Raid mit Onboard-Controller bedeutet also höhere Prozessorauslastung ?
Ja müsste dann beim System-Kernel auftauchen. Ob es sich auf die Gesamt-Performance des Systems auswirkt, hängt natürlich von dessen Auslastung ab. Wenn Du einen aktuellen Mehrkern-Prozessor verwendest, der nur selten mit 100% CPU-Last auf allen Kernen läuft, solltest Du diesen Teil nicht bemerken und ingesamt auch eine Beschleunigung durch RAID-0 bemerken. Das Sicherheits-Risiko ist es jedoch auch nach meiner Meinung nicht wert. Von RAID in einem Desktop-PC würde ich auch abraten.
Wenn Raid0 keine/nur gringfügig messbare - aber wohl nicht spürbare Geschwindigkeitsverbesserungen ergibt; und auch Raid1 lediglich mehr Sicherheit bietet, jedoch keinen Geschw.-Bonus, ist es den ganzen Aufwand wohl nicht wert. Ich kam drauf als ich bemerkte das im Windows Leistungsindex meine HDD einen Flaschenhals darstellt (um einen Punkt schwächer als der Rest).
Auf den Leistungsindex von Windows würde ich nicht so viel geben. Natürlich sind konventionelle Festplatten schon der Flaschenhals in einem aktuellen PC, allerdings hängt der Einfluss stark vom Nutzensszenario ab. Wenn man nicht permanent Daten sucht, die über die ganze Platte verteilt sind oder große Datenmengen transportiert, wird es sich nicht so bemerkbar machen.
Raid 5 kommt nicht in Frage, dann müßte ich 2 neue HDD´s kaufen. Dann kann ich auch direkt eine 60GB SSD holen und als Systempartition mit Windows 7 nutzen.
SSD's für den Kern des Systems sind jedoch eine sinvolle und merkliche Beschleunigung des Systems, allerdings eben noch relativ teuer.
Wie
Skysnake schreibt (bzw. wahrscheinlich schreiben wollte

), ist es nicht sehr sinnvoll, die Datensicherung auf eine zweite Partiton derselben Platte zu machen. Das hat nur einen Sicherheitseffekt, wenn man aus Versehen selbst die Daten löscht oder anderweitig zerstört. Bei einem (gravierenden) Festplattendefekt hilft einem die Sicherung dann wenig. Da andere Sicherungsmedien entweder langsam / klein (DVD-RW, -RAM, BluRay RW) oder auch relativ teuer / i.d.R. recht laut im Betrieb (Bandlaufwerk mit höheren Kapazitäten), würde Dein Sicherungs-Regime auf Festplatten noch etwas anpassen / komplettieren:
- (schnelle) kleinere Systemplatte (bei finanzieller Möglichkeit SSD)
- zusätzliche größere Datenplatte im PC, Nutzung für kleinere Backups
- zusätzliche, schnell angebundene (eSATA, USB 3.0) externe Festplatte für Image-Backup des Systems sowie ggf. wichtiger Daten der zweiten Datenplatte im PC
Außerdem gibt es kostenfreie Tools, mit denen man die SMART-Daten überwachen kann und welche bei beginnenenden Problemen eine Warnung anzeigen (z.B. CrystalDiskInfo, ). Nach meinen Erfahrungen kündigen sich Komplettausfälle von Festplatten meisten mit einer Verschlechterung der SMART-Werte an, so dass i.d.R. noch Zeit für ein (Image-)Backup und den Tausch der Platte bleibt.