Qualitätsunterschiede Aufnahmegerät via Lavalier Mic

wheyy

Komplett-PC-Käufer(in)
Hab eine allgemeine Frage zu Audioaufnahmegeräten.
Macht es einen Unterschied ob ich mein (recht billiges) Lavalier 3,5mm Mic an mein neues iPhone 11 ranstecke und meine Stimme aufnehme, oder an mein altes Samsung A6 oder an mein Laptop Dell XPS?

Die Frage kommt auf, da ich einen 10 minütigen Podcast mit möglichst guter Qualität aufnehmen möchte, und für das iPhone müsste ich mir einen Lightning - to 3,5mm Adapter kaufen.


Nebenbei würde ich mich auch interessieren: Ich habe auch ein Rode Videomic Go, das ich zum Vloggen benutze. Glaubt ihr das ist qualitativ auch besser für Voice memos als mein billiges noname 15€ Lavalier von Amazon? Um ehrlich zu sein finde ich meine bisherigen Aufnahmen mit dem Lavalier ganz passabel... aber mit dem Rode kann ich keinen direkten Vergleich am Handy machen, weil auch da der passende Adapter (noch) fehlt. (Oh mann was leidet man nicht mit dieser unterschiedlichen Adapter welt... für jedes Gerät brauchst heutzutage einen Adapter)
 
Vergleiche beide am Laptop und welches auch immer besser klingt das nimmste !
Hmm, ich hab wie geschrieben Probleme mit den Adaptern. Das Lavalier kam nur in TRRS Form, was nur für Handys geht. Mein Alter Laptop braucht TRS... Ich frage deswegen hier um nicht 3 Adapter zu kaufen sonder maximal 1... ich würds ja selber testen, und ich nehme an die Unterschiede sind minimal, aber vlt weiß ja jemand bereits aus Erfahrung mehr,
 
Es sollte keinen merklichen unterschied in der Aufnahmequalität geben egal mit welchem Aufnahmegerät du das Mikrofon benutzt. Die Qualität wird meines wissen nach hauptsächlich durch die Mikrofonqualität bestimmt. (Alles auf Podcasts bezogen, Musikaufnahmen sind ein anderes Feld)
 
Sprachaufnahmen und Musikaufnahmen sind technisch dasselbe, d.h. es gibt in beiden Fällen Auswirkungen vom Aufnahmegerät. Klar die Anforderungen sind ein wenig anders aber dennoch gibts hörbare Qualitätsunterschiede in beiden Fällen.

Wenn man dann die Aufnahme nachbearbeitest kann dann z.B. der Unterschied noch stärker hervortreten und z.B. Rauschen und andere unerwünschte Störungen hochgezogen werden ( ein Kompressor würde das z.B. tun).

Also einfach aufnehmen ist sicherlich nicht das was zu guter Qualität führt!

Ggf kann man auch - je nachdem was konkret geplant ist - ein spezielles Aufnahmegerät kaufen. Sowas gibts von Tascam, Zoom,... mit eingebautem Mikro (oft stereo) bzw Mikroeingang (einfach mal bei Thomann oder so schauen, ggf auch beim Musikalienhändler vor Ort deiner Wahl - da kannst dich auch beraten lassen und de Dinger mal ausprobieren). Da gehts um die 100€ los und man hat ein vernünftiges Tool, dass genau für sowas gemacht wurde. Nachbearbeitung am PC geht damit natürlich genauso.

Die Dinger sind nicht viel größer als ein Handy und somit auch uneingeschränkt mobil einsetzbar.
 
@Zappaesk du hast natürlich recht. Jedoch spielt das meiner Meinung nach in einer anderen Liga eine Rolle und nicht beim Amateur podcasten?
Meinst du wirklich das es zwischen einem Iphone oder Samsung A6 so große unterschiede in der Aufnahmequalität gibt?
@wheyy Was ist den dein Einsatzzenario bist du mobil unterwegs oder nimmst stationär in einem Raum auf?
 
Für das Audio würde ich zuhause in einem Raum aufnehmen.
Für Vloggings habe ich wie gesagt das Rode Video MicroGo.
Ich habe jetzt alle Adapter gekauft und werde mal durchtesten.
 
Ok bin gerade alle Tests durch:
Fazit: es kommt eher auf die Software drauf an mit was man aufnimmt, als mit dem Gerät bzw. Mikro selber.
Hab Die Standard Voice Memo von iPhone, Smart Recorder und Auphonic getestet.
Smart Recorder hat eindeutig irgendeinen Verstärker/Kompressor. Alles klingt lauter, aber es gibt auch Rauschen und unschöne Geräusche.
Am besten gefallen mir die Aufnahmen von Auphonic. Die Unterschiede werden dann aber schon marginal. Für mich ist das Lavalier ein bisschen lauter und voller. Ich werd wohl in Zukunft mit Lavalier auf dem iPhone und der Auphonic App in .aac aufnehmen.
 
Wenn die Software einen Unterschied schon bei der Aufnahme macht, dann ja nur, weil da irgendwelche Klangverbieger anders eingestellt sind.
Normal sollte es da nicht schon Unterschiede geben! Wichtig ist vielmehr, dass du entscheidest, was du für Effekte verwendest und wie diese paramitriert werden. Um Kompressor, Deesser usw kommst eh nicht rum.
 
Also bei den Native App von iPhone und Smart Recorder gibts nicht allzuviel zum entscheiden in den Settings.
Ich wähle auf jeden Fall Auphonic. Klingt sauber und wirkt am professionellsten.
 
Das ist ja mal eine interessante Sache. Das hätte ich jetzt nicht erwartet das da die App den Ausschlag gibt :confused:
Wieder was gelernt
 
I'm Vergleich zwischen wav und aac zieht letzteres als datenreduziertes Format schon den kürzeren. Wie groß auch immer dieser Unterschied in diesem Fall sein mag...

Letztlich deutet ein Unterschied bei der Verwendung unterschiedlicher Apps eher darauf hin, dass da voreingestellte Klangverbieger am Werk sind. Wenn nicht, wäre das Ergebnis - bis auf die Datenreduzierung bei aac identisch.

Wahrscheinlich ist es so, dass Apple eben für Stimmaufnahmen gewisse Voreinstellungen gemacht hat um es dem Gelegenheitsaufnehmer leichter zu machen. Jemand, der sowas etwas professioneller betreibt nimmt veutlich eh anders auf sprich mit anderer Hardware und bestimmt dann selbst wie es klingen soll indem er seinen Kompressor usw selbst parametriert.
 
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