Joker_54
Software-Overclocker(in)
Projekt Log: Projekt 'Dark Waters' (Budget WaKü)
Project Dark Waters
Hallo alle zusammen, heute stelle ich euch mein Projekt des gestrigen und heutigen Tages vor: Eine ~180€ teure Wasserkühlung mit Tripleradiator. Ein Kühlupdate war nicht unbedingt gebraucht, bei 83-86°C CPU Temperatur in der kälteren Jahreszeit sah ich es aber als durchaus sinnvoll an.
Also, was habe ich verbaut:
- Magicool DCP450 Pumpe und Reservoir
- Magicool Triple 360er Slimradiator
- Aquacomputer Cuplex Kryos Delrin CPU Kühler
- Tygon Norprene 11/8 mm Schlauch in Schwarz
- 11/8mm Black Nickel Schraubtüllen
- 3x Arctic F12 PWM Rev. 2 Lüfter, verbunden mit dem Arctic PWM Splitter
- Innovatek Protekt als Wasserzusatz
Der Abbau des Macho ging schnell von der Hand und auch der Aufbau des CPU Kühlers war vergleichsweise einfach. Alleine möchte man diese Schrauben aber nicht eindrehen, da ist es deutlich einfacher, wenn man die Hilfe eines Freundes hat.
Ein Schreck lief mir über den Rücken, als ich versuchte die Pumpe neben dem Mainboard zu montieren - Die Grafikkarte ging dann nicht mehr rein!
Also, Kommando zurück, ein neuer Plan muss her: Die Pumpe kommt unter den Festplattenkäfig.
Gesagt getan, auch das ging problemlos. Doch dann Ratlosigkeit? Wie bekommen wir den Radiator an das Gehäuse? Die mitgelieferten Schrauben eigeneten sich nur für die Lüfter, nicht für die Montage.
Zum Glück hatte ich keine dumme Idee, bis ich die passenden Schrauben im Gehäusezubehör gefunden habe. Danach lies sich auch der Radiator problemlos im Dach montieren und der nächste Schritt konnte in Angriff genommen werden - Die Verschlauchung...
Der flexible Norprene Schlauch lässt sich zwar leicht verlegen, allzu enge Kurven gehen jedoch nicht, denn der Schlauch knickt auch gerne mal ein. Zudem musste ich Platz für Grafikkarte, welche keine Wasserkühler bekommt, wie auch genug Schlauch einplanen, damit man die Pumpe aus ihrem Versteck zum Befüllen bekommt. Damit kam ich am Ende raus:
Nicht perfekt, für das erste Mal Wasserkühlung aber nicht schlecht.
Kommen wir zum nächsten und für mich schwersten Punkt: Dem Befüllen. Ich hatte in weiser Vorraussicht 7 Schlauchtüllen und extra viel Schlauch bestellt, um einen Fillport zu legen. Zudem war ich im Baumarkt und habe mir destilliertes Wasser und einen Trichter gekauft. Ich mische also mein Innovatek Protekt Konzentrat, lege meinen Fillport und los gehts? Denkste. Natürlich ist der Schraubverschluss oberhalb der Pumpe nur mit dem blöden Stopfen dicht und eine schöne Menge Wasser ergießt sich auf dem Tisch...
Also Plan B: Trichter direkt in die Öffnung und los gehts. Das Bleeden und Testlaufen war dann komplett unspektakulär, daher erspare ich mir das. Es sei gesagt: Eine Rolle Küchenpapier habe ich nun weniger
Aber war es den Aufwand wert? Ich denke: Ja!
Es hat super viel Spaß gemacht die WaKü aufzubauen und auch Lautstärke und Kühlleistung sind nicht zu verachten
Die Pumpe ist die ganze Zeit unhörbar, das auf 12V. Kudos zu Magicool, die DCP450 ist ihr Geld wirklich wert!
Ausserdem kann ich nun weiter Übertakten, da ich mehr Spielraum nach Oben habe - Sowohl Spannungstechisch, als auch von den Temperaturen her.
Der nächste Punkt werden wohl neue, langsamere Lüfter, sowie dei Grafikkarte im Loop.
Danke fürs Lesen - FiveFour over and out.
Update 1: Nach ein bisschen Fummelei mit SpeedFan habe ich jetzt eine eigene Lüfterkurve erstellt. So sind die Lüfter im Idle quasi unhörbar und drehen erst ab ca 50°C so richtig auf. Temps bleiben dadurch unverändert
Project Dark Waters
Hallo alle zusammen, heute stelle ich euch mein Projekt des gestrigen und heutigen Tages vor: Eine ~180€ teure Wasserkühlung mit Tripleradiator. Ein Kühlupdate war nicht unbedingt gebraucht, bei 83-86°C CPU Temperatur in der kälteren Jahreszeit sah ich es aber als durchaus sinnvoll an.
Also, was habe ich verbaut:
- Magicool DCP450 Pumpe und Reservoir
- Magicool Triple 360er Slimradiator
- Aquacomputer Cuplex Kryos Delrin CPU Kühler
- Tygon Norprene 11/8 mm Schlauch in Schwarz
- 11/8mm Black Nickel Schraubtüllen
- 3x Arctic F12 PWM Rev. 2 Lüfter, verbunden mit dem Arctic PWM Splitter
- Innovatek Protekt als Wasserzusatz
Der Abbau des Macho ging schnell von der Hand und auch der Aufbau des CPU Kühlers war vergleichsweise einfach. Alleine möchte man diese Schrauben aber nicht eindrehen, da ist es deutlich einfacher, wenn man die Hilfe eines Freundes hat.
Ein Schreck lief mir über den Rücken, als ich versuchte die Pumpe neben dem Mainboard zu montieren - Die Grafikkarte ging dann nicht mehr rein!
Also, Kommando zurück, ein neuer Plan muss her: Die Pumpe kommt unter den Festplattenkäfig.
Gesagt getan, auch das ging problemlos. Doch dann Ratlosigkeit? Wie bekommen wir den Radiator an das Gehäuse? Die mitgelieferten Schrauben eigeneten sich nur für die Lüfter, nicht für die Montage.
Zum Glück hatte ich keine dumme Idee, bis ich die passenden Schrauben im Gehäusezubehör gefunden habe. Danach lies sich auch der Radiator problemlos im Dach montieren und der nächste Schritt konnte in Angriff genommen werden - Die Verschlauchung...
Der flexible Norprene Schlauch lässt sich zwar leicht verlegen, allzu enge Kurven gehen jedoch nicht, denn der Schlauch knickt auch gerne mal ein. Zudem musste ich Platz für Grafikkarte, welche keine Wasserkühler bekommt, wie auch genug Schlauch einplanen, damit man die Pumpe aus ihrem Versteck zum Befüllen bekommt. Damit kam ich am Ende raus:
Nicht perfekt, für das erste Mal Wasserkühlung aber nicht schlecht.
Kommen wir zum nächsten und für mich schwersten Punkt: Dem Befüllen. Ich hatte in weiser Vorraussicht 7 Schlauchtüllen und extra viel Schlauch bestellt, um einen Fillport zu legen. Zudem war ich im Baumarkt und habe mir destilliertes Wasser und einen Trichter gekauft. Ich mische also mein Innovatek Protekt Konzentrat, lege meinen Fillport und los gehts? Denkste. Natürlich ist der Schraubverschluss oberhalb der Pumpe nur mit dem blöden Stopfen dicht und eine schöne Menge Wasser ergießt sich auf dem Tisch...
Also Plan B: Trichter direkt in die Öffnung und los gehts. Das Bleeden und Testlaufen war dann komplett unspektakulär, daher erspare ich mir das. Es sei gesagt: Eine Rolle Küchenpapier habe ich nun weniger

Aber war es den Aufwand wert? Ich denke: Ja!
Es hat super viel Spaß gemacht die WaKü aufzubauen und auch Lautstärke und Kühlleistung sind nicht zu verachten
Die Pumpe ist die ganze Zeit unhörbar, das auf 12V. Kudos zu Magicool, die DCP450 ist ihr Geld wirklich wert!
Ausserdem kann ich nun weiter Übertakten, da ich mehr Spielraum nach Oben habe - Sowohl Spannungstechisch, als auch von den Temperaturen her.
Der nächste Punkt werden wohl neue, langsamere Lüfter, sowie dei Grafikkarte im Loop.
Danke fürs Lesen - FiveFour over and out.
Update 1: Nach ein bisschen Fummelei mit SpeedFan habe ich jetzt eine eigene Lüfterkurve erstellt. So sind die Lüfter im Idle quasi unhörbar und drehen erst ab ca 50°C so richtig auf. Temps bleiben dadurch unverändert

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