Ein anderes Problem ist die prinzipielle Tendenz zum Einbrennen (engl. Burn-In).[...]
Die OLED-Hersteller greifen hier teilweise auf Software-Lösungen zurück, um das Einbrennen zu verhindern – das Bild regelmäßig wird z.B. minimal und für den Nutzer kaum merklich verschoben (sog. Pixel-Shift).
Auch einen „Bildschirmpflege-Modus“ gibt es häufig – hier läuft ein Wartungsprogramm, was Einbrenneffekte reduzieren und die Langlebigkeit erhöhen soll (sog. Pixel-Refresh).
Trotzdem gab es bei OLED-Geräten (aufgrund der geringen Verfügbarkeit von OLED-Monitoren sind hier vor allem Erfahrungswerte mit Smartphones und TV-Geräten gefragt) teils Probleme damit.
Und bei einem Monitor ist das Problem nunmal gewichtiger: Auf einem TV-Gerät gibt es kaum statische Inhalte, während ein Monitor diese unweigerlich darstellen muss (z.B. Menüleiste eines Bildbearbeitungsprogramms oder die Taskleiste des Betriebssystems).
Die ersten OLED-Monitore sind auf Kreativ-Professionals ausgerichtet. Wie sich OLED bei Desktop, Web-Browsing oder Office-Anwendung hinsichtlich der Lebensdauer schlägt, muss sich noch beweisen.