglich. Und genau an diesem Punkt fehlt eben der Hinweis vom Hersteller. Bootbar waren glaube ich lediglich 5600/6000MHz ohne zusätzliche Spannungsanpassung. Und das bei versprochenen 6800MHz.

Egal, jetzt läuft mein ach so böses Raptor-Lake-System stabil und für mich absolut zufriedenstellend.
 
Da sucht man sich doch 'nen Wolf.
Ich filtere dort nach 7200 und ein paar bekannten Herstellern und brauche einen halben Tag ein hier verfügbares, nicht überteuertes Modell zu finden.
Wie ich gerade sehe steht mein Patriot 7200 völlig überraschend :rollen: auch nicht in meiner QVL. Dieser Quatsch Von Liste wird also aus gutem Grund schon immer von mir ignoriert.

Was können denn die Hersteller dafür, dass Windows nicht zwischen TB und TiB unterscheiden kann?
TiB gibt es doch gar nicht!!!11 (Wie kürzlich mal wieder hier irgendwo zu lesen war.)
 
Genauso ein Witz zum Teil ist das das selbe RAM Speicher Kit (also wirklich alles gleich Speed , Timing , Volt usw) eine Unterscheidung von bis zu 50 Euro macht ob XMP oder EXPO. Nutze bei meinem AMD System XMP und habe keine Probleme, war halt um einiges günstiger als das gleiche Ram Kit mit Expo.
 
Es ist halt echt traurig, dass so gut, wie kein Hersteller anständige JEDEC-Werte ins SPD programmiert. DDR4-2133 ist halt komplett nutzloser Schmutz. DDR4 sollte bis 3.200 MT/s programmiert werden und DDR5 bis 5.600 MT/s. Damit würden aktuelle CPUs wenigstens nicht unter Herstellervorgabe laufen.
Wenn man eine CPU hat, die kein 3200 MT/s bzw. 5600 MT/s mitmacht, kommt man evtl. nicht mal bis ins BIOS, um den RAM-Takt abzusenken.

Es müssen jedoch (fast) alle CPUs berücksichtigt werden die den jeweiligen RAM-Standard unterstützen, und bspw. die Ryzen 1000 schafften selten mehr als 3000 MT/s, und wenn doch, dann auch nur wenig mehr. Erst mit den Ryzen 2000 lief dann auch 3200 MT/s mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Die Ryzen 7000 schaffen zwar in der Regel 6000 MT/s, aber spezifiziert sind sie nur bis 5200 MT/s.

Bei mir auch. XMP läuft mit den 1.25V die angegeben sind nicht. Mit 1.3V geht´s. Es ist ein Komplett-PC und XMP war auch nicht geladen im Bios. Aussage von Alternate dazu, XMP ist eine Übertaktung und stellt einen Betrieb außerhalb der Herstellervorgaben da und muss nicht stabil laufen, daher haben sie es nicht aktiviert :what:
XMP / EXPO führt zu einer CPU-Übertaktung, sobald der Takt oberhalb dessen ist, was für das CPU-Modell spezifiziert wurde.
Bspw. hat AMD für die Ryzen 9000 beim RAM bis 5600 MT/s spezifiziert, nutzt man jedoch welchen mit 6000 MT/s, ist das eine Übertaktung, bzw. Betrieb außerhalb der Spezifikation der CPU. Würde man ein RAM mit 5600 MT/s nehmen, könnte man dort das XMP / EXPO laden, und der Betrieb wäre dennoch innerhalb der Spezifikation - außer man nutzt 4 Riegel, dann müsste man tatsächlich sogar auf 3600 MT/s runter.

Für den RAM-Hersteller wäre der Betrieb von RAMs der mit 6000 MT/s beworben wurde beim Betrieb mit 6000 MT/s noch innerhalb der Spezifikation, und sollte von deren Garantie abgedeckt sein. Doch wenn die CPU dabei die Grätsche macht, müsste man schauen wie die Garantieleistung von AMD - oder Intel, im Falle einer CPU von denen - aussieht. Die gesetzliche Gewährleistung greift in jedem Fall nicht mehr, eben weil man die CPU außerhalb der Spezifikationen betrieben hat.
Meiner Meinung nach hätten die XMP-Einstellungen mit dem Laden des XMP-Profils funktionieren müssen, aber da war nicht mal ein Booten möglich. Und genau an diesem Punkt fehlt eben der Hinweis vom Hersteller. Bootbar waren glaube ich lediglich 5600/6000MHz ohne zusätzliche Spannungsanpassung. Und das bei versprochenen 6800MHz.
Kann der RAM-Hersteller doch nichts dafür, das du bei der CPU Pech hattest.
Die Versprechen des RAM-Herstellers, beziehen sich ausschließlich auf ihren RAM, nicht die Komponenten Dritter.

Wünschenswert wäre es aber schon, wenn die RAM-Hersteller darauf hinweisen würden. Da es nicht offensichtlich ist, sondern ein gewissen Kenntnisstand beim Kunden voraussetzt.
 
Wenn man kein xmp/expo aktiviert laufen die Dinger im jedec Standard mit ddr4 2133 bzw ddr5 4800.
Nicht zwangsläufig.
Je nachdem welche JEDEC Norm als Standard SPD hinterlegt ist, kann es auch z.B. DDR5-5600 sein.
Die meisten Kits haben sowas aber nicht, da ist's dann eben DDR5-4800, quasi als Fallback.

Ich glaube einige TeamGroup Kits haben einen höheren JEDEC Standard einprogrammiert.
 
Wenn man eine CPU hat, die kein 3200 MT/s bzw. 5600 MT/s mitmacht, kommt man evtl. nicht mal bis ins BIOS, um den RAM-Takt abzusenken.

Es müssen jedoch (fast) alle CPUs berücksichtigt werden die den jeweiligen RAM-Standard unterstützen, und bspw. die Ryzen 1000 schafften selten mehr als 3000 MT/s, und wenn doch, dann auch nur wenig mehr. Erst mit den Ryzen 2000 lief dann auch 3200 MT/s mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Deswegen sind in einem SPD ja mehre Konfigurationen hinterlegt. Das ist auch nichts neues. Der PC-133 RAM für meinen damaligen Pentium III hatte Timings für 100 und 133 MHz hinterlegt.

Bei DDR5 sollte man die gebräuchlichen JEDEC-Normen im SPD hinterlegen. XMP und EXPO sind dann fürs Overclocking.

Guck dir mal vernüftige OEM-Module von Samsung, SK Hynix, Nanya oder Micron in CPU-Z an. Da sind drei bis vier Geschwindigkeiten hinterlegt.
 
Guck dir mal vernüftige OEM-Module von Samsung, SK Hynix, Nanya oder Micron in CPU-Z an. Da sind drei bis vier Geschwindigkeiten hinterlegt.
Naja, eher drei bis vier Langsamkeiten. ;)

Eigentlich könnten die Mainboards die Timings ja aus der Frequenz selbst ermitteln, die Latenz bei den JEDEC-Spezifikationen scheint ja halbwegs fix zu sein. Könnte es nicht sogar sein, dass genau das passiert, wenn man die Timings auf Auto lässt und die Frequenz ändert?

Wenn man jetzt alle möglichen JEDEC-Konfigurationen plus XMP und/oder EXPO hinterlegen wollte, käme da ganz schön was zusammen und fast niemand würde es nutzen.
 
Ich frage mich nur warum Keiner eine Sammelklage in Deutschland gegen Corsair anstrebt, auch wenn hier nicht so hohe Summen bei Gericht rum kommen! Die Angaben auf der Verpackung sind bestimmt gleich in Europa und den USA.
 
Ich weiß es und verstehe es seit Jahren.

Dennoch frage ich mich, obs nicht ne Möglichkeit gibt den "Unerfahrenen" Käufern irgendwie mitzuteilen "Dieser RAM ist schneller als die Spez, du musst das Profil aktivieren und ein Betrieb kann nicht garantiert werden".

Iss ja genau so wie bei nem AM5 System heut zu tage, 5600 ist Stock, 6000 rennt so gut wie immer, ab 6200 wirds richtig gut und 6400 wäre das Beste, schafft aber nicht jedes System....

Hatte früher schon diese Idee das Magazine und Test-Seiten bei den CPUs zumindest versuchen die OC Sachen in grobe Wahrscheinlichkeiten einzusortieren.

95% der AM5 Systeme schaffen 6000
85% der AM5 Systeme schaffen 6200
70% der AM5 Systeme schaffen 6400

oder irgendwie so. Dann könnte jeder Interessierte entscheiden ob er sich entsprechenden RAM kaufen will oder sich an solche Werte rantesten möchte. Aber das ist voll der Aufwand - ich weiß.
 
Dennoch frage ich mich, obs nicht ne Möglichkeit gibt den "Unerfahrenen" Käufern irgendwie mitzuteilen "Dieser RAM ist schneller als die Spez, du musst das Profil aktivieren und ein Betrieb kann nicht garantiert werden".

Man kann nur hoffen, dass die KI diesen obligatorischen Hinweis mitgibt. Aber da die ihre Infos genauso von Influencern und gehirngeschädigten Falschinformationen aus dem Internet bezieht, wird da wohl nichts weiter passieren. Ganz im Gegenteil.

Man kann nur den Tipp geben, sich bei einem Selbstbau äußerst gut vorher zu informieren oder einfach bauen lassen von jemanden, der da Gewährleistung drauf geben muss.
 
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