Portablen Lautsprecher bauen ; Hilfe gesucht

Flipbo219

Freizeitschrauber(in)
Hallo Zusammen

mich hat heute Abend mal wieder die Bastellaune gepackt.
Und zwar fahre ich dieses Pfingsten mit meinen Kumpels nach Renesse und da wir immer ein kleines Musikproblem haben, habe ich mir gedacht das ich uns selber einen einzelnen Lautsprecher bauen könnte.
Als Boxen habe ich noch verschiedene zu Hause rumliegen:
2 Mac Audio Pro Flat 13.2 Mac Audio Pro Flat 13.2 - 2-Wege Koaxial System Einbaulautsprecher mit sehr geringer Einbautiefe: Amazon.de: Navigation
2 alte Canton Pullmann 28.25 Subwoofer
2 alte Canton Pullmann RS 3.28 Frequenzweichen

Als Verstärker habe ich mal so einen kleinen günstigen bei Amazon rausgesucht:
Kinter MA-180 2CH Mini digital Verstärker Übergabe-HIFI Stereo Verstärker USB für Auto Motorrad Boot: Amazon.de: Auto
Taugt der was?

Ich würde gerne zwei Lautsprecher in einer Box haben inklusive einem kleinen Verstärker um direkt das ganze mit Strom und via Klinke mit Musik versorgen zu können.

Ich habe überlegt entweder die beiden Mac Audio zu verbauen oder einen Mac Audio und einen Subwoofer mit Frequenzweiche.

Macht das so alles Sinn?
Kann ich für den Lautsprecher einfaches Sperrholz nehmen ? Was brauche ich für Dämmung und Stoff?`

Hoffe ihr könnt mir da was weiter helfen und auch Tipps geben. :)

Viele Grüße

Philipp
 
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class D empfiehlt sich allerdings nur für die subwoofer auf grund des höheren klirrfaktor
 
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Hast du denn Erfahrungen mit dem Abstimmen einer Frequenzweiche? Ohne diese (die man auch dabei machen kann) + Messtechnik wirst du dich schwer tun. Das ist das schwierige daran ne Box zu entwickeln!

Interessanterweise macht dir aber das Gehäuse die größten Sorgen?! Dessen Größe ist binnen weniger Minuten anhand der Thiele-Small Parameter deiner Chassis berechnet - solange man sich auf ein geschlossenes oder ein Bassreflexgehäuse beschränkt und nichts exotischeres haben will (das man simulieren müsste).

Die Weiche wiederum lässt sich leider nicht berechnen, sondern nur ebenfalls simulieren und dann mess- und gehörmäßig optimieren. Aufwändig und schwierig!

Das Gehäuse kannst du im Prinzip aus allem bauen was stabil genug ist. Sperrholz, MDF, OSB,... Es sollte halt nicht zu dünn (je nach Größe würde ich unter 16mm Wandstärke nicht anfangen) und ggf. intern ein wenig verstrebt werden um nicht über Gebühr mitzuschwingen. Stoof brauchst du keinen, Aber vermutlich Material zur Dämmung bzw. Bedämpfung. Wieviel davon hängt von der Größe der LS ab, davon wie das Gehäuse konkret ausgeführt ist und natürlich von den Chassis. Das muss man schlicht probieren - messtechnisch findet sich dann ein optimaler Kompromiss, alternativ gehörmaßig.

Eine Box selber entwickeln zu wollen ist nicht trivial, zumindest dann nicht, wenn es zumindest einigermaßen klingen soll. Besser und erfolgsversprechender wäre es, einen Bausatz zu holen, bei dem jemand der weiß wie es geht einen Großteil der Arbeit gemacht hat und man selbst nur noch das Gehäuse bauen, die Weiche löten (gibts z.T. auch fertig) und alles anschließen muss.

Ich weiß nicht wie dein Anspruch ist, aber irgendwelche Chassis mit irgendeiner Fertigweiche in ein Gehäuse zu verheiraten kann nur zu einem erbärmlichen Lautsprecher führen!

class D empfiehlt sich allerdings nur für die subwoofer auf grund des höheren klirrfaktor

Unsinn! Class D empfiehlt sich speziell für portable Anwendungen aufgrund der Größe, Effizienz und Gewicht generell.

Dazu gibt es haufenweise Class D Anwendungen auch im klassischen Hifi und auch im HighEnd Bereich. Vermutlich sind die hier so beliebten "Nahfelder" mittlerweile auch weitgehend mit eben solchen Schaltungen ausgestattet.

Klanglich kann man mit Class D praktisch genauso weit kommen wie mit herkömmlichen Verstärkern (Class A SE Teile vielleicht mal ausgenommen - aber das ist ne andere, sehr spezielle Geschichte...).
 
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Guten Morgen Zusammen und erst einmal vielen Dank für die ganzen Antworten

In dem Verstärker ist wahrscheinlich ein http://www.kafka.elektroda.eu/pdf/tripath/TA2020.pdf drin, der sollte also die Angegebenen 20W erreichen. Noch mehr Power erhälst du mit einem TDA7492 XCSOURCE TDA7492 Verstärker Board 2x50W Klasse D: Amazon.de: Elektronik
Dämmung und Stoff brauchst du eigentlich nicht, als Material ist Spanplatte oder sogar MDF zu empfehlen.
Woher soll der Strom kommen?
Bei dem den du vorgeschlagen hast kommen links und rechts die Lautsprecher rein und gegenüber das Input Signal oder? Wo schließe ich da denn den Strom an? Und was ist das zwischen den beiden Lautsprecherausgängen?
verstärker.PNG
Strom soll aus der Steckdose kommen. Bei dem den ich vorgeschlagen hätte ginge das über ein 12V, 5A Netzteil mit 5,5 mm breiten Stecker.

Hast du denn Erfahrungen mit dem Abstimmen einer Frequenzweiche?
Ich habe die folgende Weiche die aus einen 3 Wege System in meinem alten Polo 6N stammt:
2016-02-10 23.22.47.jpg
Allerdings sehe ich da keine Möglichkeit etwas abzustimmen. Man kann da die Kabel anklemmen und das war es...

Interessanterweise macht dir aber das Gehäuse die größten Sorgen?! Dessen Größe ist binnen weniger Minuten anhand der Thiele-Small Parameter deiner Chassis berechnet - solange man sich auf ein geschlossenes oder ein Bassreflexgehäuse beschränkt und nichts exotischeres haben will (das man simulieren müsste).

Ja da ich noch nie eines gebaut habe und ich mir denke, dass da schon einiges von abhängt oder? Wo finde ich denn die Parameter?

Eine Box selber entwickeln zu wollen ist nicht trivial, zumindest dann nicht, wenn es zumindest einigermaßen klingen soll. Besser und erfolgsversprechender wäre es, einen Bausatz zu holen, bei dem jemand der weiß wie es geht einen Großteil der Arbeit gemacht hat und man selbst nur noch das Gehäuse bauen, die Weiche löten (gibts z.T. auch fertig) und alles anschließen muss.

Das Ganze muss auch kein Raumwunder werden. Dafür habe ich schon Lautsprecher zu Hause. :)
Es soll ein bisschen Musik auf dem Campingplatz liefern und dabei nicht blamabel klingen.
Was gibt es denn für Bausätze? Ich will da halt auch nicht Unmengen an Geld reinpumpen, da das Ding erst einmal zum ausprobieren ist und ich nicht viel Geld ausgeben will für etwas das in nem Zelt steht, das nicht abgeschlossen werden kann. :P
 
AW: Portablen Lautsprecher bauen --> Hilfe gesucht

Hast du denn Erfahrungen mit dem Abstimmen einer Frequenzweiche? Ohne diese (die man auch dabei machen kann) + Messtechnik wirst du dich schwer tun. Das ist das schwierige daran ne Box zu entwickeln!

Interessanterweise macht dir aber das Gehäuse die größten Sorgen?! Dessen Größe ist binnen weniger Minuten anhand der Thiele-Small Parameter deiner Chassis berechnet - solange man sich auf ein geschlossenes oder ein Bassreflexgehäuse beschränkt und nichts exotischeres haben will (das man simulieren müsste).

Die Weiche wiederum lässt sich leider nicht berechnen, sondern nur ebenfalls simulieren und dann mess- und gehörmäßig optimieren. Aufwändig und schwierig!

Das Gehäuse kannst du im Prinzip aus allem bauen was stabil genug ist. Sperrholz, MDF, OSB,... Es sollte halt nicht zu dünn (je nach Größe würde ich unter 16mm Wandstärke nicht anfangen) und ggf. intern ein wenig verstrebt werden um nicht über Gebühr mitzuschwingen. Stoof brauchst du keinen, Aber vermutlich Material zur Dämmung bzw. Bedämpfung. Wieviel davon hängt von der Größe der LS ab, davon wie das Gehäuse konkret ausgeführt ist und natürlich von den Chassis. Das muss man schlicht probieren - messtechnisch findet sich dann ein optimaler Kompromiss, alternativ gehörmaßig.

Eine Box selber entwickeln zu wollen ist nicht trivial, zumindest dann nicht, wenn es zumindest einigermaßen klingen soll. Besser und erfolgsversprechender wäre es, einen Bausatz zu holen, bei dem jemand der weiß wie es geht einen Großteil der Arbeit gemacht hat und man selbst nur noch das Gehäuse bauen, die Weiche löten (gibts z.T. auch fertig) und alles anschließen muss.

Ich weiß nicht wie dein Anspruch ist, aber irgendwelche Chassis mit irgendeiner Fertigweiche in ein Gehäuse zu verheiraten kann nur zu einem erbärmlichen Lautsprecher führen!



Unsinn! Class D empfiehlt sich speziell für portable Anwendungen aufgrund der Größe, Effizienz und Gewicht generell.

Dazu gibt es haufenweise Class D Anwendungen auch im klassischen Hifi und auch im HighEnd Bereich. Vermutlich sind die hier so beliebten "Nahfelder" mittlerweile auch weitgehend mit eben solchen Schaltungen ausgestattet.

Klanglich kann man mit Class D praktisch genauso weit kommen wie mit herkömmlichen Verstärkern (Class A SE Teile vielleicht mal ausgenommen - aber das ist ne andere, sehr spezielle Geschichte...).

also erstmal zu deinem... es lässt sich nicht berechnen. ..
so eine Frequenzweiche besteht aus aktiven oder passiven filtern. und diese lassen sich locker und leicht berechnen (einfah mal im tietze schenk nachschlagen oder aber bei wiki einlesen)

und zu deinem nächsten punkt: class D hat einen besseren Wirkungsgrad. das stimmt allerdings ist der klirrfaktor technisch bedingt immer höher als bei einer vergleichbaren AB Endstufe. beim subwoofer wo man viel leistung braucht (50-100W) lohnt es sich auf class d zu setzten.
hoch und mitteltöner brauchen weniger leistung (mitteltöner 5-10W und hochtöner 1w) lohnen sich nicht als class d aufzubauen. zudem ist dort das ohr besonderst empfindlich auf frequenzfehler
 
Wenns einfach nur funktional sein soll, würd ich die vorhandenen Canton + Weiche einfach so mit den Mac Audio kombinieren. Die kriegen dann halt einfach keine tiefen Frequenzen mehr und sollten auch so klarer arbeiten, da die niederfrequente Spannung (Bass) sie nicht mehr so leicht an den Rand des Übersteuerns treiben dürfte.

Als Verstärker kannst du ja einfach einen kleinen Verstärker aus dem KFZ-Bereich nehmen, 12V-Batterie und Ladegerät dazu, fertig. Ist zwar ein wenig schwer, aber so auch als Inselbetrieb geeignet. Als Alternative nimmst du halt irgend ein altes PC-Netzteil mit der passenden Leistung auf 12V.

Im Zusammenbau hätte ich frei nach Nase gebaut, dass alles rein passt und noch handlich bleibt. Zur Not berechnest du eben das nötige Volumen für die Cantons oder fragst Google. Baust du mit Bassreflexrohr, kannst du nachträglich so eine Grobabstimmung des Basses vornehmen, indem du testweise das Reflexrohr verstopfst.

Span- oder MDF-Platte gibts im Baumarkt. Dort kannst du dir es auch gleich zurechtsägen lassen.
 
@bschicht86: Genau so habe ich mir das gedacht.

Welchen Verstärker nehme ich denn da am Besten? Für mich lesen die sich alle sehr ähnlich..:
LEPY LP808 Mini Hi-Fi Stereo Audio Verstärker: Amazon.de: Elektronik
LEPY LP-2020A HiFi (2x 20 Watt) Stereo design Verstärker für MP3/Handy/DAC schwarz: Amazon.de: Auto
Kinter MA-180 2CH Mini digital Verstärker Übergabe-HIFI Stereo Verstärker USB für Auto Motorrad Boot: Amazon.de: Auto

Oder einen ganz anderen?

Wegen des Anschlusses:
Ich hab dann ja am Verstärker 2 Lautsprecheranschlüsse zur Verfügung.
Schließe ich dann besser an den einen 1 MacAudio an und an den anderen den Bass + Weiche oder an einen Anschluss beides? Schafft das ein Anschluss?
 
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...
und zu deinem nächsten punkt: class D hat einen besseren Wirkungsgrad. das stimmt allerdings ist der klirrfaktor technisch bedingt immer höher als bei einer vergleichbaren AB Endstufe. beim subwoofer wo man viel leistung braucht (50-100W) lohnt es sich auf class d zu setzten.
hoch und mitteltöner brauchen weniger leistung (mitteltöner 5-10W und hochtöner 1w) lohnen sich nicht als class d aufzubauen. zudem ist dort das ohr besonderst empfindlich auf frequenzfehler
Ich glaube nicht, dass man bei solch einer Anwendung den Unterschied zwischen 0,05% THD bei Class D und 0,01% THD von Class AB hört.

Man könnte auch solche Weichen verwenden: Rockwood Passiv Subwooferweiche: Amazon.de: Küche & Haushalt

Bei dem Verstärker kannst du mit 10-26V reingehen, also z.B. ein Notebooknetzteil verwenden. Belegung ist so, wie in dem Bild von dir.

AM Verstärker schließt du dann an: 2xWeichen mit Lautsprecher und Bass.
 
AW: Portablen Lautsprecher bauen --> Hilfe gesucht

Ich habe die folgende Weiche die aus einen 3 Wege System in meinem alten Polo 6N stammt:
Anhang anzeigen 879702
Allerdings sehe ich da keine Möglichkeit etwas abzustimmen. Man kann da die Kabel anklemmen und das war es...

Schmeiß weg das Ding! So eine Weiche taugt nichts. Eine Weiche muss immer individuell an die verwendeten Chassis und das Gehäuse angepasst werden. Bei solchen Standardweichen werden die Trennfrequenzen sich völlig willkürlich ergeben und für Hoch und Tieftöner unterschiedlich. Dann hast du im Bereich der Trennfrequenz entweder ein Loch, eine Überhöhung und in jedem Fall keinen passenden Phasenverlauf. Ergebniss -> zufällig und nur mit extrem viel Glück gut.

Der Baffle Step wird auch nicht ausgeglichen und auch sonst keine gehäusespezifischen Einflüsse berücksichtigt... Das tut nicht!



Ja da ich noch nie eines gebaut habe und ich mir denke, dass da schon einiges von abhängt oder? Wo finde ich denn die Parameter?

In der Doku vom Hersteller oder du misst sie selbst...



Das Ganze muss auch kein Raumwunder werden. Dafür habe ich schon Lautsprecher zu Hause. :)
Es soll ein bisschen Musik auf dem Campingplatz liefern und dabei nicht blamabel klingen.

Deswegen fragte ich was dein Anspruch ist. Mir würde es auch für den Zweck nicht mit ner vorberechnteten Weiche reichen... Aber jeder wie er mag.

Was gibt es denn für Bausätze? Ich will da halt auch nicht Unmengen an Geld reinpumpen, da das Ding erst einmal zum ausprobieren ist und ich nicht viel Geld ausgeben will für etwas das in nem Zelt steht, das nicht abgeschlossen werden kann. :P

Guckst du z.B.: www.strassacker.de oder www.visaton.de oder... google!

also erstmal zu deinem... es lässt sich nicht berechnen. ..
so eine Frequenzweiche besteht aus aktiven oder passiven filtern. und diese lassen sich locker und leicht berechnen

Aktiv kann man zumindest die Trennfrequenzen berechnen (aber ne Aktivweiche steht hier denke ich nicht zur Debatte. Alles andere muss man dennoch probieren und messen.

Passiv kann man in der Theorie Weichen berechnen. Praktisch nicht! Zumindest nicht so einfach. Mit den in der Literatur zu findenden Formeln schonmal nicht. Wie oben beschrieben führt das zu nicht vorhersagbaren, aber definitiv anderen Trennfrequenzen, dazu gerne zu Überhöhungen und anderen Schweinereien.

Aber selbst wenn das so einfach ginge, dann wären die anderen Funktionen, die ne Weiche hat noch lange nicht dargestellt. Da führt an einem Simulationstool und idealerweise Meßequipment kein Weg vorbei. Als Tipp kann ich jedem dens interessiert Boxsim von Visaton empfehlen. Das ist gratis und zeigt einem schnell wohin man mit "berechneten" Weichen kommt.

(einfah mal im tietze schenk nachschlagen oder aber bei wiki einlesen)

Ich brauch mich da nicht einzulesen, ich steck tief in dem Thema Boxenbau drin.

und zu deinem nächsten punkt: class D hat einen besseren Wirkungsgrad. das stimmt allerdings ist der klirrfaktor technisch bedingt immer höher als bei einer vergleichbaren AB Endstufe. beim subwoofer wo man viel leistung braucht (50-100W) lohnt es sich auf class d zu setzten.
hoch und mitteltöner brauchen weniger leistung (mitteltöner 5-10W und hochtöner 1w) lohnen sich nicht als class d aufzubauen. zudem ist dort das ohr besonderst empfindlich auf frequenzfehler

Als ob man vom Klirrfaktor auf den Klang schließen könnte...:schief: Entscheidend sind nicht die Höhe, sondern die Verteilung, das dynamische Verhalten usw. des Klirrs. Das kann man nicht in einem Faktor darstellen. Abgesehen davon gibts einen Haufen anderer Parameter, die einen guten Amp ausmachen.
Fakt ist, dass es mehr und mehr Class D Amps in allen(!) Preisklassen gibt und die sehr gut mit den etablierten Verstärkertypen mithalten können. Wenn die nichts taugen würden, dann liesen sie sich nicht verkaufen.

Devialet z.B. baut einen der besten Vollverstärker weltweit - für verhältnismäßig kleines Geld. Den würde in den Preisregionen niemand nehmen, wenn er schlecht klänge. Audio Research haben auch einen Ruf zu verlieren und würden den nicht aufs Spiel setzen, wenn sie nicht von Class D überzeugt wären - tatsächlich haben die aber eine Hochpreisige Endstufe in Class D rausgebracht...

Am unteren Ende der Preisskala finden sich Amps, die fürs Geld unschlagbar gut klingen. Sure, S.M.S.L. und wie sie heißen bieten für kleines Geld unschlagbar gut klingende Verstärker(platinen) an. Da kann zu den Preisen konventionelle Technik nicht mithalten.

Im Falle des TS wo das Ganze ja mobil sein soll kommen da dann noch die Gewichts und Platzvorteile dazu - da kommt man kaum vorbei!
 
Ohne jetzt noch tiefer in die Diskussion zu versinken... Was wäre denn eine gute (& günstige) Weiche? Taugt die, die Metall Simon vorgeschlagen hat etwas? (Rockwood Passiv Subwooferweiche: Amazon.de: Küche & Haushalt)

Die trennt irgendwas irgendwie. Mit so einem Teil kommt keine definierte Trennung bei einer bestimmten Frequenz raus, noch eine vorhersagbare Flankensteilheit. Mit sehr viel Glück passt es irgendwie...

Eine passive Weiche muss auf die Chassis abgestimmt werden. Dazu muss sie auch das Gehäuse berücksichtigen (bei tiefer Trennung zum Sub ist das aber zu vernachlässigen). Das kann die gar nicht leisten und scheitert deswegen bzw. genügt allenfalls allergeringsten Ansprüchen (nämlich wenn man nicht mehr will als irgendwelche rhythmische Geräusche zu hören).

Eine aktive wäre da unabhängiger (einer von vielen Gründen, warum es Subwoofer praktisch nur aktiv gibt!), wobei Gehäuseeinflüsse auch nicht von der Weiche vorhergeahnt werden können. Wenn die Trennung tief genug erfolgt sollte das aber keine große Rolle spielen,

So wie ich das lese liefern die ja 2*20 Watt. Reicht das?

Das kommt darauf an... Mit 20W kann man schon ordentlich was anstellen, wenn der Lautsprecher ordentlich Wirkungsgrad hat. An Boxen mit normalen Wirkungsgraden kann man damit aber auch schon in gehobener Zimmerlautstärke hören. Wie sind denn deine Pegelvorstellungen?
 
Die trennt irgendwas irgendwie. Mit so einem Teil kommt keine definierte Trennung bei einer bestimmten Frequenz raus, noch eine vorhersagbare Flankensteilheit. Mit sehr viel Glück passt es irgendwie...

...
Die trennt bei 150Hz Subwoofer-Frequenzweiche CRC821, 150 Hz, 50 W - HiFi/Car-HiFi/Video/TV - Lautsprecher - Lautsprecherzubehör - Pollin Electronic und kann 50W ab.
Das sollte eigentlich reichen, aber von Weichen hab ich nicht so viel Ahnung.
 
Nein, die würde ggf. bei 150Hz trennen, wenn die Chassis eine lineare Impedanz hätten, dazu einen linealglatten Frequenzgang. Beides ist nicht der Fall, damit wirds zum Zufall.
 
Das kommt darauf an... Mit 20W kann man schon ordentlich was anstellen, wenn der Lautsprecher ordentlich Wirkungsgrad hat. An Boxen mit normalen Wirkungsgraden kann man damit aber auch schon in gehobener Zimmerlautstärke hören. Wie sind denn deine Pegelvorstellungen?
Also ich wollte jetzt nicht den gesamten Campingplatz beschallen. Allerdings sollte es schon so laut sein, dass wenn man mit 10 Mann eine "Unterhaltung" führt, die Musik noch hörbar sein sollte.
 
AW: Portablen Lautsprecher bauen ; Verstärkerwahl

So. Ich habe jetzt nochmal ein wenig nach Mini-Verstärkern geschaut und die verbreiteste Marke ist da wohl Lepy.
Vier Stück habe ich mir da jetzt rausgesucht die wohl alle leicht unterschiedlich sind:

Einmal ein Verstärker mit 2*25W, den mal sowohl mit 3A und 5A Netzteil kaufen kann:
LEPY LP-VS3 25Wx2 Verstärker + HIFI verzögert: Amazon.de: Elektronik
Ist dem zu Vertrauen? Als Eingangspannung werden schließlich nur 3A angegeben. Wieso wird der dann auch mit 5 angeboten?

Dann einer Class-D Amplifier und 2*20W:
LEPY LP-2020A HiFi (2x 20 Watt) Stereo design Verstärker für MP3/Handy/DAC schwarz: Amazon.de: Auto

Einer mit Class-T Amplifier und auch 2*20W:
Lepy LP-2020A+ Endstufe mini Auto: Amazon.de: Elektronik

Und einer mit 20W "Stereoschaltungsdesign":
LEPY LP808 Mini Hi-Fi Stereo Audio Verstärker: Amazon.de: Elektronik
Heißt das der hat dann 2*10W?

Welchen würdet ihr mir da am ehesten empfehlen?

Edit: Habe bei Ebay noch den hier gefunden der auch gut aussieht:
http://pages.ebay.com/link/?nav=item.view&id=261935361015&alt=web
Allerdings weiß ich da noch nicht wie ich den mit Strom versorge bzw. wofür dieser "High-Power" Eingang ist.
 
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Das niemand antwortet liegt u.U. auch daran, das die Teile niemand selbst gehört hat. Was soll man dann schreiben?

Aber das letzte hat mich dann doch zum Lachen gebracht. Du beurteilst nicht wirklich einen Verstärker aufgrund eines youtube Videos?!:lol::what:
 
Das niemand antwortet liegt u.U. auch daran, das die Teile niemand selbst gehört hat. Was soll man dann schreiben?

Aber das letzte hat mich dann doch zum Lachen gebracht. Du beurteilst nicht wirklich einen Verstärker aufgrund eines youtube Videos?!:lol::what:

Das war keine reine Beurteilung. Klingen ist nach dem Deutschen Duden ein Synonym für sich äußern, den Anschein erwecken, den Eindruck hervorrufen/machen, herauszuhören/wahrnehmbar sein.
Daraus resultierte dann meine Frage, ob so ein kleines Ding so einen "Wumms" haben kann. ;)

Ja vielleicht ob das reicht bzw. ob da zwischen den Dingern große Unterschiede herauslesbar sind.
Muss ich scheinbar versuchen mich woanders zu erkundigen. :daumen:
 
Warum sollte ein kleiner Verstärker keinen Wumms haben? Wieviel Wumms ein Verstärker hat kann man nur beurteilen, wenn man die Boxen dazu ansieht. An geeigneten Boxen kann man mit 5 Watt Party machen! Bei Class D Amps muss man aufpassen, 20W haben die praktisch alle mindestens - das ist mehr als man für gewöhnlich braucht.
 
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