Königswarter/Willy-Brandt/Hornschuch.
OK, unter "Innenstadt" hatte ich mir jetzt was anderes vorgestellt, aber gut, solche Gebiete gibt es auch in Innenstädten, von daher mein Fehler.
So wie ich das lese, soll das Parken auf der einen Seite allein schon aufgelöst werden, um die Bäume zu entlasten und es soll ja auch Grünfläche dazukommen. Das Pflaster sieht für Radfahrer noch halbwegs befahrbar aus und die Strecke hält sich ja in Grenzen. Aber das basiert ja wohl eh eher auf Denkmalschutz als auf Verkehrspolitik. Ansonsten kann man noch durch die Anlage fahren. Könnte halt sein, dass man die Straße auch verbreitert, damit Radfahrer auch entgegen der Einbahnstraße ungehindert fahren können.
Das ist hier leider teilweise so eine Unart, dass die Einbahnstraßen für Radfahrer zwar freigegeben werden, aber es dann keinen Platz gibt, um an entgegenkommenden Autos vorbeizukommen, worauf viele Autofahrer mit "sieh halt zu, wie du dich an der Tonne Stahl unter meinem Hintern vorbeiquetschst" reagieren. Davon, Vorfahrt zu gewähren, wenn das Hindernis auf der eigenen Seite ist, haben wohl leider auch viele noch nichts gehört.
Mir ist nicht ganz klar, wie das mit den Gehwegen gedacht ist, aber es klingt fast so, als wären damit teilweise auch die auf der Gegenseite gemeint und dass die auch als Stellflächen für Einsatzfahrzeuge dienen sollen. Dazu gibt es noch Tempo 20 und Fahrradstellplätze.
Also unterm Strich weniger Autoverkehr, weil weniger Parkplätze, dafür Parkplätze abseits des Wohngebiets, eventuell genug Platz für Radfahrer, aber nicht für zwei Autos auf der Straße, weniger Tempo, mehr Grünfläche, mehr Platz für Fußgänger, mehr, bzw. überhaupt mal Fahrradstellplätze und erstmalige(?) Erfüllung der Anforderungen von Feuerwehr usw. Klingt für mich nicht ganz verkehrt.
Ich frage mich da schon eher, ob Fürth (wie jede Großtstadt) nicht Ecken hat, die mehr Nachholbedarf haben und will vermutlich nicht wissen, wie die Mieten in dem Ring sind.