Radeon RX 480 (8 GiByte) im Test: Preisbrecher mit 14-nm-Technik

Da kommt ja auch was.

Radeon RX 480: AMD untersucht Stromspitzen jenseits des PCIe-Standards - ComputerBase

AMD hat mittlerweile eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Darin heißt es, dass die Feinabstimmung der Speicherschnittstelle bei einigen RX-480-Boards „nicht optimal“ gewesen sei. Dies wird als Ursache für die Stromspitzen angeführt. Nach eigenen Angaben testet AMD bereits einen Treiber, der das Problem beheben soll. Am Dienstag, den 5. Juli, will AMD sich zu den Fortschritten äußern.

Es ist ja nicht so das das Problem wie bei anderen Firmen totgeschwiegen wird.
Es wird ja daran gearbeitet.
 
Also ist auch an der Situation etwas dran.
Anscheined ist dies aber nur durch hohes OC verursacht. Manoman, irgend Jemand ist bei AMD der dort gegen das Unternehmen arbeitet.
Was haben die für ein andauerndes Pech, das ist bald nicht mehr schön.
Na ja, im Prinzip ist es nur eine Kleinigkeit im Bios, deshalb verstehe ich nicht warum das noch immer ein Thema ist. Pennen die bei AMD ?
So unflexibel kann man doch nicht sein, da es nun schon über 1 Woche bekannt ist?
 
Ich denke mal die prüfen das ganze erst mal selbst und entscheiden dann, ob eine Änderung/Nacharbeit notwendig und wirtschaftlich ist.

So etwas entscheidet man nicht in 3 Tagen.

So etwas ist ein Riesen Aufwand.

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So schaut aus. Mach mal 1000 Versuchsaufbauten und Werte die aus. Bisher ist ja außer die Last auf dem PCIe Steckplatz nichts nachzuweisen. Selbst bei den LN2 übertaktenden ist bisher kein Schaden aufgetreten. Dagegen kommen bei YouTube irgendwelche Pfeifen aus ihren Löchern gekrochen. Ich selbst habe mit PCIe oc auch noch keine Karte oder gar ein Board über den Jordan geschickt, weshalb ich dieses ganze Thema total unverständlich finde.
 
Also ist auch an der Situation etwas dran.
Anscheined ist dies aber nur durch hohes OC verursacht.

Leider nicht. Wir haben in unseren fordernden - also nicht 3DMark Firestrike oder Unigine Heaven - Spieleszenen schon bis zu 6,40 Ampere OHNE OVERCLOCKING IM STANDARDBETRIEB gemessen.

Die relevante Spezifikation dafür ist die PCI Express Card Electromechanical Specification Revision 3.0 und nicht die, wie von vielen auch lange nach Veröffentlichen ihrer Reviews angenommen (und daher vergeblich nach konkreten Hinweisen durchsuchte) PCI Express Base Specification Revision 3.0. Das konnte sogar ich in meiner Eigenschaft als Nicht-Elektrotechniker vorab umsetzen. ;)

Die EM-Spec erlaubt ganz konkret insgesamt 5,5 Ampere edit: mit +/-8% Toleranz edit: (~5,94A) auf den 12-Volt-Leitungen des PEG-Slots.
 
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Leider nicht. Wir haben in unseren fordernden - also nicht 3DMark Firestrike oder Unigine Heaven - Spieleszenen schon bis zu 6,40 Ampere OHNE OVERCLOCKING IM STANDARDBETRIEB gemessen.

Die relevante Spezifikation dafür ist die PCI Express Card Electromechanical Specification Revision 3.0 und nicht die, wie von vielen auch lange nach Veröffentlichen ihrer Reviews angenommen (und daher vergeblich nach konkreten Hinweisen durchsuchte) PCI Express Base Specification Revision 3.0.

Die EM-Spec erlaubt ganz konkret insgesamt 5,5 Ampere +/-8% Toleranz (~5,94A) auf den 12-Volt-Leitungen des PEG-Slots.


So ist es. Der Unterschied ist aber ein intakter Rechner übersteht das Problemlos. Bei OC siehts dann vielleicht nicht mehr ganz so aus. Auch wenn mir im OC Fall bisher kein wirklich ernstzunehmender Fall eines beschädigten Boards bekannt ist.
 
Die EM-Spec erlaubt ganz konkret insgesamt 5,5 Ampere +/-8% Toleranz (~5,94A) auf den 12-Volt-Leitungen des PEG-Slots.
Die CEM-Spec erlaubt Schwankungen in der Spannung, die maximale Leistung und Stromstärke ist immer identisch. Die 5,5A sind das Maximum.

Und 6,4A (Toms Hardware sagt >7A sogar!) sind mal eben so 16% mehr. Da wird es ziemlich eng mit ner Sicherheitsmarge.
 
So ist es. Der Unterschied ist aber ein intakter Rechner übersteht das Problemlos. Bei OC siehts dann vielleicht nicht mehr ganz so aus. Auch wenn mir im OC Fall bisher kein wirklich ernstzunehmender Fall eines beschädigten Boards bekannt ist.
„Intakt“ ist relativ. Je nachdem, wie dicht ein OEM sein zumeist extrem kostenoptimiertes Board am Rande der Spec baut, kann es zu Problemen kommen. Ich erinnere mal an die Spar-Boards zu Zeiten der ersten Geforce-AGP-Karten. Das wird Nvidia von manchen bis heute nachgetragen. Oder die Mär von einem der ersten Aldi-PCs: Netzteil so knapp dimensioniert, dass selbst ein zweites Speichermodul nicht mehr wollte - mag eine Legende sein, ich hab jetzt keine Zeit zu googlen.

Und ja, bei einer Mainstream-Karte halte ich das Problem für gravierender als bei einem Dual-GPU-Monster, wo das Problem ja auch schon früher auftrat. Dort wurde mit dem nachvollziehbaren Argument beschwichtigt, dass Enthusiasten schon wüssten, was sie täten und allgemein eher High-End-Komponenten besäßen. Zwar keine Entschuldigung, aber IMHO nachvollziehbar.


Die CEM-Spec erlaubt Schwankungen in der Spannung, die maximale Leistung und Stromstärke ist immer identisch. Die 5,5A sind das Maximum.
Und 6,4A (Toms Hardware sagt >7A sogar!) sind mal eben so 16% mehr. Da wird es ziemlich eng mit ner Sicherheitsmarge.
Deswegen schrieb ich ja auch was von der Stromstärke, nicht von der Anzahl der Watt. Und in der relevanten Tabelle 4.1 sind die Schwankungen der Stromstärke angegeben, nicht die der Spannung. Ich schau nochmal in den Text dazu.

edit: Du hast Recht. Die erlaubte Schwankung bezieht sich auf die Spannung.
 
Leider nicht. Wir haben in unseren fordernden - also nicht 3DMark Firestrike oder Unigine Heaven - Spieleszenen schon bis zu 6,40 Ampere OHNE OVERCLOCKING IM STANDARDBETRIEB gemessen.

Die relevante Spezifikation dafür ist die PCI Express Card Electromechanical Specification Revision 3.0 und nicht die, wie von vielen auch lange nach Veröffentlichen ihrer Reviews angenommen (und daher vergeblich nach konkreten Hinweisen durchsuchte) PCI Express Base Specification Revision 3.0. Das konnte sogar ich in meiner Eigenschaft als Nicht-Elektrotechniker vorab umsetzen. ;)

Die EM-Spec erlaubt ganz konkret insgesamt 5,5 Ampere edit: mit +/-8% Toleranz edit: (~5,94A) auf den 12-Volt-Leitungen des PEG-Slots.

Hm, Benchmark glaube ich, das hört sich jetzt nicht nach viel an, bei einer Tolleranz von ca. einem halben Ampere . Mit OC wäre noch interessanter :)
Mich wundert auch, dass die Boards/Slots keine Schutzschaltung haben in dem sie nur Abschalten. Dann wäre die Frage noch offen wie das zum Beispiel bei einer 980Ti aussieht, wieviel Ampere hier entstehen? Im Bios der 980Ti stehen hier im Pt. 100%= 66% und bei 114%=75%.
Gruss
 
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12V +- 8% aber max. 5,5A.

Will sagen, der Slot kann maximal 71,26W auf 12V liefern, wenn die 12V Schiene die Toleranz maximal ausnutzt.

Im Normalfall sind es 66W und im Praxisfall bei älteren Rechnern eher 63-64W.

Fies ist nun, liegt ein Gerät in der Spannung noch in der Toleranz bei 11,1V liefert der Slot nur noch 61W bei 5,5A.Nehmen wir nun 80W für die RX480 an, dann liegt man bei 7,2A und damit 1,7A oder 31% über der Spezifikation.

Und deswegen hat man halt Spezifikationen und sollte sich daran auch halten.
 
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„Intakt“ ist relativ. Je nachdem, wie dicht ein OEM sein zumeist extrem kostenoptimiertes Board am Rande der Spec baut, kann es zu Problemen kommen. Ich erinnere mal an die Spar-Boards zu Zeiten der ersten Geforce-AGP-Karten. Das wird Nvidia von manchen bis heute nachgetragen. Oder die Mär von einem der ersten Aldi-PCs: Netzteil so knapp dimensioniert, dass selbst ein zweites Speichermodul nicht mehr wollte - mag eine Legende sein, ich hab jetzt keine Zeit zu googlen.

Und ja, bei einer Mainstream-Karte halte ich das Problem für gravierender als bei einem Dual-GPU-Monster, wo das Problem ja auch schon früher auftrat. Dort wurde mit dem nachvollziehbaren Argument beschwichtigt, dass Enthusiasten schon wüssten, was sie täten und allgemein eher High-End-Komponenten besäßen. Zwar keine Entschuldigung, aber IMHO nachvollziehbar.

Ja gut wenn ich möglicherweise ein Board habe das unter der Norm gebaut ist und dann noch eine Graka die über die Norm schießt dann koennte ich natürlich in Probleme kommen. Nur wie wahrscheinlich ist das wirklich ?
Ich behaupte nicht sehr ... Ich schätze die Wahrscheinlichkeit ähnlich der richtigen Zahlen in der Lotterie, vor allem wo die Referenz bis zur Behebung des Problems vermutlich auch wieder hauptsächlich an Enthsiasten oder Bastler ausgeliefert wird.
Denn ich kann mir nicht wirklich vorstellen das die AGP Aldi Mainboard Besitzer in der Regel zum großen Early Adopter Kreis gehören :)
Dazu darf man auch nicht vergessen das die 75W und 5.5A in der Regel als Norm eh schon das schlechteste darstellen was ich am Markt bekommen kann.
Viele Boards haben heute schon zusätzliche Versorgung am PCIE also durchaus einiges an Luft nach oben über die Norm und Toleranz hinaus.
 
Würde mich mal interessieren wie das mit meinem Asrock x99m Killer Board aussieht, hier steht noch ein 5Pol Zusatzanschluss zur Verfügung. 20160704_111804.jpg

Nur für den PCI-Express.
Das scheint wohl nicht die Norm zu sein.

Zurück zu AMD, wie gesagt, verstehe nicht warum man den Schaden grösser werden lässt.
Auch wenn viele sagen das braucht seine Zeit aber Imageschaden ist sehr schlimm GERADE bei AMD. Wenn ich darüber nachdenke könnten in einer Woche Weltweit 6 stellige Kartenverkäufe durchaus stattgefunden haben.
 
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Früher war das nicht die Norm. heutzutage ist der 5te Pin aber längst nach zertifiziert und wird auch dementsprechend vermehrt als Zusatzversorgung verwendet.
Die 75 Watt und 5.5A beziehen sich nach wie vor auf eine 4 Pin Versorgung.
 
Was mich persönlich beschäftigt ist wie sieht das im Bios aus wenn ich es öffne, kann man dort überhaupt einen Eingriff vornehmen ?
 
Nein dort kannst du an der generellen PCIE Versorgung nichts drehen, lediglich manche OC Boards lassen dort gewisse Spannungsänderungen und Taktänderungen zu. Entweder der 5te Pin ist auf deinem Board beschalten oder nicht.
 
Kann man sicher aber idr nicht notwendig, die RX lässt doch eh über die mitgelieferte Software sowohl ein undervolten als auch ein verändern des Power Targets zu also wozu ins Bios ?
 
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