News "Problem wird nur verschoben": Verbraucherzentrale wünscht klare Regeln wegen Windows 10

Wir leben im Kapitalismus und nicht im Sozialismus – diesen Weg haben wir uns selbst ausgesucht. Also darf man sich jetzt eigentlich nicht wundern. Aber stell dir vor: Du hast 20 Jahre lang hart gearbeitet, deine ganze Energie in deinen Arbeitsplatz gesteckt – und plötzlich nimmt dir diese Politik alles weg, ohne jede Perspektive für die Zukunft. Würdest du dann wirklich noch kaltblütig über Raubtierkapitalismus philosophieren? Oder würdest du spüren, wie gnadenlos und ungerecht dieses System sein kann?
Tut mir leid, aber nach dem ersten satz bin ich raus. Du hast meinen punkt einfach null verstanden oder hast eine meinung, die ich nicht teile und auch nicht akzeptiere. Das ist ok. Ist mir viel zu blöd. Abseits davon verlieren wir uns auch in einer offtopic debatte.
 
Das eigentliche Problem liegt aus meiner Sicht woanders: Microsoft treibt es mit Windows 11 zu weit – Recall auf KI-PCs, Zwang zu Online-Account, TPM und Secure Boot, Blockieren alter, noch leistungsfähiger Hardware wegen VBS usw.
Ich lese immer und immer wieder Gejammer wegen TPM und Secure Boot, nachvollziehbare Argumente und reale Fakten konnte mir noch nie jemand nennen :ugly:
 
Definiere "gute Rechner".
seit 2020 ist ein guter PC auf dem "Cyberpunk" gut läuft ... aktuell ist der Rechner nur gut - auf dem es mit Path Tracing läuft. Und das bleibt bis zum Tag so, bis Cyberpunk 2 released wurde, dann muss "Cyberpunk 2" gut laufen.
nicht mehr genug Mittel, sich überhaupt einen neuen PC leisten zu können.
Hab schon für den nächsten PC zu sparen begonnen, denn eines Tages wird "Cyberpunk 2 (2088) verfügbar sein, und da brauche ich vermutlich einen neuen "guten Rechner"
Windows 11 ist in quasi allem gleich, oder besser als 10.
Dann kann ich doch beruhigt umsteigen.
 
Ich lese immer und immer wieder Gejammer wegen TPM und Secure Boot, nachvollziehbare Argumente und reale Fakten konnte mir noch nie jemand nennen :ugly:

Ich habe eher den Eindruck, Du übersiehst bewusst Dinge, die Dir unangenehm sind, und stänkerst lieber aus Bequemlichkeit herum.

In diesem Thread wurde bereits etwas zu TPM geschrieben. Über Google oder ChatGPT stehen Dir genügend Möglichkeiten offen, Dich selbst zu dem Thema zu informieren.

Kurz: Solche Features werden gerne werbewirksam als Security-Feature verkauft. Sie verschaffen Microsoft aber unter dem Deckmantel der Sicherheit Einflussmöglichkeiten über das Betriebssystem, die vielen längst zu weit gehen und berechtigten Anlass zur Sorge geben.

Und es sind nicht die einzigen Mechanismen in Richtung Kontrolle und Überwachung. Sieht man sich das Gesamtpaket an, muss man sich fragen, wie viel Selbstbestimmung uns als Nutzern überhaupt noch bleibt.

Nur ein paar Beispiele zum Thema TPM und Secure Boot

TPM wird mit Secure Boot kombiniert, um nur bestimmte signierte Treiber oder Bootloader zuzulassen. Microsoft entscheidet über die Signaturpflicht und kann so gezielt Software‑ oder Hardware‑Unterstützung sperren, z. B. durch Widerruf von Sicherheitszertifikaten. Siehe: Heise – DefCon 30: Kritik an Secure Boot

Bei entdeckten Sicherheitslücken (z. B. „BootHole“) hat Microsoft Zertifikate widerrufen, die zum Start von Bootloadern nötig waren. Damit konnten ganze Systeme blockiert werden, bis neue Signaturen verfügbar waren. Das zeigt, dass TPM/Secure Boot gezielt zur Steuerung von Startprozessen eingesetzt werden kann.

Microsoft steuert TPM‑Firmware-Updates. Das bedeutet: Sicherheits‑ oder Funktionsänderungen können zentral vorgenommen werden – ohne Einflussmöglichkeit des Nutzers. Das eröffnet Angriffsflächen für Zensur oder Funktionsbeschränkung.

In Kombination mit Online-Account-Zwang

In Kombination mit Online-Account Zwang kann man Systeme und Nutzer eindeutig identifizieren und Windows im Abo-Modell verkaufen. Oder .. wer nicht zahlt, hat Pech gehabt.
In diesem Thread wurde auch hierzu ein anderes Beispiel genannt (keine Internet Connectivity mehr) und der Anwender konnte nicht mehr mit seinem PC Arbeiten.

Worst Case Szenario

Linux als Alternative installieren? Das könnte auch mal – aus welchen Gründen auch immer – gesperrt werden.

Dann hättest Du möglicherweise einen schweinegeilen und teuren Gaming Rechner zu Hause und könntest Dich weder in Windows einloggen, weil möglicherweise Dein Online Account gesperrt wurde oder Du Dein Windows Abo nicht zahlen konntest.

Im schlechtesten Fall könntest Du noch nicht einmal Linux alternativ booten/verwenden, da Microsoft die Kontrolle über die Schlüssel in TPM und Secure Boot hat und damit könnten Linux Bootloader gesperrt werden.

Dann fehlt nur noch, dass Firmen anfangen, ihr BIOS aufzuräumen und so "unsichere" Funktionen wie Legacy-Boot zu entfernen und dann hängt alles nur noch von der "Gunst" einer Firma ab: Microsoft.

Ein tolles Angriffszenario wäre es, damit gezielt Rechner oder Firmen und Regierungen lahmzulegen. Ich denke, das wäre technisch ohne großen Aufwand möglich, das so hinzubiegen, dass auch das möglich wäre.
 
TPM wird mit Secure Boot kombiniert, um nur bestimmte signierte Treiber oder Bootloader zuzulassen. Microsoft entscheidet über die Signaturpflicht und kann so gezielt Software‑ oder Hardware‑Unterstützung sperren, z. B. durch Widerruf von Sicherheitszertifikaten. Siehe: Heise – DefCon 30: Kritik an Secure Boot

Bei entdeckten Sicherheitslücken (z. B. „BootHole“) hat Microsoft Zertifikate widerrufen, die zum Start von Bootloadern nötig waren. Damit konnten ganze Systeme blockiert werden, bis neue Signaturen verfügbar waren. Das zeigt, dass TPM/Secure Boot gezielt zur Steuerung von Startprozessen eingesetzt werden kann.
TPM und Secure Boot machen also das, wofür sie vorgesehen sind. Mindblowing!

Microsoft steuert TPM‑Firmware-Updates. Das bedeutet: Sicherheits‑ oder Funktionsänderungen können zentral vorgenommen werden – ohne Einflussmöglichkeit des Nutzers. Das eröffnet Angriffsflächen für Zensur oder Funktionsbeschränkung.
Heute schon den Aluhut aufgehabt, verstehe. TPM und Secure Boot existieren inzwischen seit vielen, vielen Jahren und nirgends gab es Zensur. Kompromittierung und Ausführung von unsignierten Code verhindern ist übrigens keine Zensur, das sind elementare Bestandteile der IT-Security. Macht deine CPU jeden Tag, macht dein Smartphone jeden Tag.
 
Ist doch schön und super Positiv, dann lernen die Leute auch Freiheit und Unabhängigkeit und volle Kontrolle über ihr OS kennen bei einem Wechsel hin zu Linux.

MS tut ja alles dafür, also daher... :daumen:
Ich bin seit ein paar Wochen dabei, mich mit Linux zu beschäftigen (Linux Mint 22 in VirtualBox) und lese ein Linux-Buch.

Aber von Windows 10 auf Linux wechseln könnte ich niemals. Zuerst einmal von den Spielen - unter Windows hab ich die Sicherheit, dass nahezu jedes Spiel läuft (mal besser, mal weniger gut). Bei Linux wär mir das zu unsicher.

Und die Bedienung von Linux find ich umständlich ohne Ende. Alles ist anders - alles ist umständlicher.

Für mich würde nur ein Wechsel auf ein sehr gutes Windows 12 in Frage kommen, oder bei Windows 10 bleiben (ohne Support dann ab Okt. 2026)
 
@BxBender Das Thema bewegt dich sehr, und es ist auch verständlich, dass du eine eigene Ansicht hast. Andererseits haben andere ebenfalls ihre Ansichten. Ganz nüchtern betrachtet ist es jedoch mehr als schade, nicht vor allem die Umwelt im Blick zu haben, wenn der Support endet und so viele PCs betroffen sind.
 
[empfindliche Naturen nicht weiterlesen]
Der ganze Hickhack und Hatespeech geht mir einfach nur noch auf den Sack.
Microsoft ist ein gewinnorientiertes Unternehmen wie alle anderen auch.
Jeder kann und darf sich alles erlauben und absolut miese Vertragsbedingungen stellen.
Hallo Google und Android? und und und und und ....
Nur bei Microsoft gehen alle auf die Barrikaden?
Damals gab es grob gefühlt alle 3 Jahre neue Betriebssystemvarianten udn ein neues teures Office-Paket.
Da konnte man dann meinetwegen 600 Euro oder so für Retailversionen mit Packung loswerden.
Jetzt gibt es das Betriebsysystem sogar teilweise gratis und sehr viel längere Unterstützung und Support, und anstatt sich darüber positiv zu äußern, fängt die Meute an zu geifern und die Zähne zu fletschen?
Und wenn Microsoft dann völlig genervt aus Kulanz(!) und quasi aufgezwungener Kundenfreundlichkeit Laufzeiten auf eigene Kosten(!) verlängert, dann hört das Gejammere, Gemeckere und das Geschrei nicht einmal auf, nein, es wird sogar immer noch lauter?
Am besten kostenlos für die Ewigkeit und für alle Rechner, die es gibt. Grööööl.
Hallo?! Denkt einmal darüber nach, was da eigentlich abgeht.
Und die Nummer vom Verbraucherschutz ist wirklich jämmerlich und peinlich.
Meine Empfehlung an Microsoft: drauf geschissen! Jetzt im Oktober die Lichter ausknipsen, dann hört das alles endlich auf.
Wer sich bis heute über Jahre hinweg nicht schlüssig geworden ist, was er überhaupt mit seinem Computer vor hat, obwohl mit Kauf bereits alles klar war, wie es laufen wird, dem kann man einfach nicht helfen, oder dem soll nicht geholfen werden.
Das sind alles Jammerlappen ohne Rückgrat und ohne jedwede Einsicht, die die Gegenseite überhaupt nicht wahrnehmen und verstehen wollen oder können, so sieht es aus. Quasi der typische AFD Wähler, so ist es und nicht anders.
Das hier muss einfach mal gesagt werden, egal, ob sich jetzt jemand schlecht fühlt, dann hat er es auch nicht anders verdient, weil er sich nämlich erwischt und schuldig fühlt.
Zum Schluss noch ein dicker Spoiler-Alarm: mit einem Windows 12 ist man auch in 5-10 Jahren dann zum Upgrade oder Wechsel aufgerufen.
Und wer natürlich erst einmel 3-5 Jahre wartet, ehe er sich das neue Betriebssystem draufbügelt, oder mit einem neuen PC erwirbt, der weiß doch schon genau zu diesem zeitpunkt, dass die LAufzeit komplett abgezogen werden muss, und vielleicht in einem Jahr schon die Abkündigung angesagt wird.
Das weiß man und muss man wissen, weil es überall in allen Bereichen so ist und schon immer war.
Unwissenheit schützt vor Schaden nicht. Und Dummheit auch nicht.
Willst du den Autoverkäufer verklagen, nur weil der Hersteller ein halbes Jahr später ein komplett neues Modell vorstellt und das eigene Auto somit optisch zum alten Eisen gehört?
Ich habe einen TV gekauft, der 1 Jahr später "Müll" war, weil Dolby Video und Sound Klimbims auf den Markt kam, was der alles nicht mehr konnte. Mein persönliches Pech.
Selbst wenn es dann (natürlich noch teurere) Jahresabos geben sollte (Abos dienen ja der Gewinnmaximierung durch mehr Geldeinnahmen pro Zeitintervall) , die automatische Upgrades auf neue Versionen beinhalten, irgendwann kommt die Meldung wegen Mindestvoraussetzungen dann trotzdem.
Es ist halt so, lebt damit, Aufregen ist sinnlos, Vorderungen unangebracht und rechtlich nicht haltbar, der einzig Schuldige sitzt vor dem Bildschirm.
Basta.
So, ich habe fertig.
[jetzt können die Zartbeseiteten die Augen und Ohren wieder aufmachen]

Gegenfrage: was ist mit allen anderen Produkten auf dem Weltmarkt, wo es noch viel schlimmer ist?
Ich habe eben gerade einige Dinge genannt.
Mir fallen auch Navigationssysteme ein, wo man ein paar JAhre Updates bekam, dann konnte man den Rotz wegschmeißen, weil unbrauchbar.
Ist mit Smartphones und TV's heute noch.
Grafikkarten, Grafikkarten.
90% der User hier feiern Nvidia ab, nach dem Kauf kann man aber schon wieder Geld sparen, weil nach 5 gespielten Spielen eine neue Kartengeneration kommt, die ausdrücklich nur damit neue Features bringt, und von neuen Spielen verlangt wird.
Nennt mir eine handvoll Leute hier im Forum, die sich nach 1 mal kaufen so tierisch aufgeregt haben, wie es bei Microsoft der Fall ist?
Es gibt keine einzige Seele weit und breit, nein, die kaufen gierig sogar für das Doppelte und feiern das hier ab mit Bildern, dass Sie eine Karte bekommen haben, obwohl die überall ausverkauft ist.
Verkehrte Welt.
Ich lasse den Grundgedanken natürlich zu, dass man sich als Kunde einen besseren oder längeren Support etc. wünscht (wer will das nicht?), aber das geht dann aber auch mit höheren Kosten für das gekaufte Produkt Hand in Hand. Support ist teuer und kostet den Unternehmen Gewinn.
Aber das wollen die Leute, die am lautesten den Mund auftun dann aber auch auf keinen Fall.
Es geht also um die Sache mit zweierlei Maß messen und so weiter, und einfach immer weiter fordern, ohne auch was dafür geben zu wollen, oder sich mal zu fragen, wie das vorher immer war, wie das woanders läuft, oder warum das so sein muss oder kann.
Damals nannte man das u. a. auch kackendreist.
Heute scheint es selbstverständlich geworden zu sein.
Vielleicht werden die Kinder heute wirklich falsch aufgezogen, alles verwöhnte Einzelkinder, die alles bekommen und von allen Seiten bemuttert werden.
Wer am lautesten schreit, der bekommt am meisten.
Ist jetzt natürlich eine blöde Behauptung von mir und grundlegend absolut nicht haltbar, aber wer solche Behauptungen in den letzten Jahren losgelassen hat, liegt wohl doch nicht zu 100% daneben?
Zumindest tun Leute auch nicht viel dagegen, dass solche unfairen Meinungsbildungen entstehen.
Ich lese viel Frust über die Dauerdebatten zum Windows-10-Support. Dass Support Geld kostet und Produktzyklen geplant werden müssen, ist unstrittig. Diese Punkte sind wichtig.

Gleichzeitig geht es vielen hier nicht um „für immer gratis“, sondern um Sicherheit, Planbarkeit und Übergänge bei heterogener Hardware und Budgets. Das sind legitime Interessen.

Vielleicht hilft es, die Diskussion auf ein paar Sachfragen zu bündeln:
• Wie lange sollte Sicherheits-Support für ein noch weit verbreitetes OS mindestens laufen?
• Welche Übergangsmodelle (z. B. bezahlbare ESUs) wären fair für Privatnutzer, Schulen und kleine Betriebe?
• Welche Transparenz braucht es zu End-of-Support, damit Upgrades rechtzeitig planbar sind?

Wenn wir uns auf diese Punkte konzentrieren, kommt die Debatte ohne persönliche Zuschreibungen aus und bleibt für alle nutzbar. Deine Hinweise zu Kosten und Lebenszyklen sind dabei ein guter Ausgangspunkt.
 
Solange weltweit mehr als 5 % der Nutzer es verwenden, sollten die Sicherheitslücken geschlossen werden, ohne dass man sich registrieren muss, einfach wie die Updates, die auch in den Jahren davor bereitgestellt wurden.

Das sollte für alle Firmen gelten, die derartiges anbieten.
 
@zetzet13 Zu Punkt 3: Die Supportzeiträume sind bei Microsoft schon immer von Anfang an festgelegt Desktop Systeme, die auch von Privatnutzer gekauft werden können (Home und Pro) haben immer einen Support Zeitraum von 10 Jahren (5 Jahre Mainstream und danach 5 Jahre Security Fixes), auch wenn Windows XP und 7 da Ausreißer sind.
Die Support Lifecyles für Microsoft Produkte können hier eingesehen werden: https://learn.microsoft.com/en-us/lifecycle/products/

Die Firmen und Behörden hatten zum Beispiel genug Zeit auf Windows 11 oder ein anderes Betriebssystem (Linux Distris) zu migrieren. Das gleiche gilt auch für die Hersteller von Spezialsoftware und Fachanwendungen.
 
"Schon immer" 5+5 Jahre bei Microsoft-Endkunden-Betriebssystemen?
DOS 1/2/3/4/5/6: Entweder "0 Jahre" (keine Security-Patches für einzelne Versionen) oder "13 bis 14 Jahre" (kostenpflichtige) Weiterentwicklung.
95: 6 Jahre
98: 8 Jahre
ME: 6 Jahre
XP: 13,5 Jahre
Vista: 10 Jahre
7: 13,5 Jahre
8: 13,5 Jahre (6, wenn man bei .0 bleiben wollte)
10: tbd
 
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